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Lebensversicherung verkaufen – das Auslaufmodell abstoßen?

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Wer jetzt seine Lebensversicherung verkaufen möchte, wird feststellen, dass es der Branche momentan nicht gerade gut geht. Die erzielbaren Preise für den Rückkauf einer Lebensversicherung sind niedrig, die Versicherten bekommen oft nicht einmal die eingezahlten Beiträge zurück. Dazu kommt, dass die Lebensversicherer sogar mit ihrem eigenen Geschäftsmodell unzufrieden sind – es rentiert sich einfach nicht mehr. Nun sollen BaFin und Staat helfen, damit es wieder aufwärts geht. Doch für die Versicherten ändert sich nichts: Die Lebensversicherung ist und bleibt ein Auslaufmodell.

News über Überschussbeteiligungen lassen Kunden über den Lebensversicherungsverkauf nachdenken

Der Bundestag hat Entlastungen für die Anbieter von Lebensversicherungen beschlossen. Verkündet wurde nun, dass die Änderungen in Bezug auf die Überschussbeteiligungen nachgebessert werden sollen. Der Grund dafür ist, dass die Versicherten wohl weniger Geld aus ihrem Versicherungsvertrag bekommen würden, wenn die Änderungen wie geplant in Kraft treten. Natürlich wusste man das nicht vorher – wer weiß denn auch, dass Kunden weniger Geld bekommen, wenn sie beim Verkauf der Lebensversicherung eine geringere Bewertungsreserve erhalten?! Hier liegt wohl ein wenig Ironie zugrunde, nach dem Motto: öfter mal was Neues probieren, auch wenn dabei das Alte wiederhergestellt wird.

Beim Verkauf der Lebensversicherung gibt es keinen Grund sich zu freuen

Die Lage der Lebensversicherer ist ernst und wer seine Lebensversicherung verkaufen möchte, wird kaum Grund zur Freude empfinden. Bei den Preisen, die beim Verkauf der Versicherung erzielt werden, zeigt sich deutlich, wie schlecht die aktuelle Finanzlage ist. Das Niedrigzinsumfeld hält weiter an und die Versicherer müssen Investitionen tätigen. Das geht natürlich an die Rücklagen, denn irgendwann sind die Reserven aufgebraucht. Das Problem an der Sache ist, dass momentan immer noch Altverträge vorhanden sind, bei denen der Garantiezins teilweise bis zu vier Prozent beträgt. An diesem Garantiezins ist nicht zu rütteln, hier muss gezahlt werden. Die Versicherer blicken auf ein Problem bei ihrer Geldanlage, was sich nicht mehr kaschieren lässt. Folge: Die Überschussbeteiligung sinkt zwangsläufig, denn an irgendeiner Stelle muss jede Assekuranz sparen.

Lebensversicherung verkaufen und nach Alternativen suchen

Die klassische Lebensversicherung ist bei den Versicherten beliebt, gilt aber inzwischen als Auslaufmodell. Glücklich sind nur die, die noch einen Altvertrag haben, der über den genannten hohen Garantiezins verfügt. Hier scheiden sich die Geister, denn die Versicherungen freuen sich darüber natürlich nicht.
Für alle anderen, die sich mit der Vorsorge beschäftigen, gilt, dass sie sich besser nach anderen Anlagemöglichkeiten umsehen. Die betriebliche Altersvorsorge ist eine gute Variante, diese bringt langfristig gesehen eine deutlich höhere Rendite.

Lebensversicherung verkaufen: Ausblick für die Assekuranzen

Eine Stabilisierung der Situation ist für die Lebensversicherer momentan noch nicht zu erwarten. Fakt ist, dass Änderungen nötig sind, doch wichtig ist auch, dass vorsichtig mit den Anpassungen vorgegangen werden muss. Ansonsten ist eine nicht geringe Anzahl von Anbietern von der Krise bedroht, die durchaus existenzbedrohend werden kann. Dann würde der Fall eintreten, dass Politiker für die Kundeneinlagen bürgen oder dass Steuergelder zweckentfremdet werden müssten. Dass das keiner will, ist auch klar. Daher sind die einmal beschlossenen Änderungen hinsichtlich der Überschussbeteiligungen durchaus sinnvoll und sollten auch beibehalten werden. Wer nun an einen Verkauf der Lebensversicherung denkt, sollte gut abwägen, ob sich das lohnt. Eventuell sind Alternativen zum Lebensversicherung verkaufen sinnvoller.

