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Für das Jahr 2025 wird prognostiziert, dass der achtmillionste Erdenbürger begrüßt werden wird. Angesichts dieser Zahl und der Schnelligkeit, in der die Weltbevölkerung steigt, steigt auch der Nahrungsmittelbedarf rasant an. Private Placement lautet die Lösung, mit der jeder Geld in die Nahrungsmittelproduktion investieren kann, ohne dass selbst Schafe und Kühe gezüchtet oder Ackerland bewirtschaftet werden muss.
Private Placement und die Viehzucht
Die Landwirtschaft ist bunt: Es gibt Pflanzen und Tiere und neuerdings auch verschiedene Investmentprodukte. Aktien und Rohstofffutures sind nur zwei Beispiele für Möglichkeiten, wie jedermann in die Landwirtschaft investieren kann. Die Risiken für diese Art von Investition liegen ein wenig anders, als das bei Sachwerten der Fall ist. Überall auf der Welt liegen Möglichkeiten für den Invest, so auch in Neuseeland, wo der Anleger in Fonds investiert, die sich auf die Viehzucht spezialisiert haben.
Private Placement für Österreich und Deutschland
Die Möglichkeit der Beteiligung über das Private Placement war ursprünglich nur für Deutschland konzipiert, ist inzwischen aber auch in Österreich möglich. Wer hier zeichnen möchte, muss allerdings eine Mindestbeteiligung von 50.000 Euro vorlegen. In Deutschland sind es lediglich 15.000 Euro – ein gewaltiger Unterschied.
Die Zeichnungsfrist für diese Art von Private Placement galt bis Ende März 2012. Interessenten können sich aber immer noch beteiligen, was im Allgemeinen so gewertet wird, dass immer noch Investitionsbedarf besteht. Es haben sich also noch nicht ausreichend Investoren gefunden.
Landwirtschaft, Private Placement und Renditen
Über die Rendite, die in den entsprechenden Fonds zu erzielen ist, sagt der bisher ausgebliebene Kundenansturm auf die Produkte nichts aus. Die wird sich erst am Ende der Laufzeit der Fonds herausstellen und die ist erst einmal auf 7,5 Jahre angesetzt. Die Renditen stammen dabei aus unterschiedlichen Quellen. So werden die Erträge auf der einen Seite aus den Einnahmen, die der landwirtschaftliche Betrieb regelmäßig erzielt, verrechnet. Auf der anderen Seite stammen die Renditen aus einem eventuellen Verkauf der Unternehmen. Vor Ort wird die Viehzucht gemanagt. Die momentan geplanten Renditen liegen bei etwa 6 Prozent, was nur etwas unter den Renditen im Immobilien Investment über Private Placement liegt. Ab 2017 sollen die Renditen noch einmal um einen Prozentpunkt steigen. Die Endabschichtung soll geplant 135 Prozent betragen – ein durchaus ansehnlicher Wert.
Weitere Private Placements
Nicht jeder möchte in die Viehzucht investieren. Andere Angebote sind aber im Rahmen des Private Placements ebenfalls nutzbar. So zum Beispiel im Bereich des Waldes. Wald gilt als Möglichkeit, langfristig Geld fest anzulegen, wobei vorausgesetzt wird, dass die Investoren über genügend Kaufkraft verfügen und Zeit, das Geld für die nächsten 20 Jahre einzubringen. So schnell wächst ein Baum eben nicht.
Teak Holz ist ein weiterer Investmentbereich, in dem aber ebenfalls viel Geduld gefragt ist. Bislang sank der Wert der Investitionen stetig. Der Wert liegt aktuell bei 3,7 Euro, der IPO-Preis lagt im März 2007 allerdings bei 9 Euro.
Fazit: Das Private Placement in die Landwirtschaft – egal, ob Viehzucht, Forstwirtschaft oder Ackerbau – ist eine gute und sichere Anlagemöglichkeit. Allerdings ist hier mit bestimmten, nicht beeinflussbare Risiken zu rechnen, die einen Betrieb in die Insolvenz treiben können. Zum Beispiel kann das Wetter das gesamte Private Placement zum Einsturz bringen, wenn es Ernten vernichtet und Unternehmen in die Pleite treibt.
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Da Investoren immer nach lukrativen Anlagemöglichkeiten suchen, ist ein Private Placement als Anlageoption auf der einen und als Verfahren zur Beschaffung von Eigenkapital auf der anderen Seite für viele immer interessant. Wohlgemerkt bedarf es eines großen Vermögens, um daran teilzuhaben. Sich ergebende Vorteile eingeschränkter Publizitätspflichten und die damit verbundene Umgehungsmöglichkeit von öffentlichen Handelsplätzen wie Börsen sind allgemein bekannt. Doch sind die Risiken auch genauso kalkulierbar wie börslich emittierte Vermögenswerte oder Anleihen, die stets strengen Regeln und Veröffentlichungspflichten unterliegen?
Private Placement – Chancenreiche Anlage aber auch mit Totalverlustrisiko?!
