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Viele Verbraucher dürften es bereits schon erfahren haben: Die Kündigung einer Lebensversicherung bedeutet oftmals ein Verlustgeschäft. Viel rentabler ist es hingegen, eine Lebensversicherung zu verkaufen, wenn kurzfristig finanzielle Mittel benötigt werden. In diesem Fall muss sich der Versicherungsnehmer nicht bloß mit dem aktuellen Rückkaufswert der Versicherung zufriedengeben. Eine Lebensversicherung verkaufen war in der Vergangenheit eine gute Alternative, heutzutage sind brauchbare Angebote jedoch rar gesät.
Gesunde Skepsis ist beim Verkauf von Lebensversicherungen angebracht
Es ist in jedem Fall angebracht, skeptisch zu sein, wenn der Policenhändler bei einem Verkauf von Lebensversicherungen nur in Raten zahlen möchte. Grundsätzlich benötigt der Versicherungsnehmer einen langen Atem, wenn er seine Lebensversicherung nicht verkaufen möchte, denn durchschnittlich beträgt die Laufzeit der Versicherungsverträge knapp 30 Jahre. Kein Mensch kann im Vorfeld abschätzen, wie sich die eigenen Lebensumstände über diesen Zeitraum hinweg entwickeln; möglicherweise wird Geld für den Bau der eigenen vier Wände benötigt, vielleicht reißt aber auch eine Scheidung ein Loch in das finanzielle Budget. Natürlich spielt auch der Faktor Arbeitslosigkeit eine große Rolle rund um den Verkauf von Lebensversicherungen. Wenn man sich die monatlichen Raten für die Lebensversicherung nicht mehr leisten kann oder möchte, sollte man mit dem Gedanken spielen, die Lebensversicherung zu verkaufen.
Seit dem Jahr 1999 existiert ein Zweitmarkt für Lebensversicherungen. Verschiedene Anbieter nutzen die Tatsache, dass Versicherungsanbieter bei einer vorzeitigen Kündigung nur geringe Rückkaufswerte ausbezahlen, sodass der Kunde unter Umständen weniger erhält, als er bisher eingezahlt hat. Grund hierfür: Nur ein Teil der Prämien wird verzinst, der Rest fließt in Kosten für den Abschluß und die Verwaltung sowie in den Versicherungsschutz. Wendet man sich hingegen an einen Policenhändler, kann man mit einer Summe rechnen, die über dem Rückkaufswert der Versicherung liegt und zudem in manchen Fällen auch einen Todesfallschutz beinhaltet.
Lebensversicherung verkaufen – Langjähriges Geschäftsmodell gerät ins Wanken
Aufgrund der vergleichsweise schlechten Lage an den Kapitalmärkten ist dieses verbreitete Modell jedoch den letzten Jahren ins Stocken geraten. Da viele Anbieter die jeweiligen Policen in Fonds bündeln, die sich in den letzten Jahren schlechter entwickelt haben als erhofft, sind lukrative Ankaufsangebote für Versicherungsnehmer sehr selten geworden.
Neue Geschäftsmodelle erobern inzwischen den Verkaufsmarkt der Lebensversicherungen. Diese zeichnen sich in der Regel durch ein höheres Risiko für den Versicherungsnehmer, also den Verkäufer seiner Lebensversicherung, aus, da die jeweilige Kaufsumme nicht auf einen Schlag, sondern in mehreren Raten ausgezahlt wird. Dies bringt für den Aufkäufer den Vorteil, dass der Rückkaufswert der Lebensversicherung sofort reinvestiert werden kann. Zwar erhält der Verkäufer in diesem Fall einen Teil des Geldes oftmals sofort, der Rest kann jedoch erst Jahre später folgen.
Steuerliche Tricks beim Verkauf von Lebensversicherungen
Jeder Versicherungsnehmer, der mit dem Gedanken spielt, die eigene Lebensversicherung zu verkaufen, sollte vorab in jedem Fall prüfen, wie der jeweilige Policenhändler die Steuerfrage handhabt. In den meisten Fällen sind Rückkäufe von Lebensversicherungen für den Versicherungsnehmer steuerfrei. Bei Policen, die nach dem Jahr 2005 abgeschlossen worden sind, muss jedoch eine Abgeltungssteuer entrichtet werden; dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn der Kaufpreis höher ausfallen sollte als die bisher eingezahlten Beiträge. Werden ältere Lebensversicherungen verkauft, müssen die Erträge aus dem Verkauf nicht versteuert werden, sofern bestimmte Bedingungen eingehalten worden sind. Allerdings wird immer eine Abgeltungssteuer fällig, wenn der Vertrag vom Käufer selbst gekündigt wird, und das Geld nicht vorab bereits an den Verkäufer bezahlt wurde. Hierdurch kann es zu erheblichen Verlusten kommen, auch wenn der Kaufpreis dann höher als der ausbezahlte Betrag ist!
Lebensversicherungen verkaufen – Fazit
Bevor man seine Lebensversicherung zu verkaufen ernsthaft in Erwägung zieht, gilt es zu prüfen, ob sich ein Ankäufer findet, der eine sofortige Zahlung anbietet, die über dem Rückkaufswert liegt. Und man sollte beachten, daß damit nicht nur der Todesfallschutz aufgegeben wird, der sich oftmals sogar besser über einen reinen Risikolebensversicherungsvertrag darstellen läßt, sondern auch die Altersvorsorge wegfällt. Die private Altersvorsorge ist oftmals der Hauptgrund, warum man eine Lebensversicherung abgeschlossen hat. Bevor Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen, sollten Sie daher einen Experten zu Rate ziehen, der Ihnen bei einer alternativen Strategie hilft.
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Oder lieber nicht? Fakt ist, daß derzeit eine Lebensversicherung nach der anderen ankündigt, Ihre Rendite für das laufende Jahr zu senken und zu senken und zu senken…
Wer ist der Gewinner in solchen Zeiten?