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Wer früher in Ruhestand gehen möchte sollte rechtzeitig planen

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Wer träumt nicht vom vorzeitigen Ruhestand, solange man noch gesund und fit ist. Gerade in Zeiten, in denen das Rentenalter immer weiter nach oben geschraubt wird. Auf einen Rückwertstrend brauchen wir und gar nicht erst einzustellen, da in den Rentenkassen eh ebbe herrscht. Doch wer das Ziel vor Augen hat doch früher seine Sachen zu packen, muss unbedingt frühzeitig mit den notwendigen Vorkehrungen beginnen, damit man nicht plötzlich ohne da steht. Denn aus eines kann man sich einstellen, es gibt mit Sicherheit einiges an Kürzungen.
Kann man sich den vorzeitigen Ruhestand überhaupt leisten
Für jedes Jahr, das man in den vorzeitigen Ruhestand geht, also vor dem gesetzlichen Rentenalter, gibt es Abzüge sozusagen bares Geld geht verloren. Will man seinen gewohnten Lebensstandard behalten, wird man bald bemerken, dass es hinten und vorne nicht reicht. Deshalb ist das frühe Planen auch so besonders wichtig. Den frühzeitigen Ruhestand muss man sich schon in frühen Jahren etwas kosten lassen. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten sich eine gewisse Rücklage für die Rente zu bilden. Gemeint sind hier die privaten Renten, eine Lebensversicherung, Bausparverträge oder die Riester-Rente. Denn jeder der vor dem regulären Rentenalter in Ruhestand geht, muss mit einem Abschlag, für jeden Monat mit 0,3% rechnen, aufaddiert, ist der vorzeitige Ruhestand ohne Rücklagen einfach nicht denkbar. Daher musste schon so mancher „Frührentner“ eine Nebenbeschäftigung annehmen. Wenn man beabsichtigt frühzeitig in Rente zu gehen, sollte man schon in jungen Jahren damit beginnen, eben diese Gewisse Rücklagen zu bilden.
Viele werden in den frühzeitigen Ruhestand gedrängt
Der Abbau von Arbeitsplätzen steht bei vielen Unternehmen momentan im Vordergrund. Die Unternehmen bieten Ihren potenziellen Frührentnern, attraktive Abfindungen an. Diese hören sich vielleicht im ersten Moment horrend an, doch man muss beachten, ab sofort ist man für sich selber verantwortlich, es fallen eine Menge Nebenkosten an, die eben von dieser Abfindung finanziert werden müssen. Des Weiteren kommt der Vater Staat, die Abfindung muss versteuert werden. Also bevor man diesen Schritt wählt, muss man gut Rechnen und Kalkulieren. Frühzeitige Rente mit Schwerbehinderung, da sieht es bedeutend besser aus, ohne große Abzüge, frühzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Man muss nur ärztliche Atteste und Bescheinigungen vorlegen können, aus denen eindeutig der Schweregrad der Behinderung hervorgeht.

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Immer mehr Menschen machen sich Sorgen um ihre Rente

