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08.07.2010

Was man bei Kunst als Investment beachten sollte

In Zeiten anhaltender Finanzkrisen wird es für einen Anleger immer schwerer, sich für eine sinnvolle und sichere Anlage zu entscheiden. Viele dieser so genannten Investments die als absolut sicher verkauft wurden, entpuppten sich in der Krise schlichtweg als Flop. Da der Kampf der Anleger um Entschädigung sich zudem als äußerst schwierig herausstellte, wurde die Verunsicherung noch stärker.

Viele denen noch Geld für Investments zur Verfügung steht, haben sich deshalb vermehrt für Edelmetalle wie zum Beispiel das Gold entschieden. Je mehr der Goldpreis steigt, umso interessanter wird diese Anlage. Aber es gibt noch eine ganz andere Klientel, die auf ein ganz besonderes Investment setzt und zwar auf Kunst. Da Kunst jedoch auch wiederum recht vielfältig ist, wird auch diese Anlageform nicht ganz einfach. Wer nicht nur eine Sammlung anlegen möchte, sondern mit der Kunst auch Geld verdienen möchte, muss hier auf einige Dinge achten.

Nimmt man einmal den Bereich Bilder und Gemälde dann ist es so, dass einige den Fehler begehen von einem bestimmten Künstler so ziemlich alles aufzukaufen, was dieser gerade entworfen oder produziert hat. Dies kann sich für eine Anlage schnell als Flop erweisen. Zudem sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass davon ausgegangen wird, dass von 2.000 Künstlern vielleicht einer oder zwei darunter sind, deren Entwicklung positiv verläuft und dessen Kunstwerke eine Wertsteigerung erreichen. Wer dagegen auf bereits bekannte Künstler setzt, der wird auch mit einem Investment in Kunst seine Gewinne machen. Natürlich setzt dies auch wieder voraus, dass bereits genügend Geld für den Ankauf vorhanden ist.

Zwischenzeitlich haben sich auf dem Finanzmarkt aber auch erste Kunst-Fonds etabliert, deren Angebote recht interessant klingen. Natürlich kann in diesem Bereich ein prozentualer Gewinn kaum angegeben werden, da dieser Markt auch größeren Schwankungen unterliegt. Da die Kunstklientel nicht so sehr ausgeprägt ist, ist ein Engagement für den normalen Anleger kaum rentabel und erstrebenswert.

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