Es gibt durchaus Kunden, denen es relativ egal ist, ob die Lebensversicherungen die Überschußbeteiligung senken. Denn diejenigen Kunden, die noch Garantiezinsen von 4% haben, lachen über die, die nur 2,25% oder ab kommendem Jahr sogar nur noch 1,75% erhalten. Vermutlich denken diese Kunden nicht einmal über das Verkaufen der Lebensversicherung nach. Für alle anderen, die weitaus weniger Rendite erwarten, dürfte es jedoch ein großes Thema werden, die Lebensversicherung zu verkaufen.
Der Garantiezins ist jedoch nicht auf den gesamten Beitrag fällig. Denn zunächst werden die Kosten für den Abschluß des Vertrags abgezogen, dann folgen die Verwaltungskosten und die Risikoprämie. Wer eine Rentenversicherung verkauft bekommt, spart sich natürlich die Kosten für die Risikoabsicherung, jedoch fallen auch hier die Abschlußkosten üppig aus. Aber auch eine Rentenversicherung kann man verkaufen.
Welche Versicherungen haben bereits angekündigt, zu senken?
Es ist momentan schwer überschaubar, da jeden Tag neue Gesellschaften ankündigen, die Überschußbeteiligung zu senken. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels ist die Provinzial ganz aktuell dabei, ihre sinkenden Renditen bekanntzugeben. Dies vermeldet die HAZ in ihrer Onlineausgabe. Das Gleiche gilt für die AXA Lebensversicherung, die Alte Leipziger Lebensversicherung und die Europa Versicherung. Wobei letztere auf sehr hohem Niveau bleibt. Dies liegt auch daran, daß die Europa eine Versicherung ist, die weitestgehend über das Onlinegeschäft Lebensversicherungen verkauft.
Jetzt einen neuen Weg einschlagen!
Wenn Sie sich auch über die sinkende Rendite Ihrer Lebensversicherung beklagen, und darüber nachdenken, daß es wohl das Beste sei, die Lebensversicherung zu verkaufen, sollten Sie bedenken, daß Sie damit nicht nur einfach eine Lebensversicherung verkaufen, sondern auch Ihre Altersvorsorge aufgeben. Daher empfiehlt es sich, über Alternativen nachzudenken.
Schwierige Zeiten?
Nicht für alle Anlageformen sind derzeit schwierige Zeiten. Der Markt für Immobilien boomt beispielsweise. Denken Sie doch einmal über eine vollständig grundbuchlich abgesicherte Investition nach. Hierbei können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Eine hohe Rendite, die mit einer hohen Absicherung einhergeht. Selbstverständlich besteht theoretisch bei einer Immobilie das Risiko, sein Geld zu verlieren, wenn jedoch schon bereits zu Preisen eingekauft wird, die weit unter dem Marktwert liegen, vermindert sich das theoretische Risiko erheblich.
Immobilienfonds?
Wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen, denken Sie daran, daß nicht jeder Immobilienfonds gleich aufgestellt ist. Achten Sie auf die Rendite, die Ihnen garantiert wird. Sie sollte deutlich über 6% liegen, und die Investition sollte zu 100% über eine Grundbuchbesicherung abgesichert sein. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie einen Tipp wünschen! Oder Sie machen unseren Expertencheck. Der ist für Sie kostenfrei und zeigt Ihnen die Möglichkeiten, die Sie haben, wenn Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen wollen.
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…ums Überleben. So sieht es zumindest aus, wenn man sich die aktuellen Meldungen jetzt zum „Jahresendgeschäft“ bei den Lebensversicherungen anschaut. Denn von Stunden zu Stunde trudeln neue Meldungen ein, daß die Rendite für das laufende Jahr gesenkt werden muß. Das ist auch kein Einzelfall, sondern wird die Branche weiter beschäftigen. So ist es auch kein Wunder, daß laut ARD sogar die Allianz die Verzinsung des Sparanteils auf 4% senken wird.
Sparanteil?
Der Sparanteil ist das, was bei einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung tatsächlich im Topf des Sparers oder Versicherungsnehmers landet. Je nachdem, wie hoch die Abschluß- und Verwaltungskosten sind, bleibt da von einer „Rendite“ oftmals nicht über. Haben Sie noch eine Lebensversicherung? Oder sparen Sie noch für das Alter in eine Rentenversicherung? Dann müssen Sie sich vielleicht auch mit dem Gedanken beschäftigen, Ihre Lebensversicherung verkaufen zu wollen. Denn langfristig ist bislang jedenfalls keine Besserung in Sicht. Die Abschlußkosten werden hauptsächlich in den ersten Versicherungsjahren belastet. Dadurch vermindert sich ein möglicher Zinseszinseffekt, da ja erst einmal wieder „auf null“ gespart werden muß. Der Mann, der Ihnen Ihre Lebensversicherung verkaufen konnte, will ja auch von etwas leben. Die Provision schießt daher die Gesellschaft vor und stellt sie Ihnen dann in Rechnung.
