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Günstig ist nicht automatisch gleich gut. Das gilt vor allem bei der Wahl der privaten Krankenversicherung und dem Tarifdschungel, der sich aufgrund von der Menge an Anbietern und ihren unterschiedlichen Tarifpaketen gebildet hat. Es empfiehlt also in jedem Fall die Versicherungsbedingungen und auch das kleingedruckte zu lesen. Man kann mittlerweile auch im Internet einige unabhängige Anbieter für einen Versicherungsvergleich finden und bekommt dort, nach der Auswahl der Kriterien die man eingegeben oder angekreuzt hat, den preisgünstigsten Anbieter angezeigt. Was dem Versicherten besonders wichtig ist an Leistung und Service sollte sich dabei aber schon überlegt worden sein.
Ein großer Knackpunkt bei den Billigtarifen ist der Fehlende Service und die mangelhafte oder gar nicht vorhandene persönliche Kundenbetreuung. Viele günstige Anbieter sind nur im Internet vertreten und man muss den Kontakt oftmals über teure Servicehotlines oder per E-Mail herstellen. Was passiert dann aber wenn der Versicherte ein dringendes Anliegen hat, wo keine Zeit bleibt um in der Warteschleife oder vorm eigenen E-Mailpostfach zu warten. Denn ein eigenes Filialnetz haben nur große Anbieter die sich das auch durch höhere Beiträge bezahlen lassen. Das zweite große Kriterium ist der Leistungsumfang. Bei den Billigtarifen bekommt man oft nicht alles zu 100 % zurückerstattet und muss am Ende draufzahlen. Genauso verfügen diese Tarife dann über eine hohe Selbstbeteiligung die in einigen Fällen sogar bis zu 800 im Jahr betragen kann. Chronisch kranke werden dann gerne auch mit teuren Zuschlägen belangt oder im Rahmen der Gesundheitsprüfung gleich abgelehnt. Auch die freie Arztwahl kann bei Billigtarifen der Krankenversicherungen ebenso eingeschränkt sein wie auch der komplette Ausschluss von der Kostenübernahme für homöopathische oder Psychologische bzw. psychiatrische Behandlungen.
Die meisten Versicherungen bieten einen Basis oder auch Grundtarif der sich zumeist nur für junge und gesunde Menschen rentiert die lediglich die Check Ups in Anspruch nehmen und die Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt. Frauen zahlen meist mehr als Männer oder Kinder an Beiträgen da dies durch höheren Aufwand in Schwangerschaft und die längere Lebenserwartung begründet wird. Auch für Familien lohnt sich dann eher die Wahl eines höherwertigen Versicherung Paketes. Wer sich kompakt für alle verfügbaren Leistungen versichern lassen möchte und auch ein höchstmögliches Maß an Service benötigt wird kräftig drauf zahlen müssen und ist oft bei den namhaften Versicherungsgesellschaften besser aufgehoben.
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Wenn man einen Mitarbeiter auf Dienstreise schickt, hofft man natürlich, dass diese gut verläuft und der Mitarbeiter bei guter Gesundheit zurückkehrt. In der Mehrheit der Fälle ist dies auch der Fall. Für eine Dienstreise, während der ein Unfall, ein Diebstahl oder Schadenersatzfall eintritt, ist eine Dienstreiseversicherung abzuschließen.
Eine Dienstreiseversicherung soll einen Mitarbeiter einer Firma vor Schaden bewahren. Fährt dieser auf einer Dienstreise zu einem Kundentermin, soll das Risiko eines Unfalls abgesichert sein. Für den Transport des Mitarbeiters in das Heimatkrankenhaus ist in diesem Fall gesichert. Auch falls der Mitarbeiter über die 6-Wochen-Frist ausfällt, in der der Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet ist, kann man für diesen Fall eine Krankenhaustagegeldversicherung abschließen.
