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Für das Jahr 2025 wird prognostiziert, dass der achtmillionste Erdenbürger begrüßt werden wird. Angesichts dieser Zahl und der Schnelligkeit, in der die Weltbevölkerung steigt, steigt auch der Nahrungsmittelbedarf rasant an. Private Placement lautet die Lösung, mit der jeder Geld in die Nahrungsmittelproduktion investieren kann, ohne dass selbst Schafe und Kühe gezüchtet oder Ackerland bewirtschaftet werden muss.
Private Placement und die Viehzucht
Die Landwirtschaft ist bunt: Es gibt Pflanzen und Tiere und neuerdings auch verschiedene Investmentprodukte. Aktien und Rohstofffutures sind nur zwei Beispiele für Möglichkeiten, wie jedermann in die Landwirtschaft investieren kann. Die Risiken für diese Art von Investition liegen ein wenig anders, als das bei Sachwerten der Fall ist. Überall auf der Welt liegen Möglichkeiten für den Invest, so auch in Neuseeland, wo der Anleger in Fonds investiert, die sich auf die Viehzucht spezialisiert haben.
Private Placement für Österreich und Deutschland
Die Möglichkeit der Beteiligung über das Private Placement war ursprünglich nur für Deutschland konzipiert, ist inzwischen aber auch in Österreich möglich. Wer hier zeichnen möchte, muss allerdings eine Mindestbeteiligung von 50.000 Euro vorlegen. In Deutschland sind es lediglich 15.000 Euro – ein gewaltiger Unterschied.
Die Zeichnungsfrist für diese Art von Private Placement galt bis Ende März 2012. Interessenten können sich aber immer noch beteiligen, was im Allgemeinen so gewertet wird, dass immer noch Investitionsbedarf besteht. Es haben sich also noch nicht ausreichend Investoren gefunden.
Landwirtschaft, Private Placement und Renditen
Über die Rendite, die in den entsprechenden Fonds zu erzielen ist, sagt der bisher ausgebliebene Kundenansturm auf die Produkte nichts aus. Die wird sich erst am Ende der Laufzeit der Fonds herausstellen und die ist erst einmal auf 7,5 Jahre angesetzt. Die Renditen stammen dabei aus unterschiedlichen Quellen. So werden die Erträge auf der einen Seite aus den Einnahmen, die der landwirtschaftliche Betrieb regelmäßig erzielt, verrechnet. Auf der anderen Seite stammen die Renditen aus einem eventuellen Verkauf der Unternehmen. Vor Ort wird die Viehzucht gemanagt. Die momentan geplanten Renditen liegen bei etwa 6 Prozent, was nur etwas unter den Renditen im Immobilien Investment über Private Placement liegt. Ab 2017 sollen die Renditen noch einmal um einen Prozentpunkt steigen. Die Endabschichtung soll geplant 135 Prozent betragen – ein durchaus ansehnlicher Wert.
Weitere Private Placements
Nicht jeder möchte in die Viehzucht investieren. Andere Angebote sind aber im Rahmen des Private Placements ebenfalls nutzbar. So zum Beispiel im Bereich des Waldes. Wald gilt als Möglichkeit, langfristig Geld fest anzulegen, wobei vorausgesetzt wird, dass die Investoren über genügend Kaufkraft verfügen und Zeit, das Geld für die nächsten 20 Jahre einzubringen. So schnell wächst ein Baum eben nicht.
Teak Holz ist ein weiterer Investmentbereich, in dem aber ebenfalls viel Geduld gefragt ist. Bislang sank der Wert der Investitionen stetig. Der Wert liegt aktuell bei 3,7 Euro, der IPO-Preis lagt im März 2007 allerdings bei 9 Euro.
Fazit: Das Private Placement in die Landwirtschaft – egal, ob Viehzucht, Forstwirtschaft oder Ackerbau – ist eine gute und sichere Anlagemöglichkeit. Allerdings ist hier mit bestimmten, nicht beeinflussbare Risiken zu rechnen, die einen Betrieb in die Insolvenz treiben können. Zum Beispiel kann das Wetter das gesamte Private Placement zum Einsturz bringen, wenn es Ernten vernichtet und Unternehmen in die Pleite treibt.