Die Verwaltungskosten werden für die Betreuung Ihres Vertrags, die Bezahlung der Fondsmanager und sonstigen Kosten benutzt. Im Schnitt liegen die Verwaltungskosten für eine Lebensversicherung bei ca. 2 bis 2,5%. Rechnen Sie mal (nur zum Spaß) von 100 Euro Beitrag 2,5% Verwaltungskosten runter. Dann schlagen Sie da wieder 4% als Rendite auf den Sparanteil oben drauf. Wohlgemerkt lassen wir hier die Abschlußkosten und mögliche Risikoprämien (für eine Lebensversicherung) außen vor. Wenn Sie dann noch von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2% ausgehen, wissen Sie in etwa, was in zwölf, 20 oder gar 30 Jahren von Ihrem Geld noch übrig ist…
Lebensversicherung verkaufen
Viele Anbieter drängen derzeit auf den Markt des „Lebensversicherung verkaufen“. Ob nun professionelle Kündigungen oder ein Weiterlaufen des Vertrags angeboten werden. Letzten Endes entscheidet die Sicherheit, die Sie für Ihr Geld bekommen darüber, ob Sie Ihre Police aus der Hand geben lassen. Gier frißt Hirn. So lautet eine alte Börsenweisheit. Gehen Sie deshalb besonnen ans Werk. Natürlich sind schnelle Auszahlungen möglich, und natürlich ist auch ein enormer Zuwachs von bis zu 100% auf den Rückkaufswert machbar. Wie aber werden Sie als Kunde beim Verkaufen einer Lebensversicherung abgesichert? Sobald Sie die Police aus der Hand geben, ist die Sicherheit dahin, wenn Sie nicht über einen Treuhänder abwickeln. Wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen wollen, weil Sie sich ein deutliches Plus für Ihre Altersvorsorge erhoffen, müssen Sie sich unbedingt über Sachwerte absichern.
Der Einlagensicherungsfonds greift nicht unbegrenzt!
Natürlich ist der Einlagensicherungsfonds eine wichtige und richtige Einrichtung. Allerdings haftet der auch nicht unbegrenzt. Maximal 30% des haftenden Eigenkapitals eines Kreditinstituts sind pro Kunde (!) abgesichert. Sofern noch etwas im Topf ist! Denn der Einlagensicherungsfonds ist eine reine Absicherung über Geldwerte. Was Geldwerte wert sein können, wissen vielleicht noch die Älteren unter uns, denen der Begriff einer Hyperinflation nicht allzu fremd ist…
Echte Absicherung
Eine echte Absicherung Ihres Geldes kann nur über einen Sachwert erfolgen. Denn hier haftet nicht nur der Garantiegeber für Ihre Einlage, sondern – im Falle einer Absicherung über Immobilien – Sie haben auch noch die Sicherheit in Form einer Grundbucheintragung. Sollte also Ihr Vertragspartner unerwartet insolvent werden, nachdem Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen konnten, sichern Sie Ihre Ansprüche über das Immobilienvermögen.
Zurück zu sinkenden Renditen
Wie bereits eingangs erwähnt, kämpfen die Lebensversicherungsgesellschaften derzeit mit den sinkenden Renditen an den Kapitalmärkten. Die Kurse für deutsche Staatsanleihen sind trotz der Krise historisch tief. Langfristig werden die Versicherer daher mit Problemen zu kämpfen haben, die Garantiezinsen überhaupt zu erwirtschaften. Dann geht es ans Eingemachte. Denn der Garantiezins von 1,75% ab 2012 gilt natürlich nicht für bereits früher abgeschlossene Lebensversicherungen. Die haben Bestandsschutz. Die Lebensversicherungen werden daher massiv unter Druck kommen. Hinzu kommt dann eine Welle von Kunden, die Ihren Lebensversicherung verkaufen, bevor die Töpfe vielleicht schon leer sind.
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Neben allem Gerangel um eine mögliche Herabstufung der Kreditwürdigkeit einiger, derzeit noch top-gerateter Eurostaaten, sollten Anleger derzeit die aktuellen Zinsentwicklungen nicht aus den Augen verlieren. Es scheint so, als werden die Gesellschaften über kurz oder lang Probleme bekommen, neue Lebensversicherungen zu verkaufen. Der Hintergrund ist folgender:
Neue Anleihe zu Top-Konditionen plaziert!
Es erscheint fast wie eine Posse, wenn man liest, daß Standard & Poors das Rating für die Bundesrepublik Deutschland von der Bestnote AAA abzusenken, gleichzeitig die Anleger aber ihr absolutes Vertrauen ausdrücken, indem sie die Anleihen der Bundesrepublik zu historischen Tiefstständen in der Rendite kaufen. Zeitweilig sank der Kurs sogar unter 1,7% für 10-jährige Anleihen. Was für den deutschen Finanzminister und uns alle gut ist, ist wiederum für die Kunden der Lebensversicherung nur bedingt gut. Denn die Gesellschaften müssen teilweise noch Garantiezinsen von 4% bezahlen. Die Absenkung des Garantiezinses auf 1,75% ab 2012 greift nur für neue Verträge. Wenn Ihr Berater Ihnen also eine neue Lebensversicherung verkaufen möchte, gelten ab 2012 die abgesenkten 1,75%. Was aber passiert nun bei einem historischen Tiefststand der Rendite auf deutsche Anleihen unterhalb der Garantiezinsschwelle? Der Versicherer muß die anvertrauten Kundengelder anderweitig anlegen.
Höhere Zinsen bedeuten immer auch…
ein höheres Risiko. Zumindest dann, wenn Geld an Firmen oder andere Staaten, die möglicherweise als nicht so sicher eingestuft werden. Das Risiko muß aber von Gesetz wegen begrenzt werden, da die Versicherungen ja mit fremdem – möglicherweise auch Ihrem – Geld arbeiten. Die sinkenden Renditen der Staatsanleihen belasten alle Anleger, nicht nur die, die jetzt neu abschließen, denn durch Kündigen oder Verkaufen der Lebensversicherung gehen den Gesellschaften nicht nur Kunden verloren. In den meisten Fällen müssen die Gesellschaften das Geld auszahlen.
Es kann durchaus sinnvoll sein, über das Verkaufen der Lebensversicherung nachzudenken. Insbesondere dann, wenn man die Versicherung aus Gründen der Absicherung des Lebensstandards im Alter gekauft hat. Dann kommt nämlich der Risikoabsicherung keine große Bedeutung zu. Diese Kosten kann man sich dann sparen. Genauso wie die hohen Abschluß- und Verwaltungskosten. Denn die werden vor der Verzinsung der Sparanteile abgezogen.
Was kann man alternativ tun?