Im Falle einer Auslandsreise ist der Mitarbeiter auch am Abend auf dem Weg zum Hotel versichert. Soforthilfe wird von der Dienstreiseversicherung ebenso übernommen wie die Gespräche zwischen dem ausländischen Arzt und dem Hausarzt sowie der Transport nach Hause. Auch für den Fall des Versterbens eines Mitarbeiters, werden für den erforderlichen Rückweg die Überführungskosten übernommen. Im besagten Todesfall wird auch eine Todesfallsumme gezahlt.
Bei Verlust des Gepäcks und darin befindlicher wertvoller oder notwendiger Dinge haftet eine Dienstreiseversicherung. Auch bei nicht vorsätzlichen Beschädigungen des Hotelzimmers werden Schadensersatzforderungen honoriert.
Versicherbar sind einzelne Reisen, Besuche bei Seminaren und auch Einsätze bei Projekten, die mehrere Monate dauern. Ein Projekteinsatz kann bis zu 6 Monate dauern. Eine Dienstreiseversicherung betrifft immer alle Mitarbeiter gemeinsam. Einzelne Mitarbeiter müssen nicht einzeln versichert werden. Die Mitarbeiter werden für den Schadensfall mit einer Helpline-Card ausgestattet. Sie erhalten ebenso einen Flyer mit Informationen über die Versicherungsleistungen. Auf diese Weise haben sie ausreichend Informationen. Im Schadensfall sichert der Kontakt zur Info-Hotline die reibungslose organisatorische Abwicklung des Schadensfalles.
Für das Unternehmen sind dadurch keine Rückstellungen für Krankenkosten der Mitarbeiter im Ausland mehr notwendig. Sie erhalten Planungssicherheit. Ohne Dienstreiseversicherung wird das Unternehmen sonst zum Krankenversicherer des reisenden Mitarbeiters. Die Mitarbeiter wissen ebenfalls, dass sie für den Schadensfall abgesichert sind. Das Unternehmen selbst stärkt seinen Ruf als verantwortungsbewusstes Unternehmen, das für die Sicherheit seiner Mitarbeiter sorgt.
Letztendlich ist jeder daran interessiert, dass die Schadensfolgen möglichst schnell geregelt sind, der betroffene Mitarbeiter, der arbeitgebende Unternehmer und die Projekt-Auslandsfirma.
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Die Deutschen sind, was die Menge der Versicherungen angeht, in der Mehrheit sehr gut versichert, eigentlich überversichert. Aus dem Motiv, sich gegen jegliche Unwägbarkeit im Leben abzusichern, werden jährlich viele Versicherungsbeiträge gezahlt, die anders besser angelegt wären.
Grundsätze für den eigenen Versicherungsschutz
Grundsätzlich sollte man bei der Versicherungsauswahl folgendermaßen vorgehen. Man sollte als Allererstes die Risiken abdecken, die einen beim Fehlen eines Versicherungsschutzes und dem Eintreten eines Schadensfalles in den finanziellen Ruin stürzen könnten.
Hier ist als Erstes die private Haftpflicht zu nennen. In der Regel treten am häufigsten Bagatellfälle auf. Man setzt sich auf die Brille einer Freundin, man lässt in einem fremden Haushalt etwas wertvolles Fallen und da gibt es noch einiges mehr. Da diese Kleinigkeiten sehr viel häufiger vorkommen als die großen Schadensfälle, ist auch die Jahresprämie für diese Versicherung relativ niedrig.
Kommt es aber tatsächlich zu einem Schadensfall, in dem Personen- und Sachschäden zu beklagen sind, die in die Millionen gehen, benötigt man unbedingt eine private Haftpflichtversicherung. Gerade im Bereich Personenschäden kann es aufgrund von Schmerzensgeldforderungen und Verlust der Gesundheit und Arbeitskraft des Betroffenen zu erheblichen Regressansprüchen kommen.
Müssen wegen körperlicher Beeinträchtigungen noch Umbauten in der Wohnung, am Auto oder an sonstigen Dingen des Lebens vorgenommen werden, sprengen diese Kosten jeglichen Rahmen. Für einen durchschnittlichen Privatmenschen sind diese Kosten nicht mehr tragbar.