Der Reiz für Investoren in Vermögenswerte zu investieren, die über Private Placements ausgereicht werden, liegt zweifellos in den überdurchschnittlich hohen Renditen, die solche Investments versprechen. Ein Emittent kann unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit Vermögenswerte in großem Umfang veräußern, ohne dass er hierfür einen Prospekt herausgeben muss, wie dies an einem typischen Zweitmarkt wie der Börse bei Wertpapieremissionen im Rahmen von IPOs regelmäßig der Fall ist. Viele Anlageprodukte, die aus Private Placement Aktivitäten hervorgehen sind zweifelsohne hochspekulativ. Das birgt immense Chancen aber auch Risiken, was sich bei Private Placements immer wieder beobachten lässt. So sind geschlossene Fonds von Schiffs- oder Immobilienbeteiligungen typische Vertreter dieser Anlagegattung. Die hohen Renditeversprechen setzen dabei ganz konkret auf erwartete positive Entwicklungen zahlreicher Faktoren, die der Anleger jedoch kaum beeinflussen kann. Das können Frachtraten in bestimmten Weltregionen sein oder auch spekulative Erwartungshaltungen in Bezug auf die Nachfrage nach ausgewählten Gütern. Gehen diese, einer Wette verwandten Erwartungen, auf, können Investoren exorbitante Renditen erzielen. Im Negativfall sind die Verluste so hoch, weil hier ganz erhebliche Summen investiert wurden, die dann größtenteils, wenn nicht vollständig abgeschrieben werden müssen.
Hedgefonds brachten Private Placements in Verruf
Andere Beispiele für besonders risikoreiche Private Placements sind Hedgefonds, die als Finanzierungsinstrumente infolge der Finanzkrise in 2007/2008 in Verruf gerieten, weil sie durch nicht gedeckte Schuldscheinverschreibungen mitursächlich für die Krise waren. Daneben gibt es jedoch auch private Platzierungen, die viel weniger spektakulär sind, aber dennoch gute Gewinne abwerfen können. Die Rede ist hier von jungen Aktien, die anlässlich einer Kapitalerhöhung von einer Aktiengesellschaft emittiert werden und bei denen das Bezugsrecht von Altaktionären ausgeschlossen ist. Diese jungen Aktien haben erfahrungsgemäß eine erheblich bessere Performance als alte Aktien und lassen sich daher mit viel größeren Gewinnspannen wieder verkaufen, bevor Sie den alten Aktien gleichgestellt werden, indem sie beispielsweise die gleiche Dividendenberechtigung erlangen.
Unterschiedliche Mentalitäten in Bezug auf das Private Placement
In Deutschland spielen Private Placements nicht die Rolle wie in den USA oder in Großbritannien. Das liegt zum Teil an der unterschiedlichen Anlegerkultur im Vergleich zu Deutschland, wo die Risikoaversion wesentlich stärker ausgeprägt ist als in den genannten Ländern. Insbesondere in Bezug auf die hochspekulativen Hedgefonds gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Während sie in den angelsächsischen Ländern nach wie vor unverzichtbares Instrument der Finanzierung gesehen werden, wird in Deutschland von bestimmten Kreisen eine Einschränkung wenn nicht gar ein Verbot gefordert, da sich diese Instrumente nur schwer kontrollieren lassen und in ungünstigen Fällen ganze Institute ins Wanken bringen können. Insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen und Fonds, die der sozialen Sicherung dienen, hat die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Formen der Gewinnerwirtschaftung nicht zuletzt aufgrund der Auswirkungen der Finanzkrise stark gelitten. Doch wie so oft hat auch diese Medaille zwei Seiten, denn niemand wird schließlich gezwungen, in diese Produkte zu investieren. Ebenfalls bietet sich die Möglichkeit, für das Private Placement besondere Sicherheiten zu verlangen, wie es beispielsweise eine Grundschuldbesicherung darstellt. Die von uns empfohlenen Produkte im Bereich Private Placement verfügen alle über einen solchen Sicherungsmechanismus.
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Das Handelsblatt zitiert in seiner Onlineausgabe den Chef der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, Gabriel Bernardino, mit den Worten: „Die derzeitige Krise ist schlimmer für die Versicherungsbranche als etwa die Krise 2008“. Damit erreicht die europäische Schuldenkrise, von der ja nicht nur Griechenland betroffen ist, nun auch die deutsche Versicherungsbranche.
Bernadino sieht allerdings noch keinen akuten Handlungsbedarf, auch wenn die Versicherer auf bis zu 50% des an Griechenland geliehenen Geldes verzichten müßten. Die Begründung liegt darin, daß viele Versicherer Ihre Staatsanleihen an Griechenland bereits auf den derzeitigen Marktwert abgeschrieben hätten. Die Frage, die sich stellt, ist aber doch, wieso Versicherer mit Kundengeldern auf solch spekulativen Märkten investieren?!
