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Die Stiftung Warentest war wieder einmal unterwegs, um Licht ins Dunkel zu bringen. Diesmal in das Dunkel beim Lebensversicherung verkaufen. In der Online Ausgabe warnt Stiftung Warentest vor zwielichtigen Aufkäufern, die das Geld vereinnahmen und dann ratierlich später zahlen, oder die sogar Gebühren für die Kündigung der Lebensversicherung verlangen. Wir bringen hier etwas Klarheit rein, damit Sie unterscheiden können, was ein seriöser Aufkäufer ist, und wann Sie höllisch gut aufpassen sollten.
Lebensversicherung verkaufen – und die Steuer?
Vielleicht fragen Sie sich, wie ein Aufkäufer einer Versicherung das macht, daß er Ihnen mehr Geld dafür anbietet, als der Wert der Versicherung tatsächlich ist. Dazu schauen wir uns die steuerrechtliche Beurteilung eines Verkaufs an. Wenn Sie selbst Ihre Lebensversicherung kündigen, die Sie vor über 12 Jahren abgeschlossen haben, dann bekommen Sie den Rückkaufswert voll ausgezahlt und können somit ohne Steuern zu bezahlen in eine bessere Alternative investieren, um ihre private Altersvorsorge sicherzustellen.
Wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen, wird die Steuer für den Ankäufer fällig und von der Versicherung automatisch abgezogen. Die Folge ist für Sie fatal: Die Abgeltungssteuer wird auf die Erträge berechnet und ist damit unter Umständen auch dann zu entrichten, wenn Sie mehr eingezahlt haben, als der Rückkaufswert abbildet. Und jetzt kommt´s: Die Verträge, die Sie beim Lebensversicherung verkaufen vorgelegt bekommen, weisen darauf hin, daß der tatsächlich vom Versicherer ausgekehrte Betrag relevant für die Höhe des Kaufpreises ist. Sie zahlen also Steuern, obwohl Sie keine zahlen müßten! Der Aufkäufer, dem Sie Ihre Lebensversicherung verkauft haben, bekommt das Geld übrigens vom Finanzamt wieder zurückerstattet, Sie aber gehen leer aus.
Lebensversicherung verkaufen – ein Beispiel (rein hypothetisch!)
Stellen Sie sich dazu einmal folgendes Szenario vor: Sie haben 10.000 Euro einbezahlt, interessanterweise ist der Rückkaufswert auch 10.000 Euro (ja, das kann durchaus der Fall sein, obwohl Sie jetzt vielleicht mit weniger gerechnet haben). Die Abgeltungssteuer berechnet sich auf die Erträge. Die sind – der Einfachheit halber – jetzt bei 5.000 Euro, und auf diesen Betrag wird die Steuer (auch der Einfachheit halber) mit 25% berechnet. Die Folge: Sie bekommen von Ihrem Aufkäufer eine Abrechnung über 9.000 Euro. Da schlagen die Damen und Herren, denen Sie die Lebensversicherung verkaufen wollten jetzt „großzügig“ – sagen wir mal – 7,5% auf. Das ergibt 675 Euro, die bekommen Sie obendrauf! Und was ist mit dem Rest? Es verbleiben ja 325 Euro, die Sie abgezogen bekommen haben. Diese Summe ist der Gewinn dessen, dem Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen möchten – das überlegen Sie sich doch sicher zweimal, oder?
Lebensversicherung verkaufen oder kündigen lassen?
Schlaue Unternehmer haben eine ganz andere Idee. Die überlegen sich, warum sollen die die ganze Abwicklung und alles selbst machen. Man kann ja auch eine Kündigungsgebühr verlangen, wir nehmen einfach (wie immer einfach) mal 75 Euro an. Dieses Geld ist sicher – also dem „Kündigungshelfer“. Jetzt versucht er, Ihnen vom Versicherer mehr herauszuholen. Wenn es klappt, ist alles trulala. Klappt es nicht (gehen Sie mal eher von diesem Fall aus, nur rein der Einfachheit halber), kommt Plan B ins Spiel. Anstatt die Lebensversicherung zu verkaufen, sollen Sie jetzt einfach eine Pauschale bezahlen, die wir – Sie verstehen schon – der Einfachheit halber mit 300 Euro ansetzen. Ein Schelm, der jetzt was Böses denkt, denn zusammen haben Sie als Kunde nun schon 375 Euro bezahlt, was ja mehr ist, als wenn Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen hätten wollen (siehe oben). Weil ein Kunde ja nicht einfach so 300 Euro auf den Tisch legt, nennen wir diese Pauschale einfach „Kostenbeteiligung“. Sie werden an den Kosten beteiligt. Den Kosten dafür, daß der findige Unternehmer jetzt noch einmal extra versucht, mehr aus dem Vertrag herauszuholen – und sei es mit Hilfe des Gerichts! Glauben Sie, daß eine Lebensversicherungsgesellschaft nicht auch einen Anwalt, oder sogar eine Rechtsabteilung hat, die genau prüfen, wie wenig man Ihnen als Kunden auszahlen darf? Wir glauben schon. Und deswegen empfehlen wir diesen Weg auch explizit nicht.
Lebensversicherung verkaufen – So empfehlen wir es
Zunächst einmal sollte man genau den Vertrag prüfen oder prüfen lassen. Wir bieten Ihnen dazu einen kostenfreien Expertencheck an. Wenn sich Ihr Vertrag eignet, werden wir Sie an einen von uns geprüften Aufkäufer weiterleiten. Für Sie in jedem Falle kostenfrei, transparent und sicher! Wenn der Vertrag und Ihre Vorstellungen sich für eine andere Alternative eignen, werden wir Ihnen diese vorstellen. Und dann gehen wir den Weg mit Ihnen gemeinsam. Hierbei achten wir darauf, daß Sicherheit und Transparenz immer vor Rendite kommen. Dennoch: Eine Rendite, wie Sie Ihnen derzeit auf dem Finanzmarkt angeboten wird, spiegelt nicht das wider, was wir für eine lukrative und risikominimierte Altersvorsorge halten. Wenn Sie also mit dem Gedanken spielen, Ihre Lebensversicherung verkaufen zu wollen, sollten wir darüber sprechen!