Die sinkenden Renditen an den Kapitalmärkten und die hohe Angst vor den Unwägbarkeiten der Eurokrise lassen viele Anleger in Unsicherheit, wie man sein Geld am besten durch die Krise manövriert. Bewährt haben sich – nicht nur in Krisenzeiten – Sachwerte. Denken Sie jetzt aber nicht, Immobilien sind nichts für Sie, weil eine Wohnung oder ein Haus schnell mal sechs- oder siebenstellige Verkehrswerte haben kann. Vertrauen Sie Spezialisten auf diesem Gebiet. Denn durch Zusammenführen von Geldern kann auch ein Kleinanleger am Boom der Immobilienmärkte teilhaben. Gleichzeitig hat eine Immobilie den Vorteil, daß der Anleger über eine Grundschuld abgesichert werden kann. Für eine Rendite bis zu einem möglichen Verkauf sorgen zudem Mieteinnahmen.
Aber zurück zum Garantiezins…
Auch wenn bei vielen Anlegern das Thema Lebensversicherung verkaufen höher im Kurs steht als das Thema Lebensversicherung abschließen, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß fallende Renditen bei deutschen Staatsanleihen zu einem weiter sinkenden Garantiezins führen können. Denn wenn die Versicherer die ihnen anvertrauten Gelder nicht zu einem adäquaten Zinssatz in sichere Anleihen und Investitionen einbringen können, wird es unmöglich sein, den bisherigen Garantiezins in der Zukunft noch zu halten.
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Dezember 2, 2011 at 10:52 am
Lebensversicherung optimieren, Lebensversicherung verkaufen, private Altersvorsorge, Sachwertanlage
Abschlußkosten, Grundbuchabsicherung, Lebensversicherung verkaufen, Provision, Risiko-Lebensversicherung, Rückkaufwert, Treuhandabwicklung
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Die Lebensversicherung verkaufen wird von vielen als das letzte Mittel angesehen, schnell Geld zu beschaffen. Aber stimmt das so? Ist es nicht vielmehr so, daß man mit der Trennung, also Verkaufen der Lebensversicherung oder Umschichten der Altersvorsorge, eher die Weichen Richtung Zukunft stellen kann, als wenn man an dem überholten Modell der Altersvorsorge festhält, wie es einem die Lebensversicherungen verkaufen wollen?
Dazu muß man sich das Model „Lebensversicherung“ einfach einmal genauer anschauen. Zunächst war der Ursprung der Lebensversicherung, daß Hinterbliebene versorgt wurden. Erst später kam ein kapitalbildender Teil hinzu. Gerade dieser kapitalbildende Teil ist es, der Vermittler aufhorchen läßt, wenn Sie eine Lebensversicherung verkaufen. Auf eine reine Risikolebensversicherung bekommt man als Versicherungsvertreter vielleicht einhundert Euro Provision, auf eine kapitalbildende Lebensversicherung entfallen da doch deutlich höhere Provisionen, die im vierstelligen Bereich liegen können.
Die Provision zahlt letztendlich der Kunde!
Alle Provisionen und Kosten zahlt der Beitragszahler mit seinen monatlichen Raten. Dabei gehen bis zu 30% der Beiträge drauf. Dieses Geld steht nicht mehr für die Altersvorsorge zur Verfügung. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, die Versorgung der Familie von der Altersvorsorge zu trennen. Dabei besteht die Möglichkeit, den Risikoteil ganz normal mit einer Risikolebensversicherung abzudecken. Dabei sollte man darauf achten, daß es keine Beitragsrückgewähr gibt, denn diese ist wiederum ein versteckter Kapitalanteil. Den Restbetrag von dem, was man als Beitrag für eine Lebensversicherung mit Kapitalbildung vorgesehen hatte, und dem, was nach dem Beitrag für die Risikolebensversicherung übrig bleibt, kann man dann in eine alternative Investmentart einzahlen.
Was aber tun mit der alten Kapitallebensversicherung?
Der Volksmund spricht da gerne vom „Lebensversicherung verkaufen“. Dabei muß man wissen, daß im Grunde nicht viel über Rückkaufswert gezahlt wird, teilweise sogar darunter, wenn man seine Lebensversicherung verkaufen will. Sinnvoller ist da die Kündigung der Lebensversicherung durch einen Treuhänder, der nach neuster Rechtsprechung am meisten aus dem Vertrag herausholen kann. Der Treuhänder sorgt dann auch für die Verteilung des ausgekehrten Rückkaufswertes. Sicher will man einen kleinen Teil für eine Anschaffung nutzen. Den größeren Teil sollte man in eine Sachwertanlage plazieren. Denn dadurch ist die Altersvorsorge auf sicheren Beinen.
Worauf man bei der Sachwertanlage achten sollte!
Eine Geldanlage ist immer nur so gut, wie Rendite und Absicherung. Wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen wollen, um dann in eine windige Anlage zu wechseln, ist nichts gewonnen. Deshalb achten Sie darauf, daß Sie eine volle Grundbuchbesicherung des eingezahlten Kapitals erhalten. Eine andere Absicherung als über ein Grundbuch ist nicht sehr empfehlenswert. Denn eine Garantie kann immer nur so gut sein, wie der Garantiegeber. Auch eine Absicherung über Edelmetalle ist fragwürdig, denn Edelmetalle sind starken Kursbewegungen ausgesetzt. Zudem erwirtschaften Edelmetalle keine innere Rendite, was bei einer Immobilie über Mieteinnahmen der Fall ist.