Bei aller Vorsicht bei dem Abschluss sonstiger Versicherungen gehört eine private Haftpflichtversicherung auf jeden Fall in das Versicherungsportfolio eines jeden volljährigen Bundesbürgers. Man bedenke, dass man in einem hoffentlich nicht eintretenden worst-case nicht nur die eigene finanzielle Zukunft gefährdet. Auch das Leben des Geschädigten ist für immer verändert und beeinträchtigt. Diese Person muss seelisch mit der Beeinträchtigung im Leben lernen umzugehen. Wenn darüber hinaus noch finanzielle Sorgen bestehen, ist die Situation doppelt schlimm. Wenn die Regressansprüche erst langwierig eingeklagt werden müssen, zehrt das an den Nerven und der Gesundheit des Geschädigten.
Trifft dann vielleicht der noch schlimmere Fall ein, dass bei dem Schadensverursacher mangels Masse nichts zu holen ist, bleibt der Geschädigte auf seinen Problemen sitzen. Dies dürfte auch den Schadensverursacher in gewaltige Gewissenskonflikte bringen. Daher ist eine private Haftpflichtversicherung eine der wichtigsten Versicherungspolicen, die man abschließen kann.
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Steht ein Umzug an, wird dies immer eine teure Angelegenheit. Der meist größte Kostenfaktor ist die Kaution, die der Mieter beim Einzug in die neue Wohnung zu stellen hat. Bisher war es üblich, diese Kaution bar oder per Überweisung an den Vermieter zu bezahlen oder eine Bankbürgschaft vorzulegen. Der Nachteil bestand bei der ersten Variante darin, daß das Geld – wenngleich man es nach dem Auszug wiederbekommt – erst einmal weg ist und vor allem erst einmal aufgebracht werden mußte. Gerade für junge Leute, Studenten oder Berufsanfänger, ist es jedoch nahezu unmöglich, einige Hundert oder gar über Tausend Euro aufzubringen für den Einzug ins erste eigene Reich.
In solchen Fällen ideal ist das noch recht neue Modell der Mietkautionsversicherung. Hierbei schließt man bei speziellen Anbietern – oftmals hierunter Hauseigentümerversicherungen – eine Versicherung ab, die die Höhe der Kaution der anzumietenden Wohnung als Vertragsgegenstand hat. Nach dieser Kaution bemißt sich auch die Höhe des jährlich vom Mieter als Vertragspartner zu zahlenden Versicherungsbetrages, üblich sind zwischen 4,5 und 5,5% der Kautionshöhe. Der Vermieter erhält dann vom Mieter den Versicherungsschein bzw. eine spezielle Urkunde, die ihm bescheinigt, daß er im Falle eines von ihm an der Wohnung verursachten Schadens von der Versicherung Schadenersatz in Höhe des Kautionsbetrages erhält.
Als Mieter sollte man vor Abschluß der Mietkautionsversicherung bedenken, daß die Versicherungsprämie hierfür natürlich jedes Jahr fällig wird, man also auch noch im 20. Jahr des Wohnens in der vertragsgegenständlichen Wohnung den Beitrag bezahlt und damit meist mehr einbezahlt hat als die ursprüngliche Kautionshöhe betrug.
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In der Diskussion um die übertriebenen Provisionen für die Vermittlung von privaten Krankenversicherungen will die Politik eingreifen und diese unterbinden. Dadurch dass bei den gesetzlichen Krankenkassen die Leistungen mit jeder Reform reduziert werden, bieten die privaten Versicherungsgesellschaften als Alternative Privatversicherungen an. Diese sind von der Leistung her besser als die gesetzlichen Krankenversicherungen. Besonders junge und gesunde Menschen sind im Visir der privaten Krankenversicherungsgesellschaften.