Der Teufelskreis
Die deutschen Lebensversicherungsgesellschaften würden sicher liebend gerne das Geld ihrer Kunden nur in deutsche Staatsanleihen investieren. Hier garantiert der deutsche Staat für die Erfüllung der Verbindlichkeiten. Das Spiel geht allerdings nur solange gut, wie die Zinsen für eben diese Staatsanleihen hoch genug sind, um damit den Garantiezins zu decken. Mittlerweile ist das Zinsniveau aber so tief gesunken, daß die Versicherer keine 3 bis 4% mit diesen Instrumenten erwirtschaften können. In Folge dessen müssen sie sich nach Alternativen umsehen.
Die Alternativen sind sicherlich zum einen der Aktienmarkt, aber auch ausländische Staatsanleihen und Investitionen in Banken. Banken galten ja immer ebenfalls als sicherer Hort für fremdes Geld. Die Pleiten in der Vergangenheit, Leman Brothers & Hypo Real Estate, um nur mal zwei Beispiele zu nennen, haben allerdings dazu geführt, daß man Investments in Banken nicht mehr als „per se“ sicher bezeichnen darf.
Nun sieht es aber so aus, daß die Versicherer in Summe knapp über die Hälfte der Kundengelder in Banken investiert haben. Aber auch das sieht Bernadino laut Handelsblatt als keine große Schwierigkeit an. Solange der Staat noch der Auffassung ist, daß Banken für unser System relevant sind und keine davon in den Abgrund schickt, dürfte das auch richtig sein. Allerdings ist auch irgendwann die Garantiegrenze für die Bundesrepublik Deutschland erreicht. Was dann?
Alternativen finden!
Wer in diesen unruhigen Zeiten auf Nummer sicher gehen will, denkt sicher auch über den Verbleib seiner Lebensversicherung im Portfolio nach. Denn nach immer weiter sinkenden Überschüssen fressen so langsam die Kosten das Ersparte auf. Hilfe bringt hier oftmals ein Schnitt – eine professionelle Kündigung der Versicherung und eine Neuanlage in Sachwerte! Sachwerte haben den Vorteil, daß sie bei Geldentwertung immer noch stabil bleiben, weil sie eben nicht mit einem festen Eurowert saldieren.
Intelligent investieren
Wenn Sie nach einer intelligenten Anlageform suchen, werden Sie sicher auf Sachwerte zurückgreifen. Denn Experten sind sich da weitestgehend einig, daß Sachwerte, insbesondere Immobilien in Toplagen, nach wie vor ein sicheres Investment sind, bei dem auch die Rendite stimmt. Wie so oft kommt es da auf den Einkauf und die Marktgängigkeit an. Achten Sie also darauf, wenn Sie darüber nachdenken, sich von Ihrer Lebensversicherung zu trennen, daß die alternative Anlageform mit Sachwerten statt mit Geldwerten abgesichert ist. Nur so können Sie in wirtschaftlich unruhigen Zeiten beruhigt schlafen und sich auf den Ruhestand so richtig freuen. Wenn Sie Fragen rund um die Anlage in Sachwerten haben, benutzen Sie gerne unser Kontaktformular oder machen Sie den Expertencheck!
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Haben Sie mit dem Gedanken gespielt, Ihre Lebensversicherung verkaufen zu wollen? Dann seien Sie auf der Hut, wem Sie Ihre Lebensversicherung anbieten. Aktuelle Informationen aus der WDR Servicezeit zeigen, daß man gerade in diesem Markt vor schwarzen Schafen nicht gefeit ist.
Aber was war passiert?
Viele Menschen denken derzeit über das Kündigen oder Verkaufen Ihrer Lebensversicherung, oftmals der einzigen Altersvorsorge, nach. Und da viele Verbraucher – aus den unterschiedlichsten Gründen – Geld aus Ihrer Lebensversicherung benötigen, sind auch die Firmen nicht weit, die den Wunsch der Kunden befriedigen wollen. Erst recht dann, wenn es sich um einen so lukrativen Markt wie das Verkaufen von Lebensversicherungen handelt.
Mit den seriösen Unternehmen kommen in lukrativen Märkten aber auch immer wieder windige Gesellen und Betrüger aufs Plateau, die man nur sehr schwer erkennen kann. Vorsicht ist aber immer geboten, wenn diese Firmen den Kaufpreis nicht sofort auszahlen wollen und dafür keine Sicherheiten anbieten. Da sollten alle Alarmglocken läuten, wenn Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen wollen. Denn: haben Sie die Police erst aus der Hand gegeben und eine Abtretung gegenüber der Versicherungsgesellschaft angezeigt, ist der Vertrag rechtlich einwandfrei an den neuen Eigentümer übergeben worden. Was fehlt? Ihre Kaufpreisabsicherung!
Sicherheiten, immer wieder Sicherheiten!