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Rating Agenturen haben es in diesen Tagen der Finanzkrise in Europa nicht einfach. Jeder, insbesondere die Staats- und Regierungschefs der Eurozone, hackt auf ihnen rum. Aber ist das auch berechtigt? Letzten Endes machen Ratingagenturen nichts anderes, als sich Zahlen, Daten und Fakten der Ratingkandidaten anzuschauen. Wenn diese positiv sind, werden gute Ratings bescheinigt, wenn die Kandidaten Probleme in ihren Haushalten haben, oder der allgemeine Ausblick nicht besonders berühmt ist, gibt es auch keine Topratings. Eigentlich logisch, oder? Jeder, der schon mal bei einer Bank einen Kredit haben wollte, wird festgestellt haben, daß der Zinssatz davon abhängig ist, wie die persönliche finanzielle Situation ist. Wer zu viele Kredite bereits am Laufen hat, bekommt entweder schlechtere Zinssätze, oder – im schlimmsten Fall – gar keinen Kredit.
Europäische Staaten im Sinkflug
Mehrere europäische Staaten sind von den Ratingagenturen bereits im Rating gesenkt worden. Unter anderem hat es Spanien, Italien, Österreich und auch England getroffen. In der Folge werden diese Staaten es vermutlich etwas schwerer haben, an fremdes Geld zu gelangen. Es passiert also exakt das Gleiche, was mit einem Menschen passiert, wenn seine Ausgaben in einem schlechteren Verhältnis zu den Einnahmen stehen. Kein Grund zur Aufregung also.
Die Entscheidung liegt bei Ihnen
Wenn Sie als Investor auftreten, also einen Teil Ihres Ersparten anlegen möchten, suchen Sie sich in aller Ruhe und ohne rosa Brille eine Firma, einen Fonds oder vielleicht auch einen Staat aus, dem oder der Sie vertrauen. Selbstverständlich sollte dabei auch ein Rating nicht außer acht gelassen werden. Es sollte aber nicht das einzige Entscheidungskriterium sein. Schauen Sie sich auch die Sicherheiten an, die Ihnen geboten werden. Ein Staat bietet Ihnen nur ein Versprechen, das Geld wieder zurückzuzahlen. Eine echte Sicherheit in Form einer Grundbucheintragung der vom Staat selbst gehaltenen Immobilien oder ähnliches bekommen Sie nicht. Wie unsicher die Garantie eines Staates sein kann, hat man an den Beispielen Argentinien und Griechenland bereits erfahren dürfen. Ob mit diesen beiden Ländern schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist, weiß wohl keiner mit exakter Sicherheit.
Private Investments mit höchster Bonität und Ratings
Es gibt sie noch. Private Investments, bei denen Sie nicht nur beste Sicherheiten in Form von Grundbucheinträgen, sondern die auch von Ratingagenturen mit Triple A, der höchsten Wertung bedacht werden. Warum? Weil die Firmen einfach ihre Hausaufgaben gemacht haben. Und weil Sicherheit und Transparenz für Sie als Kunden das Wichtigste sind und sein sollen. Geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden!
Toprating und kleine Rendite
So sieht das beim Beispiel deutscher Staatsanleihen aus. Allerdings geht es auch anders. Wenn Sie auf dem freien Markt schauen, finden Sie auch Unternehmen und Fonds, die ein Toprating bekommen haben, aber dennoch faire Zinsen für Ihr gutes Geld bezahlen. Sie sollten sich nicht mit einem Taschengeld abspeisen lassen. Oftmals interessiert sich Ihr Finanzberater mehr für seine eigene Rendite, als daß er Ihnen ein Produkt anbietet, daß mit Toprating, Topsicherheiten und Toprendite aufwarten kann. Sprechen Sie uns an, wir sind für SIE da! Sie erreichen uns über unsere kostenfreie Hotline unter 0800 – 548 00 00
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Lebensversicherungen verkaufen ist ein heiß umkämpfter Markt in Deutschland. Da muß es doch eine Möglichkeit geben, auch einfacher und schneller daran zu partizipieren. Das dachten sich vielleicht auch die Banker der einer Deutschen Bank. Es mußte ein Produkt her, mit dem man auf das Leben und den Tod willkürlich ausgewählter Menschen spekulieren – und vor allem: Geld verdienen kann.
Wenn die Trackingfirma zweimal klingelt…
Es könnte einen schon leicht gruseln, wenn man überlegt, wie der Fonds dieser Deutschen Bank, der Kompass Life 3, zusammengesetzt ist. Da wird nicht etwa ein „Produkt“ oder ein echtes Investment verkauft. Diese Zeiten hat man offensichtlich bereits hinter sich gelassen. Wie bei einem groß angelegten Russischen Roulette wird da gegen das Leben von 500 willkürlich ausgewählten Menschen gewettet. Das Ganze noch als Investment Fonds zu bezeichnen geht schon sehr weit.
