From the Blog...

Gefährliche Zeiten für Lebensversicherungen – Jetzt kündigen oder verkaufen?

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Lebensversicherungen gehören noch immer zu den beliebtesten Finanzprodukten der Anleger. Die Garantieverzinsung der Versicherungspolicen ist jedoch in den letzten Jahren sukzessive gesunken. Kunden mit alten Verträgen bekommen teilweise noch bis zu 4 % für ihr Kapital. Wer heute eine neue Lebensversicherung abschließt, bekommt aber nur noch eine Garantieverzinsung von 1,75 %. Die Altverträge mit den hohen Garantiezinsen sorgen jetzt dafür, dass immer mehr Versicherungsagenturen finanzielle Probleme bekommen. Lebensversicherer müssen das Geld ihrer Kunden nämlich in besonders sichere Finanzprodukte investieren. Diese Produkte sind jedoch im Moment sehr niedrig verzinst. Die Folge ist, dass viele Kunden derzeit noch eine sehr hohe Garantieverzinsung bekommen, welche von den Lebensversicherern langfristig nicht mehr finanziert werden kann. Bekommt eine Versicherungsagentur zum Beispiel 1,5 % für angelegte Kundengelder und muss selbst 4 % für die Policen zahlen, so kann das nicht auf unbestimmte Zeit funktionieren. Außerdem besteht zunehmend die Gefahr, dass Kunden ihre Lebensversicherungen kündigen. Wenn die Renditen an den Kapitalmärkten über den Garantiezins von 1,75 % steigen, werden viele Kunden ihre Lebensversicherung kündigen. Für Versicherungsagenturen ist das ein sehr großes Problem. Generell sollten Vertragsinhaber beachten, dass die Kündigung einer Lebensversicherung immer ein Verlustgeschäft ist. Wer seine Police nicht mehr besparen will, sollte lieber die Lebensversicherung verkaufen.

Lebensversicherung verkaufen und hohe Renditen erzielen

Die Versicherungsgesellschaften stehen durch die Entwicklung an den Kapitalmärkten vor einem großen Problem. Auf der einen Seite können sie langfristig die hohen Renditen nicht zahlen und sind auf steigende Zinsen angewiesen. Steigen die Zinsen auf der anderen Seite jedoch an, werden viele Policen gekündigt und wichtiges Geld geht verloren. Versicherungen versuchen natürlich, die Kunden mit Altverträgen zur Kündigung zu überreden. Verbraucher sollten sich jedoch vor der Auflösung des Vertrages immer genau informieren. Eine Kündigung ist mit sehr hohen Verlusten für den Vertragsinhaber und mit hohen Gewinnen für die Versicherungsgesellschaft verbunden. Bei einer Kündigung verliert der Vertragsinhaber immer viel Geld. Außerdem beraten die Versicherungsmakler nicht objektiv, wenn Kunden Geld aus ihrer Lebensversicherung benötigen. Aufgrund der derzeitigen Berichterstattung über Lebensversicherer sind viele Kunden außerdem verunsichert. Diese Verunsicherung wird von den Versicherungsagenturen natürlich genutzt, um Kunden zur Kündigung zu bewegen. Verbraucher sollten ihre Lebensversicherung jedoch niemals kündigen. Es kann immer mehr Rendite erzielt werden, wenn Vertragsinhaber ihre Lebensversicherung verkaufen.

Nach einer objektiven Beratung die Lebensversicherung verkaufen

Der Verkauf der Lebensversicherung sollte der Kündigung immer vorgezogen werden. Es gibt diverse Anbieter, die Verbrauchern scheinbar gute Angebote für den Verkauf einer Lebensversicherung unterbreiten. Kunden sollten sich von diesen Angeboten jedoch nicht blenden lassen. Es ist sinnvoller, sich vor dem Verkauf umfassend und objektiv beraten zu lassen. Wer schlau vergleicht und eine qualifizierte Expertenmeinung einholt, wird die optimale Rendite mit seiner Lebensversicherung erzielen. Verbraucher sollten ihre Lebensversicherung verkaufen, wenn sie alle nötigen Informationen gesammelt und ein gutes Angebot bekommen haben.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)
Continue Reading…

Das Hü und Hott der Altersvorsorge

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 4.8/5 (8 votes cast)

Seit Jahresanfang wissen Sie sicher als Anleger nicht mehr, wo es lang geht. Versicherungen empfehlen weiterhin und hartnäckig die Lebens- und Rentenversicherungen, aktuelle Meldungen dementieren die Aussagen der Versicherer. In einem sind sich alle einig, die Rentenarmut kann in den nächsten Jahren drastisch ansteigen. Hiervon ist vor allem der Osten betroffen. Nach dem Fall der Mauer sind viele arbeitslos geworden oder mussten sich mit niedrigen Löhnen zufriedengeben. Ostdeutsche Bürger sind viel mehr von der gesetzlichen Rente abhängig als Westdeutsche. Im Osten sind es immerhin 92 Prozent, die beim Alterseinkommen aus der Rente fließen. Im Westen sind liegt der Satz nur bei 59 Prozent. Doch was tun? Sollten Sie noch schnell eine Lebensversicherung oder Rentenversicherung abschließen?

Wie sorgen Sie fürs Alter vor?

