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Wer möchte nicht gerne sein Geldvermögen vermehren. Viele Anleger vertrauen ihr Geld daher einem Fond an. Hier kümmern sich professionelle Fondmanager um das Vermögen der Gesamtheit aller Anleger und investieren deren Gelder in gewinnbringende Märkte. Da es sehr viele unterschiedliche Anlegertypen gibt, bieten viele Fonds verschiedene Risikoklassen und Produkte an.
Manch einer setzt auf Anleihen, anderen nehmen Indexfonds und wieder andere versuchen mit Rohstoffen ihr Glück. Rohstofffonds kaufen Rohstoffe und lagern sie für eine bestimmte Periode ein. So erhofft man sich natürlich steigende Preise. Allerdings ist dies nicht immer der Fall. Die Fonds versuchen die Produkte zu verknappen, dass treibt den Preis nach oben. Durch Lagerung von Industriemetallen beispielsweise werden die Preise an den Rohstoffmärkten in die Höhe getrieben.
Die Rohstoffpreise ziehen besonders in wirtschaftlichen Boomzeiten stark an, da die Wirtschaft immer mehr Bedarf an Rohstoffen hat. Hierbei können hohe Gewinne erzielt werden. Doch sobald es der Wirtschaft wieder schlechter geht, kann man auch erhebliche Verluste erzielen. Es gibt ein Rohstoff der in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stets an Wert gewinnt: Gold. Gold gilt als sichere Anlage und ist daher in Krisenzeiten besonders beliebt. Aber nicht jeder traut den Renditen, die mit Gold erzielt werden können. Auch Krisenzeiten kann man mit anderen Fonds sehr gute Ergebnisse erzielen.
Die Rohstofffonds und die eingelagerten Rohstoffe sind mehr und mehr vom Wetter und anderen unvorhersehbaren Ereignissen abhängig. Die Einlagerung von Industriemetallen wird dann richtig rentabel, wenn es zu einer plötzlichen und unerwarteten Verknappung eines Gutes kommt. Sollte ein Land beispielsweise die Ausfuhr bestimmter Metalle untersagen, dann führt dies fast immer zu einer sprunghaft ansteigenden Verteuerung des Gutes. Auch Flutkatastrophen und andere Naturereignisse, die die gewohnte Förderung eines Gutes unterbrechen, sorgen für steigende Rohstoffpreise.
Ein Investment in einen Rohstofffond kann also hohe Renditen erzielen, aber es gibt auch Phasen, die deutliche Verluste mit sich bringen können. Dessen sollte man sich als Investor bewusst sein. Dennoch langfristig orientierte Investoren können sich auf eins verlassen: Die meisten Rohstoffe sind endlich. Daher kann über einen Zeitraum von 20 oder mehr Jahren eine ordentlich Rendite erzielt werden.
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Es gibt in der heutigen Zeit sehr viele Möglichkeiten sein Geld anzulegen. Doch das Vertrauen in die Banken hat seit der Wirtschaftskrise einen herben Schlag hinnehmen müssen und die Leute vertrauen ihnen nicht mehr so wie sie es früher einmal getan haben. Das lässt sich vor allem daran sehen, dass immer mehr Menschen in Gold und andere Wertmetalle investieren. Doch diese Art der Anlage hat einen entscheidenden Nachteil: Das Geld kann nicht mehr fließen, es verwandelt sich in eine harte Einheit und kann nicht mehr arbeiten. Darum vertrauen ebensoviele Menschen auf Misch- und Anleihefonds.