Lebensversicherung verkaufen hat ausgedient
Früher haben Investoren noch in Lebensversicherungen investiert. Dies war früher, als es hohe Renditen gab, auch noch ein lukratives Geschäft. Heutzutage ist das kaum mehr noch denkbar. Die Renditen sind schmal, einige Versicherer senken nahezu jedes Jahr die Rendite. auch die Garantieverzinsung für Neuverträge ist seit den 90er Jahren auf Dauersinkflug. Da muß es mal wieder etwas Neues sein! Nachdem es lange Zeit schick war, Lebensversicherungen zu kaufen, scheint auch da nicht mehr genügend „Thrill“ drin zu stecken. Der Gewinn des Investors steigt bei einem frühen Tod des Verkäufers exorbitant an. Dieses Modell wird in den USA sehr häufig praktiziert. Menschen, die nur noch kurze Zeit zu leben haben, veräußern ihre Versicherung, um mit dem ausgezahlten Geld ein paar schöne Tage zu haben, bevor sie das Zeitliche segnen.
Lebensversicherung verkaufen aus Kundensicht
Macht es für Kunden noch Sinn, ihre Lebensversicherungen zu behalten? Oder sollte man seine Lebensversicherung verkaufen, und das Geld lieber anderweitig investieren? Wenn man sich einen solch makabren Fonds wie den oben genannten anschaut, fällt es sicherlich schwer, ein solches Investment als Alternative zu wählen. Der Volksmund sagt zwar oft, Geld stinke nicht, aber vielen Anlegern ist diese Art des Investments doch zu makaber. Dafür verkauft man seine Lebensversicherung wohl eher nicht. Zumal hier kein echter Gegenwert besteht. Es ist eine reine Wette. Dies betont auch der Spiegel in seiner Online Ausgabe. Nach Informationen des Spiegels ist nun wohl endlich auch der Bankenverband hellhörig geworden.
Wo bleibt da die Würde des Menschen?
Das ist eine Frage, die man sich stellt, wenn man sich diese Art Investment genauer ansieht. Offensichtlich ist es in Bankenkreisen bei einigen Instituten damit nicht mehr weit her. Wir denken, daß dieses Produkt von Kunden in Zukunft sicher gemieden wird. Wer heute seine Lebensversicherung verkaufen will, um in eine andere Art des Investments überzutreten, sollte sich genau anschauen, in was er investiert. Unsere Partnerunternehmen sind nicht nur TÜV-zertifiziert, sondern sie sind sich ihrer sozialen Verantwortung bewußt. Darauf achten wir bei der Auswahl besonders und werden mit einem Partner, der ein derart makabres Angebot hat, niemals zusammenarbeiten.
Lebensversicherung verkaufen ist Vertrauenssache
Wenn Sie Ihre Lebensversicherung auch verkaufen wollen – wie bereits mehrere tausend Kunden zuvor, empfehlen wir Ihnen unseren Expertencheck, der Ihnen kostenfrei und kompetent Wege aufzeigt, das optimale aus Ihrem Vertrag herauszuholen.
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Kurz vor Weihnachten 2011 schreibt die Financial Times Deutschland in Ihrer Online Ausgabe über einen Vorstoß der Nürnberger Lebensversicherung. Demnach will die Nürnberger Lebensversicherungen verkaufen, ohne eine „lebenslange Zinsgarantie“ zu geben. Das, was lange Zeit das Alleinstellungsmerkmal der klassischen Lebensversicherung war, soll nun also fallen.
Vorteile für den Kunden?
Die derzeit (noch) verkauften klassischen kapitalbildenden Lebensversicherungen haben in der Regel Laufzeiten zwischen zwölf und 30 Jahren, selten noch länger. Bislang konnten die Kunden sich sicher sein, daß der Garantiezins, der bei Abschluß des Vertrags galt, die gesamte Vertragsdauer unangetastet blieb. Das führte allerdings zu großen Schwierigkeiten, da die Garantiezinsen in den 90er Jahren bis auf 4% angehoben wurden.
Das waren die fetten Jahre, in denen es ein Einfaches war, Lebensversicherungen zu verkaufen, während es jetzt zunehmend schwieriger wird, da nicht nur die steuerlichen Vorteil, sondern auch die Renditen bröckeln. Immer mehr Kunden trennen sich daher von Ihrer Lebensversicherung und verkaufen oder kündigen die Verträge.
Die Nürnberger Versicherung will nun laut der FTD neue Verträge auf den Markt bringen, die mit einer zehnjährigen Garantie oder – bei Rentenversicherungen beispielsweise – nur für die Ansparphase garantierten Zinsen ausgestattet sind. Der Kunde hat dann bei steigenden Zinsen den Vorteil, daß er bei einer zehnjährigen Garantie seine Zinsen nach oben angepaßt bekäme. Allerdings ist er gerade bei einer Immobilienfinanzierung, die über eine Lebensversicherung abgedeckt werden soll, einer Art Roulettespiel auf einfache Chancen ausgesetzt: entweder kann er mit der Lebensversicherung tilgen, oder die Zinsen sinken…
Vorteile für die Gesellschaften?
Der Vorteil liegt eindeutig bei der Gesellschaft, die Lebensversicherungen mit kürzerer Garantiezeit verkaufen will. Denn die Abschluß- und Verwaltungskosten hauen gerade in den ersten Jahren ein großes Loch in den Anspartopf. Der Kunde wird sich also zweimal überlegen, ob er einen Vertrag mit einer sinkenden Rendite nach zehn Jahren kündigt, um einen neuen Vertrag an anderer Stelle abzuschließen. Bei einer steigenden Rendite sind der Kunde und die Gesellschaft pari.
Grundsätzlich wird sich die klassische Lebensversicherung in Zukunft mehr und mehr ins Aus befördern. Das liegt nicht nur an den sinkenden Renditen. Die zukünftige Altersvorsorge wird flexibler werden. Je mehr wir im Informationszeitalter voranschreiten, umso mehr werden wir unsere Lebensplanung an Flexibilität anpassen müssen. Das gilt dann auch für eine entsprechende Altersvorsorge. Laufzeiten von 30 Jahren und mehr passen da eher weniger ins Portefeuille. Schon jetzt raten Experten zu mittelfristigen Laufzeiten von vier bis sechs Jahren.