Diesen können günstige Angebote unterbreitet werden. Der Nachteil dieser Versicherungsverträge ist jedoch, dass bei Abschluss einer solchen Versicherung eine hohe Provision anfällt. Die Versicherungsgesellschaften argumentieren, dass diese zur Entschädigung für die Versicherungsvertreter dienen. Das Problem ist, dass viele bestehende Versicherungsverträge nach kurzer Zeit durch Verträge anderer Versicherungsgesellschaften gekündigt werden, da diese etwas günstiger sind. Wird ein neuer Vertrag abgeschlossen, fallen wieder hohe Provisionen an. Somit zahlen die Kunden immer wieder hohe Provisionen. Die Versicherungsbeiträge könnten niedriger sein, wenn die Beiträge keine so hohen Provisionsanteile enthalten würden. Dies ist für den Versicherungsnehmer so jedoch nicht erkenntlich. Die Regierungspartei, die Union, möchte gegen dieses Geschäftsgebahren der Versicherungsgesellschaft vorgehen, indem sie die übertriebenen Provisionen wesentlich reduzieren will per Gesetz. Dies würde für die Versicherungsvertreter den Anreiz reduzieren immer wieder neue Verträge den Kunden anzubieten. Die Transparenz würde auch für die Verbraucher gestärkt. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Regierungspartei sich mit dieser Forderung durchsetzen kann. Die Lobby der Versicherungsgesellschaften ist sehr groß und wird hohen Druck auf die Regierungsvertreter sowie die Bundestagsabgeordneten ausüben. Zudem profitieren auch viele Abgeordnete selber als Inhaber oder Teilhaber von Maklergesellschaften.
Insbesondere die FDP, deren Mitglieder in hohem Maße Selbständige sind, dürfte hierbei auf den Widerstand derer treffen, so dass sie dieses Gesetzesvorhaben nicht allzu sehr unterstützen wird. Leidtragende bleiben dann die Versicherungsnehmer, die weiterhin die hohen Provisionen zahlen müssen. Ein Ausweg für diese ist, dass sie die Verträge langfristig laufen lassen, somit sparen sie immer wieder die hohen Provisionen.
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Die deutschen Arbeitnehmer sind es ja schon gewohnt, dass es bei jeder neu gewählten Regierung mindestens einmal eine neue und meist auf dem Rücken der Arbeitnehmer abwälzenden Gesundheitsreform ausgehandelt und eingeführt wird. Nicht nur die private Krankenversicherung, die momentan hauptsächlich mit nervenden und meist missverstendenden sogenannten Beitragsanpassungen in der Kritik der betroffenen Versicherten steht, sondern die gesetzlich Versicherten sind dieses Jahr genauso von vielen meist teuren Veränderungen der Gesetze betroffen.
Es sind für 2011 wieder einmal neue Änderungen der gesetzlichen Krankenversicherung von der Regierung beschlossen worden. Diese Änderungen bedeuten für den Versicherten eine grundsätzliche Beitragserhörung von 15,5%. Somit ist der Arbeitgeberanteil bei 7,3% fest geschrieben, somit für die Zukunft eingefroren, und der Arbeitnehmeranteil beträgt somit 8,2%.
Zusätzlich zu dem festen Beitragssatz können die verschiedenen Krankenkassen entscheiden, ob für den Versicherten noch ein möglicher Zusatzbeitrag in jeglicher Höhe betragen. Dieser Zusatzbetrag, der vorher nicht mehr als 1% des Einkommens maximal betragen durfte, ist nun unbeschränkt von den Krankenkassen zu verlangen. Dieser Zusatzbeitrag darf jedoch erst sozial ausgeglichen werden, wenn dieser mehr als 2% des sozialversicherungspflichtigen Einkommens übersteigt.
Die Umsetzung dieser Regelung wird direkt bei den Arbeitgebern oder den Rentenversicherungsträgern automatisch durchgeführt. Für die gesetzlichen Krankenversicherungen erhalten eine sogenannte allgemeine Ausgabenbegrenzung. Diese sieht vor, dass unter anderem die Verwaltungskosten aller bestehenden Krankenkassen im Vergleich zu 2110 in den nächsten Jahren nicht ansteigen dürfen. Zusätzlich sollen Ausgaben begrenzt werden mit Hilfe verschiedener Regelungen bei der Vergütung in vertragärztlicher Versorgung in den nächsten zwei Jahren bis einschließlich 2012.
