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Wer jetzt seine Lebensversicherung verkaufen möchte, wird feststellen, dass es der Branche momentan nicht gerade gut geht. Die erzielbaren Preise für den Rückkauf einer Lebensversicherung sind niedrig, die Versicherten bekommen oft nicht einmal die eingezahlten Beiträge zurück. Dazu kommt, dass die Lebensversicherer sogar mit ihrem eigenen Geschäftsmodell unzufrieden sind – es rentiert sich einfach nicht mehr. Nun sollen BaFin und Staat helfen, damit es wieder aufwärts geht. Doch für die Versicherten ändert sich nichts: Die Lebensversicherung ist und bleibt ein Auslaufmodell.
News über Überschussbeteiligungen lassen Kunden über den Lebensversicherungsverkauf nachdenken
Der Bundestag hat Entlastungen für die Anbieter von Lebensversicherungen beschlossen. Verkündet wurde nun, dass die Änderungen in Bezug auf die Überschussbeteiligungen nachgebessert werden sollen. Der Grund dafür ist, dass die Versicherten wohl weniger Geld aus ihrem Versicherungsvertrag bekommen würden, wenn die Änderungen wie geplant in Kraft treten. Natürlich wusste man das nicht vorher – wer weiß denn auch, dass Kunden weniger Geld bekommen, wenn sie beim Verkauf der Lebensversicherung eine geringere Bewertungsreserve erhalten?! Hier liegt wohl ein wenig Ironie zugrunde, nach dem Motto: öfter mal was Neues probieren, auch wenn dabei das Alte wiederhergestellt wird.
Beim Verkauf der Lebensversicherung gibt es keinen Grund sich zu freuen
Die Lage der Lebensversicherer ist ernst und wer seine Lebensversicherung verkaufen möchte, wird kaum Grund zur Freude empfinden. Bei den Preisen, die beim Verkauf der Versicherung erzielt werden, zeigt sich deutlich, wie schlecht die aktuelle Finanzlage ist. Das Niedrigzinsumfeld hält weiter an und die Versicherer müssen Investitionen tätigen. Das geht natürlich an die Rücklagen, denn irgendwann sind die Reserven aufgebraucht. Das Problem an der Sache ist, dass momentan immer noch Altverträge vorhanden sind, bei denen der Garantiezins teilweise bis zu vier Prozent beträgt. An diesem Garantiezins ist nicht zu rütteln, hier muss gezahlt werden. Die Versicherer blicken auf ein Problem bei ihrer Geldanlage, was sich nicht mehr kaschieren lässt. Folge: Die Überschussbeteiligung sinkt zwangsläufig, denn an irgendeiner Stelle muss jede Assekuranz sparen.
Lebensversicherung verkaufen und nach Alternativen suchen
Die klassische Lebensversicherung ist bei den Versicherten beliebt, gilt aber inzwischen als Auslaufmodell. Glücklich sind nur die, die noch einen Altvertrag haben, der über den genannten hohen Garantiezins verfügt. Hier scheiden sich die Geister, denn die Versicherungen freuen sich darüber natürlich nicht.
Für alle anderen, die sich mit der Vorsorge beschäftigen, gilt, dass sie sich besser nach anderen Anlagemöglichkeiten umsehen. Die betriebliche Altersvorsorge ist eine gute Variante, diese bringt langfristig gesehen eine deutlich höhere Rendite.
Lebensversicherung verkaufen: Ausblick für die Assekuranzen
Eine Stabilisierung der Situation ist für die Lebensversicherer momentan noch nicht zu erwarten. Fakt ist, dass Änderungen nötig sind, doch wichtig ist auch, dass vorsichtig mit den Anpassungen vorgegangen werden muss. Ansonsten ist eine nicht geringe Anzahl von Anbietern von der Krise bedroht, die durchaus existenzbedrohend werden kann. Dann würde der Fall eintreten, dass Politiker für die Kundeneinlagen bürgen oder dass Steuergelder zweckentfremdet werden müssten. Dass das keiner will, ist auch klar. Daher sind die einmal beschlossenen Änderungen hinsichtlich der Überschussbeteiligungen durchaus sinnvoll und sollten auch beibehalten werden. Wer nun an einen Verkauf der Lebensversicherung denkt, sollte gut abwägen, ob sich das lohnt. Eventuell sind Alternativen zum Lebensversicherung verkaufen sinnvoller.
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Immer mehr Menschen überlegen ihre Lebensversicherung zu kündigen. “Es bringt nichts”, “ich brauche das Geld jetzt” oder die “Laufzeit ist mir zu lange” sind die typischen Argumente, welche vorgebracht werden. Doch es gibt Alternativen für die Lebensversicherung, so kann man etwa seine Lebensversicherung verkaufen.
Kann man seine Lebensversicherung verkaufen?