Sicherheit
Was aber immer ganz oben stehen wird, wenn es um die Altersvorsorge geht: Sicherheit! Die schönste Altersvorsorge nutzt wenig, wenn das eingezahlte Kapital nicht abgesichert ist. Im Falle einer Insolvenz kann es so zum Totalverlust des dringend für das Alter benötigten Geldes kommen. Wenn Sie jetzt darüber nachdenken, Ihre Lebensversicherung verkaufen und anderweitig investieren zu wollen, sollte Sie darauf achten, daß Ihre Investition – am besten in Sachwerte – abgesichert ist. Denn nur so können Sie sich auch im Alter den Lebensstandard gönnen, den Sie verdienen.
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In der betrieblichen Altersvorsorge, ein neuer Spielplatz für nicht immer top ausgebildete Berater der Versicherungsbranche, passieren häufig Fehler bei der Beratung, die den Kunden eine Menge Geld kosten können. Die Versicherungsmakler haben zwar in aller Regel eine Versicherung gegen Vermögensschäden, Betroffene können sich jedoch auch mit Ihren Ansprüchen an den Versicherer wenden.
Die Welt Online stellt im „Streitfall des Tages“ einen Fall vor, bei dem der Versicherungsnehmer, ein Unternehmer, mit einer bankfinanzierten Einmalanlage ein kompliziertes Anlagemodell fütterte. Die Zinsen für die Bankenfinanzierung sollten durch die Erträge aus der Versicherung gedeckt werden. Als das nicht (mehr) hinhaut, wendet sich der Kunde an die deutschen Gerichte und bekommt Recht.
Die Versicherungsgesellschaft haftet in diesem Fall mit. Denn die betriebliche Altersvorsorge ist ein solch komplexes Gebiet, daß der Versicherer einen Fachberater mitschicken hätte müssen, um sich aus der Verantwortung zu nehmen. Wichtig für Kunden ist immer die Dokumentation der Beratung, sonst ist vor Gericht schnell Schluß mit der Argumentation.
Verbraucherschützer raten dringend, daß Betroffene Ihre Vertragsunterlagen kontrollieren, denn Ende dieses Jahres sind wichtige Verjährungsfristen. Nur wer jetzt noch handelt, hat überhaupt eine Chance, sein Geld wiederzusehen.
Die Gerichte vertreten im Fall der betrieblichen Altersvorsorge übrigens die Ansicht, daß es sich bei der Beratung zu weiten Teilen um eine Rechtsberatung handelt, weswegen der Berater auch unbedingt in diesen Fragen qualifiziert sein muß. Ist dies nicht der Fall, sind gravierende Mängel gegeben, die einen Rechtsanspruch herleiten können. Dies muß jedoch – natürlich – in jedem Einzelfall geprüft werden.
Für die Altersvorsorge raten Experten ohnehin zu sicheren Sachwertanlagen, die über ein deutsches Grundbuch besichert werden. Nur wenn eine solche Absicherung gegeben ist, die Immobilien sorgfältig nach strengen Werthaltigkeitskriterien ausgesucht werden, und nur wenn auch eine entsprechende Mietrendite und damit Marktgängigkeit gegeben ist, kann der Anleger wirklich ruhig schlafen. Unternehmen wie die Deutsche S&K Sachwert AG halten die hohen Standards ein und garantieren gleichzeitig eine üppige Rendite, so daß der Gedanke ans Alter den Kunden immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
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Dr. Jonas Köller - Vorstand der Deutsche S&K Sachwert AG
Bereits im Jahr 2000 gründeten die Unternehmer Stephan Schäfer und Dr. Jonas Köller die heutige S&K Gruppe, damals zunächst als Gesellschaft bürgerlichen Rechts, also als eine GbR. In 2007 war die S&K Real Estate GmbH als exklusiver Dienstleister für eine internationale Fondsgesellschaft tätig und erwarb Liegenschaften im dreistelligen Millionenbereich, in 2008 legte S&K den ersten eigenen Fonds auf. Bis dato hat die Firmengruppe fünf Fonds aufgelegt, beschäftigt über 70 festangestellte Mitarbeiter und zählt zu den Top 5 der deutschen Immobilienbranche.
Mittlerweile kann die Deutsche S&K Sachwert AG also auf eine über 10 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte zurückblicken.
Als Unternehmer immer die richtigen Entscheidungen zu treffen, gerade wenn es um Millionenbeträge geht, ist sicher nicht immer einfach. Wir trafen uns mit einem der beiden Gründer der S&K Gruppe, Herrn Dr. Köller.
Herr Dr. Köller begann zunächst parallel nach dem Abitur als Schulbester seines Jahrgangs ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Aufgrund großer Erfolge in der Selbständigkeit verschob er jedoch den Abschluß erst einmal. Später holte Herr Dr. Köller dies jedoch in Form eines Fernstudiums nach und promovierte 2010 im Bereich Wirtschaftswissenschaften.
Unsere Frage: Herr Dr. Köller, gegenwärtig machen sich viele Menschen Gedanken um unser Geld, den Euro. Wie sieht eine sinnvolle Strategie zur Absicherung der Investition UND gleichzeitigem, überdurchschnittlichem Wachstum heute aus?
Die inflationären Tendenzen kann jeder im täglichen Alltag spüren, an den einfachsten Produkten des Alltags oder an den Mieten. Daher sollte eine Investition in jedem Fall sachwertbasiert sein. Damit wäre das eingesetzte Kapital vor der Geldentwertung geschützt. Um es gänzlich abzusichern gibt es meiner Ansicht nach nur zwei Möglichkeiten: die Besicherung durch Landesgarantien (wie etwa der MIDAS Fonds) oder durch grundpfandrechtliche Besicherung.