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November 30, 2011 at 11:58 am
Lebensversicherung optimieren, Lebensversicherung verkaufen, private Altersvorsorge, Sachwertanlage
Abschlußkosten, Beiträge, Deutsche S&K Sachwert AG, Garantieverzinsung, Grundbuchabsicherung, Jonas Köller, Lebensversicherung verkaufen, private Altersvorsorge, Sachwerte
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Provokant. Der Garantiezins ist ja nun einmal eine staatliche Garantie, wenn man so will. Der Garantiezins als solches ist auch nicht mit dieser Lüge gemeint. Es geht vielmehr darum, wie Ihre Lebensversicherungsgesellschaft versucht, Ihnen eine Lebensversicherung verkaufen zu wollen. Und das möglichst jetzt noch im „Jahresendgeschäft“. Also sozusagen als Weihnachtsgeschenk für die Vermittler, denn die Provisionen sind für Kapital-Lebensversicherung schnell mal im vierstelligen Bereich.
Was zählt für Sie?
Für Kunden, denen Vermittler eine Lebensversicherung verkaufen wollen, zählt doch folgendes: Wie hoch ist die tatsächliche Rendite? Und da hört der Spaß auf – beim Geld! Die Rendite der Lebensversicherung setzt sich zusammen aus der Garantieverzinsung und der Überschußbeteiligung. Die Garantieverzinsung war bis 31.12.2011 bei 2,25%. Im Schnitt schütten Lebensversicherungen ca. 4% aus (wohlgemerkt auf den Sparanteil – dazu später mehr!). Das bedeutet, Sie bekommen 2,25% als Garantiezins und zusätzlich 1,75% Überschußbeteiligung. Was ändert sich jetzt ab 2012? Im Grunde nicht viel. Denn dann bekommen Sie – sofern die Rendite der Lebensversicherung gleichbleibt – 1,75% Garantiezins und 2,25% Überschußbeteiligung.
Macht zusammen?
Genau, wenn Sie das wieder zusammenrechnen, kommen Sie exakt auf die allergleiche Zahl, nämlich 4%. Was ändert sich damit für Sie als Kunden, dem man eine Lebensversicherung verkaufen will? Nichts. Exakt. Lassen Sie sich daher von Ihrem Berater nicht unter Druck setzen, jetzt noch schnell eine Lebensversicherung abzuschließen. Wichtig ist die Gesamtrendite einer Anlage und die Absicherung, die Sie als Kunde erhalten. Und damit wenden wir uns diesem Thema zu.
Die Gesamtrendite Ihrer Lebensversicherung
Natürlich weiß ich nicht, wie die Berater Ihrer Gesellschaft die Lebensversicherung verkaufen. Aber ich weiß, daß nicht alle Kunden immer wissen, daß die Rendite sich nur auf den Sparanteil der Lebensversicherung bezieht. Der Beitrag wird um einige Posten geschmälert – und damit auch Ihre Rendite. Zunächst einmal müssen Sie den Berater, ja die Person die mit dem Verkaufen von Lebensversicherungen ihr Geld verdient, bezahlen. Die Gesellschaft überweist zwar die Provision, aber zahlen muß das immer der Kunde. Zum zweiten haben Sie natürlich auch einen Risikoschutz erworben, als Sie die Lebensversicherung abgeschlossen haben. Die Kosten dafür werden ebenfalls von Ihrem Beitrag entrichtet. Und natürlich werden auch die Kosten für die Verwaltung eines Vertrags abgezogen. Diese Kosten sind umso höher, je mehr Raten Sie pro Jahr bezahlen. Das kennen Sie von Ihrer Autoversicherung, wer jährlich bezahlt, kommt günstiger weg, als wenn er vierteljährlich bezahlt.
Was bleibt unterm Strich?
Gerade in den Anfangsjahren werden die Kosten für die Lebensversicherung höher sein, als die zu erwartende Rendite aus dem Sparanteil. Dadurch wächst der Rückkaufswert nicht so, wie Sie Beiträge einzahlen. Wenn Sie dann darüber nachdenken, die Lebensversicherung verkaufen zu wollen, sind Sie zwar auf dem richtigen Weg, müssen aber eventuell zu den bezahlten Beiträgen immer noch Abstriche machen.
Das weitere ist die Absicherung der Sparanteile. Die Lebensversicherung arbeitet mit Ihrem Geld. Und dieses Geld wird nicht nur in Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland investiert. Denn da gibt es aktuell weniger Zinsen als es die Garantieverzinsung vorschreibt. Rund 1,6% bekommt man derzeit für die 10 Jahre laufende Anleihe. Grundsätzlich ist Ihre Lebensversicherung über eine Auffanggesellschaft abgesichert, solange diese noch genügend Geld im Topf hat, ist das auch kein Problem. Was aber, wenn das Geld da knapp wird? Dann schauen Sie eventuell in die Röhre!
Alternativen?
Bevor Sie sich dazu entscheiden, überhaupt eine Lebensversicherung für Ihre private Altersvorsorge abzuschließen, sollten Sie darüber nachdenken, ob das die richtige Strategie für Sie ist! Brauchen Sie eine Risikoabsicherung? Paßt die Höhe für Sie? Brauchen Sie eine höhere Rendite, um Ihr Ziel zu erreichen? Sinnvoll ist eine Anlage in Sachwerte, die eine eigene, sozusagen innere Rendite haben, und die eine hohe Wertsteigerungschance haben. Mit Immobilien ist so etwas besser möglich als mit Gold und Silber, denn Edelmetalle produzieren keine Eigenrendite, sondern haben nur die Chance auf eine Wertsteigerung. Was aber, wenn Gold wieder unattraktiv wird? Was, wenn der Preis zusammenbricht? „Gewohnt wird immer“, sagt Dr. Jonas Köller, Vorstand der Deutschen S&K Sachwert AG. Und was denken Sie – hat er recht?