Seriöse Unternehmen, die Ihnen für die Lebensversicherung Alternativen anbieten, bieten Ihnen immer auch eine Absicherung für den Fall der Insolvenz des Unternehmens. Bewährt haben sich in diesem Fall Grundbucheinträge bei Top-Immobilien, die marktfähig sind. Denn da ist die Gefahr des Geldverlustes am geringsten. Achten Sie darauf, daß Sie auch einen Einblick in die Bücher nehmen können. Ist das Unternehmen fair und offen, wird es keine Scheu haben, seine Transaktionen offenzulegen. Nur wer etwas zu verbergen hat, wird Ihnen mit fadenscheinigen Erklärungen Honig um den Bart schmieren und Sie einzuschläfern versuchen.
Die Kunden eines Aufkäufers, wie die Servicezeit des WDR ermittelte, haben jedenfalls einen Schaden von rund 1,5 Millionen Euro zu befürchten. Die Geschäftsführerin einer Aufkäufergesellschaft ist zwar mittlerweile in Untersuchungshaft, jedoch haben die Anleger davon alleine ihr Geld noch nicht zurück.
Prüfen, prüfen, prüfen!
Wenn die Lebensversicherung, die sie verkaufen wollen, Ihre alleinige Altersvorsorge darstellt, müssen Sie unbedingt Ihren neuen Partner unter die Lupe nehmen. Beim Abschluß der Versicherung waren Sie möglicherweise noch jung und hatten noch viel Zeit vor sich. Wenn Sie allerdings jetzt verkaufen wollen, und der Ruhestandseintritt ist nicht mehr in weiter Ferne, lohnt eine weise Entscheidung doppelt. Darum prüfen Sie, und lassen Sie sich auch Zertifikate beispielsweise vom TÜV oder einer ähnlichen unabhängigen Einrichtung zeigen. Überprüfen Sie, ob die angebotenen Vertragswerke von der Bafin geprüft worden sind. Das gibt Ihnen einen wichtigen Anhaltspunkt dafür, ob Sie es mit einem seriösen Partner zu tun haben.
Denn wenn der Vertrag unterzeichnet, Ihr Widerrufsrecht erloschen ist, haben Sie kaum die Möglichkeit, einen Rückzieher zu machen. Dann sollten Sie sich sicher sein, daß Sie nicht in einen sauren Apfel beißen müssen und eventuell von vorne anfangen müssen.
Unsere Empfehlung geht daher ganz klar in Richtung Expertencheck der jetzigen Versicherung und Überprüfung der neuen Vertragspartner, damit es für Sie kein böses Erwachen gibt, sondern Sie beruhigt und sicher Ihrem Ruhestand entgegen sehen können.
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Haben Sie schon einmal eine Finanzierung für eine Immobilie bei einer Bank angefragt? Gerade bei jüngeren Kunden, die noch nicht über hohes Eigenkapital und beste Bonität verfügen – und die vielleicht auch etwas unerfahren sind – versuchen Banker gerne eine Lebensversicherung zu verkaufen.
Unerfahren = Dumm?
Manch einer mag versucht sein, junge Menschen, die in Finanzdingen noch unerfahren sind, als „dumm“ hinzustellen. Dem muß man ganz klar widersprechen. Wer sich von seiner Hausbank, die ja oft auch schon die Eltern betreut hat, eine offene und kundenorientierte Beratung wünscht, ist sicher auch schon einmal enttäuscht worden. Der Druck, der auf Bankmitarbeitern lastet ist nicht ganz unerheblich. Viele Kreditinstitute schreiben ja sogar vor, welche Produkte in welchen Volumen verkauft werden müssen.
Wenn Bankmitarbeiter also Lebensversicherungen verkaufen, liegt das nicht unbedingt daran, daß eine Lebensversicherung das Allheilmittel – insbesondere in der Baufinanzierung ist. Was soll man aber als Kunde machen? Diese Lebensversicherung kündigen oder seinerseits wieder verkaufen? Das geht wohl eher schlecht, denn die Bank hat sich da mit Sicherheit eine Abtretung eintragen lassen. Und damit ist ohne Zustimmung der Bank mit der Versicherung nichts anzufangen – nicht mal eine Beitragsfreistellung!
Die Lebensversicherung verkaufen geht nicht – was dann?
Wenn Sie eine Lebensversicherung als Bestandteil einer Baufinanzierung abgeschlossen haben, können sie diese selbstverständlich nicht einfach auflösen oder verkaufen. Wahrscheinlich sind Ihre Gestaltungsmöglichkeiten ohnehin eher gering, falls Sie nicht mittlerweile ein besseres Standing bei der Bank haben, eine Umfinanzierung ansteht, oder der abbezahlte Betrag schon recht hoch ist. Falls Sie sich aber gerade mit einer neuen Baufinanzierung auseinandersetzen (müssen), sollten Sie darauf bestehen, daß die Lebensversicherung, die man Ihnen verkaufen will, keine Kapital-Lebensversicherung ist. Denn dann fällt auch die Provision für den Berater geringer aus. Statt einiger tausend Euro beträgt die Provision dann nur noch einige hundert Euro, die Beiträge sind geringer und der Schutz für den Todesfall ist genauso gegeben.
Auf gar keinen Fall!