Bei der derzeitigen Lage eine Lebensversicherung abzuschließen, heißt die Augen vor der Wahrheit zu verschließen: Lediglich 1,75 Prozent Garantiezins erhalten Sie bei einem Neuabschluss. Viele glauben immer noch, dass sich dieser Prozentsatz auf den gesamten eingezahlten Betrag bezieht. Doch dem ist nicht so. Von Ihrem Beitrag gehen erst mal noch Abschlussgebühren und Verwaltungskosten ab. Was übrig bleibt, wird angespart, und darauf erhalten Sie den Garantiezins. Die Überschussbeteiligung bekommen Sie nur, wenn Überschuss vorhanden ist. Sie haben darauf keinen Einfluss. Nicht anders ist es mit der Riester-Rente. Vom Ansatz sicher gut gedacht, ist sie dennoch nicht der Stein der Weisen. Als Geringverdiener werden Sie sich mit einer Riester-Rente nicht vor einer drohenden Altersarmut schützen können.

private Altersvorsorge – Sie sind am Zug

Es ist an Ihnen, sich vor einer Altersarmut zu schützen. Bauen Sie nicht mehr nur auf den Staat und die staatliche Versorgung! Auch wenn Deutschland nicht über das schlechteste Sozialsystem verfügt, werden Sie mit in die Pflicht genommen. Damit Sie wissen, woran Sie sind, sollten Sie sich eine Analyse Ihrer Vermögensstruktur erstellen lassen. Dabei werden Sie schnell feststellen, dass Sie mit einer Lebensversicherung nicht im sicheren Hafen sind. Geldwerte, wie Lebensversicherungen oder Staatsanleihen sind heute mit einem großen Risiko behaftet. Klassische Versicherungen setzen zu 80 Prozent auf Anleihenanteile und Geldwertanteile.

Sachwert vor Geldwert

Es wird Zeit, dass Sie Ihr Vermögen den neuen Anforderungen und Umständen anpassen. Dabei sollte das Hauptaugenmerk auf Sachwerten liegen, die nicht oder nur gering der Inflation unterworfen sind. Dazu gehören auch Immobilien. Doch nicht jede Immobilie ist eine sicherere Investition. Hier sollten Sie sich auf seriöse Unternehmen verlassen, die sich auf dem Immobilienmarkt auskennen und über entsprechende Referenzen verfügen. Vor allem Geschäfts- und Wohnanlagen in wirtschaftlich interessanten Städten bieten Ihnen Sicherheit.

Preise bei Immobilien ziehen an

Natürlich haben auch andere die Sachwerte in Form von Immobilien für sich entdeckt. Seit 2011 gab es Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Nicht nur Einfamilienhäuser waren gefragt, auch die Beteiligung an Immobilienfonds nahm spürbar zu. Und das nicht ohne Grund, bieten doch Immobilien eine weit aus größere Sicherheit als Geldanlagen. Vorausgesetzt, die Immobilien sind ihren Preis wert. Ein Grund mehr, sich nicht auf dubiose Gestalten zu verlassen, welche Ihnen einen Immobilienfonds zum Spottpreis anbieten möchten. Eine sichere und vor allem gewinnbringende Anlagen erreichen Sie nur mit Profis. Ihrer Rente können Sie beruhigt entgegen sehen, wenn Sie frühzeitig die Weichen für die richtige Altersvorsorge stellen.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 4.8/5 (8 votes cast)
Continue Reading…

Ab sofort niedrige Garantiezinsen

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Nun ist es so weit, das neue Jahr hat kaum angefangen und der Garantiezins ist in den Keller gerutscht. Wollen Sie heute eine Lebensversicherung abschließen, erhalten Sie lediglich 1,75 Prozent garantierten Zins. Da bekommen Sie auf vielen Tagesgeldkonten mehr und können obendrein über Ihr Geld jederzeit verfügen. Als Sparanlage und Absicherung Ihres Alters dürfte die Lebensversicherung damit verspielt haben.

Vorsorge neu überdenken

Mit einer Lebensversicherung werden Sie Ihren Ruhestand nicht absichern können. Bisher lagen die garantierten Zinssätze bei 2,25 Prozent und waren damit noch etwas lukrativ. Doch auch wenn bei Altpolicen noch der Zins vom Vertragsabschluss Gültigkeit hat, entscheidet zu guter Letzt die gesamte Überschussbeteiligung über Ihren Gewinn. Es kommt immer darauf an, wie gut die Versicherung mit Ihren Beiträgen gearbeitet hat. Beim gegenwärtig schlechten Zinsmarkt dürfte auch das schon schwer werden. Sie sollten also Ihre Vorsorge von Grund auf überdenken und sich neu beraten lassen, um maximale Gewinne aus Ihren Anlagen zu schöpfen.

Große Erträge kommen aus Sachwerten

Ob Kaiser, König, Adel, Großindustrieller oder Neureicher, eins haben alle gemeinsam: reich geworden sind alle mit Sachwerten. Richtig große Erträge stammen nicht aus Anlagen in Lebensversicherungen, Rentenversicherungen oder Sparbüchern. Sie kommen aus Sachwertanlagen, mit denen Sie einen großen Gewinn erzielen können.