Anleihenfonds sind besonders für Sparer interessant, die kein großes Risiko eingehen wollen. Diese besondere Form des Investmentfonds investiert ausschließlich oder zum großen Teil, das hängt von den Konditionen des Fonds und seiner Investoren ab, in Wertpapiere, wie zum Beispiel Pfandbriefe, Kommunalobligationen oder Anleihen. Die diese Wertpapiere sind in der Regel sehr kursbeständig und werfen einen geregelten Gewinn für die Investoren ab. Dieser Gewinn errechnet sich aus den Zinszahlungen, die auf die Anleihen ausgeschrieben sind und der Anzahl der Wertpapiere. Doch gibt es auch hier die Möglichkeit eines gewissen Risikos. Man sollte unbedingt darauf achten, dass man keine Anleihen von einem Unternehmen kauft, die eine schlechte Bonität erhalten haben. Diese Anleihen sind zwar besser verzinst, bergen aber auch ein erhöhtes Risiko der Zahlungsaussetztung und des Kapitalverlustes. Als sicher gelten zum Beispiel Staatsanleihen und Anleihen von Unternehmen mit hervorragender Bonität.
Etwas risikoreicher ist der so genannte Mischfond. Er ist wie der Name schon sagt ein Fond, der nicht nur in Wertpapiere investiert, sondern auch in Aktien, Geldmarktanteile und Immobilien-Sondervermögen. In welchem Verhältnis die einzelnen Anteile dabei stehen ist von Fond zu Fond unterschiedlich. Doch gilt hier die Regel, je höher der Anteil an Aktien am Fond, desto höher ist das Risiko für den Investor und desto höher ist die Gewinnspanne. Diese Fonds gibt es je nach Wunsch des Investors mit einem großen oder kleinen Aktienanteil, doch wird von den meisten Menschen ein 1:1 Verhältnis der Anlagen präferiert.
Der Vorteil beider Anlagemöglichkeiten ist aber auf jeden Fall der, dass das Geld wieder in den Umlauf kommt und Geld kann sich nur vermehren, wenn es fließt. Dazu bieten beide Möglichkeiten eine relativ sichere und dennoch ertragsreiche Alternative zum Sparkonto.
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Treibhauseffekt, Ozonloch und Waldsterben sind Begriffe, mit denen wir alltäglich konfrontiert werden. Verursacher der Umweltkatastrophe ist der Mensch. Der globale Treibhauseffekt, der unter anderem durch freigesetzte Kohlenstoffdioxide Nutzung fossiler Brennstoffe, wie Öl, Kohle, Benzin und der rücksichtslosen Rodung der Regenwälder entsteht, führt zu einer Erwärmung der Erdatmosphäre. Die Folgen sind unter anderem die Verschiebung der Klimazonen, der Anstieg des Meersspiegels und Wirbelstürme.
FCKW, das beispielsweise als Kältemittel in Kühlschränken und Klimaanlagen eingesetzt wurde, führte zur Zerstörung der schützenden Ozonschicht. Folge, die UV Strahlung dringt verstärkt zur Erdoberfläche und ruft beispielsweise bei Menschen vermehrt Hautkrebs hervor. Im Montrealer Protokoll haben sich die Staaten verpflichtet, entsprechende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Ozonloches zu treffen.
Die Nutzung fossiler Brennstoffe muss aufgrund ihres schädlichen CO² Ausstoßes und dem damit verbundenen Klimawandel drastisch reduziert und durch erneuerbare Energien, wie Sonnenenergie, Wasserkraft, Windenregie und Bioenergie ersetzt werden. Ökofonds investieren in Unternehmen, die nachhaltig handeln verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgehen und damit eine Ausweitung der Klimakatastrophe verhindern.
Für immer mehr Anleger spielt neben der Rendite die moralische, ethische Komponente eine Rolle.
Der Begriff Nachhaltigkeit wird unterschiedlich interpretiert, es gibt hiefür noch keine einheitliche Festlegung. Fondsmanager können sich für das Best in class-Prinzip oder für Ausschlusskriterien entscheiden. Beim Best in class-Prinzip werden Unternehmen, die in derselben Branche tätig sind, miteinander verglichen. So kann es sein, dass selbst Ölkonzerne, wenn sie im Vergleich zu ihren Kontrahenten nachhaltiger arbeiten, in einem Ökofonds zu finden sind. Anleger müssen also selbst entscheiden, ob und inwieweit die Unternehmen in Punkto Klimafreundlichkeit ihren Vorstellungen entsprechen. Ausgeschlossen werden beispielsweise Unternehmen die in den Bereichen Kernkraft, Rüstung oder Gentechnik tätig sind.
