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Beim Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung die Kosten genau vergleichen

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Beim Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung, ist es unabdingbar im Detail auf die Kosten zu achten, denn „Kosten stehen in Verbindung mit der Leistung“.
Jede private Krankenversicherung fordert einen Gesundheitscheck vom möglichen Klienten. Dabei spielt das Alter erst mal keine große Rolle, denn die Krankenkassen achten in erster Linie auf einen „gesunden“ Patienten, je gesünder umso besser kann er versichert werden. Jüngere Anwärter haben deshalb nur augenscheinlich eine bessere Chance, als ältere, denn der Gesundheitszustand und die „Wahrscheinlichkeit“ einer Erkrankung stehen immer im Faktor des Beitrags und der eventuellen Nutzung. Wer also gesundheitlich vorbelastet ist, hat immer die schlechteren Karten, egal wie alt er ist. Dennoch werden auch bei „gesunden“ älteren Menschen Abstriche gemacht, weil auch hier die „Wahrscheinlichkeit“ den Beitrag erhöht.
Beispiel: Liegt ein Augenleiden vor (einseitig erblindet) wird eine private Krankenversicherung hier Eingrenzungen vornehmen im Bezug auf eine Behandlung bei völliger Erblindung. Liegt bei Abschluss des Vertrages ein Rheumaleiden vor, so werden auch hier Einschränkungen in Bezug auf Behandlungen vorgenommen, die meist mit hohen Eigenleistungen verbunden sind.
Es macht daher Sinn, im Detail darauf zu achten, was für einen selbst wichtig ist und was explizit „gut“ abgesichert sein sollte. Im Bezug auf Zahnersatz, macht eine private Zusatzversicherung durchaus Sinn, wenn im Detail die Bedürfnisse, klar berücksichtigt sind. Das heißt, auch Implantate oder die professionelle Zahnreinigung, als Vorsorge, mit versichert sind. Leider ist bei wahrheitsgemäßer Angabe seines gesundheitlichen Zustandes der Ausschluss der Behandlung des Leidens in der Regel immer ausgeschlossen oder ganz dramatisch eingegrenzt. Wer falsche Angaben macht oder verschweigt, kann den Versicherungsschutz ganz verlieren.
Empfehlenswert ist daher, neben dem Kosten- und Leistungsvergleich, vielleicht doch einfach nur eine private Zusatzversicherung in Verbindung mit der verpflichtenden gesetzlichen Krankenversicherung abzuschließen. Auf diese Weise können „Lücken“ uneingeschränkt geschlossen werden.

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Was beim Konsum auf Pump zu beachten ist

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Da die Lebenshaltungskosten heutzutage immer weiter steigen, die Löhne und Gehälter aber nur geringfügig erhöht werden, haben viele Menschen keine Möglichkeiten mehr, sich etwas auf die Hohe Kante zu legen und für Anschaffungen zu sparen. Während früher nur große Anschaffungen, wie z. B. Autos oder Wohnungseinrichtungen finanziert wurden, sind es heute die “Kleinigkeiten” die mit Raten bezahlt werden. Ob Kleidung, Spielzeug oder ein Kurzurlaub, selbst Weihnachtsgeschenke werden mittlerweile finanziert, wobei die Banken und Kreditanstalten nicht ganz unschuldig sind. Sie bieten Hausfrauenkredite an, obwohl diese kein Einkommen hat. Somit wird es auch Menschen mit wenig Geld schmackhaft gemacht selbst die kleinste Anschaffung zu finanzieren. Das Problem bei solchen Krediten ist, das man sehr schnell in die Schuldenfalle gerät und von alleine nicht mehr herauskommt. Somit bleibt oft nur der Weg in die Privatinsolvenz.
Gerade Menschen mit wenig Geld, möchten sich auch manchmal etwas kaufen, auch wenn Sie es sich nicht wirklich leisten können. Da bieten sich Versandhäuser an, die mit kleinen Monatsraten werben. Kleine Monatsraten sind ja machbar denken sich die Kreditnehmer und finanzieren ihre kleinen Wünsche. Nachdem die Hälfte der Raten getilgt ist, steht der nächste Wunsch an und es wird wieder etwas finanziert. Meist geht das immer so weiter und evtl. geht noch ein Elektrogerät kaputt und das Neugerät wird auch noch finanziert.
Irgendwann denkt der Schuldner, dass er jetzt so viele Schulden hat und es auf weitere nicht ankommt und es wird weiter auf Pump gekauft. Der Kreditnehmer merkt an sich gar nicht wie schnell er in diese Schuldenfalle geraten ist und ist am Ende mit den ganzen Raten und Rechnungen total überfordert. Und trotz allem wird immer weiter bestellt und in Raten abgezahlt. Mahnungen werden ungeöffnet in die Schublade gelegt. Meist wird erst wirklich reagiert, wenn der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht, dann merkt der Kreditnehmer, dass er da alleine nicht mehr herauskommt. Es bleibt ihm nur noch der Weg zur Schuldnerberatung um sich helfen zu lassen.