Entscheiden Sie sich für die richtige Anlage

Es ist kaum zu glauben, dass es in manchen Haushalten nicht nur eine Lebensversicherung gibt. Bis zu vier Lebensversicherungen können manche Sparer vorweisen. Das ist raus geschmissenes Geld für ein Produkt, dass Sie nicht ausreichend absichert. Günstiger liegen Sie mit Sachwertanlagen. Nicht ohne Grund bietet schon die Werbung zahlreiche Produkte, in denen Sachwertanlagen der Mittelpunkt sind. Gerade jetzt, wo viele Sparer verunsichert sind und nicht wissen, wo das Geld richtig angelegt ist, soll gezeigt werden, wie man richtig spart.

Was ist an Sachwertanlagen besser?

Was wissen Sie von Ihrer Lebensversicherung? Das von Ihnen gesparte Geld wird in Fonds oder Aktien angelegt und arbeitet dort für Sie. Sie haben keine Ahnung, was Ihre Versicherung da treibt, wie lange der Zinssatz günstig ist und ob nicht die nächste Krise Ihren ganzen Sparplan zunichtemacht. Anders sieht es mit Sachwerten aus. Sachwerte sind Substanzwerte. Sachwerte sind nicht inflationsgefährdet. Es steht ein realer Wert dahinter. Eine Immobilie war gestern eine, ist heute eine und wird auch morgen noch eine Immobilie sein. Die Rede ist natürlich nicht vom Abrisshaus, sondern von Immobilien, die schon was Besonderes sind. Denken Sie also gerne einmal darüber nach, ob es nicht auch für Sie sinnvoll sein kann, sich von Ihrer Lebensversicherung zu trennen und jetzt den Weg in die richtige Altersvorsorge einzuschlagen!

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Die Nächste, bitte!

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Oder lieber nicht? Fakt ist, daß derzeit eine Lebensversicherung nach der anderen ankündigt, Ihre Rendite für das laufende Jahr zu senken und zu senken und zu senken…

 

Wer ist der Gewinner in solchen Zeiten?

 

Es gibt durchaus Kunden, denen es relativ egal ist, ob die Lebensversicherungen die Überschußbeteiligung senken. Denn diejenigen Kunden, die noch Garantiezinsen von 4% haben, lachen über die, die nur 2,25% oder ab kommendem Jahr sogar nur noch 1,75% erhalten. Vermutlich denken diese Kunden nicht einmal über das Verkaufen der Lebensversicherung nach. Für alle anderen, die weitaus weniger Rendite erwarten, dürfte es jedoch ein großes Thema werden, die Lebensversicherung zu verkaufen.

 

Der Garantiezins ist jedoch nicht auf den gesamten Beitrag fällig. Denn zunächst werden die Kosten für den Abschluß des Vertrags abgezogen, dann folgen die Verwaltungskosten und die Risikoprämie. Wer eine Rentenversicherung verkauft bekommt, spart sich natürlich die Kosten für die Risikoabsicherung, jedoch fallen auch hier die Abschlußkosten üppig aus. Aber auch eine Rentenversicherung kann man verkaufen.

 

Welche Versicherungen haben bereits angekündigt, zu senken?

 

Es ist momentan schwer überschaubar, da jeden Tag neue Gesellschaften ankündigen, die Überschußbeteiligung zu senken. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels ist die Provinzial ganz aktuell dabei, ihre sinkenden Renditen bekanntzugeben. Dies vermeldet die HAZ in ihrer Onlineausgabe. Das Gleiche gilt für die AXA Lebensversicherung, die Alte Leipziger Lebensversicherung und die Europa Versicherung. Wobei letztere auf sehr hohem Niveau bleibt. Dies liegt auch daran, daß die Europa eine Versicherung ist, die weitestgehend über das Onlinegeschäft Lebensversicherungen verkauft.

 

Jetzt einen neuen Weg einschlagen!

 

Wenn Sie sich auch über die sinkende Rendite Ihrer Lebensversicherung beklagen, und darüber nachdenken, daß es wohl das Beste sei, die Lebensversicherung zu verkaufen, sollten Sie bedenken, daß Sie damit nicht nur einfach eine Lebensversicherung verkaufen, sondern auch Ihre Altersvorsorge aufgeben. Daher empfiehlt es sich, über Alternativen nachzudenken.

 

Schwierige Zeiten?

 

Nicht für alle Anlageformen sind derzeit schwierige Zeiten. Der Markt für Immobilien boomt beispielsweise. Denken Sie doch einmal über eine vollständig grundbuchlich abgesicherte Investition nach. Hierbei können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Eine hohe Rendite, die mit einer hohen Absicherung einhergeht. Selbstverständlich besteht theoretisch bei einer Immobilie das Risiko, sein Geld zu verlieren, wenn jedoch schon bereits zu Preisen eingekauft wird, die weit unter dem Marktwert liegen, vermindert sich das theoretische Risiko erheblich.

 

Immobilienfonds?

 

Wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen, denken Sie daran, daß nicht jeder Immobilienfonds gleich aufgestellt ist. Achten Sie auf die Rendite, die Ihnen garantiert wird. Sie sollte deutlich über 6% liegen, und die Investition sollte zu 100% über eine Grundbuchbesicherung abgesichert sein. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie einen Tipp wünschen! Oder Sie machen unseren Expertencheck. Der ist für Sie kostenfrei und zeigt Ihnen die Möglichkeiten, die Sie haben, wenn Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen wollen.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Lebensversicherungen kämpfen selbst…

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

…ums Überleben. So sieht es zumindest aus, wenn man sich die aktuellen Meldungen jetzt zum „Jahresendgeschäft“ bei den Lebensversicherungen anschaut. Denn von Stunden zu Stunde trudeln neue Meldungen ein, daß die Rendite für das laufende Jahr gesenkt werden muß. Das ist auch kein Einzelfall, sondern wird die Branche weiter beschäftigen. So ist es auch kein Wunder, daß laut ARD sogar die Allianz die Verzinsung des Sparanteils auf 4% senken wird.

