Policen Bestpreis
Lebensversicherung verkaufen statt kündigen! Eine sinnvolle Alternative. Servicehotline - 0800 344 344 8 - Natürlich kostenlos!
Nachrichten und Artikel rund um den Bereich Versicherung

19.05.2010

Entscheidung für oder gegen eine Rechtsschutzversicherung

Besonders Unternehmen, aber auch Privatpersonen geraten oft schnell und ohne, dass sie es absehen konnten, in rechtliche Konflikte hinein, die der gerichtlichen Klärung bedürfen. In einem solchen Fall entstehen Kosten: Gerichtskosten, das Anwaltshonorar, die Entlohnung für den Rat eines Sachverständigen. All das sind Kosten, die weder Unternehmen noch Privatpersonen spontan aus eigener Tasche begleichen können - um einem solchen Szenario vorzubeugen, gibt es die Rechtsschutzversicherung.

Was ist die Rechtsschutzversicherung?

Die Rechtsschutzversicherung versteht sich als Individualversicherung, die Unternehmer und Privatpersonen gegen die Kosten eines Rechtsstreits absichert. Bei Vertragsschluss wird meist ein Maximum festgelegt, bis zu dem der Schaden übernommen wird, es gibt allerdings auch Verträge mit unbestimmter Höchstgrenze. Im Regelfall übernimmt die Rechtsschutzversicherung dann, wenn klar ist, dass kein direktes, alleiniges Verschulden den Rechtsstreit ausgelöst hat - das gilt auch, wenn die Schuld festgestellt werden muss, nicht aber bei einem Strafverfahren. Zusätzlich zum Rahmenvertrag der Versicherungsgesellschaft kann man sich gegen solche Sonderfälle, die regulär nicht übernommen werden, zusätzlich absichern - zum Beispiel gegen die Scheidung der Ehe.

Welche Vorteile hat die Rechtsschutzversicherung?

Eine so folgenschwere Entscheidung ist die Wahl der Rechtsschutzversicherung, da sie darüber entscheidet, ob ein Rechtsstreit bezahlbar wird oder nicht. Anwalts- und Gerichtskosten liegen nicht selten derart hoch, dass Kläger oder Beklagte lieber eine Strafe hinnehmen, anstatt den Fall weiter zu verfolgen - auch, wenn sie vermutlich im Recht sind.

Eine Rechtsschutzversicherung ermöglicht aber auch die freie Wahl des verteidigenden Anwaltes. Denn mit diesem verhält es sich wie beim Arzt: Hat der Mandant kein Vertrauen in ihn, kann er trotz aller Fachkenntnis wenig für ihn tun. Damit man sich den passenden Anwalt mit den nötigen fachlichen Qualifikationen selbst aussuchen kann, enthalten die meisten Verträge von Versicherungsgesellschaften die Klausel, die die freie Wahl des Anwalts ermöglicht.

Mehr zum Thema

Bessere Informationen für die ganzheitliche Beratung

Nach wie vor ist die Ausschließlichkeitsorganisation ein wichtiger Vertriebskanal, weil sie den persönlichen Kontakt mit den Kunden pflegt. Sie darf aber nicht statisch gesehen werde...

Deutsche Versicherer möchten ungerne Nettotarife anbieten

Mittlerweile ist es zwar möglich, auch ohne die kostspielige Provision für den Versicherungsvertreter eine Police abzuschließen, jedoch werden diese kaum angeboten - die Branche fürc...

Vollkaskoversicherung für Fahrräder wird teuer

Das Fahrradfahren ist für Millionen Deutsche ein wichtiger Lebensinhalt und das Fahrrad an sich zählt zu den meist gewählten Verkehrsmöglichkeiten, um sich mobil im Alltag zu bewegen...

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Vertrauen in Altersvorsorge sinkt

Die Bundesbürger haben immer weniger Vertrauen in die Altersvorsorge. Nach einer aktuellen Umfrage sorgt sich inzwischen fast jeder zweite erwerbstätige Deutsche um seine gesetzliche...

Kreditprobleme bei den Landesbanken

Die Landesbanken haben die Funktion, inmitten einer ausufernden und immer schneller werdenden Geldwirtschaft als Säule der Stabilität für die Bürger zu dienen und gegebenfalls Auswüc...

Der Berliner Wohnungsmarkt ändert sich fundamental

Die Zeiten, in denen man in Berlin gewissermaßen "für 'n Appel und 'n Ei" wohnen konnte, sind seit längerer Zeit vorbei - da die Wohnmieten in den zentralen Stadtbezirken von Jahr zu...