Bei der Kündigung einer Lebensversicherung hat man im Endeffekt immer ein Minusgeschäft absolviert. Die Versicherungsgesellschaft, bei welcher die Versicherung abgeschlossen wurde und zu diesem Zeitpunkt noch als vertrauenswürdig galt, entpuppt sich nach der Kündigung als nicht verhandelbar und oftmals auch als stur. Denn die Kunden, welche ihre Lebensversicherung kündigen, erhalten neben dem sehr geringen Rückkaufswert der Police auch die Rechnung der vorzeitigen Beendigung. So wird eine Stornogebühr zwischen 4 Prozent bis 5 Prozent verrechnet sowie auch die Provision vom Sparguthaben abgezogen. Wobei in jüngster Zeit der Bundesgerichtshof gegen die Berechnung von Stornogebühren bei einer vorzeitigen Beendigung der Lebensversicherung entschied.
Wer seine Lebensversicherung binnen den ersten zehn Jahren kündigt kann sogar davon ausgehen, dass nicht einmal der einbezahlte Betrag rückerstattet wird bzw. als Rückkaufswert angeführt ist.
Kündigen ist keine Alternative – die Lebensversicherung verkaufen sehr wohl
Wer somit nicht mit einem Minus aussteigen möchte, der sollte sich eine andere lukrativere Alternative informieren. Bei dieser Möglichkeit werden nämlich Lebensversicherungen gekauft, welche unter anderem bestimmte Voraussetzungen wie Bedingungen erfüllen. Unter anderem darf der Rückkaufswert nicht unter 10.000 Euro liegen, die Versicherungslaufzeit darf höchstens nur noch 15 Jahre bestehen und der Versicherungsnehmer muss – wie bei allen Transaktionen – damit einverstanden sein. In der Regel erhält man etwa 10 Prozent bis 12 Prozent mehr Rückkaufswert, wenn man seine Lebensversicherung verkauft. Die Käufer dieser Versicherung bzw. der Police führen diese weiter und kassieren im Endeffekt den Gewinn der Versicherung. Eine interessante Idee, denn auch wenn die Lebensversicherung von einer anderen Person weitergeführt wird, so erhält die Familie beim plötzlichen Todesfall trotzdem die Todesfallleistung.
Lohnt es sich heutzutage seine Lebensversicherung zu verkaufen?
Wer jedoch nur auf der Grundlage des Geldes die Lebensversicherung verkaufen oder kündigen möchte, der kann sich auch mit einem Policendarlehen weiterhelfen. Bei dieser Art von Darlehen erhält der Versicherungsnehmer die Höhe des Rückkaufswertes. Das Darlehen muss erst dann zurückbezahlt werden, wenn die Versicherung fällig wird bzw. die Laufzeit vorbei ist. Wer hingegen unzufrieden mit der jährlichen Steigerung der Prämie ist (Inflationsanpassung bzw. Dynamik) kann dies auch mittels seines Versicherungsberaters besprechen. Denn auch dies kann entfernt werden und man muss nicht voreilig seine Lebensversicherung verkaufen, wenn etwa das Geld knapp wird.
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Lebensversicherungen gehören noch immer zu den beliebtesten Finanzprodukten der Anleger. Die Garantieverzinsung der Versicherungspolicen ist jedoch in den letzten Jahren sukzessive gesunken. Kunden mit alten Verträgen bekommen teilweise noch bis zu 4 % für ihr Kapital. Wer heute eine neue Lebensversicherung abschließt, bekommt aber nur noch eine Garantieverzinsung von 1,75 %. Die Altverträge mit den hohen Garantiezinsen sorgen jetzt dafür, dass immer mehr Versicherungsagenturen finanzielle Probleme bekommen. Lebensversicherer müssen das Geld ihrer Kunden nämlich in besonders sichere Finanzprodukte investieren. Diese Produkte sind jedoch im Moment sehr niedrig verzinst. Die Folge ist, dass viele Kunden derzeit noch eine sehr hohe Garantieverzinsung bekommen, welche von den Lebensversicherern langfristig nicht mehr finanziert werden kann. Bekommt eine Versicherungsagentur zum Beispiel 1,5 % für angelegte Kundengelder und muss selbst 4 % für die Policen zahlen, so kann das nicht auf unbestimmte Zeit funktionieren. Außerdem besteht zunehmend die Gefahr, dass Kunden ihre Lebensversicherungen kündigen. Wenn die Renditen an den Kapitalmärkten über den Garantiezins von 1,75 % steigen, werden viele Kunden ihre Lebensversicherung kündigen. Für Versicherungsagenturen ist das ein sehr großes Problem. Generell sollten Vertragsinhaber beachten, dass die Kündigung einer Lebensversicherung immer ein Verlustgeschäft ist. Wer seine Police nicht mehr besparen will, sollte lieber die Lebensversicherung verkaufen.