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November 7, 2011 at 5:20 pm
Lebensversicherung kündigen, Lebensversicherung verkaufen, private Altersvorsorge, Sachwertanlage, Wissenswert
Abschlußkosten, Garantieverzinsung, Lebensversicherung, Lebensversicherung kündigen, Lebensversicherung verkaufen, Provision, Risiko-Lebensversicherung, Sachwerte
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Wenn Sie darüber nachdenken, Ihre Lebensversicherung zu verkaufen oder Ihre Lebensversicherung zu kündigen, weil der Garantiezins in 2012 nur noch 1,75% betragen wird, kann ich Sie für diesen Teil beruhigen: Der Garantiezins einer bestehenden Lebensversicherung ist für den Kunden festgeschrieben. Daran kann die Versicherungsgesellschaft nicht mehr rütteln.
Jedoch kann es für jemanden, der jetzt darüber nachdenkt, eine neue Lebensversicherung abzuschließen, sinnvoll sein, einen anderen Weg einzuschlagen. Der Garantiezins bedeutet nämlich nicht, daß sich Ihre Beiträge, die Sie für Ihre Lebensversicherung bezahlen, mit einem garantierten Zinssatz verzinsen, sondern es bedeutet „nur“, daß der Sparanteil der Versicherung mit dem Garantiezinssatz verzinst wird.
Sparanteil einer Lebensversicherung
Der Beitrag einer Versicherung fließt natürlich nicht komplett in Ihr Töpfchen und wird darin vermehrt. Viele Kosten und weitere Beiträge sind darin versteckt und nicht sofort für jeden ersichtlich. Den größten Teil – zumindest in den Anfangsjahren – schlucken die Provisionen, die der Versicherungsvertreter und eventuell eine Vertriebsorganisation bekommt. diese Kosten können gerechnet auf die Laufzeit mehrere tausend Euro betragen und werden von ihren Beiträgen entrichtet. Das ist auch der Grund für den niedrigen Rückkaufswert gerade in den Anfangsjahren. Weiterhin sind natürlich die Kosten für die Verwaltung des Vertrags einzukalkulieren. Hierzu zählen auch die Kosten, die die Versicherung berechnet, wenn Sie den Beitrag nicht einmal jährlich bezahlen, sondern in gleichen Monatsraten. Und dann sind da noch Beiträge für eingeschlossene Versicherungen. Das ist auf jeden Fall die Risiko-Lebensversicherung, die in Höhe der garantierten Todesfallsumme abgeschlossen wurde. Dann können da auch noch eine Unfallzusatzversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung und weitere andere Verträge in einem Beitrag enthalten sein. Das richtet sich nach dem Vertag, den Sie ursprünglich abgeschlossen haben.
Lebensversicherung verkaufen?
Lebensversicherung verkaufen ist ein Stichwort, das derzeit in aller Munde ist. Was meint der Volksmund eigentlich damit: Zum Einen geht es tatsächlich, daß man die Versicherungsnehmereigenschaft an einer Lebensversicherung verkaufen kann. Dafür bekommt man meist 1 bis 3% über dem derzeitigen Rückkaufswert. Die Firmen, die dafür werben, verkaufen die Lebensversicherung ihrerseits dann meist an Investoren weiter, die die Versicherung weiter bedienen. In diesem Fall bleiben die Versicherung und auch der Todesfallschutz bestehen. Allerdings werden im Leistungsfall alle Kosten von der Todesfallsumme abgezogen. Da bleibt dann oftmals nicht viel übrig, weswegen diese Variante eine der wenig lukrativen ist.
Sie ist jedoch sicher, denn die Versicherungsnehmereigenschaft geht erst mit Zahlung des Kaufpreises auf den Käufer über. Viele Verkäufer machen mit dieser Art des „Verkaufs“ allerdings eher ein Minus als einen satten Gewinn.
Eine andere Alternative, die man allerdings mit Argusaugen betrachten sollte, ist der Verkauf mit einer aufgeschobenen Zahlweise. Dabei zahlen die Aufkäufer den Kaufpreis erst nach einer Kündigung der Lebensversicherung. Die vertraglich vereinbarten Kaufpreise liegen jedoch deutlich über den aktuellen Rückkaufswerten. Wenn man sie bekommt…
Alternativen zum „Lebensversicherung verkaufen“?
Eine lukrative Alternative könnte die folgende sein: Die Lebensversicherung professionell kündigen lassen und den vereinnahmten Betrag in eine gut verzinste Sachwertanlage einzahlen. Für die Risikoabsicherung der Familie kann dann – sofern benötigt – eine reine Todesfallversicherung abgeschlossen werden. Damit sind Sie aus der Kostenfalle entkommen und bauen sicheres Vermögen für den Ruhestand auf.
Dem Garantiezins entkommen…
Auf diese Weise müssen Sie sich nicht mit mickrigen 1,75% zufrieden geben, selbst wenn da noch die Überschüsse der Lebensversicherung dazukommen. Eine intelligente Sachwertanlage kann Ihnen deutlich über 6 bis 8% in die Kasse spülen.
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Haben Sie schon einmal eine Finanzierung für eine Immobilie bei einer Bank angefragt? Gerade bei jüngeren Kunden, die noch nicht über hohes Eigenkapital und beste Bonität verfügen – und die vielleicht auch etwas unerfahren sind – versuchen Banker gerne eine Lebensversicherung zu verkaufen.
Unerfahren = Dumm?
Manch einer mag versucht sein, junge Menschen, die in Finanzdingen noch unerfahren sind, als „dumm“ hinzustellen. Dem muß man ganz klar widersprechen. Wer sich von seiner Hausbank, die ja oft auch schon die Eltern betreut hat, eine offene und kundenorientierte Beratung wünscht, ist sicher auch schon einmal enttäuscht worden. Der Druck, der auf Bankmitarbeitern lastet ist nicht ganz unerheblich. Viele Kreditinstitute schreiben ja sogar vor, welche Produkte in welchen Volumen verkauft werden müssen.