Diese gesamten Gesetzesänderungen der Finanzpolitik betreffend der Krankenversicherungen werden voraussichtlich ab dem 01. Januar 2011 in Kraft treten. Dieses Gesetz bedarf keinerlei Zustimmung des Bundesrates leider nicht.
Hierbei wäre es mit großer Wahrscheinlichkeit wichtig gerade für den Endkonsumenten, also dem Arbeitnehmer, wenn der Bundesrat zu der letztendlichen Gesetzesfindung durch sein eventuelles Vetorecht beitragen hätte können. Dies ist jedoch in diesem Fall nicht möglich. Somit ist dieses ausbeutende Gesetz für die Krankenversicherung bindend. Der Arbeitgeber ist durch diese Änderungen für die Zukunft bevorteilt worden. Denn durch das Einfrieren des Arbeitgeberbeitrages bei 7,3%, verschont diesen bei einer allgemeinen zusätzlichen Beitragserhöhung der Krankenkassen zusätzlich.
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Wir Deutsche werden im Ausland gern dafür belächelt, dass wir angeblich so überversichert seien. Wir sind im Krankheitsfall versichert, unsere Autos sind versichert, unser Hab und Gut ist versichert, unser Leben ist versichert und gegen jedes denkbare Missgeschick können wir uns ebenfalls versichern. Es gibt Versicherungen, die sind gesetzlich vorgeschrieben. Es gibt Versicherungen, die schön sind, wenn man sie im Bedarfsfall zusätzlich hat. Und es gibt Versicherungen, die uns verunsichern und de facto überflüssig sind. Hier gilt es, ganz genau auf das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag zu achten.
Wer kennt das nicht? Ein charmant lächelnder Versicherungsvertreter tritt ein in unser trautes Heim und breitet die herrlichsten Angebote auf dem Tisch aus. Wenn wir es bis zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten, dann erfahren wir es spätestens jetzt: Wir brauchen mehr Versicherungen! Was könnte nicht alles noch passieren, das im Notfall unsere Existenz bedroht? Und ehe man sich versieht, hat man den neuen Versicherungsvertrag abgeschlossen. Den Versicherungsvertreter freut es, denn er bekommt nun eine Provision für den erfolgreich abgeschlossenen Vertrag, aber was haben Sie eigentlich davon?
So verlockend und richtig manche Versicherungsangebote sind, so unterschiedlich sind auch die Leistungen, die Ihnen verkauft werden. Eine Krankenkasse beispielsweise mag einen niedrigeren Beitrag haben als ein Konkurrent, aber auf welche Leistungen müssen Sie beim günstigen Angebot im Bedarfsfall verzichten? Kunden von Versicherungen müssen immer härter um ihr Recht kämpfen. Haben Sie einen Unfall mit dem eigenen Wagen, dann müssen Sie Ihrer Versicherung erst einmal beweisen, dass Sie keine Schuld am Unfall hatten. Gutachter werden hinzugezogen und es kann Monate dauern, bis Sie entschädigt werden. Versichert sein bedeutet nicht automatisch, dass Sie in jedem erdenklichen Versicherungsfall auch auf Ihre Versicherung zählen können.
Deshalb seien Sie achtsam und vermeiden Sie spontane Versicherungsgeschäfte an der Türschwelle. Nehmen Sie sich vor dem Vertragsabschluss die Zeit und Ruhe, sich die Leistungen und das Kleingedruckte durchzulesen. Erst, wenn Sie mit der Versicherungsleistung einverstanden sind und die Absicherung Ihnen nützt, sollten Sie eine Versicherungsleistung kaufen. Und wenn Sie genau informiert sind, welche Leistungen Ihnen zustehen, können Sie auch erfolgreich um Ihr Recht kämpfen, sollte das jemals nötig werden.
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Beim Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung, ist es unabdingbar im Detail auf die Kosten zu achten, denn Kosten stehen in Verbindung mit der Leistung.
