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Wie fast sämtliche Ökonomien rund um den Erdball, konnte sich auch Russland den Auswirkungen der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise nicht entziehen, da ein Großteil der russischen Wirtschaft direkt mit den globalen Rohstoffmärkten verzahnt ist. Als im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise sämtliche Rohstoffpreise teilweise extrem gesunken sind, wurden die großen russischen Firmen wie Gazprom und Lukoil völlig auf dem falschen Fuß erwischt. Allein der Ölpreis sank von dem absoluten Rekordhoch von 140 US-Dollar je Barrel (159 Liter) auf unter 40 US-Dollar. Das prekäre: Aufgrund der immer höher gestiegenen Ölpreise haben die Firmen in Russland unglaubliche Investitionssummen aufgebracht, um von dem Boom profitieren zu können. Diese Investitionswut hat dazu geführt, dass die russische Energiewirtschaft erst bei einem Ölpreis von mehr als 60 US-Dollar profitable wirtschaften konnte. Russlands Aufstieg schien zunächst ein jähes Ende zu nehmen, zumal die enormen Währungsreserven, die Russland während des Booms angehäuft hatte, immer schneller zu sinken begannen. Die Kritik an der russischen Regierung, sie hätte die enormen Währungsreserven lieber in den Aufbau einer diversifizierten Wirtschaft stecken sollen anstatt sie einfach zu horten, schien absolut angebracht.
Schnelle Erholung an den Rohstoffmärkten Dank China
Aus Sicht von Russland und seinen Energiekonzernen fingen sich die Rohstoffpreise Dank des weiterhin ungebrochenen Rohstoffhungers von China schnell. So stieg der Ölpreis innerhalb weniger Monate wieder auf 80 US-Dollar je Barrel und die großen Konzerne, die mittlerweile auch erfolgreich Kostensenkungsmaßnahmen durchgeführt hatten, konnten überproportional profitieren. Allein der Energieriese Gazprom konnte seinen Gewinn auf annähernd 15 Milliarden US-Dollar mehr als verdreifachen. Damit verdient der Konzern aus dem Schwellenland Russland mehr als doppelt so viel wie E.ON, dem derzeit gewinnträchtigsten Unternehmen in Deutschland.
Russland als Gewinner der Globalisierung
Russland zählt aufgrund seiner enormen Rohstoffvorräte zu den ganz großen Profiteuren einer wieder anziehenden globalen Wirtschaft. Während sich die westlichen Industriestaaten vor allem in Europa gerade erst mühsam aus dem Tal der Tränen kämpfen, hat die russische Wirtschaft schon längst wieder Tritt gefasst. Diese Entwicklung verdankt die russische Wirtschaft in erster Linie dem starken Wirtschaftswachstum in China, welches mit einem ungeheuren Appetit des roten Riesen auf Rohstoffe und einem entsprechenden Anstieg des Preises Selbiger einhergeht.
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So gespalten man der aktuellen Situation Griechenlands gegenüber steht, so schwierig lässt sich die Situation auflösen. Viele Meinungen kursieren über die finale Lösung, doch wie sich alles letztlich entwickeln wird ist derzeit noch nicht absehbar.
Welche Optionen gibt es?
Griechenland erhält die benötigten Kredite, bringt seinen defizitären Staatshaushalt in Ordnung und zahlt die Kredite nach einer gewissen Zeit zu ca. 5% Verzinsung zurück. Dies wäre die wünschenswerte Option. Unabhängig davon muss dann geklärt werden, wer für die Kredite aufkommt und was passiert, wenn Griechenland die Gelder nicht zurück zahlen kann. Eine folgenschwere Option wäre der Rauswurf Griechenlands aus der EU. Dies birgt mehrere Risiken und darf nicht im Sinne der gesamten EU sein.
Was passiert, wenn Griechenland aus der EU geworfen würde?
Griechenland benötigt eine eigene Währung, da der Euro kein Zahlungsmittel mehr wäre. Dies würde zur Folge haben, dass Griechenland einen plötzlichen Im- und Exporteinbruch erleben würde, welcher das Land quasi per sofort insolvent machen würde. Handeln mit Griechenland würde für viele Euro-Länder extrem erschwert werden was letztlich bedeutet, dass sie sich vom Handel mit dem Land zurück ziehen.