Lebensversicherung verkaufen und hohe Renditen erzielen
Die Versicherungsgesellschaften stehen durch die Entwicklung an den Kapitalmärkten vor einem großen Problem. Auf der einen Seite können sie langfristig die hohen Renditen nicht zahlen und sind auf steigende Zinsen angewiesen. Steigen die Zinsen auf der anderen Seite jedoch an, werden viele Policen gekündigt und wichtiges Geld geht verloren. Versicherungen versuchen natürlich, die Kunden mit Altverträgen zur Kündigung zu überreden. Verbraucher sollten sich jedoch vor der Auflösung des Vertrages immer genau informieren. Eine Kündigung ist mit sehr hohen Verlusten für den Vertragsinhaber und mit hohen Gewinnen für die Versicherungsgesellschaft verbunden. Bei einer Kündigung verliert der Vertragsinhaber immer viel Geld. Außerdem beraten die Versicherungsmakler nicht objektiv, wenn Kunden Geld aus ihrer Lebensversicherung benötigen. Aufgrund der derzeitigen Berichterstattung über Lebensversicherer sind viele Kunden außerdem verunsichert. Diese Verunsicherung wird von den Versicherungsagenturen natürlich genutzt, um Kunden zur Kündigung zu bewegen. Verbraucher sollten ihre Lebensversicherung jedoch niemals kündigen. Es kann immer mehr Rendite erzielt werden, wenn Vertragsinhaber ihre Lebensversicherung verkaufen.
Nach einer objektiven Beratung die Lebensversicherung verkaufen
Der Verkauf der Lebensversicherung sollte der Kündigung immer vorgezogen werden. Es gibt diverse Anbieter, die Verbrauchern scheinbar gute Angebote für den Verkauf einer Lebensversicherung unterbreiten. Kunden sollten sich von diesen Angeboten jedoch nicht blenden lassen. Es ist sinnvoller, sich vor dem Verkauf umfassend und objektiv beraten zu lassen. Wer schlau vergleicht und eine qualifizierte Expertenmeinung einholt, wird die optimale Rendite mit seiner Lebensversicherung erzielen. Verbraucher sollten ihre Lebensversicherung verkaufen, wenn sie alle nötigen Informationen gesammelt und ein gutes Angebot bekommen haben.
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Versicherungsgesellschaften, bei denen man eine Lebensversicherung abschließen kann, geraten immer mehr unter Druck. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass der versprochene wie garantierte Garantiezins vermutlich bald nicht mehr ausgezahlt werden kann. Die Ursache liegt klar auf der Hand: geringe Rendite, die es beinahe unmöglich machen, den Garantiezins von 1,75 Prozent oder 4 Prozent bei älteren Verträgen, auszubezahlen. Ein Fünftel aller Versicherungsgesellschaften sind gefährdet, das bestätigt auch das Finanzministerium. Sollen nun die Versicherungsnehmer ihre Lebensversicherung verkaufen?
Lebensversicherung verkaufen anstatt die Versicherung zu kündigen
90 Millionen Lebensversicherungsverträge gibt es schätzungsweise in der Republik Deutschland. Jeder vierte davon wurde vor dem Jahr 2000 abgeschlossen. Also zu einer Zeit, wo viele Versicherungen einen garantierten Zinssatz von 4 Prozent versprachen und den auch vertraglich festgehalten haben. Ab dem Jahr 2000 wurde der garantierter Zinssatz auf 1,75 Prozent gesenkt. Doch mit der Weltwirtschaftskrise und dem daraus folgenden niedrigen Europäischen Leitzinssatz hat niemand gerechnet, schon gar nicht Versicherungsgesellschaften. Denn Versicherungen leben von den Staatsanleihen. Diese sind aber so gut wie nicht verzinst, erreichen gerade einmal einen Prozentsatz von 1,2 Prozent bzw. bei einer dreißigjährigen Laufzeit 2,3 Prozent Zinsen. Somit wird es, da sind sich Experten wie auch das Finanzministerium einig, schwer werden, die garantierte Auszahlungssumme auch tatsächlich ausbezahlen zu können.
Lebensversicherung verkaufen, bevor Tauschgeschäfte eingegangen werden
Aus diesem Grund bieten viele Versicherungsgesellschaften den sogenannten Versicherungstausch an. Man möchte den Kunden überreden seine Lebensversicherung zu kündigen und den Rückkaufswert in eine andere Versicherung zu investieren. “Mehr Gewinn durch eine höhere Summe” wird versprochen, doch das entspricht nicht der Wahrheit. Denn die neuen Verträge sind mit Niedrigzinsen versehen; der Rückkaufswert nach einer vorzeitigen Kündigung ist sehr gering. Bei neuen Verträgen dermaßen gering, dass nicht einmal die einbezahlten Prämien zurückerstattet werden. Aus diesem Grund raten auch die Experten davon ab, die Lebensversicherung vorzeitig zu kündigen. Besser wäre es, wenn man damit konfrontiert wird, die Lebensversicherung zu verkaufen
Lebensversicherung verkaufen – wie funktioniert das?
Es gibt Unternehmen wie Gesellschaften, welche eine Lebensversicherung kaufen. Natürlich muss die Police aber verschiedene Kriterien erfüllen, so etwa einen Rückkaufswert von mindestens 10.000 Euro aufweisen. Auch darf die Laufzeit nicht länger als 15 Jahre sein. Der positive Effekt bei der Sache ist, dass der angebotene Preis oftmals 10 Prozent bis 20 Prozent höher ist als der angebotene Rückkaufswert der Versicherung bei einer vorzeitigen Beendigung des Vertrages. Hinzu kommt, dass es ab dem Jahr 2018 für ein Fünftel aller Gesellschaften schwer wird, denn spätestens ab diesem Zeitpunkt reicht in der Regel deren Eigenkapital für die Auszahlung nicht mehr. Eine Anhebung des Europäischen Leitzinssatzes ist übrigens in den nächsten Monaten auch nicht geplant. Aus diesem Grund überlegen viele Anleger, bevor die Versicherungsgesellschaften zahlungsunfähig sind, ihre Lebensversicherung zu verkaufen.