Jede private Krankenversicherung fordert einen Gesundheitscheck vom möglichen Klienten. Dabei spielt das Alter erst mal keine große Rolle, denn die Krankenkassen achten in erster Linie auf einen gesunden Patienten, je gesünder umso besser kann er versichert werden. Jüngere Anwärter haben deshalb nur augenscheinlich eine bessere Chance, als ältere, denn der Gesundheitszustand und die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung stehen immer im Faktor des Beitrags und der eventuellen Nutzung. Wer also gesundheitlich vorbelastet ist, hat immer die schlechteren Karten, egal wie alt er ist. Dennoch werden auch bei gesunden älteren Menschen Abstriche gemacht, weil auch hier die Wahrscheinlichkeit den Beitrag erhöht.
Beispiel: Liegt ein Augenleiden vor (einseitig erblindet) wird eine private Krankenversicherung hier Eingrenzungen vornehmen im Bezug auf eine Behandlung bei völliger Erblindung. Liegt bei Abschluss des Vertrages ein Rheumaleiden vor, so werden auch hier Einschränkungen in Bezug auf Behandlungen vorgenommen, die meist mit hohen Eigenleistungen verbunden sind.
Es macht daher Sinn, im Detail darauf zu achten, was für einen selbst wichtig ist und was explizit gut abgesichert sein sollte. Im Bezug auf Zahnersatz, macht eine private Zusatzversicherung durchaus Sinn, wenn im Detail die Bedürfnisse, klar berücksichtigt sind. Das heißt, auch Implantate oder die professionelle Zahnreinigung, als Vorsorge, mit versichert sind. Leider ist bei wahrheitsgemäßer Angabe seines gesundheitlichen Zustandes der Ausschluss der Behandlung des Leidens in der Regel immer ausgeschlossen oder ganz dramatisch eingegrenzt. Wer falsche Angaben macht oder verschweigt, kann den Versicherungsschutz ganz verlieren.
Empfehlenswert ist daher, neben dem Kosten- und Leistungsvergleich, vielleicht doch einfach nur eine private Zusatzversicherung in Verbindung mit der verpflichtenden gesetzlichen Krankenversicherung abzuschließen. Auf diese Weise können Lücken uneingeschränkt geschlossen werden.
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Wie jedes Jahr nähert sich auch jetzt wieder die Zeit der neuen Autoversicherungspolicen. Denn nun werden diese wieder neu berechnet und was jetzt schon bekannt geworden ist werden die Autoversicherungen für 2011 teurer werden. Durch diesen Umstand wiederum sind einige bekannte Inhalte der Policen attraktiver geworden. Doch um welche Punkte handelt es sich hier das sollte jeder Autofahrer im Vorfeld wissen, um später richtig reagieren zu können.
Wie bekannt, kann jeder Versicherungsnehmer zu Ende November eines jeden Jahres seine Autoversicherung kündigen. Dieser Wechsel ist seit einigen Jahren gesetzlich geregelt und viele Millionen Fahrer haben dieses schon in Anspruch genommen. Doch nun sollte man sich die geplanten Änderungen anschauen und dann entscheiden. Eins ist vorab anzumerken, wurden früher die Höhe der Versicherungsbeträge nach der Häufigkeit eines Schadens bei den Automarken berechnet so werden diese heute nach Postleitzahlen gestaffelt. Aus diesem Grund kann es passieren, dass man als Versicherungsnehmer in einem Postleitzahlengebiet unterschiedliche Prämien zahlen muss. Hier liegt es im Ermessen der Versicherungsgesellschaft ob sie die Adresse des Interessenten als gut oder schlecht bewertet. Bei gut, würde die Prämie gesenkt, bei schlecht muss ein Sicherheitszuschlag bezahlt werden.
