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Günstig ist nicht automatisch gleich gut. Das gilt vor allem bei der Wahl der privaten Krankenversicherung und dem Tarifdschungel, der sich aufgrund von der Menge an Anbietern und ihren unterschiedlichen Tarifpaketen gebildet hat. Es empfiehlt also in jedem Fall die Versicherungsbedingungen und auch das kleingedruckte zu lesen. Man kann mittlerweile auch im Internet einige unabhängige Anbieter für einen Versicherungsvergleich finden und bekommt dort, nach der Auswahl der Kriterien die man eingegeben oder angekreuzt hat, den preisgünstigsten Anbieter angezeigt. Was dem Versicherten besonders wichtig ist an Leistung und Service sollte sich dabei aber schon überlegt worden sein.
Ein großer Knackpunkt bei den Billigtarifen ist der Fehlende Service und die mangelhafte oder gar nicht vorhandene persönliche Kundenbetreuung. Viele günstige Anbieter sind nur im Internet vertreten und man muss den Kontakt oftmals über teure Servicehotlines oder per E-Mail herstellen. Was passiert dann aber wenn der Versicherte ein dringendes Anliegen hat, wo keine Zeit bleibt um in der Warteschleife oder vorm eigenen E-Mailpostfach zu warten. Denn ein eigenes Filialnetz haben nur große Anbieter die sich das auch durch höhere Beiträge bezahlen lassen. Das zweite große Kriterium ist der Leistungsumfang. Bei den Billigtarifen bekommt man oft nicht alles zu 100 % zurückerstattet und muss am Ende draufzahlen. Genauso verfügen diese Tarife dann über eine hohe Selbstbeteiligung die in einigen Fällen sogar bis zu 800 im Jahr betragen kann. Chronisch kranke werden dann gerne auch mit teuren Zuschlägen belangt oder im Rahmen der Gesundheitsprüfung gleich abgelehnt. Auch die freie Arztwahl kann bei Billigtarifen der Krankenversicherungen ebenso eingeschränkt sein wie auch der komplette Ausschluss von der Kostenübernahme für homöopathische oder Psychologische bzw. psychiatrische Behandlungen.
Die meisten Versicherungen bieten einen Basis oder auch Grundtarif der sich zumeist nur für junge und gesunde Menschen rentiert die lediglich die Check Ups in Anspruch nehmen und die Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt. Frauen zahlen meist mehr als Männer oder Kinder an Beiträgen da dies durch höheren Aufwand in Schwangerschaft und die längere Lebenserwartung begründet wird. Auch für Familien lohnt sich dann eher die Wahl eines höherwertigen Versicherung Paketes. Wer sich kompakt für alle verfügbaren Leistungen versichern lassen möchte und auch ein höchstmögliches Maß an Service benötigt wird kräftig drauf zahlen müssen und ist oft bei den namhaften Versicherungsgesellschaften besser aufgehoben.
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In der Diskussion um die übertriebenen Provisionen für die Vermittlung von privaten Krankenversicherungen will die Politik eingreifen und diese unterbinden. Dadurch dass bei den gesetzlichen Krankenkassen die Leistungen mit jeder Reform reduziert werden, bieten die privaten Versicherungsgesellschaften als Alternative Privatversicherungen an. Diese sind von der Leistung her besser als die gesetzlichen Krankenversicherungen. Besonders junge und gesunde Menschen sind im Visir der privaten Krankenversicherungsgesellschaften.