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Die Lage wird immer schwieriger und vor allem schwerer am Versicherungsmarkt. Denn der zugesicherte “Garantiezins”, welcher derzeit bei 1,75 Prozent liegt und bei älteren Verträgen noch bei ungefähr 4 Prozent liegen kann, droht zu wackeln. Der Garantiezins gilt für die gesamte Vertragslaufzeit der Versicherung – ein Problem – denn viele Versicherungen sind nicht mehr in der Lage diesen zu bezahlen. Mit sogenannten Tauschaktionen ist es für die Versicherungsgesellschaften möglich dem Garantiezins zu entkommen – der Versicherte hingegen hat die Möglichkeit – wenn er das nicht möchte – seine Lebensversicherung verkaufen zu können.
Um seine Lebensversicherung verkaufen zu können müssen Kriterien erfüllt werden
Doch weshalb wackelt nun der Garantiezins? Angeblich ist der Niedrigzinssatz durch die Europäische Zentralbank (EZB) daran schuld – wie auch die Euro Krise – dass immer mehr Versicherungsgesellschaften Probleme mit dem Zinssatz von 1,75 Prozent bekommen. Der Leitzins der EZB liegt derzeit bei 0,75 Prozent. Staatspapiere, welche als sichere Anleihe gelten, haben mit einer Laufzeit von zehn Jahre gerade einmal einen Prozentsatz von 1,43 Prozent. Schon alleine diese Differenz zeigt klar, dass der Garantiezins von 1,75 Prozent auf Dauer nicht mehr finanzierbar wie leistbar für die Versicherungen ist. Besonders kritisch wird es für Versicherte, die über ältere Verträge verfügen und einen Garantiezins von 4 Prozent haben. Aus diesem Grund wird nun versucht die Kunden auf eine neue Schiene zu führen und dem Garantiezins zu entkommen – man soll seine Lebensversicherung vorzeitig kündigen. Doch wer das nicht möchte, da der Rückkaufswert oftmals geringer ist als die versprochene Summe bzw. bei kürzeren Verträge im Endeffekt nicht einmal der eingezahlte Betrag zurückerstattet wird, gibt es immer noch die Möglichkeit seine Lebensversicherung zu verkaufen. Das verspricht – wenn man die Kriterien erfüllt (mindestens 10.000 Euro Rückkaufswert, maximal 15 Jahre Laufzeit) – oftmals einen Gewinn gegenüber dem Rückkaufswert von 10 Prozent bis 20 Prozent.
Entweder die Lebensversicherung verkaufen oder auf ein Tauschgeschäft einlassen
Wer seine Lebensversicherung nicht verkaufen möchte und sich auf ein Tauschgeschäft einlässt, der hat oftmals mit negativen Auswirkungen zu rechnen. Denn wenn eine Versicherung anbietet die Lebensversicherung zu kündigen, sich den Betrag auszahlen zu lassen und diesen dann etwa in eine Unfallversicherung zu investieren, so ist dies oftmals ein verlustbringendes Geschäft für den Kunden. Auch ein Tausch zu Versicherungsverträgen, die ein gesplittetes Zinsmodell präsentieren, sind in der Regel wenig gewinnbringend.
Statt in die Irre geführt zu werden, wird man die Lebensversicherung verkaufen
Experten raten von gesplitteten Zinsmodellen oder vorzeitigen Kündigung der Lebensversicherung ab. Denn auch Zinsmodelle, welche eine hohe Rendite im Vorfeld versprochen, werden mit mageren Zinsen am Ende abgespeist. Im schlimmsten Fall ist dann sogar der Garantiezinssatz weg. Denn spätestens wenn die Versicherungsgesellschaft in eine finanzielle Notlage kommt, kann die Zahlung von Renditen gänzlich eingestellt werden. Aus diesem Grund – rechtzeitig die Lebensversicherung verkaufen als hohe Verluste zu machen.
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Immer mehr Menschen wollen oder müssen ihre Lebensversicherung verkaufen, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die Verunsicherung der Versicherten ist jedoch im Moment sehr groß. Jeder Verbraucher ist grundsätzlich auf der Suche nach einer guten Geldanlage, die möglichst viel Rendite abwirft. Aus diesem Grund sind Lebensversicherungen bei Anlegern besonders beliebt. Lebensversicherungen sind konservative und sichere Geldanlagen, die einen festen und attraktiven Zinssatz haben. Außerdem bekommen Versicherte noch die Überschüsse aus den Versicherungsverträgen, wodurch sich die Rendite weiter erhöht. Doch die Zeit, in der Lebensversicherungen wirklich gute Renditen erwirtschaftet haben, scheint vorbei. Die Renditen im Bereich der Lebensversicherungen sind in den letzten Jahren sukzessive gesunken. Ein Blick auf den Garantiezins verdeutlicht die dramatische Entwicklung, die zum Nachteil der Versicherten ist. Der Garantiezins lag vor ca. 15 Jahren noch bei 4 %. Inzwischen bekommen Versicherte jedoch lediglich einen Garantiezins von 1,75 %. Aus diesem Grund sinkt natürlich die Gesamtrendite der Verträge.