Auf gar keinen Fall sollten Sie mit der Bank einfach so eine Tilgungsaussetzung und endfällige Tilgung durch die Lebensversicherung ausmachen. Die Gründe, ja es sind gleich mehrere, liegen offen auf der Hand: Ihre Bank wird Ihnen niemals eine Zinsgarantie bis zur Endfälligkeit geben, oder Sie müssen diese lange Zinsbindung mit einem entsprechenden Aufschlag bezahlen. Zum anderen wissen Sie nicht, ob Ihre Lebensversicherung die vom Berater ausgerechneten Beträge auch tatsächlich zur Auszahlung bringt. Oftmals werden nämlich auch die Überschüsse in eine Berechnung der Schlußzahlung mit eingerechnet. Was aber, wenn Ihre Lebensversicherung nicht so gut verzinst wird, die Gesellschaft also nur die Garantiezinsen bringt?
Die Tilgungsaussetzung und endfällige Tilgung mit einer Lebensversicherung mag unter bestimmten Voraussetzungen angebracht sein. Das Vorliegen dieser sollte aber immer von einem unabhängigen Experten geprüft werden, bevor Sie sich auf einen Vertrag einlassen.
Ein guter Rat
An dieser Stelle können wir natürlich keinerlei rechtsverbindliche Beratung geben. Wenn Sie sich in der Situation befinden, daß Ihre Hausbank auf dem Abschluß einer Kapital-Lebensversicherung besteht, sollten Sie ernsthaft die Geschäftsbeziehung überdenken. Denken Sie daran, daß ein Todesfallschutz auch mit einer Risiko-Lebensversicherung, die einen wesentlich geringeren Beitrag hat, machbar ist. Wenn der Todesfallschutz also das Argument für das Abschließen der Lebensversicherung ist, sollten Sie den Abschluß dieser günstigen Variante in Erwägung ziehen.
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Eine Lebensversicherung gilt hierzulande immer noch als Bastion für die Altersvorsorge. Der Aspekt Sicherheit spielt da sicher eine große Rolle. Wobei Sicherheit da ja auch ein zweischneidiges Schwert ist.
Sicherheit für den Konzern
Die großen Lebensversicherer sind sicher relativ wenig von Schwierigkeiten auf den Kapitalmärkten betroffen. Immerhin ist die Aktienquote bei Lebensversicherern generell bei knapp unter 5%. Dennoch kann es ungemütlich werden, denn viele Versicherer legen das Geld in vermeintlich sicheren Pfandbriefen und ähnlichen Instrumenten an. Bei Pfandbriefen ist – wie auch sonst immer – die Garantie immer so gut wie der Garantiegeber. Das sind oftmals Banken. Jetzt wollen wir an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, ob der deutsche Staat Banken über die Klinge springen lassen würde, die Sicherheiten für die deutschen Lebensversicherer gegeben haben. Wahrscheinlicher ist da doch eher eine Zwangsverstaatlichung, falls es zum Fall der Fälle – einer drohenden Insolvenz des Garantiegebers – kommen sollte. wobei sich ja auch ein (oder mehrere) Banker ruck zuck mal um 55 Milliarden verrechnen kann…
Die Sicherheit für die Konzerne scheint also schon einmal gegeben. Allerdings sieht das VAG, das Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen, im §89 vor, daß „alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf“ zeitweilig verboten werden können. Da mag sich nun jeder seinen Teil dazu denken. Fakt ist aber, daß durch dieses Gesetz die Möglichkeit besteht, daß Sie als Versicherungsnehmer, wenn Sie Ihre Lebensversicherung kündigen oder endfällig ausgezahlt haben wollen, leer ausgehen könn(t)en.
Sicherheit auch für den Kunden?
Viele Versicherungsverträge werden mit einer Laufzeit von 30 Jahren und in einzelfällen sogar auch länger abgeschlossen. Der Hintergrund ist klar: Mit einer kleinen Beitragszahlung sollen so große Summen im Alter erreicht werden, die dann ausgezahlt werden. Was viele vergessen: Auch der Versicherungsvertreter will natürlich bezahlt werden. Das schmälert die Rendite insbesondere in den Anfangsjahren der Versicherung erheblich, denn die Versicherungsgesellschaft stellt Ihnen die Abschlußkosten voll in Rechnung und rechnet diese Beträge ratierlich von Ihren Beiträgen runter. Sobald die Stornohaftung für den Vermittler der Kapital-Lebensversicherung abgelaufen ist, ist auch dieser mit seiner Provision in Sicherheit. Aber was ist mit dem Kunden?