Wenn Bankmitarbeiter also Lebensversicherungen verkaufen, liegt das nicht unbedingt daran, daß eine Lebensversicherung das Allheilmittel – insbesondere in der Baufinanzierung ist. Was soll man aber als Kunde machen? Diese Lebensversicherung kündigen oder seinerseits wieder verkaufen? Das geht wohl eher schlecht, denn die Bank hat sich da mit Sicherheit eine Abtretung eintragen lassen. Und damit ist ohne Zustimmung der Bank mit der Versicherung nichts anzufangen – nicht mal eine Beitragsfreistellung!
Die Lebensversicherung verkaufen geht nicht – was dann?
Wenn Sie eine Lebensversicherung als Bestandteil einer Baufinanzierung abgeschlossen haben, können sie diese selbstverständlich nicht einfach auflösen oder verkaufen. Wahrscheinlich sind Ihre Gestaltungsmöglichkeiten ohnehin eher gering, falls Sie nicht mittlerweile ein besseres Standing bei der Bank haben, eine Umfinanzierung ansteht, oder der abbezahlte Betrag schon recht hoch ist. Falls Sie sich aber gerade mit einer neuen Baufinanzierung auseinandersetzen (müssen), sollten Sie darauf bestehen, daß die Lebensversicherung, die man Ihnen verkaufen will, keine Kapital-Lebensversicherung ist. Denn dann fällt auch die Provision für den Berater geringer aus. Statt einiger tausend Euro beträgt die Provision dann nur noch einige hundert Euro, die Beiträge sind geringer und der Schutz für den Todesfall ist genauso gegeben.
Auf gar keinen Fall!
Auf gar keinen Fall sollten Sie mit der Bank einfach so eine Tilgungsaussetzung und endfällige Tilgung durch die Lebensversicherung ausmachen. Die Gründe, ja es sind gleich mehrere, liegen offen auf der Hand: Ihre Bank wird Ihnen niemals eine Zinsgarantie bis zur Endfälligkeit geben, oder Sie müssen diese lange Zinsbindung mit einem entsprechenden Aufschlag bezahlen. Zum anderen wissen Sie nicht, ob Ihre Lebensversicherung die vom Berater ausgerechneten Beträge auch tatsächlich zur Auszahlung bringt. Oftmals werden nämlich auch die Überschüsse in eine Berechnung der Schlußzahlung mit eingerechnet. Was aber, wenn Ihre Lebensversicherung nicht so gut verzinst wird, die Gesellschaft also nur die Garantiezinsen bringt?
Die Tilgungsaussetzung und endfällige Tilgung mit einer Lebensversicherung mag unter bestimmten Voraussetzungen angebracht sein. Das Vorliegen dieser sollte aber immer von einem unabhängigen Experten geprüft werden, bevor Sie sich auf einen Vertrag einlassen.
Ein guter Rat
An dieser Stelle können wir natürlich keinerlei rechtsverbindliche Beratung geben. Wenn Sie sich in der Situation befinden, daß Ihre Hausbank auf dem Abschluß einer Kapital-Lebensversicherung besteht, sollten Sie ernsthaft die Geschäftsbeziehung überdenken. Denken Sie daran, daß ein Todesfallschutz auch mit einer Risiko-Lebensversicherung, die einen wesentlich geringeren Beitrag hat, machbar ist. Wenn der Todesfallschutz also das Argument für das Abschließen der Lebensversicherung ist, sollten Sie den Abschluß dieser günstigen Variante in Erwägung ziehen.
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Eine heikle Frage, denn es käme ja an dieser Stelle einer Anlageempfehlung gleich, zu sagen, daß sie Ihre Lebensversicherung kündigen sollten! So einfach können wir es uns an dieser Stelle – auch aus rechtlichen Gründen – natürlich nicht machen. aber es sei hervorgehoben, daß viele Anleger, die bislang brav in Ihre Lebensversicherung eingezahlt haben, darüber nachdenken, Ihre Lebensversicherung zu kündigen und statt dessen in eine andere Anlageform umzuschichten.
Warum ist das so?
Weil Lebensversicherung kündigen jetzt neuer Volkssport ist? Sicher nicht. Es ist vielmehr so, daß mehr und mehr Menschen erkennen, daß sie jahrelang in ihre Lebensversicherung als Altersvorsorge eingezahlt haben und nun feststellen müssen, daß sich ihre Erwartungen nicht erfüllen. In einigen Fällen ist es sogar so, daß Anleger weniger ausgezahlt bekommen, als sie während der Vertragslaufzeit eingezahlt haben. Das ist sicher ein triftiger Grund, um über das Kündigen der Lebensversicherung nachzudenken.
Es kommt weniger raus?
Eigentlich darf man so etwas gar nicht laut sagen, aber durch die Kosten, die einer Lebensversicherung eigen sind, wird natürlich nicht der gesamte Betrag, den man Monat für Monat einzahlt, verzinst am Ende der Laufzeit ausgekehrt. Vielmehr ist es so, daß abschlußkosten, Verwaltungskosten und natürlich der Risikoanteil der Lebensversicherung von den Beiträgen ebenfalls bezahlt werden müssen. In Zeiten, in denen die Lebensversicherer gut über 5% ausgeschüttet haben, hat das kaum einer bemerkt. Da aber der Garantiezins immer weiter sinkt, und die Lebensversicherer Mühe haben, die alten Garantiezinsen überhaupt aufzubringen, sind die Überschüsse stark gesunken. Grund genug, um seine Lebensversicherung zu kündigen?
Lebensversicherung kündigen – und dann?
Wenn Sie Ihre Lebensversicherung kündigen, sich den Rückkaufswert auszahlen lassen und das Geld nicht anderweitig anlegen, ist Ihre Altersvorsorge futsch. Das ist halt so. Aber Sie sind ja nicht gezwungen, Ihren Rückkaufswert aus der Lebensversicherung zu verprassen. Vielleicht steht ja die eine oder andere Anschaffung an, für die Sie einen Teil (ja einen TEIL) des Geldes verwenden wollen. Kalkulieren Sie mit einem spitzen Bleistift, wie man so schön sagt, und filtern Sie heraus, wie viel Geld Sie für Ihre Anschaffung tatsächlich brauchen, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Lebensversicherung kündigen zu wollen.