Warum Vertragsinhaber anstatt kündigen, ihre Lebensversicherung verkaufen sollten
Versicherungsgesellschaften können in der heutigen Zeit nur noch einen Zinssatz von 1,75 % garantieren. Viele Versicherer werben jedoch weiterhin mit sehr hohen Überschussanteilen. Tatsächlich erzielen Vertragsinhaber auch heute noch Renditen von bis zu 4 %, wenn die Überschüsse eingerechnet werden. Die Versicherungsgesellschaften stehen jedoch zunehmend vor dem Problem, dass sie die hohen Überschüsse nicht mehr erreichen. Das niedrige Zinsniveau belastet die Versicherungsgesellschaften, da diese große Teile des Kapitals in festverzinsliche und konservative Papiere anlegen müssen. Die Renditen der Versicherungen sinken daher sukzessive. Verbraucher, die heute eine Lebensversicherung abschließen, erreichen jedoch nur in den seltensten Fällen das Vertragsende. Wird die Endfälligkeit der Lebensversicherung nicht erreicht, ist auch die Rendite deutlich geringer. Die hohen Überschusszahlungen fallen dann deutlich geringer aus. Die meisten Lebensversicherungen werden vor Ablauf gekündigt. Mit der Kündigung einer Lebensversicherung sind jedoch immer sehr große finanzielle Nachteile verbunden. Die Renditen sinken in diesem Fall auf unbefriedigende Werte. Eine Alternative ist der Verkauf einer Lebensversicherung. Doch auch beim Verkauf sollten Verbraucher die Anbieter genau prüfen bzw. vergleichen.
Lebensversicherung verkaufen, kündigen oder doch lieber halten?
Die Verunsicherung der Verbraucher ist in der heutigen Zeit sehr groß. Viele Jahre galten Lebensversicherungen als hervorragende Möglichkeit, Geld anzulegen. Verbraucherschützer warnen jedoch inzwischen davor, dass Lebensversicherungen wirklich gute Renditen erzielen. Versicherungsgesellschaften erwirtschaften schließlich mit jeder Versicherung hohe Erträge, die von den Versicherten gezahlt werden. Mit jeder Beitragszahlung fallen hohe Kosten und Gebühren an, die Verbraucher nicht überblicken können. Diese Kosten und Gebühren schmälern die Rendite und lassen Lebensversicherungen unattraktiv werden. Bekommen Vertragsinhaber schließlich noch Liquiditätsengpässe, stehen sie vor einem großen Problem. Sollte die Lebensversicherung mit vielen Verlusten gekündigt, verkauft oder irgendwie bis zum Vertragsende gehalten werden? Eine unabhängige Beratung ist an dieser Stelle sehr wichtig und hilfreich. Bankberater vor Ort beraten jedoch leider immer subjektiv und zum Vorteil der Versicherungsgesellschaften. Verbraucher, die verunsichert sind, sollten immer beachten, dass die Kündigung die schlechteste Alternative ist. Von den eingezahlten Beträgen werden bei einer Kündigung hohe Gebühren abgezogen, sodass ein niedriger Rückkaufswert übrig bleibt. Verbraucher sollten daher lieber die Lebensversicherung verkaufen oder die Vertragslaufzeit erfüllen.
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Versicherte, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben, lassen den monatlichen Beitrag normalerweise vom Konto abbuchen und interessieren sich für diese Versicherung höchstens dann, wenn ihnen einmal im Jahr die aktuelle Standmitteilung des Versicherers zugeht. Darin steht dann auch der aktuelle Rückkaufswert. Das ist der Betrag, den ein Versicherter bekommt, wenn er seine Lebensversicherung kündigen würde. Wenn man sich mit diesem Betrag beschäftigt, stellt man schnell fest, dass der Rückkaufswert in den ersten Jahren niedriger sein kann, als die Summe aller eingezahlten Beiträge. Das ist ärgerlich für Versicherte, hat aber damit zu tun, dass die Abschlusskosten verrechnet werden. Wird die Versicherung dann auch noch vorzeitig gekündigt, können noch weitere Kosten anfallen. Sodass Versicherte oft enttäuscht sind, wenn sie die eingezahlten Beträge mit dem Betrag vergleichen, der ihnen bei einer Kündigung der Versicherung ausgezahlt wird. Wobei der Versicherte sich hier informieren sollte, welche Kosten von der Versicherung berechnet werden dürfen, da nach einem neuen Urteil des Bundesgerichtshofs gewisse Kosten nicht mit gezahlten Versicherungsbeiträgen verrechnet werden dürfen. Als Alternative zur Kündigung kann man aber auch die Lebensversicherung verkaufen, doch auch hier gibt es einiges zu beachten.