Sparanteil?

Der Sparanteil ist das, was bei einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung tatsächlich im Topf des Sparers oder Versicherungsnehmers landet. Je nachdem, wie hoch die Abschluß- und Verwaltungskosten sind, bleibt da von einer „Rendite“ oftmals nicht über. Haben Sie noch eine Lebensversicherung? Oder sparen Sie noch für das Alter in eine Rentenversicherung? Dann müssen Sie sich vielleicht auch mit dem Gedanken beschäftigen, Ihre Lebensversicherung verkaufen zu wollen. Denn langfristig ist bislang jedenfalls keine Besserung in Sicht. Die Abschlußkosten werden hauptsächlich in den ersten Versicherungsjahren belastet. Dadurch vermindert sich ein möglicher Zinseszinseffekt, da ja erst einmal wieder „auf null“ gespart werden muß. Der Mann, der Ihnen Ihre Lebensversicherung verkaufen konnte, will ja auch von etwas leben. Die Provision schießt daher die Gesellschaft vor und stellt sie Ihnen dann in Rechnung.

Die Verwaltungskosten werden für die Betreuung Ihres Vertrags, die Bezahlung der Fondsmanager und sonstigen Kosten benutzt. Im Schnitt liegen die Verwaltungskosten für eine Lebensversicherung bei ca. 2 bis 2,5%. Rechnen Sie mal (nur zum Spaß) von 100 Euro Beitrag 2,5% Verwaltungskosten runter. Dann schlagen Sie da wieder 4% als Rendite auf den Sparanteil oben drauf. Wohlgemerkt lassen wir hier die Abschlußkosten und mögliche Risikoprämien (für eine Lebensversicherung) außen vor. Wenn Sie dann noch von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2% ausgehen, wissen Sie in etwa, was in zwölf, 20 oder gar 30 Jahren von Ihrem Geld noch übrig ist…

Lebensversicherung verkaufen

Viele Anbieter drängen derzeit auf den Markt des „Lebensversicherung verkaufen“. Ob nun professionelle Kündigungen oder ein Weiterlaufen des Vertrags angeboten werden. Letzten Endes entscheidet die Sicherheit, die Sie für Ihr Geld bekommen darüber, ob Sie Ihre Police aus der Hand geben lassen. Gier frißt Hirn. So lautet eine alte Börsenweisheit. Gehen Sie deshalb besonnen ans Werk. Natürlich sind schnelle Auszahlungen möglich, und natürlich ist auch ein enormer Zuwachs von bis zu 100% auf den Rückkaufswert machbar. Wie aber werden Sie als Kunde beim Verkaufen einer Lebensversicherung abgesichert? Sobald Sie die Police aus der Hand geben, ist die Sicherheit dahin, wenn Sie nicht über einen Treuhänder abwickeln. Wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen wollen, weil Sie sich ein deutliches Plus für Ihre Altersvorsorge erhoffen, müssen Sie sich unbedingt über Sachwerte absichern.

Der Einlagensicherungsfonds greift nicht unbegrenzt!

Natürlich ist der Einlagensicherungsfonds eine wichtige und richtige Einrichtung. Allerdings haftet der auch nicht unbegrenzt. Maximal 30% des haftenden Eigenkapitals eines Kreditinstituts sind pro Kunde (!) abgesichert. Sofern noch etwas im Topf ist! Denn der Einlagensicherungsfonds ist eine reine Absicherung über Geldwerte. Was Geldwerte wert sein können, wissen vielleicht noch die Älteren unter uns, denen der Begriff einer Hyperinflation nicht allzu fremd ist…

Echte Absicherung

Eine echte Absicherung Ihres Geldes kann nur über einen Sachwert erfolgen. Denn hier haftet nicht nur der Garantiegeber für Ihre Einlage, sondern – im Falle einer Absicherung über Immobilien – Sie haben auch noch die Sicherheit in Form einer Grundbucheintragung. Sollte also Ihr Vertragspartner unerwartet insolvent werden, nachdem Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen konnten, sichern Sie Ihre Ansprüche über das Immobilienvermögen.

Zurück zu sinkenden Renditen

Wie bereits eingangs erwähnt, kämpfen die Lebensversicherungsgesellschaften derzeit mit den sinkenden Renditen an den Kapitalmärkten. Die Kurse für deutsche Staatsanleihen sind trotz der Krise historisch tief. Langfristig werden die Versicherer daher mit Problemen zu kämpfen haben, die Garantiezinsen überhaupt zu erwirtschaften. Dann geht es ans Eingemachte. Denn der Garantiezins von 1,75% ab 2012 gilt natürlich nicht für bereits früher abgeschlossene Lebensversicherungen. Die haben Bestandsschutz. Die Lebensversicherungen werden daher massiv unter Druck kommen. Hinzu kommt dann eine Welle von Kunden, die Ihren Lebensversicherung verkaufen, bevor die Töpfe vielleicht schon leer sind.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Lebensversicherung – Warum der Garantiezins noch weiter fallen könnte

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Neben allem Gerangel um eine mögliche Herabstufung der Kreditwürdigkeit einiger, derzeit noch top-gerateter Eurostaaten, sollten Anleger derzeit die aktuellen Zinsentwicklungen nicht aus den Augen verlieren. Es scheint so, als werden die Gesellschaften über kurz oder lang Probleme bekommen, neue Lebensversicherungen zu verkaufen. Der Hintergrund ist folgender:

Neue Anleihe zu Top-Konditionen plaziert!