Diesen können günstige Angebote unterbreitet werden. Der Nachteil dieser Versicherungsverträge ist jedoch, dass bei Abschluss einer solchen Versicherung eine hohe Provision anfällt. Die Versicherungsgesellschaften argumentieren, dass diese zur Entschädigung für die Versicherungsvertreter dienen. Das Problem ist, dass viele bestehende Versicherungsverträge nach kurzer Zeit durch Verträge anderer Versicherungsgesellschaften gekündigt werden, da diese etwas günstiger sind. Wird ein neuer Vertrag abgeschlossen, fallen wieder hohe Provisionen an. Somit zahlen die Kunden immer wieder hohe Provisionen. Die Versicherungsbeiträge könnten niedriger sein, wenn die Beiträge keine so hohen Provisionsanteile enthalten würden. Dies ist für den Versicherungsnehmer so jedoch nicht erkenntlich. Die Regierungspartei, die Union, möchte gegen dieses Geschäftsgebahren der Versicherungsgesellschaft vorgehen, indem sie die übertriebenen Provisionen wesentlich reduzieren will per Gesetz. Dies würde für die Versicherungsvertreter den Anreiz reduzieren immer wieder neue Verträge den Kunden anzubieten. Die Transparenz würde auch für die Verbraucher gestärkt. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Regierungspartei sich mit dieser Forderung durchsetzen kann. Die Lobby der Versicherungsgesellschaften ist sehr groß und wird hohen Druck auf die Regierungsvertreter sowie die Bundestagsabgeordneten ausüben. Zudem profitieren auch viele Abgeordnete selber als Inhaber oder Teilhaber von Maklergesellschaften.
Insbesondere die FDP, deren Mitglieder in hohem Maße Selbständige sind, dürfte hierbei auf den Widerstand derer treffen, so dass sie dieses Gesetzesvorhaben nicht allzu sehr unterstützen wird. Leidtragende bleiben dann die Versicherungsnehmer, die weiterhin die hohen Provisionen zahlen müssen. Ein Ausweg für diese ist, dass sie die Verträge langfristig laufen lassen, somit sparen sie immer wieder die hohen Provisionen.
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In der Privaten Krankenversicherung ist eine gewisse Berufsgruppe, wie Selbständige, Beamte oder Angestellte und Studenten zu finden. Die Leistungen sind einfach höher als bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Die medizinische Versorgung ist wesentlich besser und oftmals werden auch alternative Behandlungsmethoden mit bezahlt. Bei Beamten wird wieder etwas anders gerechnet, denn sie sind beihilfefähig, allerdings ist dies auch in jedem Bundesland etwas anders geregelt. Aber mehr als 80% ist nicht beihilfefähig. Um diese restlichen 20% abzudecken, werden die privaten Krankenversicherungen abgeschlossen. Die Kosten für diese Versicherung richten sich nach dem Einkommen.
Leistungen
Bei der privaten Krankenversicherung werden alle Behandlungen übernommen, meist auch noch Akupunktur oder aber Heil- und Krankengymnastik. Die Versicherer sind der Meinung, dass die Ärzte bei Privatversicherer mehr Leistungen abrechnen als bei den gesetzlich Versicherten. Deswegen sind sie auch der Ansicht, dass hier etwas mehr gespart werden müsste.
Beitragserhöhungen
Momentan sieht es danach aus, als würde es im nächsten Jahr eine massive Erhöhung der Beiträge geben. Grund hierfür ist der niedrige Marktzins. Durch die wirtschaftliche Lage ist es nicht gelungen die erwarten Zinsen zu erwirtschaften und aus diesem Grund wird es wahrscheinlich zu einer Beitragserhöhung von 6 bis 8 % geben. Es gibt zwar einige Versicherungsanstalten, die genug Zinsen erwirtschaftet haben, aber die sind eher selten.
Außerordentliche Kündigung
Sollte die Beitragserhöhnung wirklich im kommenden Jahr eintreten, haben die Mitglieder das Recht zu einer außerordentlichen Kündigung, das heißt sie können bei einer vierwöchigen Kündigungsfrist die Versicherung wechseln.
Neuste Meldungen
Neusten Meldungen zufolge gibt es keinen Anlass zur Annahme, dass die Beiträge erhöht werden. Das Bundesfinanzministerium schreibt einen Unterwert von 3,5% vor, dass die älteren Kunden auch noch gut versorgt sind. Laut Pkv Chef wurden 2009 4,2% Zinsen erwirtschaftet, so dass keinerlei Anlass gegeben ist die geforderten 3,5% Zinsen zu halten. Deswegen schließt er auch eine Beitragserhöhnung aus. Weiterhin sei das Ziel der privaten Krankenkassen, bei den Ärzten zu sparen, da es nicht immer eine medizinische Indikation gäbe um die Leistungen zu rechtfertigen. Für den Versicherungsnehmer ist es jedenfalls sehr sinnvoll einen Vergleichsrechner in Anspruch zu nehmen und dadurch eine menge Geld zu sparen, auch Angebote von anderen Versicherungen und ihren Leistungen sind hilfreich.