Lebensversicherung kündigen vs. Lebensversicherung verkaufen
Die Frage, ob man eine bestehende Lebensversicherung zu Geld machen muss, stellt sich immer dann, wenn es persönliche Liquiditätsprobleme gibt, dass entweder der monatliche Beitrag wegen einer veränderten Lebenssituation nicht mehr aufgebracht werden kann oder kurzfristig ein höherer Geldbetrag benötigt wird. Wird die Lebensversicherung gekündigt, bekommt der Versicherte den Rückkaufswert ausgezahlt und verliert natürlich auch seinen Versicherungsschutz. Wenn man dringenden Geldbedarf hat, der aus der Lebensversicherung gedeckt werden soll, besteht als Alternative auch die Möglichkeit, die bestehende Lebensversicherung zu verkaufen. Es gibt eine Reihe von Unternehmen, die Versicherungspolicen ankaufen und diese dann weiterführen. Für den Versicherten hat das den Vorteil, dass der Todesfallschutz erhalten bleibt. Allerdings sollte auch hier bedacht werden, dass mit den Jahren der Betrag aufgezehrt wird, weil die Beitragszahlungen nach dem Verkauf nicht mehr vom Versicherten kommen.
Alternativen zur Kündigung oder zum Verkauf
Neben der Kündigung und dem Verkauf einer Lebensversicherung haben Versicherte noch weitere Möglichkeiten ihre bestehende Lebensversicherung zu Geld zu machen. Auf eine bestehende Lebensversicherung kann ab einem bestimmten Rückkaufswert auch ein sogenannter Policenkredit aufgenommen werden. Hier leiht man sich als Versicherter von der Versicherung praktisch sein eigenes Geld, muss dafür allerdings Zinsen bezahlen. Die Versicherungsunternehmen lassen sich den Kredit teuer bezahlen. Hier kann es sinnvoll sein, sich nach einer weniger teuren Alternative auf dem Zweitmarkt umzusehen.
Die Lebensversicherung verkaufen und profitieren
Versicherungskunden sollten niemals voreilig bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen ihre Versicherung kündigen oder Ähnliches, sondern sich gut informieren, denn es gibt auch ein Angebot unter der Bezeichnung „Policencash“ bei dem scheinbar Unmögliches möglich wird. Vereinzelte Anbieter bieten den garantierten Verkauf, bei dem der Versicherte maximal 90 Prozent des Rückkaufswertes ausgezahlt bekommt. Die Besonderheit besteht darin, dass der Versicherte die Möglichkeit hat, seine Lebensversicherung wieder zurückzukaufen, ohne dass sich am Versicherungsschutz etwas geändert hat. Als Versicherter kann man die Lebensversicherung verkaufen um seinen Liquiditätsengpass zu überbrücken und später zurückkaufen, sodass alles wieder beim Alten ist.
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BGH kassiert Klauseln bei Kündigung der Lebensversicherung
Verbraucher können sich jetzt freuen. Zumindest dann, wenn es um eine vorzeitige Kündigung der Lebensversicherung geht. Erneut hat der Bundesgerichtshof Klauseln in Lebensversicherungsverträgen für unwirksam erklärt, die die Verrechnung von Vermittlungsprovisionen mit den ersten Beiträgen des Versicherten möglich machten. Das Urteil schafft endlich Klarheit darüber, dass sie nicht nur bei älteren Verträgen nicht verrechnet werden dürfen, sondern auch nicht bei Neuabschlüssen. Laut Verbraucherschützern besteht bei gekündigten Verträgen nun ein Rückerstattungsanspruch, den ehemalige Versicherte beim früheren Versicherer anmelden können.
Klauseln bei Kündigung der Lebensversicherung unwirksam
Hintergrund ist die Klage der Verbraucherzentrale Hamburg, die gegen den Lebensversicherer Generali geklagt hatte. Ebenso wie viele andere Versicherer hatte Generali in seinen Verträgen Klauseln eingebaut, die eine vorzeitige Kündigung in der Form sanktionierten, dass Abschlusskosten und Provisionen zum Abzug gebracht wurden. Darüber hinaus war in den Klauseln ein Stornoabzug enthalten, der de facto wie eine Kündigungsstrafe wirkte. Es gab sogar eine Klausel, nach der Kleinstbeträge unter zehn Euro überhaupt nicht erstattungsfähig waren. Das konnte im Einzelfall zu Verlusten bis zu mehreren Tausend Euro pro Vertrag führen. Das Gericht sah hierin eine Benachteiligung des Versicherungsnehmers und erklärte entsprechende Klauseln für unwirksam. Es ist nicht das erste Urteil des BGH, das im Zusammenhang mit der Kündigung der Lebensversicherung steht. Bereits im Juli 2012 hatte der BGH einer Klage gegen den Versicherer Deutscher Ring stattgegeben, dessen Verträge ebenfalls Klauseln enthielten, die den Versicherungsnehmer bei dessen vorzeitiger Kündigung benachteiligten.