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Ein wesentlicher Grund für die immer mehr zunehmende Angst um die eigene Rente bzw. Altersvorsorge ist in der extrem hohen Staatsverschuldung vieler Länder zu suchen. Diese zunehmenden Staatsschulden schüren zwar die Angst um die Pension, dennoch nimmt aber der Anteil an privater Altersvorsorge laufend ab. Demnach befürchtet zum Beispiel in Deutschland bereits jeder dritte Berufstätige dass ihn bis zum Antritt der Pension vom Staat teils drastische Kürzungen der gesetzlichen Rente erwarten werden. Zusätzlich befürchtet mehr als ein Viertel der Deutschen, dass durch immer weiter steigende Preise die Ersparnisse laufend und nachhaltig entwertet werden.
Dass in dieser Zeit der steigenden Angst um die eigene Rente der Anteil der privaten Altersvorsorge trotzdem immer weiter abnimmt hat ebenfalls mit der Finanzkrise zu tun. Zwanzig Prozent der Deutschen geben an, dass sie bereits ihre private Altersvorsorge reduziert bzw. ganz aufgekündigt haben. Aufgrund der Vorfälle im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ist das Vertrauen in die meisten Anlageformen teils rapide gesunken ist. Demnach wird nicht nur die Sicherheit der gesetzlichen Rente von vielen Menschen in Frage gestellt, es geht hier auch darum, dass es große Unsicherheit gibt, welche Altersvorsorge man in der heutigen Zeit überhaupt noch treffen kann. Im Zuge dieses regelrechten Vorsorgeschocks ist demnach nicht nur die Angst vor einer zu geringen gesetzlichen Rente groß es ist auch die Kluft zwischen notwendigen privaten Leistungen und den tatsächlichen erbrachten Einzahlungen groß.
Eines der bekanntesten Modelle der privaten Vorsorge fürs Alter ist die Riester-Rente. Besonders unter jüngeren Menschen hat aufgrund der Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit auch dieses Vorsorgemodell deutlich an Ansehen verloren. Haben vor zwei Jahren noch über 40 % die Riester Rente als ideales Vorsorgemodell für eine drohende Pensionslücke bezeichnet sind es heute nur noch 23 % der unter 30-Jährigen Berufstätigen.
Sorgen um die Rente machen sich auch viele Menschen in Ostdeutschland. Trotzdem wurden auch in diesen Regionen Deutschlands von den Berufstätigen die Ausgaben für die Altersvorsorge bereits um mehr als ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr gekürzt weil sie einfach nicht mehr leistbar war. Diese dramatische Entwicklung bezeichnen Experten als besorgniserregend. Ebenso wie die Angst um ein finanzielles auskommen im wohlverdienten Ruhestand.

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Lebensversicherungen als sinnvoller Beitrag zur privaten Altersvorsorge

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Die Lebensversicherung bietet als Beitrag zur Altersvorsorge viele Vorteile. einer liegt darin, dass eine gewisse Sicherheit für die Anlage besteht. So können Zinssätze zwar nicht über die gesamte Laufzeit garantiert werden, die eingezahlten Beträge zuzüglich der aktuellen Zinsgutschriften sind aber sichere Beiträge für die Altersversorgung, die heute mehr denn je Bedeutung gewonnen hat. Zudem wird die Anlage bei Lebensversicherungen gesetzlich überwacht. Eine Anlage der Beiträge in rein spekulative Anlageformen ist unzulässig. Der Kunde kann somit durch die Lebensversicherung beziehungsweise deren Anlageformen auf eine sehr hohe Sicherheit für das eigene Kapital für die Alterssicherung vertrauen.
Die Lebensversicherung in vielen Varianten
Die Lebensversicherung ist in vielen Varianten erhältlich. So kann sie als klassische Lebensversicherung vereinbart werden, die dann auch durch Risikobeiträge und -leistungen begleitet ist. Viele Anleger, die keine Familie zu versorgen haben oder die aufgrund von Vorerkrankungen mit erhöhten Beiträgen oder Ausschlüssen für Vorerkrankungen zu rechnen hätten, können die klassische Private Rentenversicherung als Alternative wählen. auch hier handelt es sich um eine Form der Lebensversicherung, bei der allerdings lediglich Sparbeiträge eingezahlt werden, die dann verzinst im Alter als Einmalbetrag oder lebenslange Rentenzahlung zur Auszahlung gelangen.
Die Lebensversicherung bietet Zusatznutzen zur Altersabsicherung
Neben der Tatsache, dass die Lebensversicherung eine gute Basis für die Altersversorgung darstellt, hat sie auch noch Zusatznutzen. So kann der Risikoanteil auch die Hinterbliebenen gleichzeitig während der gesamten Laufzeit der Versicherung absichern. Darüber hinaus kann die Lebensversicherung für die Altersversorgung auch mit einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung kombiniert werden. Dies leistet zum einen für den Fall, dass eine Berufsunfähigkeit innerhalb der Laufzeit der Versicherung eintritt. Zum anderen übernimmt die Versicherung auch die Beitragszahlungen bis zum Ablauf der Versicherung, sofern dies bei der entsprechenden Gesellschaft mit vereinbart wurde.
Steuerlicher Aspekt
Auch im Hinblick auf die Steuern kann die Lebensversicherung günstige Voraussetzungen bieten, denn als Altersvorsorge können Beiträge zur Lebensversicherung steuerlich durch die vorgegebenen Pauschbeträge geltend gemacht werden oder die Lebensversicherung kann durch staatliche Zuschüsse begünstigt werden. Nach 12 Jahren Laufzeit wird die Versicherung zwar mit einer Einkommenssteuer besteuert, allerdings werden hier sowohl die eingezahlten Beiträge in Abzug gebracht als auch die erwirtschafteten Erträge zuvor halbiert.