Der Kunde zahlt brav und fleißig jeden Monat seine Beiträge in die Versicherung ein. Die versprochene Verzinsung, also die Garantiezinsen und die Überschüsse, sollen so einen Batzen zum selbst eingezahlten Kapital beisteuern. So manch einer wähnte sich schon als Millionär im Altersruhestand. Doch weit gefehlt: Zunächst werden nach den Abschlußkosten auch die Risikoprämien einbehalten und nicht verzinst – auch dann natürlich, wenn es nicht zum Leistungsfall kommen sollte! Das ist ja auch recht und billig, bei Ihrer Haftpflichtversicherung bekommen Sie ja auch keine Beiträge zurück. Aber das war noch nicht alles: Für die Verwaltung Ihres Vertrags nimmt sich die Gesellschaft ebenfalls noch einen Teil des Kuchens, so daß kaum mehr als ein paar Krümel (na ja, bildlich gesprochen, real natürlich mehr!) übrig bleiben, um für das Alter vorzusorgen. Bis zu 30% der Beiträge verschwinden so von Ihrem Konto. Und davon bekommen Sie natürlich auch keine Zinsen.
Was bleibt ist ein fahler Beigeschmack. Von Sicherheit kann da wohl keine Rede sein, denn letzten Endes sind nur die Garantiezinsen festgeschrieben. Und die betragen ab 2012 nur noch 1,75%.
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November 5, 2011 at 11:02 am
Allgemein, private Altersvorsorge, Sachwertanlage, Wissenswert
Grundbuchabsicherung, Lebensversicherung kündigen, Lebensversicherung verkaufen, private Altersvorsorge, Rentenversicherung verkaufen, Rückkaufwert, Sachwerte
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Es gibt tatsächlich Menschen, die einen schönen Urlaub – 14 Tage oder drei Wochen irgendwo an einem feinen, weißen Sandstrand in einem schicken Hotel – einer soliden Altersvorsorge vorziehen. Wie sonst ist es zu erklären, daß in diesen wirtschaftlich doch eher turbulenten Zeiten die Reisebranche boomt, was ja auch positiv ist, während immer mehr Menschen die zur Altersvorsorge abgeschlossene Lebensversicherung verkaufen oder die private Rentenversicherung auflösen?
Stellenwert der privaten Altersvorsorge
Es stellt sich schon die Frage, welchen Stellenwert die Altersvorsorge, vornehmlich die private, einnimmt, wenn dafür oft wenig oder sogar gar kein Geld aus dem laufenden Arbeitseinkommen beiseite gelegt wird. Allerdings muß man auch prüfen, ob es nicht schlaue Köpfe sind, die die Lebensversicherung verkaufen, um sich damit zum Teil einen Urlaub zu finanzieren. Immerhin hat man ja auch lange dafür gespart! Der restliche Teil aus der verkauften oder gekündigten Lebensversicherung sollte dann aber wieder sinnvoll und vor allem sicher angelegt werden.
Es ist also – jeder Fall einzeln – zu prüfen, ob es sich nicht langfristig und im Rahmen einer echten und gut überlegten Strategie für das Rentenalter lohnt, auf die vielfach immer noch hochgelobte Lebensversicherung oder die Rentenversicherung zu verzichten, diese aufzulösen oder zu verkaufen, um dann mit dem vorhandenen Rückkaufswert in eine andere Anlageform zu wechseln.
Was passiert mit den Beiträgen?
Jeder Fall des Verkaufs einer Lebensversicherung muß deswegen einzeln geprüft werden, weil man sich die genaue Kostenstruktur des Vertrags ansehen muß. Was bleibt im Topf für die Vorsorge im Rentenalter, was sind die Abschlußkosten, wie hoch sind die laufenden Verwaltungskosten und eine etwaige Risikoabsicherung? Das sind Fragen, die vor der Entscheidung ob man seine Lebensversicherung verkaufen, behalten oder kündigen sollte, geklärt werden müssen. Auch interessant ist die Frage, wo der Versicherer die Beiträge für die spätere Ausschüttung anlegt. Im Rahmen der Gesetzgebung sind den Versicherern da zwar gewisse Grundsätze vorgeschrieben, jedoch sind natürlich Zinsen von über 4% nur sehr schwer zu erwirtschaften, wenn man für vergleichsweise als sicher einzustufende Bundesschatzbriefe nur 2,25% vom deutschen Staat erhält. So sind also viele Gesellschaften gezwungen, anderweitig zu investieren. Denn auch wenn der Garantiezins beginnend ab 2012 auf 1,75% gesunken ist, sind natürlich bereits bestehende Verträge von dieser Senkung nicht betroffen.
Dennoch kann man nicht behaupten, daß die deutschen Lebensversicherungen sich im freien Fall befinden, und jeder Kunde unbedingt seine Lebensversicherung verkaufen sollte, um noch ein paar Euro zu retten. Allerdings sollte jeder Kunde genau prüfen (lassen), wieviel er im Lauf der Versicherungszeit einzahlt, und was ihm nachher ausbezahlt wird. Und da interessiert halt nur die garantierte Summe, denn alles andere ist Glaskugelwahrsagerei…
Lohnende Alternativen finden!
Wenn sie sich mit dem Verkauf oder der Kündigung Ihrer Lebensversicherung beschäftigen, sollten Sie den Vertrag oder die Verträge, von denen Sie sich trennen möchten, von einem Experten überprüfen lassen. Bedenken Sie, daß Sie nicht unbegrenzt Zeit haben, bis Sie in Ruhestand gehen möchten. Wer da früher vorsorgt, ist später besser aufgehoben.
