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14.06.2010

Börsenaufsicht SEC zieht Konsequenzen nach dem "mysteriösen" Kurssturz

Nach dem wirtschaftlich bedeutsamen Kurssturz vom 6. Mai zieht die sogenannte SEC, die Börsenaufsicht der USA, die Notbremse. Der sogenannten „Flash Crash“ vom 6. Mai sorgte dafür, dass der Dow Jones Index binnen kürzester Zeit enorm Punkte verlor. Manche Aktien hatten somit zeitweise überhaupt keinen Gegenwert mehr. Dies hätte einen enormen wirtschaftlichen Zusammenbruch zur Folge gehabt und wurde nur dadurch vermieden, dass nicht alle Börsen der Welt von diesem Phänomen betroffen waren und die Aktienhandel so auf andere Plattformen ausweichen konnten. Trotzdem ist gerade für kleinere Firmen ein enormer Schaden entstanden.

Bis heute ist nicht klar wie dieser Zusammenbruch verursacht wurde. Allerdings geht die SEC und andere Spezialisten davon aus, dass es keine Einzelfaktoren waren sondern ein Zusammenspiel mehrerer unterschiedlicher Gründe. Einen Angriff durch Hacker oder Terroristen schließen die Behörden und die SEC allerdings ziemlich sicher aus. Trotzdem versucht die SEC eine Möglichkeit zu finden um solche Zusammenbrüche der Börse in Zukunft zu vermeiden.

Dies beinhaltet dass der Handel mit einer Aktie für fünf Minuten ausgesetzt wird, wenn ihr Kurs innerhalb von 5 Minuten um mehr als 10 Prozent steigt oder fällt. Diese neue Regel soll vorerst im Index S&P 500 gelten.

Die SEC schlug Mitte Mai die sogenannte Notbremse für die US Börsen vor. Ihre Empfehlung einer solchen Notbremse streckt sich aber weit über die USA hinaus und sollte für sämtliche Börsen gelten. Geplant ist es das Programm vorläufig bis zum 10. Dezember zu testen und dann endgültig über diese automatische Abschaltung zu entscheiden. Die SEC ist der Meinung, dass es wichtig ist weltweit die gleichen Regeln und Sicherheiten einzuführen um die Folgen für den weltweiten Börsenmarkt zu vermeiden.

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