Unsere Frage: Welche Chancen eröffnet diese Strategie gerade dem „Kleinanleger“?
Anlagen in Sachwertprodukte blieben dem „Kleinanleger“ bislang vorenthalten, da hierfür große Mengen an Kapital vonnöten waren. Der Durchschnittsverdiener „investierte“ (wenn man das so nennen darf) in Geldwertprodukte wie Lebensversicherungen oder Sparbücher. Innovative Initiatoren kreierten Produkte um „Jedermann“ von den Möglichkeiten von Sachwertinvestitionen profitieren zu lassen, wie beispielsweise der Fonds „S&K Investment Plan“.
Unsere Frage: Was macht Sie persönlich in Bezug auf „Sachwertanlagen für „Kleinanleger“ so optimistisch für die Zukunft, Herr Dr. Köller?
Erstens „gewohnt wird immer“, damit meine ich Nachfrage nach Wohnraum wird es immer geben. Besonders optimistisch macht mich, dass unser Konzept „Ankauf von Wohnimmobilien weit unter Wert“ bei der Wertschöpfung nicht von Wertsteigerungsmaßnahmen wie Sanierungen oder gar Spekulationen auf Wertsteigerungen in bestimmten Lagen abhängig ist, sondern die „Marge“ aus einer Sondersituation (Bankverwertung) resultiert und daher ein entsprechender „Puffer“ für einen eventuellen Wertverfall gegeben ist. Außerdem ist unser Geschäftsmodell so angelegt, dass wir in wirtschaftlich schlechten Zeiten a) günstig einkaufen können und b) von niedrigen Zinsen profitieren.
Unsere Frage: Werden die derzeitig guten Einkaufsmöglichkeiten für Immobilien auch noch in der Zukunft bestehen bleiben (können)?
Gute Einkaufsmöglichkeiten für Immobilien wird es immer geben. Natürlich liegen solche Möglichkeiten „nicht auf der Straße“, man muß aktiv den Markt beobachten und auf alle Entwicklungen reagieren.
Ein Beispiel: Viele Jahre gelang es uns auf Zwangsversteigerungen, Schnäppchenkäufe zu realisieren und diese Objekte entsprechend gewinnbringend weiterzuverkaufen. Irgendwann jedoch machten die Medien das Thema Zwangsversteigerung so populär, dass man es mit so vielen Mitbietern zu tun hatte, dass günstige Einkäufe nicht mehr möglich waren. Das schien zunächst das Ende dieses Geschäftsmodells zu sein, viele unserer Mitbewerber resignierten, einige meldeten sogar kurz darauf Insolvenz an.
S&K wechselte die Seiten, kaufte grundbuchlich gesicherte, notleidende Forderungen von Banken (NPLs), erwarb diese Assets noch weiter unter Verkehrswert als damals über Versteigerungen und verwertete diese Immobilien selbst über Zwangsversteigerungen und profitierte nun sogar von dem Zwangsversteigerungsboom und als Nebeneffekt verschwanden unsere Konkurrenten von der Bildfläche.
Das ist nur eine von vielen „Stories“, wie wir durch sensible Marktanalyse und entsprechendes Reagieren hierauf Probleme in Vorteile gewandelt haben.
Ein weiteres Beispiel:
In den USA beispielsweise kann man aktuell nur aufgrund von Liquiditätsstärke äußerst interessante Schnäppchen realisieren, denn die Verwertungspolitik der amerikanischen Hypothekenbanken läuft nach dem Prinzip “cash is king”. Das bedeutet nichts anderes, als dass ein Bieter in einem “short sale” (vergleichbar mit einer Zwangsversteigerung), welcher beispielsweise 50% des Verkehrswertes geboten, und den vollen Betrag in Höhe von 50% des Verkehrswertes als Sicherheit hinterlegt hat, das Objekt bekommt, obgleich ein anderer Interessent ein höheres Gebot (beispielsweise in Höhe von 70%) abgegeben, aber nur die Mindestsumme von 10% als Sicherheit hinterlegt hat.
Unsere Frage: Was macht für Sie den Reiz Ihrer Arbeit aus?
Sich total von anderen Marktteilnehmern zu unterscheiden und Tag für Tag an der Realisierung unserer Unternehmensziele zu arbeiten.
Unsere Frage: Welche war Ihre „Lieblings“transaktion mit einer Immobilie?
Der Erwerb eines heruntergekommen Obdachlosenheims in Offenbach am Main für knapp 300.000,- Euro, das wir kurze Zeit darauf langfristig an das Diakonische Werk Hessen vermieten konnten und es dann für 1,5 Mio. Euro an einen Investor verkauften.
Der Kauf des Frankfurter Luxushotels Gerbermühle.
Eine Frage noch zum Abschluß: Ihr Unternehmen, die Deutsche S&K Sachwert AG macht derzeit mit einem neuen Konzept Furore. Erläutern Sie uns bitte den Gedanken, der hinter dem Safe Home Konzept steckt, Herr Dr. Köller?
„Furore machen“ wollten wir ausdrücklich nicht mit diesem Konzept, denn wir möchten das im Sinne unserer Kunden diskret durchführen und möglichst wenig in die Öffentlichkeit gehen damit. Dennoch erläutere ich Ihnen kurz, was es damit auf sich hat: Wir suchen nach Zwangsversteigerungsimmobilien in 1 A Lagen (diese Immobilien erzielen selbst über Zwangsversteigerungen schwindelerregende Höchstpreise) die niedrig belastet sind und bieten dem Eigentümer an, uns die Immobilie für 50% des Wertes zu verkaufen (was natürlich nur möglich ist, wenn die Bankbelastung entsprechend niedrig ist). Im Gegenzug erhält er/sie ein Vorkaufsrecht und darf vorerst weiter darin wohnen. Man kann es mit einem „Pfandhaus für Immobilien“ vergleichen.