Besonders attraktiv sind grundbuchbesicherte Sachwertanlagen, die eine gute Rendite versprechen. Dabei sind auch – kostenbereinigte – Verzinsungen von deutlich über 6% keine Seltenheit. Überprüfen Sie das Unternehmen, das Ihnen eine Anlage anbietet genau. Seriöse Unternehmen haben keine Scheu, Sie auch einmal einen Blick in ihre Bücher werfen zu lassen.
Doch einen schönen Urlaub?
Wenn Sie Ihre Altersvorsorge, sei es durch Verkaufen der Lebensversicherung oder durch Kündigen derselben und Anlage in einer rendite- und sicherheitsorientierten Alternative, auf den richtigen Weg gebracht haben, bleibt sicher auch noch genügend übrig, um sich ein paar erholsame Tage in einem schicken Hotel zu gönnen. Was Sie heute nicht ausgeben, steht Ihnen im Alter verzinst und verzinseszinst zur Verfügung!
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Ihre Lebensversicherung ist sehr beliebt – bei Ihrem Berater! Warum das so ist, ist eigentlich auch schnell erklärt: Ihr Vermittler, der bei Ihnen auf der Couch gesessen hat, Ihren Kaffee getrunken hat, dabei evtl. auch Ihren Vogel, Ihre Katze oder Ihren Hund gelobt und/oder gestreichelt hat, möchte natürlich dafür, daß er nur an Ihr Bestes denkt, auch entlohnt werden.
Soweit ist das auch alles gut. Allerdings wird gerade bei einer Lebensversicherung, die einen Kapitalteil enthält, auch gerne auf die zu verdienende Provision geschielt.
Wer nun meint, ein Versicherungsmakler ist da die bessere Alternative zum Vertreter einer Lebensversicherungs-Gesellschaft, ist oftmals auf dem Holzweg. Der Unterschied zwischen einem Makler und einem Vertreter nur einer Gesellschaft ist, daß der Makler für Sie eine Lebensversicherung heraussuchen kann. Allerdings müssen diese Merkmale nicht immer nur Sie betreffen. Denkbar ist auch, daß ein Makler auch einmal nicht nur an seine Kunden denkt.
Jeder hat ja jemanden zu versorgen
Und nicht nur Sie haben vielleicht eine Familie und Kinder zu ernähren. Ganz klar ist, daß auch der Verkäufer Ihrer Lebensversicherung etwas zum Leben braucht. Interessanterweise denken viele Verbraucher, daß die Provision eines Verkäufers einer Lebensversicherung von der Gesellschaft bezahlt wird. Und richtig ist ja, daß die Versicherungsgesellschaft dem Vertreter das Geld zukommen läßt. Allerdings zahlt immer der Versicherungsnehmer einer Lebensversicherung die Provision aus seiner Tasche. Denn gerade in den ersten Jahren einer Lebensversicherung steigt der Rückkaufswert nur sehr langsam – wenn er überhaupt schon vorhanden ist.
Der Rückkaufswert einer Lebensversicherung wird aber nicht nur von der Provision des Verkäufers beeinträchtigt. Auch die Verwaltungskosten, die jeder Versicherte für seine Lebensversicherung in Kauf nehmen muß, werden entweder aus den laufenden Beiträgen oder dem Rückkaufswert beglichen. Dadurch erklärt sich auch, warum ein Rückkaufswert bei ruhenden Verträgen sinken kann. Wenn der Kostenapparat höher als die angegebene Verzinsung ist, wird das Geld immer weniger!
Ein weiterer Feind des Sparers
Die Inflationsrate in Deutschland liegt zur Zeit bei gut 2,0%. Das bedeutet, daß 100 Euro in einem Jahr 2 Euro an Kaufkraft verlieren. Bei vielen ist die gefühlte Inflation aber weitaus höher. Denn obwohl oftmals Preise für High-Tech Geräte sinken, kommen aber oft auch neue auf den Markt, die dann dank neuerer Technik und eingesetzter Rohstoffe wieder erheblich hochpreisiger sein können. Hinzu kommt ein stetig steigender Benzinpreis und ebenfalls weiter steigende Heizkosten.
Grund genug für viele Sparer, einfach mal Ihre Lebensversicherung unter die Lupe zu nehmen und mal zu prüfen, ob denn die Beiträge in einer vernünftigen Relation zum späteren Ertrag der Lebensversicherung stehen.
Sehr oft heißt es da nur: Autsch!
Bei einem Blick auf den aktuellen Rückkaufswert wird so manchem Anleger heiß und kalt. Nicht, weil am Ende der Beitragszahlung so viel Geld dabei herauskommt, sondern weil man am liebsten noch das Datum dazuaddieren möchte, damit sich wenigstens die Inflation herausrechnen läßt.