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Da Investoren immer nach lukrativen Anlagemöglichkeiten suchen, ist ein Private Placement als Anlageoption auf der einen und als Verfahren zur Beschaffung von Eigenkapital auf der anderen Seite für viele immer interessant. Wohlgemerkt bedarf es eines großen Vermögens, um daran teilzuhaben. Sich ergebende Vorteile eingeschränkter Publizitätspflichten und die damit verbundene Umgehungsmöglichkeit von öffentlichen Handelsplätzen wie Börsen sind allgemein bekannt. Doch sind die Risiken auch genauso kalkulierbar wie börslich emittierte Vermögenswerte oder Anleihen, die stets strengen Regeln und Veröffentlichungspflichten unterliegen?
Private Placement – Chancenreiche Anlage aber auch mit Totalverlustrisiko?!
Der Reiz für Investoren in Vermögenswerte zu investieren, die über Private Placements ausgereicht werden, liegt zweifellos in den überdurchschnittlich hohen Renditen, die solche Investments versprechen. Ein Emittent kann unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit Vermögenswerte in großem Umfang veräußern, ohne dass er hierfür einen Prospekt herausgeben muss, wie dies an einem typischen Zweitmarkt wie der Börse bei Wertpapieremissionen im Rahmen von IPOs regelmäßig der Fall ist. Viele Anlageprodukte, die aus Private Placement Aktivitäten hervorgehen sind zweifelsohne hochspekulativ. Das birgt immense Chancen aber auch Risiken, was sich bei Private Placements immer wieder beobachten lässt. So sind geschlossene Fonds von Schiffs- oder Immobilienbeteiligungen typische Vertreter dieser Anlagegattung. Die hohen Renditeversprechen setzen dabei ganz konkret auf erwartete positive Entwicklungen zahlreicher Faktoren, die der Anleger jedoch kaum beeinflussen kann. Das können Frachtraten in bestimmten Weltregionen sein oder auch spekulative Erwartungshaltungen in Bezug auf die Nachfrage nach ausgewählten Gütern. Gehen diese, einer Wette verwandten Erwartungen, auf, können Investoren exorbitante Renditen erzielen. Im Negativfall sind die Verluste so hoch, weil hier ganz erhebliche Summen investiert wurden, die dann größtenteils, wenn nicht vollständig abgeschrieben werden müssen.
Hedgefonds brachten Private Placements in Verruf
Andere Beispiele für besonders risikoreiche Private Placements sind Hedgefonds, die als Finanzierungsinstrumente infolge der Finanzkrise in 2007/2008 in Verruf gerieten, weil sie durch nicht gedeckte Schuldscheinverschreibungen mitursächlich für die Krise waren. Daneben gibt es jedoch auch private Platzierungen, die viel weniger spektakulär sind, aber dennoch gute Gewinne abwerfen können. Die Rede ist hier von jungen Aktien, die anlässlich einer Kapitalerhöhung von einer Aktiengesellschaft emittiert werden und bei denen das Bezugsrecht von Altaktionären ausgeschlossen ist. Diese jungen Aktien haben erfahrungsgemäß eine erheblich bessere Performance als alte Aktien und lassen sich daher mit viel größeren Gewinnspannen wieder verkaufen, bevor Sie den alten Aktien gleichgestellt werden, indem sie beispielsweise die gleiche Dividendenberechtigung erlangen.
Unterschiedliche Mentalitäten in Bezug auf das Private Placement
In Deutschland spielen Private Placements nicht die Rolle wie in den USA oder in Großbritannien. Das liegt zum Teil an der unterschiedlichen Anlegerkultur im Vergleich zu Deutschland, wo die Risikoaversion wesentlich stärker ausgeprägt ist als in den genannten Ländern. Insbesondere in Bezug auf die hochspekulativen Hedgefonds gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Während sie in den angelsächsischen Ländern nach wie vor unverzichtbares Instrument der Finanzierung gesehen werden, wird in Deutschland von bestimmten Kreisen eine Einschränkung wenn nicht gar ein Verbot gefordert, da sich diese Instrumente nur schwer kontrollieren lassen und in ungünstigen Fällen ganze Institute ins Wanken bringen können. Insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen und Fonds, die der sozialen Sicherung dienen, hat die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Formen der Gewinnerwirtschaftung nicht zuletzt aufgrund der Auswirkungen der Finanzkrise stark gelitten. Doch wie so oft hat auch diese Medaille zwei Seiten, denn niemand wird schließlich gezwungen, in diese Produkte zu investieren. Ebenfalls bietet sich die Möglichkeit, für das Private Placement besondere Sicherheiten zu verlangen, wie es beispielsweise eine Grundschuldbesicherung darstellt. Die von uns empfohlenen Produkte im Bereich Private Placement verfügen alle über einen solchen Sicherungsmechanismus.
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