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Kosten für die Lebensversicherung sollen transparenter gemacht werden

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Gerade in Krisenzeiten wie in diesen Tagen sehen sich viele Menschen gezwungen, ihre Lebensversicherung aufzukündigen. Die meisten Betroffenen erleben hier ein böses Erwachen: Nach Abzug der Kosten zahlt die Versicherung häufig nur einen Bruchteil des einbezahlten Betrages an den Versicherungsnehmer aus.
Der Verlust des Arbeitsplatzes oder der dauerhafte Bezug von Kurzarbeitergeld zwingt immer mehr Kunden von Lebensversicherungen dazu, die Versicherung aufzulösen, da der Beitrag nicht mehr bezahlt werden kann. Für die Versicherungen ist dies ein glänzendes Geschäft: Die bereits einbezahlten Beiträge müssen dem Kunden nicht bis zu einem ungewissen Lebensende in monatlichen Raten überwiesen werden, das Risiko eines vorzeitigen Ablebens des Kunden ist nicht mehr vorhanden und von den bereits bezahlten Beiträgen werden erhebliche Teile für diverse Gebühren einbehalten.
Bei Abschluss einer Lebensversicherung ist vielen Kunden nicht oder nur teilweise bewusst, dass sie mit dem Vertrag ein hohes Risiko eingehen. Dies soll sich nach dem Willen der Bundesregierung sowie dem Willen der führenden Verbraucherverbände nun ändern.
Viele Lebensversicherungen verschleiern auf geschickte Weise die Kosten, die dem Kunden entstehen, wenn er die Versicherung vorzeitig kündigt. So steht im Vertrag häufig nur der Hinweis, dass für den Abschluss des Vertrages dem Kunden zunächst keine weiteren Kosten oder Gebühren in Rechnung gestellt werden. Im Klartext bedeutet dies allerdings, dass diese Kosten und Gebühren dem Kunden bei Vertragsende in Rechnung gestellt werden. Die recht hohe Verzinsung einer Lebensversicherung macht dies bei Vertragserfüllung zu einem lukrativen Geschäft für beide Vertragspartner. Wenn der Kunde indes bereits nach wenigen Jahren aus dem Vertrag aussteigen möchte, bleiben ihm von den einbezahlten Beiträgen oft nur kleine Reste.
Diese versteckten Kosten einer Lebensversicherung sollen nun zum Unwillen der Versicherer transparenter gemacht werden. So soll im Vertragstext eindeutig aufgelistet werden, welche Kosten auf den Versicherten zukommen, falls er frühzeitig den Vertrag kündigt. Dazu soll der Kunde künftig auch bereits während der Beratung detailliert auf die Risiken hingewiesen werden, die ihm bei Abschluss einer Lebensversicherung im Vergleich zu einer anderen Form der Altersvorsorge entstehen.
Im Sinne der Versicherungsnehmer bleibt zu hoffen, dass die Regierung sich zu einer entsprechenden Gesetzesvorlage durchringen kann.

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