Für den restlichen Betrag sollten Sie eine gute Anlage aussuchen. Es eignen sich gerade in unsicheren Zeiten sehr gut ausgewählte Sachwerte. Kaufen Sie sich aber nicht einfach in einen x-beliebigen Fonds ein, sondern gehen Sie umsichtig vor. Ein Expertencheck Ihrer Lebensversicherung sollte dem allen vorausgehen. So können Sie von Profis überprüfen lassen, ob es sich lohnt, die Lebensversicherung zu kündigen, sie beizubehalten, oder ob es sinnvoll ist, die Lebensversicherung zu verkaufen, was ja auch eine Option ist, die überdacht werden muß.
Also, jetzt die Lebensversicherung kündigen?
Nach allem vorab Gesammelten wird klar, daß es eine sehr individuelle Entscheidung ist, die man sich nicht leicht machen sollte. es gehört Sachverstand dazu, eine Lebensversicherung auf ihre Kostenstruktur hin zu prüfen, ob eine Kündigung oder eine Fortführung Sinn macht. Desweiteren ist zu bedenken, wie die Altersvorsorge ohne diese Lebensversicherung gestaltet werden soll. Wenn nicht mehr viel Zeit bis zum geplanten Ruhestand verbleibt, ist die zu wählende Alternativanlageform kritischer zu beleuchten, als wenn die Zeit noch Fehler verzeihen könnte. Daher erfolgt an dieser Stelle kein pauschaler Rat, seine Lebensversicherung einfach zu kündigen.
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Es ist doch sehr verlockend, die Lebensversicherung zu verkaufen, um sich mit dem erhaltenen Geld ein neues Auto anzuschaffen. Aber rentiert sich das wirklich?
Wenn sie Ihre Lebensversicherung verkaufen wollen, um damit ein neues Auto anzuschaffen, müssen Sie sich genau überlegen, ob das der richtige Weg ist. Viele Automobilhersteller winken mit niedrigen Zinsen, teilweise sogar unter 1% pro Jahr, wenn Sie eine Finanzierung zum Autokauf abschließen. Da eine Lebensversicherung meistens mit einer höheren Garantieverzinsung als diesem einem Prozent ausgestattet ist, muß man einen spitzen Bleistift ansetzen, bevor man darüber nachdenkt, seine Lebensversicherung zu verkaufen.
Was wird verzinst?
Der Garantiezins umfaßt nicht den kompletten Beitrag, den Sie für Ihre Lebensversicherung einzahlen, sondern lediglich den Sparanteil derselben. Von daher kann es ein Vorteil sein, die Lebensversicherung zu veräußern und stattdessen mit dem ausgebezahlten Geld ein Auto zu kaufen. Allerdings verliert ein Auto auch immer an Wert, sobald es gefahren wird. Da die Lebensversicherung ursprünglich für die Altersvorsorge abgeschlossen wurde, ist diese nun natürlich weg. Die Abschlußkosten, die Verwaltungskosten und der Risikoanteil der Lebensversicherung nehmen allerdings auch einen großen Batzen von dem Einzahlungsbetrag in die Lebensversicherung weg, so daß der eigentliche Sparanteil eventuell sogar unter 70% der Rate liegt.
Aber auch die Verzinsung beim Autokauf muß beachtet werden. Hierbei gilt die Inflationsrate als geeignetes Instrument, um den Wertverlust des Kredits in Verhältnis zu setzen. Allgemein kann man von einer Inflationsrate von circa 2% ausgehen. Das bedeutet, daß 100 Euro heute im nächsten Jahr nur noch eine Kaufkraft von 98 Euro haben werden. Eine Finanzierung, deren reale Verzinsung unterhalb der Inflationsrate liegt, kann daher also sinnvoll sein.
Gibt es einen „Königsweg“?
Wie könnte eine Gestaltung aussehen, die alles berücksichtigt, Lebensversicherung (verkaufen), Auto (kaufen) und Altersvorsorge (behalten)? Wenn man die Lebensversicherung verkauft, sollte man immer ein wachsames Auge auf den Ankäufer haben. Ein Expertencheck hilft hier weiter! Aber ganz wichtig ist immer die Absicherung des Kunden, wenn er das Geld nicht sofort – also gegen die Police der Lebensversicherung – in Empfang nehmen kann. Ein seriöses Unternehmen sichert das Geld gegen Sachwerte – vornehmlich Immobilien in Top-Lagen – ab. so kann man ruhigen Gewissens die Lebensversicherung verkaufen und trotzdem sicher sein, daß die Altersvorsorge bestehen bleibt. Fehlt also nur das neue Auto – wenn es denn ein Neuwagen sein soll! Da die Automobilhersteller hier mit günstigen Krediten winken, kann es sinnvoll sein, einfach die beiden Raten gegeneinander zu tauschen.
Die Rate bleibt!
Die neue Rate für die Autofinanzierung kann sogar etwas geringer sein, als dies der Fall ist, wenn man die Lebensversicherung statt zu verkaufen, in den Kaufpreis für den Neuwagen eingebracht hätte. Allerdings bleibt jetzt der Betrag nicht nur stehen, sondern in vielen Fällen winken niedrigere Raten je nachdem, für welches Auto man sich entscheidet. Wichtig ist aber:
Die Altersvorsorge bleibt bestehen!
Trotz des Verkaufs der Lebensversicherung kann man nach einigen Jahren mit satten Renditen rechnen. Achten Sie aber immer auf die Seriosität des Vertragspartners! Denn wenn man einfach windigen Gesellen seine Altersvorsorge anvertraut, ist man schnell in der Situation, keine Altersvorsorge mehr zu haben. Daher prüfen Sie gut, auf wenn Sie sich verlassen wollen.
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