Es erscheint fast wie eine Posse, wenn man liest, daß Standard & Poors das Rating für die Bundesrepublik Deutschland von der Bestnote AAA abzusenken, gleichzeitig die Anleger aber ihr absolutes Vertrauen ausdrücken, indem sie die Anleihen der Bundesrepublik zu historischen Tiefstständen in der Rendite kaufen. Zeitweilig sank der Kurs sogar unter 1,7% für 10-jährige Anleihen. Was für den deutschen Finanzminister und uns alle gut ist, ist wiederum für die Kunden der Lebensversicherung nur bedingt gut. Denn die Gesellschaften müssen teilweise noch Garantiezinsen von 4% bezahlen. Die Absenkung des Garantiezinses auf 1,75% ab 2012 greift nur für neue Verträge. Wenn Ihr Berater Ihnen also eine neue Lebensversicherung verkaufen möchte, gelten ab 2012 die abgesenkten 1,75%. Was aber passiert nun bei einem historischen Tiefststand der Rendite auf deutsche Anleihen unterhalb der Garantiezinsschwelle? Der Versicherer muß die anvertrauten Kundengelder anderweitig anlegen.

Höhere Zinsen bedeuten immer auch…

ein höheres Risiko. Zumindest dann, wenn Geld an Firmen oder andere Staaten, die möglicherweise als nicht so sicher eingestuft werden. Das Risiko muß aber von Gesetz wegen begrenzt werden, da die Versicherungen ja mit fremdem – möglicherweise auch Ihrem – Geld arbeiten. Die sinkenden Renditen der Staatsanleihen belasten alle Anleger, nicht nur die, die jetzt neu abschließen, denn durch Kündigen oder Verkaufen der Lebensversicherung gehen den Gesellschaften nicht nur Kunden verloren. In den meisten Fällen müssen die Gesellschaften das Geld auszahlen.

Es kann durchaus sinnvoll sein, über das Verkaufen der Lebensversicherung nachzudenken. Insbesondere dann, wenn man die Versicherung aus Gründen der Absicherung des Lebensstandards im Alter gekauft hat. Dann kommt nämlich der Risikoabsicherung keine große Bedeutung zu. Diese Kosten kann man sich dann sparen. Genauso wie die hohen Abschluß- und Verwaltungskosten. Denn die werden vor der Verzinsung der Sparanteile abgezogen.

Was kann man alternativ tun?

Die sinkenden Renditen an den Kapitalmärkten und die hohe Angst vor den Unwägbarkeiten der Eurokrise lassen viele Anleger in Unsicherheit, wie man sein Geld am besten durch die Krise manövriert. Bewährt haben sich – nicht nur in Krisenzeiten – Sachwerte. Denken Sie jetzt aber nicht, Immobilien sind nichts für Sie, weil eine Wohnung oder ein Haus schnell mal sechs- oder siebenstellige Verkehrswerte haben kann. Vertrauen Sie Spezialisten auf diesem Gebiet. Denn durch Zusammenführen von Geldern kann auch ein Kleinanleger am Boom der Immobilienmärkte teilhaben. Gleichzeitig hat eine Immobilie den Vorteil, daß der Anleger über eine Grundschuld abgesichert werden kann. Für eine Rendite bis zu einem möglichen Verkauf sorgen zudem Mieteinnahmen.

Aber zurück zum Garantiezins…

Auch wenn bei vielen Anlegern das Thema Lebensversicherung verkaufen höher im Kurs steht als das Thema Lebensversicherung abschließen, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß fallende Renditen bei deutschen Staatsanleihen zu einem weiter sinkenden Garantiezins führen können. Denn wenn die Versicherer die ihnen anvertrauten Gelder nicht zu einem adäquaten Zinssatz in sichere Anleihen und Investitionen einbringen können, wird es unmöglich sein, den bisherigen Garantiezins in der Zukunft noch zu halten.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Weihnachtszeit – Lebensversicherung gegen Geschenke tauschen?

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Für manch einen mag es sich abstrus anhören, aber es gibt durchaus Zeitgenossen, die darüber nachdenken, die Lebensversicherung verkaufen zu wollen, um damit Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Das ist aber mehr als fatal! Denn man verkauft ja nicht nur einfach die Lebensversicherung, sondern man gibt seine Altersvorsorge, oder zumindest einen Teil davon, weg. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, sollte man jedoch lieber zwei- oder dreimal nachdenken, bevor man daran geht, seine Lebensversicherung leichtfertig zu verkaufen.