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Vertrauen in Altersvorsorge sinkt

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Die Bundesbürger haben immer weniger Vertrauen in die Altersvorsorge. Nach einer aktuellen Umfrage sorgt sich inzwischen fast jeder zweite erwerbstätige Deutsche um seine gesetzlichen Rentenansprüche und befürchtet deutliche finanzielle Einschränkungen im Ruhestand. Doch auch die private Vorsorge hat an Vertrauen eingebüßt.
Das ist das Ergebnis der im Januar erstmals erhobenen Untersuchung “DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge”. Dazu hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) 1.032 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren nach dem Rentensystem und nach ihrer persönlichen Vorsorge befragt sowie zusätzlich zehn weitere Studien ausgewertet. 46 % der Befragten gaben an, sich Sorgen um ihre Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu machen – bei der privaten Altersvorsorge sind inzwischen 25 % skeptisch, bei der betrieblichen Altersversorgung liegt der Wert bei 12 %. Die Ursachen für diese negative Einstellung dürften in der Finanzkrise und der aktuell schlechten Konjunkturlage in Deutschland liegen.
Bestätigt wird diese Vermutung durch einen Vergleich mit den Ergebnissen anderer Studien aus der näheren Vergangenheit. In einer Befragung im Jahr 2005 äußerten nur 37 % die Befürchtung, im Alter ihren Lebensstandard nicht halten zu können – heute liegt der Wert bei 72 %. Durch diese Sorge befeuert gaben 22 % der Erwerbstätigen bei der Befragung an, in den kommenden zwölf Monaten (weitere) private Vorsorgemaßnahmen treffen zu wollen. Denn mittlerweile glauben nur noch 36 %, bereits ausreichend fürs Alter vorgesorgt zu haben – in 2006 waren es nach einer anderen Studie noch 57 %. Doch nicht jeder ist in der Lage, mehr Geld in die eigene Altersvorsorge zu investieren: 40 % der Befragten gaben an, sich dies in ihrer derzeitigen finanziellen Situation nicht leisten zu können.
Dass der Lebensstandard im Alter nur gehalten werden kann, wenn sich Arbeitnehmer nicht nur auf die Auszahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung verlassen, wissen indes heute deutlich mehr Bundesbürger als noch vor einigen Jahren. Jeder dritte deutsche Erwerbstätige geht nach der Untersuchung des DIA inzwischen davon aus, seinen Lebensstandard im Alter deutlich senken zu müssen – vor rund zehn Jahren waren es nur 12 %. Bernd Katzenstein, Geschäftsführer des DIA, sieht darin einen “dramatischen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung”. Die Bundesbürger seien “deutlich realistischer” in ihrer Einschätzung.
Beitrag Nr. 154751 vom 05.02.2009
Quelle: LexisNexis Deutschland GmbH

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