Wir danken Herrn Dr. Köller für die uns geschenkte Zeit und die offenen Antworten. Wir wünschen Herrn Dr. Köller, der Deutschen S&K Sachwert AG und allen „Kleinanlegern“ weiterhin viel Erfolg mit grundbuchabgesicherten Sachwertanlagen. Weitere Informationen zu Investitionen in das Erfolgsmodell erhalten Sie entweder über unsere Hotline 0800 – 548 00 00, den kostenfreien Expertencheck oder auf der Homepage der Deutschen S&K Sachwert AG.
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auch für Ihre Lebensversicherung fatale Folgen hätte? Zunächst einmal ist alles eitel Sonnenschein. Sie sind Kunde einer Lebensversicherung geworden. Der Berater hat Ihnen alles in den schillerndsten Farben ausgemalt, die Rente – kein Problem mehr, Sie sind ja versichert. Im Todesfall schüttet die Versicherung das Geld an Ihre Familie aus – alles in Butter.
Wirklich alles in Butter?
Prinzipiell ist alles geregelt. Es darf halt nur nichts dazwischen kommen. Damit meine ich nicht die einkalkulierten Todesfälle, die mehr als schlimm genug sind. Für eine Versicherung sind das dann Leistungsfälle, klingt weniger morbide. Viel schlimmer für diejenigen, die an den langfristigen Erfolg ihrer Lebensversicherung glauben könnte ein Szenario sein, daß man nur ungern beleuchtet.
Bankenpleite – Das große Schreckgespenst!
In der Online Ausgabe der Wirtschaftswoche wurde das aktuelle Risiko der Lebensversicherer einmal genauer beleuchtet. Dabei kam heraus, daß Lebensversicherer nicht nur „sichere“ Papiere in Ihren Portfolios halten, sondern eine ganze Menge unbesicherte Papiere. Etwa die Hälfte Ihres Kapitals haben Lebensversicherungen in Banken investiert. Davon wiederum die Hälfte ist durch Pfandbriefe, das sind besicherte Kredite, die beispielsweise mit Grundpfandrechten an Immobilien abgesichert sind, verhältnismäßig sicher angelegt. Jedoch ein knappes Viertel des in Banken investierten Geldes halten die Lebensversicherungen ohne Sicherung (geschätzt über 67 Milliarden).
Wie kann das sein?
Die Lebensversicherungen investieren bei Banken mittels Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen. Die Schuldscheindarlehen sind durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert. Allerdings zahlt der auch nur bis maximal 30 Prozent des Eigenkapitals der pleite gegangenen Bank. Wie gut unsere Banken mit Eigenkapital ausgestattet sind, darf man gerne der Tagespresse entnehmen. Jedes andere Unternehmen mit einer solch geringen Eigenkapitaldecke wäre wahrscheinlich längst vom Markt verschwunden. Nicht so unsere Banken, da die sich ja offiziell Geld leihen dürfen – von der europäischen Zentralbank. Wohin das geführt hat, kann jeder am Beispiel Griechenland nachvollziehen.
Ungesichert und im freien Fall?
Nicht abgesichert sind aber dagegen die börsennotierten Schuldverschreibungen, also wenn sie nicht auf den Namen der Versicherung explizit ausgestellt sind. Denn dann gelten Sie als Wertpapiere und beinhalten das Risiko des Totalverlusts. Wer nun meint, eine Bank könne ja nicht pleite gehen, dem sei vor Augen geführt, daß es da durchaus Beispiele in der jüngeren Geschichte gibt: Am 26. Februar 1995 geht die Barings Bank nach riskanten Geschäften eines einzelnen Terminhändlers (wer es wissen mag, sein Name ist Nick Leeson, mittlerweile Manager eines irischen Fußballclubs…) innerhalb von nur einem Tag „den Bach runter“. In der noch jüngeren Geschichte sei der Fall der Lehman Brothers Inc., die im September 2008 im Zuge der Finanzkrise ihrerseits Insolvenz anmelden mußte.
Das Fazit
Als Ergebnis kann man feststellen, daß die Absicherung über Sachwerte, wie es die Lebensversicherungen bei den Pfandbriefen gemacht haben sehr sicher ist. Schlimmer wird es, wenn die Lebensversicherungen – das gilt natürlich auch für Privatanleger – Ihr Geld in nicht besicherte oder nur schlecht abgesicherte Konstrukte investieren. Da stellt sich jedem klugen Investor die Frage, ob man sein hart verdientes Geld nicht lieber doch in einen anderen Topf bringt, der besser abgesichert ist. Das Zauberwort ist hier wie da: Sachwert. Nur eine Absicherung über Immobilien hat die nötige Leistungsfähigkeit, um den Investor im Fall der Fälle zu seinem Recht zu verhelfen. Denn unbegrenzt haften weder der Einlagensicherungsfonds, noch der deutsche Staat.
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Wie n-tv in seiner Online Ausgabe berichtet, werden die Altersgrenzen für die Steuerbegünstigung der Lebensversicherung weiter angehoben. Das ist ein weiterer Schlag ins Kontor derjenigen, die sich mit einer Lebensversicherung einen frühen Ruhestand zusammensparen wollten.
Lebensversicherungen waren früher einmal ein begehrtes Sparmodell. Denn die Beiträge ließen sich als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abrechnen und die Auszahlung war bei mindestens zwölf Jahre laufenden Verträgen steuerfrei. Hinzu kamen satte Überschüsse, die die Abschlußkosten und die jährlich anfallenden Verwaltungskosten wieder wett machten.
Die Zeit heilt alle Wunden?