Unsichere Zeiten für die Altersvorsorge

Keiner weiß genau, welches Ausmaß die aktuelle Schuldenkrise in einigen Euroländern noch haben wird. Niemand kann genau vorhersagen, ob deutsche Sparer von den Auswirkungen verschont bleiben, oder ob auch wir herbe Verluste einstecken werden müssen. Schon jetzt sind die Zinsen mager, der Garantiezins für Lebensversicherungen beispielsweise beträgt ab 2012 nur noch dürftige 1,75%. Die Ausschüttungen der letzten Jahre bei den Lebensversicherungen betrug meist nicht mehr als 4,x%. Damit sind ein Ausgleich der Inflation und ein gleichzeitiger Wachstum des Geldwertes nur schwierig erreichbar. Denn auch die Lebensversicherung beinhaltet Kosten, die jedes Jahr fällig werden. Diese sind über die Jahre hinweg gesehen immer ähnlich hoch, fallen aber bei einer Verzinsung von 4% deutlicher ins Gewicht, als wenn die Verzinsung 6+x% beträgt.

Die Flinte ins Korn werfen?

Wer jetzt aber darüber nachdenkt, seine Altersversorgung aufs Spiel zu setzen und seine Lebensversicherung zu verkaufen oder zu kündigen, um mit dem erhaltenen Rückkaufswert den Konsum kurz vor Weihnachten anzuheizen, der befindet sich auf der falschen Spur. Natürlich sind die derzeit für Lebensversicherungen bezahlten Renditen für einen wachstumsorientierten Sparer viel zu niedrig. Deswegen sollte man sich aber nach sinnvollen Alternativen, beispielsweise einer Sachwertanlage umschauen. Ein Expertencheck der eigenen Lebensversicherung kann einen hier vor übereilten Entscheidungen schützen.

Was kann man optimieren?

Eine private Altersvorsorge ist Pflicht. Da dürften sich alle Experten einig sein. Wie man diese private Altersvorsorge jedoch gestaltet, darüber gibt es wahrscheinlich so viele Meinungen wie Experten zu diesem Thema. Dennoch gehen viele Experten lieber auf Nummer sicher und empfehlen, eine Sachwertanlage in den Bestand zu übernehmen und sich lieber von einer Lebensversicherung und den mit ihr verbundenen hohen Kosten zu trennen. Ob Sie die Lebensversicherung verkaufen, oder ob Sie Ihre Lebensversicherung kündigen lassen, kann da den entscheidenden Unterschied machen. Daher empfehlen wir Ihnen, Ihre Lebensversicherung kostenfrei überprüfen zu lassen. Dann können Sie gemeinsam mit unseren Experten entscheiden, welche Variante für Sie die optimalere ist. Denn letzten Endes sind Sie natürlich Ihrem Ruhestand verpflichtet – und nicht der Lebensversicherungsgesellschaft!

Jetzt noch prüfen!

Eine aktuelle Prüfung Ihrer Lebensversicherung geht schnell – in spätestens 48 Stunden bekommen Sie eine Rückmeldung, was nach Ansicht unserer Experten der beste Weg ist, um die Altersvorsorge auf rentablere und sicherere Beine zu stellen. Der Expertencheck ist kostenfrei und kann innerhalb weniger Sekunden abgeschickt werden! Unsere Interessenten bekommen bis zu 75% mehr aus Ihrer Lebensversicherung ausgezahlt. Auch kleinere haushaltslöcher können mitunter gestopft werden, ohne das große Ziel Ruhestand aus den Augen zu verlieren. Daher sollten Sie jetzt hier klicken und Ihre Lebensversicherung auf Herz und Nieren prüfen lassen. Mit einer geschickten Optimierung Ihrer Altersvorsorge sollte dann beides drin sein: Geschenke und Altersvorsorge!

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Die Lüge vom Garantiezins

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Provokant. Der Garantiezins ist ja nun einmal eine staatliche Garantie, wenn man so will. Der Garantiezins als solches ist auch nicht mit dieser Lüge gemeint. Es geht vielmehr darum, wie Ihre Lebensversicherungsgesellschaft versucht, Ihnen eine Lebensversicherung verkaufen zu wollen. Und das möglichst jetzt noch im „Jahresendgeschäft“. Also sozusagen als Weihnachtsgeschenk für die Vermittler, denn die Provisionen sind für Kapital-Lebensversicherung schnell mal im vierstelligen Bereich.

Was zählt für Sie?

Für Kunden, denen Vermittler eine Lebensversicherung verkaufen wollen, zählt doch folgendes: Wie hoch ist die tatsächliche Rendite? Und da hört der Spaß auf – beim Geld! Die Rendite der Lebensversicherung setzt sich zusammen aus der Garantieverzinsung und der Überschußbeteiligung. Die Garantieverzinsung war bis 31.12.2011 bei 2,25%. Im Schnitt schütten Lebensversicherungen ca. 4% aus (wohlgemerkt auf den Sparanteil – dazu später mehr!). Das bedeutet, Sie bekommen 2,25% als Garantiezins und zusätzlich 1,75% Überschußbeteiligung. Was ändert sich jetzt ab 2012? Im Grunde nicht viel. Denn dann bekommen Sie – sofern die Rendite der Lebensversicherung gleichbleibt – 1,75% Garantiezins und 2,25% Überschußbeteiligung.

Macht zusammen?

Genau, wenn Sie das wieder zusammenrechnen, kommen Sie exakt auf die allergleiche Zahl, nämlich 4%. Was ändert sich damit für Sie als Kunden, dem man eine Lebensversicherung verkaufen will? Nichts. Exakt. Lassen Sie sich daher von Ihrem Berater nicht unter Druck setzen, jetzt noch schnell eine Lebensversicherung abzuschließen. Wichtig ist die Gesamtrendite einer Anlage und die Absicherung, die Sie als Kunde erhalten. Und damit wenden wir uns diesem Thema zu.