Viele Gründe führen zur Kündigung der Lebensversicherung
Die Motive, die zur Kündigung der Lebensversicherung führen, sind vielfältiger Natur. Wer aufgrund einer wirtschaftlichen Schieflage, die Beiträge nicht mehr aufbringen kann, hat alternativ immer auch die Möglichkeit, den Vertrag ruhend zu stellen. Wer indes einen plötzlichen Kapitalbedarf hat, könnte die Police auch verkaufen, statt sie zu kündigen. Viele Versicherungsnehmer befürchten jedoch den Aufwand, der damit verbunden ist. Sie ziehen umständehalber die Kündigung der Lebensversicherung einem Verkauf vor. Durch das BGH-Urteil müssen Versicherungsnehmer nun aber nicht mehr befürchten, dass ein Teil ihrer eingezahlten Beiträge durch Abschlusskosten und Provisionen aufgezehrt wird.
Verbraucherschützer begrüßen Urteil zur Kündigung der Lebensversicherung
Nach Auffassung von Günter Hörmann, dem Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg, sind jetzt die Versicherungen am Zug, bestehende Verträge zurückzurufen und entsprechende Klauseln aus den Verträgen herauszunehmen. Versicherungsnehmer, die bereits in den letzten drei Jahren ihre Versicherung gekündigt hatten, sollten jetzt unbedingt ihre Ansprüche gegen die ehemalige Versicherungsgesellschaft geltend machen. Durch die Kündigung der Lebensversicherung darf der kündigende Versicherungsnehmer künftig nicht mehr benachteiligt werden. Bislang ist noch unklar, ob Generali von sich aus die Beträge eigenständig erstattet oder der ehemalige Versicherungsnehmer dies beantragen muss. Die Entscheidung des BGH stärkt die Rechte der Verbraucher und ist nach dem Urteil vom Juli 2012 als weiterer Meilenstein zu sehen. Inwieweit dies auch Auswirkungen auf andere Vorsorgeprodukte wie beispielsweise Bausparverträge haben wird, bleibt abzuwarten. Zumindest haben Versicherungsnehmer bei der Kündigung der Lebensversicherung ab sofort keine finanziellen Nachteile mehr zu befürchten.
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Wer seine Lebensversicherung verkaufen muss, macht häufig ein eher schlechtes Geschäft. Es kann sogar sein, dass hohe Verluste hingenommen werden. Gründe dafür sind, dass manche Ankäufer einen geringeren Betrag zahlen, als dies bei Versicherungsgesellschaften der Fall ist und dass Policenankäufer nicht selten auch in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die Finop GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Kunden den richtigen Partner zu finden, damit bei der Trennung von der Lebensversicherung keine Nachteile entstehen.
Tests zum Lebensversicherung verkaufen
In regelmäßigen Abständen werden von einschlägigen Verbraucherorganisationen Tests veröffentlicht, in denen es um das Verkaufen von Lebensversicherungen geht. Immer wieder haben diese den gleichen Tenor: Selten macht man dabei ein gutes Geschäft. Vor allem die Policenhändler sind hier bekannt, eher schlechte Angebote zu machen. Die Versicherungsnehmer, die sich aber aus finanziellen Gründen dazu gezwungen sehen, ihre Police zu verkaufen, nehmen die für sie ungünstigen Angebote an und verzichten so auf einen großen Teil ihres Geldes.
Lebensversicherung verkaufen: Undurchsichtiger Markt
Immer noch lässt sich der Markt für das Verkaufen von Lebensversicherungen kaum durchschauen. Zu viele Ankäufer gibt es, die nicht unbedingt den Vorteil des Versicherungsnehmers im Auge behalten. In Tests, bei denen verschiedene Anbieter und Ankäufer befragt wurden, kam heraus, dass es nur wenige Firmen gibt, die tatsächlich annehmbare Angebote machen. Im Grunde genommen ist die Idee der Policenankäufer ja gar nicht mal schlecht. Sie zahlen dem Verkäufer etwas mehr Geld, als der reine Rückkaufswert der Policen beträgt. Dies sind ein paar Prozent, was natürlich verlockend klingt. Wenn der Verkäufer seinen Vertrag einfach nur kündigen würde, bekäme er deutlich weniger Geld. Die Policenkäufer führen den Vertrag dann selbst weiter und können sich einen Teil des Gewinns in die eigene Tasche stecken. Dieser wird nämlich nur ausgezahlt, wenn die Lebensversicherung nicht gekündigt, sondern auf ihre gesamte Laufzeit weitergeführt wird.
Lebensversicherungen verkaufen geht bergab
Generell kann man sagen, dass das Geschäft mit dem Verkaufen von Lebensversicherung in den letzten Jahren stark rückläufig ist. Heute gibt es immer mehr schwarze Schafe unter den Anbietern, die Lebensversicherungen zwar aufkaufen, jedoch nicht den vollen Kaufpreis zahlen. Sie zahlen dem Kunden nur einen Teil des Geldes aus, den Rest gibt es verteilt auf mehrere Raten. Nicht selten warten die Kunden bis zu zehn Jahre auf ihr komplettes Geld. Teilweise wird sogar noch weniger gezahlt, als der Rückkaufswert. Das klingt zwar absurd, wird aber dennoch von einigen Versicherten in Anspruch genommen. Hier kommen nämlich die Versicherten ins Spiel, die ihre Police aus Geldgründen verkaufen müssen und so schnell wie möglich an die Kaufsumme kommen wollen. Dann nehmen sie auch hin, dass sie etwas weniger Geld bekommen.