Im Falle der Lebensversicherung müssen Sparer allerdings mit der Zeit immer mehr Wunden hinnehmen. Der Garantiezins für Neuverträge sinkt stetig und erreicht mit ab 2012 geltenden 1,75% einen historischen Tiefststand. Gleichzeitig sinkt aber auch die zu erwartende Rendite aus dem verbleibenden Sparanteil. Während vor einige Jahren – oder besser noch: Jahrzehnten! – mit einer Rendite von rund 7% zu rechnen war, erreichen die Versicherer oftmals nur noch magere 3% – wenn überhaupt! Damit erreichen manche Gesellschaften nicht einmal mehr eine Rendite der eingezahlten Beiträge. Der Rückkaufswert der Versicherung steigt nur deshalb, weil Jahr für Jahr eingezahlt wird.
Was tun, sprach Zeus?
Hier muß jeder Sparer sich überlegen, ob die Lebensversicherung noch eine sinnvolle Altersvorsorge ist. Im Einzelfall muß geprüft werden, was sich mehr lohnt: Lebensversicherung verkaufen oder besser die Lebensversicherung optimieren. Unabhängige Experten raten schon lange nicht mehr dazu, eine Kapital-Lebensversicherung für die Absicherung des Ruhestands einzusetzen. Die Empfehlung geht ganz klar in Richtung Sachwert. Der Anleger sollte darauf achten, daß zum einen die eingesetzten Gelder abgesichert sind. Dies geht beispielsweise bei einem Investment in Immobilien über eine Grundbuchabsicherung. Und zum anderen ist die Rendite für ein gutes Investment entscheidend. Kostenbereinigt sollte die Rendite wenigstens 5% betragen, damit neben dem Inflationsausgleich auch ein Wachstum des realen Wertes zu Buche schlägt.
Auch Riesterer sind betroffen!
Was für die normalen kapitalbildenden Lebensversicherungen gilt, gilt jetzt auch für Riester- und Rürup-Rentenverträge sowie für die betriebliche Altersvorsorge. Auch da wird zum 1. Januar 2012 die Altersgrenze angehoben. Wer noch von den steuerlichen Vorteilen profitieren will, muß dann bis zu seinem 62. Lebensjahr sparen. Die Änderung bei Riesterverträgen wird nicht so stark ins Gewicht fallen, da die Altersgrenze für das Rentenalter ohnehin auf 67 liegt. Für Selbständige ist die Änderung aber sehr wohl relevant, da sich dadurch neue Fakten in der Lebensplanung ergeben.
Wichtig ist…
…daß die Änderungen nur die neu abgeschlossenen Verträge betrifft. Für alle bereits laufenden Verträge besteht Bestandsschutz. Im Dschungel der deutschen Gesetzgebung ist nunmehr aber kein weiterer Lichtflecken entstanden, sondern vor allem Berater müssen in der Zukunft deutlich genauer schauen, wann welche Verträge abgeschlossen wurden, um zu einem sinnvollen Investment raten zu können. Generell sollte man sich aber vor dem Abschluß einer kapitalbildenden Lebensversicherung fragen, ob diese wirklich erfüllen kann, was man braucht. Eine Absicherung der Familienangehörigen ist über eine Risiko-Lebensversicherung wesentlich günstiger und mit höherer Absicherung machbar. Für die Bildung eines Kapitalstocks für das Alter sind Lebensversicherungen wohl nur in den seltensten Fällen anzuraten. dies muß natürlich in jedem Fall einzeln geprüft werden.
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Aus verschiedensten Gründen will man seine Lebensversicherung kündigen. Es kann sein, daß man durch einen Unfall, eine Krankheit oder eine sonstige, unvorhergesehene Begebenheit dringend Geld benötigt. Wer dafür nicht gleich einen Kredit aufnehmen möchte, ist oftmals in der Situation, seine Lebensversicherung kündigen zu müssen.
Ist die Lebensversicherung überhaupt kündbar?
Nicht jede Lebensversicherung kann man kündigen. Es gibt Verträge, die aufgrund der vereinbarten Bedingungen maximal beitragsfrei gestellt werden können. Andere Verträge – beispielsweise staatlich geförderte Produkte wie eine Riesterrente oder Verträge der betrieblichen Altersvorsorge – lassen sich per Gesetz nicht kündigen. Wer da nicht genau Bescheid weiß, fragt am besten den Kundenservice der Lebensversicherung, die man kündigen möchte, ob das generell machbar ist. Achtung: Auch wenn ein Vertrag einen Rückkaufswert ausweist, heißt das nicht zwingend, daß man den Lebensversicherungsvertrag kündigen kann.
Geprüft und machbar!
Sie haben sich erkundigt, ob Sie Ihre Lebensversicherung kündigen können. Und Sie haben von der Versicherungsgesellschaft dafür grünes Licht bekommen. Dann ist der nächste Schritt, zu schauen, zu wann der Vertrag kündbar ist. In aller Regel kann man die Lebensversicherung, das Gleiche gilt auch für eine Rentenversicherung ohne die Todesfallabsicherung, zum Ende eines Beitragszahlungszeitraumes kündigen. Was bedeutet das: Wenn Sie eine monatliche Zahlweise für Ihren Vertrag vereinbart haben, können Sie zum Ende des Folgemonats kündigen. Wenn Sie beispielsweise im Mai die Entscheidung treffen, die Lebensversicherung kündigen zu wollen, können Sie den Vertrag zum Ende Juni auflösen lassen. Bei einer vierteljährlichen, halbjährlichen oder jährlichen Zahlweise sieht es analog dazu aus. Das bedeutet, daß ein Vertrag mit einer jährlichen Zahlweise auch immer nur zum nächsten Zahltermin gekündigt werden kann. In der Regel müssen Sie dann einen Monat vor diesem Termin die Kündigung an die Versicherung senden.
Umsichtig kündigen!