Die Gesamtrendite Ihrer Lebensversicherung

Natürlich weiß ich nicht, wie die Berater Ihrer Gesellschaft die Lebensversicherung verkaufen. Aber ich weiß, daß nicht alle Kunden immer wissen, daß die Rendite sich nur auf den Sparanteil der Lebensversicherung bezieht. Der Beitrag wird um einige Posten geschmälert – und damit auch Ihre Rendite. Zunächst einmal müssen Sie den Berater, ja die Person die mit dem Verkaufen von Lebensversicherungen ihr Geld verdient, bezahlen. Die Gesellschaft überweist zwar die Provision, aber zahlen muß das immer der Kunde. Zum zweiten haben Sie natürlich auch einen Risikoschutz erworben, als Sie die Lebensversicherung abgeschlossen haben. Die Kosten dafür werden ebenfalls von Ihrem Beitrag entrichtet. Und natürlich werden auch die Kosten für die Verwaltung eines Vertrags abgezogen. Diese Kosten sind umso höher, je mehr Raten Sie pro Jahr bezahlen. Das kennen Sie von Ihrer Autoversicherung, wer jährlich bezahlt, kommt günstiger weg, als wenn er vierteljährlich bezahlt.

Was bleibt unterm Strich?

Gerade in den Anfangsjahren werden die Kosten für die Lebensversicherung höher sein, als die zu erwartende Rendite aus dem Sparanteil. Dadurch wächst der Rückkaufswert nicht so, wie Sie Beiträge einzahlen. Wenn Sie dann darüber nachdenken, die Lebensversicherung verkaufen zu wollen, sind Sie zwar auf dem richtigen Weg, müssen aber eventuell zu den bezahlten Beiträgen immer noch Abstriche machen.
Das weitere ist die Absicherung der Sparanteile. Die Lebensversicherung arbeitet mit Ihrem Geld. Und dieses Geld wird nicht nur in Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland investiert. Denn da gibt es aktuell weniger Zinsen als es die Garantieverzinsung vorschreibt. Rund 1,6% bekommt man derzeit für die 10 Jahre laufende Anleihe. Grundsätzlich ist Ihre Lebensversicherung über eine Auffanggesellschaft abgesichert, solange diese noch genügend Geld im Topf hat, ist das auch kein Problem. Was aber, wenn das Geld da knapp wird? Dann schauen Sie eventuell in die Röhre!

Alternativen?

Bevor Sie sich dazu entscheiden, überhaupt eine Lebensversicherung für Ihre private Altersvorsorge abzuschließen, sollten Sie darüber nachdenken, ob das die richtige Strategie für Sie ist! Brauchen Sie eine Risikoabsicherung? Paßt die Höhe für Sie? Brauchen Sie eine höhere Rendite, um Ihr Ziel zu erreichen? Sinnvoll ist eine Anlage in Sachwerte, die eine eigene, sozusagen innere Rendite haben, und die eine hohe Wertsteigerungschance haben. Mit Immobilien ist so etwas besser möglich als mit Gold und Silber, denn Edelmetalle produzieren keine Eigenrendite, sondern haben nur die Chance auf eine Wertsteigerung. Was aber, wenn Gold wieder unattraktiv wird? Was, wenn der Preis zusammenbricht? „Gewohnt wird immer“, sagt Dr. Jonas Köller, Vorstand der Deutschen S&K Sachwert AG. Und was denken Sie – hat er recht?

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)
Continue Reading…

Lebensversicherer können auf Grund der Niedrigzinsen die Mindestverzinsung nur schwer erwirtschaften

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Niedrige Zinsen ermöglichen der Wirtschaft niedrige Kredite, führen zu einem stärkeren Wirtschaftswachstum und führen damit zu geringerer Arbeitslosigkeit. Das sind zumindest die Hauptkriterien, welche immer wieder angebracht werden, um das sehr niedrige Zinsniveau zu rechtfertigen. Niedrige Zinsen sind aber keineswegs ein Allheilmittel, welches nur Vorteile mit sich bringt. Genau aus diesem Grund gibt es auch eine Reihe von Skeptikern, welche das Zinsniveau für zu niedrig halten und eine steigende Inflation fürchten, eine Inflation die im übrigen im Euroraum mit über 2% schon begonnen hat. Inflation, die Art von Geldentwertung die schlecht für alle diejenigen ist, die statt vielen Sachwerten viele Barmittel besitzen. Sei es auf dem Sparbuch, als Tagesgeld, einfach auf dem Girokonto oder in Form von Versicherungen.
Lebensversicherungen sind besonders stark von den niedrigen Zinsen betroffen. Die steigende Inflation führt zu dem Zwang einen gewissen Zinssatz, der über den 2 Prozentpunkten liegt, zu erwirtschaften, um keinen realen Verlust zu erleiden. Allerdings bieten die niedrigen Zinsen keine Anlagemöglichkeiten, um diese Rendite auf sichere Art und Weise zu erwirtschaften. Da Lebensversicherungen ihre Auszahlungen aber garantieren, sind riskante Geschäfte, wie zum Beispiel an der Börse, nicht möglich. Das Risiko hier einen Totalverlust des Guthabens zu erleiden ist einfach zu groß und in diesem Fall würde das ganze Unternehmen, welches die Lebensversicherung anbietet in Schwierigkeiten kommen. Lebensversicherungen sind also, wie alle privaten Sparer, welche lieber auf Sicherheit setzen, in extremen Schwierigkeiten eine Mindestverzinsung, welche in den Abschlüssen zugesichert wird, zu erwirtschaften. Es ist durch das schwierige Umfeld keineswegs sicher, dass es jeder Versicherungsgesellschaft ohne Verluste gelingen wird, diese vertraglich zugesicherten Renditen zu erwirtschaften.
Die Inflation tut dazu ihr übriges. Nicht nur das die Zinsen niedrig sind und die Renditen damit weit unter dem Durchschnitt der letzten Jahre bleiben, auch die Geldentwertung steigt im Moment fast monatlich an und führt zu einem weiteren realen Verlust der Anlagen. Diese Tatsache zwingt die Lebensversicherungsgesellschaften eigentlich fast dazu, doch in riskantere Geschäfte, wie zumindest einmal Immobilien- oder Aktienfonds, zu investieren. Dies wiederrum erhöht das Risiko und sollte die Wirtschaft doch noch einmal einbrechen, würden nicht nur niedrige Zinsen, sondern sogar Verluste anfallen. Verluste die dann die Versicherung tragen müsste.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Krise für Versicherer relevant?