Und so verwundert es nicht, daß Lebensversicherungen insbesondere bei den Vermittlern für einen leichten Glanz in den Augen sorgen. Bei denjenigen, die die Beiträge zahlen müssen und am Ende sehen, was dabei herausgekommen ist, sorgen sie eher für tränenfeuchte Augen.
Daher lohnt es sich, auch nach dem Abschluß zu schauen, ob die abgeschlossene Lebensversicherung noch zeitgemäß ist. Denn oftmals kann man durch eine Veränderung zum richtigen Zeitpunkt doch noch seine eigenen Schäfchen ins Trockene bringen!
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Die Lebensversicherung, wie wir Sie heute kennen und der Versicherungsvertreter sie mag, sind noch gar nicht so alt. Zwar blicken Versicherungen, wenn man sie so nennen darf, auf eine gut 3.000 Jahre lange Geschichte und Tradition zurück. Allerdings waren diese Versicherungen damals noch auf den Warenwert ausgelegt und verpflichteten den Transportunternehmer, für einen eventuellen Schaden aufzukommen.
Das menschliche Leben, wohl insbesondere von Sklaven und ähnlich gestellten Personen, galt zu dieser Zeit noch nicht besonders viel. Erst im Alten Rom, vor gut 2.000 Jahren, gab es erste Sterbekassen.
Bestattungsvereine sind die Vorläufer der Sterbegeldversicherung
Sogenannte Bestattungsvereine sicherten in Rom vor gut 2.000 Jahren bereits die Kosten für eine Beerdigung ab. Zusätzlich gab es eine Unterstützung für die Hinterbliebenen des Verstorbenen. Hiermit kann man dann bereits von den ersten Risiko- Lebensversicherungen sprechen. Damals galt noch das Prinzip der Gegenseitigkeit, das heißt, die Mitglieder eines solchen Vereins halfen sich gegenseitig. Das Ziel war zu dieser Zeit eine Absicherung der Kosten für eine angemessene Bestattung und ein Hilfe für die Verwandten ausschließlich im Todesfall. Die meisten Mitglieder einer solchen Vereinigung waren Menschen der unteren Stände und einfache Soldaten.
Zünfte spielen in Deutschland eine große Rolle
Seit Mitte des 12. Jahrhunderts sind in Deutschland Zünfte als Handwerksorganisationen nachweisbar. Sie sicherten Ihre Mitglieder für Notfälle ab. Im Todesfall waren dabei auch die Witwen und Waisen berücksichtigt. Dies sind erste Anzeichen für eine Risiko-Lebensversicherung auf deutschem Boden. Die meisten Verträge, die heute als Lebensversicherung abgeschlossen werden, sind aber Verträge, die einen zusätzlichen Kapitalsparanteil haben. Diese sind auch für den Versicherer interessanter, da er so über einen langen Zeitraum mit Geldern arbeiten kann, die nicht vom Unternehmer selbst aufgebracht werden müssen.
Die Lebensversicherung als – für Unternehmen – sinnvolles Geschäft wurde erst mit Entdeckung der Wahrscheinlichkeitsrechnung eingeführt. Diese wurde durch die französischen Mathematiker Blaise Pascal und Pierre de Fermat 1654, als die beiden ihr Heil durch Glücksspiel erreichen wollten, durch Berechnungen auf die Wahrscheinlichkeiten als mathematische Größe entdeckt. Sie wollten damit „den Zufall“ meßbar machen. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung dient heutzutage allen Lebensversicherern als Grundlage, das Todesfallrisiko und damit das Leistungsrisiko bei Lebensversicherungen festzustellen.
Als erstes Unternehmen, das sich professionell mit Lebensversicherungen beschäftigte, gilt die Society for Equitable Assurances on Lives and Survivorships. Die Gesellschaft wurde 1762 in London gegründet. Der Name ist Programm: Es geht um „faire“ Versicherungen für Leben und Überleben. Inwieweit man heute noch von fairen Verträgen sprechen kann, wenn man sich die ständigen Senkungen bei der Verzinsung und die Rückkaufwerte in den ersten Versicherungsjahren anschaut, mag dahingestellt sein.
In Deutschland wurde das erste Lebensversicherungs-Unternehmen 1778 gegründet. Es war die Hamburgische Allgemeine Versorgungs-Anstalt, die als einer der Vorläufer der ERGO Versicherungsgruppe gilt. Aber auch viele ausländische Unternehmen entdeckten von Frankreich und England kommend den deutschen Markt.
Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, denn die klassische Kapital-Lebensversicherung gilt noch heute in Deutschland für nahezu 80% der Bevölkerung als Hauptinstrument für die Altersvorsorge. Das ist insbesondere deshalb bedenklich da, die die Garantieverzinsung für Lebensversicherungen mit Kapitalanteil mehr und mehr sinkt. In 2012 beträgt der Zinssatz gerade einmal 1,75%. Dem stehen aber Verwaltungskosten in Höhe von oftmals über 3 oder 4% entgegen.
Kein Wunder also, daß viele Kunden der Lebensversicherung den Rücken kehren wollen und nach Alternativen suchen.
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