wenn Sie die Tilgung Ihrer Immobilie mit einer Lebensversicherung geplant hatten.

Tilgung einer Immobilie mit einer Lebensversicherung

Diese Form der Einmal-Tilgung wurde bis zum Jahr 2005 in sehr vielen Fällen an Stelle der 20 bis 30 jährigen Tilgung beim Hypothekengeber angewandt. Die Tilgung erfolgte am Laufzeitende der Lebensversicherung, zusätzlich gab es bis 2005 noch Steuervorteile – und im Todesfall wäre die Immobilie durch die Lebensversicherung bezahlt gewesen. Diese Rechnung geht heute auf Grund der anhaltenden Niedrigzinsphase, den Kürzungen der Überschüsse und den Reduzierungen der Bewertungsreserven nicht mehr auf. Es entsteht am geplanten Laufzeitende der Lebensversicherung eine Unterdeckung, die erheblich sein kann. Um den bisher bereits entstandenen Minusbetrag nicht weiter anwachsen zu lassen sollten Sie klären in wie weit die damals bei Vertragsabschluss geplanten Summen mit den aktuellen Werten übereinstimmen, bzw. wie groß die Differenz bereits ist. Sollte an diesen Zahlen schon zu erkennen sein, dass alles darauf hindeutet das bei Ablauf der Police der Betrag nicht ausreicht um die Hypothek im geplanten Umfang zu tilgen, sollten Sie sehr umsichtig einen Ausstieg aus der Lebensversicherung in Absprache mit dem Hypothekengeber in Betracht ziehen und auf normale Tilgung umsteigen. Wenn Sie bei Abschluss der Hypothek ein Sondertilgungsrecht vereinbart haben, könnten Sie nach Rücksprache mit der Bank probieren Ihre Lebensversicherung im Zweitmarkt mit Aufpreis zu verkaufen um die Unterdeckung etwas zu reduzieren und den Auszahlbetrag zur Tilgung verwenden.

Den möglichen Aufpreis zu Ihrer Lebensversicherung können Sie sich hier kostenlos ausrechnen zu lassen.