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Das Handelsblatt zitiert in seiner Onlineausgabe den Chef der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, Gabriel Bernardino, mit den Worten: „Die derzeitige Krise ist schlimmer für die Versicherungsbranche als etwa die Krise 2008“. Damit erreicht die europäische Schuldenkrise, von der ja nicht nur Griechenland betroffen ist, nun auch die deutsche Versicherungsbranche.

Bernadino sieht allerdings noch keinen akuten Handlungsbedarf, auch wenn die Versicherer auf bis zu 50% des an Griechenland geliehenen Geldes verzichten müßten. Die Begründung liegt darin, daß viele Versicherer Ihre Staatsanleihen an Griechenland bereits auf den derzeitigen Marktwert abgeschrieben hätten. Die Frage, die sich stellt, ist aber doch, wieso Versicherer mit Kundengeldern auf solch spekulativen Märkten investieren?!

Der Teufelskreis

Die deutschen Lebensversicherungsgesellschaften würden sicher liebend gerne das Geld ihrer Kunden nur in deutsche Staatsanleihen investieren. Hier garantiert der deutsche Staat für die Erfüllung der Verbindlichkeiten. Das Spiel geht allerdings nur solange gut, wie die Zinsen für eben diese Staatsanleihen hoch genug sind, um damit den Garantiezins zu decken. Mittlerweile ist das Zinsniveau aber so tief gesunken, daß die Versicherer keine 3 bis 4% mit diesen Instrumenten erwirtschaften können. In Folge dessen müssen sie sich nach Alternativen umsehen.

Die Alternativen sind sicherlich zum einen der Aktienmarkt, aber auch ausländische Staatsanleihen und Investitionen in Banken. Banken galten ja immer ebenfalls als sicherer Hort für fremdes Geld. Die Pleiten in der Vergangenheit, Leman Brothers & Hypo Real Estate, um nur mal zwei Beispiele zu nennen, haben allerdings dazu geführt, daß man Investments in Banken nicht mehr als „per se“ sicher bezeichnen darf.

Nun sieht es aber so aus, daß die Versicherer in Summe knapp über die Hälfte der Kundengelder in Banken investiert haben. Aber auch das sieht Bernadino laut Handelsblatt als keine große Schwierigkeit an. Solange der Staat noch der Auffassung ist, daß Banken für unser System relevant sind und keine davon in den Abgrund schickt, dürfte das auch richtig sein. Allerdings ist auch irgendwann die Garantiegrenze für die Bundesrepublik Deutschland erreicht. Was dann?

Alternativen finden!

Wer in diesen unruhigen Zeiten auf Nummer sicher gehen will, denkt sicher auch über den Verbleib seiner Lebensversicherung im Portfolio nach. Denn nach immer weiter sinkenden Überschüssen fressen so langsam die Kosten das Ersparte auf. Hilfe bringt hier oftmals ein Schnitt – eine professionelle Kündigung der Versicherung und eine Neuanlage in Sachwerte! Sachwerte haben den Vorteil, daß sie bei Geldentwertung immer noch stabil bleiben, weil sie eben nicht mit einem festen Eurowert saldieren.

Intelligent investieren

Wenn Sie nach einer intelligenten Anlageform suchen, werden Sie sicher auf Sachwerte zurückgreifen. Denn Experten sind sich da weitestgehend einig, daß Sachwerte, insbesondere Immobilien in Toplagen, nach wie vor ein sicheres Investment sind, bei dem auch die Rendite stimmt. Wie so oft kommt es da auf den Einkauf und die Marktgängigkeit an. Achten Sie also darauf, wenn Sie darüber nachdenken, sich von Ihrer Lebensversicherung zu trennen, daß die alternative Anlageform mit Sachwerten statt mit Geldwerten abgesichert ist. Nur so können Sie in wirtschaftlich unruhigen Zeiten beruhigt schlafen und sich auf den Ruhestand so richtig freuen. Wenn Sie Fragen rund um die Anlage in Sachwerten haben, benutzen Sie gerne unser Kontaktformular oder machen Sie den Expertencheck!

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…