Wichtig dabei, wenn Sie Ihre Lebensversicherung kündigen wollen, ist, daß Sie die Kündigung rechtzeitig absenden. Die meisten Versicherer akzeptieren eine Vorabkündigung zur Wahrung der Frist mittels Telefax. Dann sollten Sie aber immer das Original nachsenden. Sie müssen ohnehin das Original des Versicherungsscheines, der Police, zurückgeben. Denn die Police ist ein sogenanntes Inhaberpapier. Wer in Besitz der Urkunde ist, kann theoretisch auch Ansprüche anmelden. Es kann ja auch sein, daß eine Bank die Police als Sicherheit ins Portefeuille genommen hat, aber keine Abtretung hat eintragen lassen. Wenn Sie nur per Post kündigen, sollten Sie immer ein Einschreiben abschicken. In aller Regel reicht ein Einwurfeinschreiben aus. Der Postbote quittiert dann, daß er Ihren Brief bei der Versicherung abgegeben hat. Damit steht der Auflösung Ihrer Versicherung nichts mehr im Wege.
Was gibt es noch zu beachten?
Wer seine Lebensversicherung kündigen möchte – das Gleiche gilt natürlich, wenn Sie Ihre Rentenversicherung kündigen – sollte sich darüber im Klaren sein, daß er ein Stück seiner Altersvorsorge weggibt. Wenn also der Hintergedanke nicht die Optimierung der Altersvorsorge, sondern das Stopfen von Löchern der Haushaltskasse beispielsweise ist, lohnt es sich, im gleichen Atemzug wie die Kündigung auch über eine neue Altersvorsorge nachzudenken. Wenn Sie festgestellt haben, daß Sie mehr in Ihre Versicherung einbezahlt haben, als Sie jetzt herausbekommen, sollten Sie auch über echte Alternativen zur Lebensversicherung oder Rentenversicherung nachdenken.
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Morgen wird es sicher noch den Euro geben. Und die führenden Finanzexperten sind sich auch weitestgehend einig, daß der Euro auch in den kommenden Jahren unsere Währung sein wird. Die Krise in Griechenland und anderen Eurostaaten wie Spanien, Portugal, Italien und und und ist zwar schwerwiegend, jedoch ist der Euro davon im Moment zumindest wahrscheinlich noch nicht betroffen.
Wir können ja Geld drucken…
Das fordern zumindest einige Teilnehmerstaaten der Eurozone. Geld drucken um den Druck auf die Märkte und damit entstehende Panik zu unterbinden. Im Detail sieht das dann so aus, daß die EZB, also die Europäische Zentralbank, die Staatsanleihen der unter Druck stehenden Euroländer aufkauft, um diesen Ländern zinsgünstige Mittel zu beschaffen. Das Mittel scheint verlockend. Versuchen Sie aber mal, beim Tanken mit einem selbstgemalten Tankgutschein aufzutrumpfen. Das wird nach hinten losgehen.
Wie wird sich die Eurozone entscheiden?
Die Finanzminister der Eurozone rotieren schon um die eigene Achse und suchen händeringend nach Auswegen aus der Krise. Ist ein „Raus aus dem Euro“ eine Lösung? Aller Wahrscheinlichkeit wird es dazu nicht kommen. Wahrscheinlicher ist, daß wir Europäer die hausgemachte Krise mit Geld aus China und ähnlich reichen Staaten bezahlt bekommen. Zu welchem Preis das sein wird, kann sich jeder selbst ausrechnen. Was vor gut zwanzig Jahren als Schreckgespenst an die Wand gemalt wurde, scheint nun Realität zu werden: China kauft sich mit seinen Barreserven in Deutschland und Europa ein.
Die eigene Strategie?
Wie kann sich der einzelne auf die kommenden Jahre vorbereiten? Was ist die beste Strategie, um sein eigenes Vermögen zu schützen? Auch da haben führende Experten weitestgehend eine Meinung. denn obwohl sich alle auch darin einig sind, daß wir die nächsten Jahre nicht ohne den Euro werden leben (müssen), sehen viele Experten das Wohl des Privatvermögens in Sachwerten. Sachwerte wie Immobilien oder auch Gold sind da weit vorne. Der Vorteil der Immobilie ist allerdings, daß sie neben der Wertsteigerung auch noch eine Rendite in Form der Mieteinnahmen abwirft.
Immobilien sind zu allen Zeiten wichtige Anker in der Struktur eines ausgewogenen Portfolios. Wenn der Markt nicht weiß, wie es weitergeht, flüchtet er sich in Immobilien und andere Sachwerte. Geldwerte, wie es zum Beispiel klassische Lebensversicherungen oder andere geldanlagen sind, kommen da eher schlechter weg. Der Grund ist offenkundig: Eine Immobilie wird auch bei einer Geldentwertung Ihren (Miet-)wert behalten, während ein Geldwert im Rahmen der Inflation und einer eventuellen Währungsreform dramatisch an Wert und vor allem Kaufkraft verlieren kann.
Jetzt prüfen und handeln!
Prüfen Sie daher jetzt Ihr Portfolio, ob sich alles in bester Ordnung befindet, oder ob Anpassungen vorgenommen werden müssen. Gerade jetzt kann es sinnvoll sein, eine Lebensversicherung verkaufen oder kündigen zu wollen, um das Geld in Sachwerte zu investieren. Denn schließlich weiß trotz aller Expertenmeinungen doch keiner, ob und wie lange es den Euro noch geben wird. Irgendwann sind alle Spargroschen leergefegt und irgendwann kann auch ein deutscher Staat es sich nicht mehr leisten zu sagen: „Alle Sparguthaben sind sicher!“. Lieber jetzt handeln und optimieren, als später das Nachsehen haben. Gehen Sie mit Bedacht an die Sache und lassen Sie sich von Schwarzmalern nicht zur Panik drängen!
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