Nachhaltige Investmentprodukte sind im Aufwärtstrend. Das Spektrum ist breit gefächert und umfasst unter anderem Aktienfonds, Themenfonds, Mischfonds, Rentenfonds und Dachfonds, wobei überwiegend in Themenfonds – Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie, Geothermie und Biomasse -, investiert wird. Kleinanleger sollten sich nie auf eine Branche konzentrieren, sie sind zu sehr Schwankungen und politischen Entscheidungen siehe Solarenergie unterlegen. Fonds sind gegenüber Direktanlagen sicherer, sie investieren in mehrere Unternehmen und streuen somit das Risiko. Langfristig können mit Ökofonds überdurchschnittliche Renditen erzielt werden.
Für immer mehr Fondsanleger spielen ökologische Kriterien eine wesentliche Rolle. Ein gutes Gefühl, Geld zu verdienen und gleichzeitig seinen Anteil zu leisten, damit die Erde ein lebenswerter Platz für unsere Enkel und Urenkel bleibt.
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Wie die gesamte Geldwirtschaft stecken auch die deutschen Versicherer in einer massiven Vertrauenskrise. Die Kunden fühlen sich betrogen, da das angelegte Geld offenbar in Kanäle versickert, die der Kunde bei Abschluss des Vertrages nicht gewünscht hat. Die Gewinne verbleiben bei den Versicherungsgesellschaften, während die Verluste auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
Besonderen Unmut lösen die stillen Teilhaben von Hedgefonds in den Versicherungen aus: Das weltweit in unglaublichem Tempo zirkulierende Geld wird in Versicherungsfonds angelegt und zu einem scheinbar günstigen Zeitpunkt wieder abgezogen. Gewinner sind die meist reichen Teilnehmer des globalen Spiels, auf der Strecke bleiben die Anleger, die auf diese Weise um ihre Altersvorsorge betrogen werden.
Immer wieder kommt auch von Seiten der Politik der Ruf nach einer transparenteren Darstellung dessen, was eine Versicherung mit dem Geld eigentlich betreibt. Die grundsätzliche Frage sollte hierbei sein, wo ein Staat die Grenze zur organisierten Kriminalität zu ziehen bereit ist, wenn das Geld arbeitender Menschen der Willkür des Casino-Kapitalismus ausgesetzt wird und dieser Staat sich späterhin weigert, den betroffenen Menschen einen Ausgleich für den Gewinn derer einräumt, die zwar nicht arbeiten, dennoch aber auf Luxusschiffen ihr Leben in der Karibik genießen.
Die deutschen Versicherer lehnen mehrheitlich die Forderung nach Offenlegung ihrer mitunter absurden Vermögen ab, was die Herkunft der Gelder betrifft. Die Teilhabe global agierender Fonds ist zwar in der Regel vertragswidrig, andererseits aber schwer nachweisbar. Die schnell machbaren Profite kassieren die Versicherungsgesellschaften gerne ein, um hernach der Bevölkerung über das Fernsehen ihre Dienste anzubieten. Die möglichen Verluste werden zu Lasten dieser Bevölkerung von staatlichen Rettungsmaßnahmen abgefangen, die Verursacher kassieren immense Bonuszahlungen.
Heimliche Zahlungen von internationalen Fonds sind ein Grundübel der weltweiten Kapitalgesellschaft. Es bleibt zu hoffen, dass die demokratischen Regierungen den Mut finden, dies zu unterbinden. Die Versicherungen jedenfalls tun es nicht.
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