Alternativen zum Lebensversicherung verkaufen suchen
Meist wird davon abgeraten, die Lebensversicherung zu verkaufen. Viele Tests haben gezeigt, dass es oft besser ist, eine Alternative zu suchen. Gerade für solche alternativen Lösungen zum klassischen Verkauf der Lebensversicherung ist die Finop GmbH der richtige Ansprechpartner. Fordern sie daher jetzt Ihr kostenloses Beratungsgespräch an, wenn sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Lebensversicherung zu verkaufen.
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Wer seine Lebensversicherung vor dem Ende der Vertragslaufzeit kündigt, muss in Kauf nehmen, dass der von der Versicherung ausgezahlte Rückkaufwert wesentlich kleiner ist die Summe der eingezahlten Beiträge. Immer mehr Versicherungsnehmer, die ihre Lebensversicherung nicht fortführen möchten, entscheiden sich daher gegen eine Kündigung und für einen Verkauf. Doch dabei ist Vorsicht geboten, da nicht alle Angebote seriös sind.
Immer mehr unseriöse Angebote
Wie die Fachwebsite anwalt.de berichtet, halten die Angebote, die professionelle Aufkäufer von Lebensversicherungen machen, oft nicht, was sie versprechen. Dem Versicherungsnehmer wird in der Regel ein Kaufpreis in Aussicht gestellt, der deutlich über dem von der Versicherung vertraglich vereinbarten Rückkaufwert im Falle einer Kündigung liegt. So weit, so gut – doch Versicherungsnehmer, die über den Verkauf ihrer Lebensversicherung nachdenken, sollten vorsichtig sein und sich Zeit nehmen, die Vertragsbedingungen genau zu studieren. Denn oft steckt der sprichwörtliche Teufel im Detail. So ist es bei vielen Aufkäufern gängige Praxis, den Kaufpreis nicht auf einen Schlag auszuzahlen, sondern in Raten. Für den Verkäufer einer Lebensversicherung birgt eine Ratenzahlung zwei Gefahren: Zum einen beinhaltet die angeboten Ratenzahlung häufig keinen Inflationsausgleich, und wenn, ist er oft zu niedrig kalkuliert. Dem Verkäufer entgehen so durch den Zinseszinseffekt über die Jahre erhebliche Beträge. Andererseits trägt der Verkäufer bei einer Ratenzahlung zumeist das Ausfallrisiko. Geht der Käufer also insolvent, bevor die letzte Rate gezahlt ist, trägt der Verkäufer den Verlust.
Seriöse Aufkäufer bezahlen sofort
Das bedeutet zwar nicht, dass alle professionellen Aufkäufer von Lebensversicherungen unseriös sind. Aber gerade seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise ist der Anteil unseriöser Aufkäufer, die ihre Kunden mit Lockangeboten zur Vertragsunterzeichnung bewegen, sprunghaft gestiegen. Wenn ein Aufkäufer den Kaufpreis nicht sofort zahlen will, sondern nur eine Ratenzahlung anbietet, sei das aber ein schlechte Zeichen, betont Anwalt.de, denn seriöse Firmen zahlten den Preis für eine Abtretung der Versicherung immer sofort. Wenn der Käufer den Kaufpreis lediglich im Rahmen einer Ratenzahlung abstottern kann, ist es um seine Zahlungsfähigkeit häufig nicht allzu gut bestellt. Das Insolvenzrisiko ist für den Verkäufer in diesen Fällen also real und sollte unter keinen Umständen deshalb eingegangen werden, weil der Kaufpreis höher ist als der Rückkaufwert, den die Versicherung im Kündigungsfall zahlt.
Riskantes Geschäftsmodell
Das Geschäftsmodell unseriöser Aufkäufer von Lebensversicherungen ist oft ausgesprochen riskant: Die Lebensversicherung wird dem alten Inhaber der Versicherung abgekauft und so schnell wie möglich weiterverkauft. Während der Aufkäufer dem Verkäufer der Lebensversicherung den Kaufpreis oft nur über viele Jahre in kleinen Monatsraten abstottert, besteht er bei ihrem Wiederverkauf auf Sofortbezahlung – und nutzt das Kapital, um damit zu spekulieren. Findet der Aufkäufer keinen Käufer für die übernommene Lebensversicherung, muss er sie selbst kündigen und erhält dann ebenfalls nur den Rückkaufwert – der immer unter dem Preis liegt, den er selbst dem alten Inhaber der Lebensversicherung gezahlt hat, denn sonst hätte dieser die Versicherung ja selbst kündigen können. Auch in diesem Fall muss der Aufkäufer mit dem Rückkaufwert spekulieren, um zumindest den Kaufpreis begleichen zu können, den er selbst dem Altinhaber der Versicherung gezahlt hat. Wie diese Beispiele zeigen, basiert das Geschäftsmodell professioneller Aufkäufer, die Ratenzahlungen anbieten, in aller Regel auf Spekulation – und auf den Spekulationsverluste bleibt zumeist der Verkäufer der Lebensversicherung sitzen.
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