Das Thema Bezugsrecht einer Lebensversicherung wird oft etwas vernachlässigt bzw. versäumt zu aktualisieren, was schwerwiegende Folgen haben kann.

Bei dem Abschluss einer Lebensversicherung gehen wahrscheinlich die meisten davon aus, den Vertrag bis zum Ende fortzuführen und nach Vertragsende die Auszahlung der Versicherung selbst zu kassieren. Bei Abschluss wird passend zu den aktuellen Lebensumständen ein Bezugsberechtigter für den Todesfall eingesetzt.

Dann ist der normale Ablauf – Lebensversicherung abgeschlossen – Dauerauftrag erteilt – die Beiträge werden abgebucht – alles Weitere wird schon seinen Gang gehen.

Weder an einen Verkauf der Lebensversicherung, noch daran das der Todesfall der versicherten Person eintreffen könnte, wird zu diesem Zeitpunkt gedacht.

Bei Eintreffen des Todesfalls stellt sich sehr oft heraus, dass die Festlegung bzw. die Aktualisierung des Bezugsrechts vernachlässigt wurde, was im Moment der Trauer für die Angehörigen zusätzliche Aufregung und finanzielle Probleme bedeuten kann.

Wenn dem Versicherer die Änderung des Bezugsberechtigten auf Grund der sich geänderten Lebenssituationen nicht mitgeteilt wurde, kann es passieren, dass die Auszahlung der Lebensversicherung nicht mehr nach dem Willen des Verstorbenen ausgezahlt wird.