Des Weiteren gibt es die sogenannten Prämienvergünstigen, in dem zum Beispiel die Schadenssumme bei Personenschäden deutlich erhöht wurde, oder aber die Zweitwagenversicherung ist deutlich verringert wurden. Etwas ganz Neues, was man als Versicherungsnehmer in den Verträgen abschließen kann, ist der Ausschluss der groben Fahrlässigkeit. Hiermit werden ebenfalls Schäden behoben die durch die Benutzung des Handys während der Fahrt entstehen genauso wie das Überfahren einer roten Ampel. Ebenso ganz neu ist die sogenannte All in Risk Police. Hierbei können Nutzungsausfälle genauso versichert werden, wie eine Prämiensenkung durch Arbeitslosigkeit, aber auch eine Garantie auf stabile Prämien für die nächsten Jahre können versichert werden.
Die Liste der Neuerungen im Bereich Autoversicherung war noch nie so hoch, aus diesem Grund sollte sich jeder Interessierte vor einem Wechsel genau informieren, welche Versicherungsgesellschaft die für jeden Einzelnen richtige ist. Denn so kann jeder Versicherungsnehmer unter dem Strich einige Hundert Euro im Jahr einsparen, bei einer gleichzeitigen optimalen Absicherung. Hierbei ist das Internet eine sehr große Hilfe denn mit einem Versicherungsvergleich ist man immer gut beraten.
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In der Privaten Krankenversicherung ist eine gewisse Berufsgruppe, wie Selbständige, Beamte oder Angestellte und Studenten zu finden. Die Leistungen sind einfach höher als bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Die medizinische Versorgung ist wesentlich besser und oftmals werden auch alternative Behandlungsmethoden mit bezahlt. Bei Beamten wird wieder etwas anders gerechnet, denn sie sind beihilfefähig, allerdings ist dies auch in jedem Bundesland etwas anders geregelt. Aber mehr als 80% ist nicht beihilfefähig. Um diese restlichen 20% abzudecken, werden die privaten Krankenversicherungen abgeschlossen. Die Kosten für diese Versicherung richten sich nach dem Einkommen.
Leistungen
Bei der privaten Krankenversicherung werden alle Behandlungen übernommen, meist auch noch Akupunktur oder aber Heil- und Krankengymnastik. Die Versicherer sind der Meinung, dass die Ärzte bei Privatversicherer mehr Leistungen abrechnen als bei den gesetzlich Versicherten. Deswegen sind sie auch der Ansicht, dass hier etwas mehr gespart werden müsste.
Beitragserhöhungen
Momentan sieht es danach aus, als würde es im nächsten Jahr eine massive Erhöhung der Beiträge geben. Grund hierfür ist der niedrige Marktzins. Durch die wirtschaftliche Lage ist es nicht gelungen die erwarten Zinsen zu erwirtschaften und aus diesem Grund wird es wahrscheinlich zu einer Beitragserhöhung von 6 bis 8 % geben. Es gibt zwar einige Versicherungsanstalten, die genug Zinsen erwirtschaftet haben, aber die sind eher selten.
Außerordentliche Kündigung
Sollte die Beitragserhöhnung wirklich im kommenden Jahr eintreten, haben die Mitglieder das Recht zu einer außerordentlichen Kündigung, das heißt sie können bei einer vierwöchigen Kündigungsfrist die Versicherung wechseln.
Neuste Meldungen
Neusten Meldungen zufolge gibt es keinen Anlass zur Annahme, dass die Beiträge erhöht werden. Das Bundesfinanzministerium schreibt einen Unterwert von 3,5% vor, dass die älteren Kunden auch noch gut versorgt sind. Laut Pkv Chef wurden 2009 4,2% Zinsen erwirtschaftet, so dass keinerlei Anlass gegeben ist die geforderten 3,5% Zinsen zu halten. Deswegen schließt er auch eine Beitragserhöhnung aus. Weiterhin sei das Ziel der privaten Krankenkassen, bei den Ärzten zu sparen, da es nicht immer eine medizinische Indikation gäbe um die Leistungen zu rechtfertigen. Für den Versicherungsnehmer ist es jedenfalls sehr sinnvoll einen Vergleichsrechner in Anspruch zu nehmen und dadurch eine menge Geld zu sparen, auch Angebote von anderen Versicherungen und ihren Leistungen sind hilfreich.
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