Kluge Köpfe und gut ausgebildete Griechen würden das Land im Eigeninteresse verlassen, da sie innerhalb Griechenlands keine guten Chancen auf Aufstieg hätten. Die Folge wäre ein wirtschaftlicher Scherbenhaufen.
Andere Länder würden keine Staatsanleihen von Griechenland kaufen, da die neu eingeführte Währung dem Euro und dem Dollar gegenüber abgewertet wäre. Eine Investition in Griechenland würde also ein zu hohes Risiko für Investoren bedeuten.
Aus diesen Gründen ist es aus derzeitiger Sicht keinesfalls ratsam Griechenland aus der EU zu werfen und sich selbst zu überlassen. Eine Rückzahlung der aktuellen Schulden ist somit komplett ausgeschlossen und das Land würde rapide in den Ruin rutschen. Auch wenn man von den finanziellen Risiken absieht, so würde solch ein Schritt für alle Länder der EU bedeuten, dass sie sich nicht aufeinander verlassen können. Die EU stünde dann einer existenziellen Grundsatzfrage gegenüber. Wenn ein Partnerland in Probleme geraten ist und im schlimmsten Fall nicht von anderen EU Ländern gestützt werden würde – welche Rolle spielt dann die EU wirklich? Diese Frage müsste man sich in Europa stellen. Die Antwort darauf könnte verheerende Konsequenzen haben.
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Die Landesbanken haben die Funktion, inmitten einer ausufernden und immer schneller werdenden Geldwirtschaft als Säule der Stabilität für die Bürger zu dienen und gegebenfalls Auswüchsen am Geldmarkt entgegenzuwirken. Dieser Funktion sind die Landesbanken indes in den vergangenen Jahren offenbar nicht nachgekommen und stehen daher nun vor einem Scherbenhaufen. Die Kosten tragen die Bürger.
Speziell der Beinahe-Zusammenbruch der Bayerischen Landesbank hat die Bevölkerung beunruhigt: Der wirtschaftlich stabile Musterstaat konservativer Prägung Bayern mit all seinen Sonderrechten innerhalb der Bundesrepublik war plötzlich darauf angewiesen, mit Hilfe der oft verschmähten anderen Länder die Landesbank zu retten. Milliarden von Geldern einfacher Bürger waren offenbar in unübersichtlichen Spekulationsgeschäften mit amerikanischen organisierten Betrügern versenkt worden, hinter denen sich ein internationales Konglomerat von Profiteuren verbirgt.
Wer genau eigentlich all die Gelder eingestrichen hat, die angeblich verloren sind, wird wohl nie genau bekannt werden. Offenkundig ist allerdings, dass gesteigerte Kriegsanstrengungen der Vereinigten Staaten zur Sicherung von Rohstoffquellen und strategischen Plätzen zur Sicherung des Transports dieser Rohstoffe in einem gewissen zeitlichen Zusammenhang mit den immer wiederkehrenden Börsen- und neuerdings auch Bankenzusammenbrüchen stehen. Der Rest der Welt scheint auf diese Weise seinen Anteil für den durch nichts zu rechtfertigenden Lebensstil der USA beitragen zu müssen.
Die Kreditprobleme der Landesbanken, verursacht durch einen katastrophalen Umgang mit den einbezahlten Geldern, werfen indes Fragen auf: In den Aufsichtsräten der Landesbanken sitzen zumeist hohe Amts- und Würdenträger der Politik mit direktem Zugang zum Kanzleramt. Inwieweit weiß also die sogenannte Elite des Landes Bescheid über den verwerflichen und nicht selten betrügerischen Umgang mit den Ersparnissen der Bevölkerung? – Falls die Aufsichtsräte nichts davon wissen: Wie unqualifiziert ist denn diese Elite oder wie sehr mit sich selbst und teuren Hobbies wie Golfen, Segeln, Jagen etc beschäftigt? – Gibt es womöglich geheime politische Abkommen, die US-Protektorate wie Deutschland dazu verpflichten, die bankrotte Supermacht zu unterstützen und darf man dies der Bevölkerung nicht mitteilen?
Die Kreditprobleme der Landesbanken stellen den Staat als Regulator, Lenker und sogar als Gesetzgeber in ein fragwürdiges Licht. Überparteiliche Organisationen sind gefragter denn je. Im Bundestag werden sie indes auch in Zukunft leider kaum vertreten sein.
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