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Beim Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung, ist es unabdingbar im Detail auf die Kosten zu achten, denn Kosten stehen in Verbindung mit der Leistung.
Jede private Krankenversicherung fordert einen Gesundheitscheck vom möglichen Klienten. Dabei spielt das Alter erst mal keine große Rolle, denn die Krankenkassen achten in erster Linie auf einen gesunden Patienten, je gesünder umso besser kann er versichert werden. Jüngere Anwärter haben deshalb nur augenscheinlich eine bessere Chance, als ältere, denn der Gesundheitszustand und die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung stehen immer im Faktor des Beitrags und der eventuellen Nutzung. Wer also gesundheitlich vorbelastet ist, hat immer die schlechteren Karten, egal wie alt er ist. Dennoch werden auch bei gesunden älteren Menschen Abstriche gemacht, weil auch hier die Wahrscheinlichkeit den Beitrag erhöht.
Beispiel: Liegt ein Augenleiden vor (einseitig erblindet) wird eine private Krankenversicherung hier Eingrenzungen vornehmen im Bezug auf eine Behandlung bei völliger Erblindung. Liegt bei Abschluss des Vertrages ein Rheumaleiden vor, so werden auch hier Einschränkungen in Bezug auf Behandlungen vorgenommen, die meist mit hohen Eigenleistungen verbunden sind.
Es macht daher Sinn, im Detail darauf zu achten, was für einen selbst wichtig ist und was explizit gut abgesichert sein sollte. Im Bezug auf Zahnersatz, macht eine private Zusatzversicherung durchaus Sinn, wenn im Detail die Bedürfnisse, klar berücksichtigt sind. Das heißt, auch Implantate oder die professionelle Zahnreinigung, als Vorsorge, mit versichert sind. Leider ist bei wahrheitsgemäßer Angabe seines gesundheitlichen Zustandes der Ausschluss der Behandlung des Leidens in der Regel immer ausgeschlossen oder ganz dramatisch eingegrenzt. Wer falsche Angaben macht oder verschweigt, kann den Versicherungsschutz ganz verlieren.
Empfehlenswert ist daher, neben dem Kosten- und Leistungsvergleich, vielleicht doch einfach nur eine private Zusatzversicherung in Verbindung mit der verpflichtenden gesetzlichen Krankenversicherung abzuschließen. Auf diese Weise können Lücken uneingeschränkt geschlossen werden.
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Nicht nur in den Medien, auch in unterschiedlichsten Werbeanzeigen wird in den letzten Jahren verstärkt für die Private Krankenversicherung die Werbetrommel gerührt. Vor allem die Möglichkeit, einen umfassenden Katalog an Leistungen zu erhalten, den alle gesetzliche Krankenkassen mittlerweile nicht mehr bieten können, wird hierbei in Verbindung mit den günstigen Monatsbeiträgen in den Vordergrund gestellt. Dass es hierbei auch eine Kehrseite gibt, die immer mehr Versicherte in der Privaten Krankenversicherung dazu bewegt, sich bei ihrem Versicherer zu Beschwerden oder sogar einen Wechsel des Versicherungsschutzes anzustreben, wird in den meisten Fällen dabei jedoch nicht beachtet. Alleine in diesem Jahr kann der Verband der Privaten Krankenversicherung jedoch schon auf eine Gesamtzahl von über 5.000 Beschwerden zurückschauen – eine Zahl, die in dieser Höhe nicht in den letzten Jahren erreicht wurde und noch eine Vielzahl von Beschwerden in den nächsten Monaten nach sich ziehen dürfte.
Die Beschwerden kommen dabei nicht alleine nur von Versicherten, deren Beiträge sich extrem erhöht haben, ohne dass damit eine klare Verbesserung der Leistungen des privaten Krankenversicherers verbunden wären. Gerade wer relativ jung in die Private Krankenversicherung gewechselt ist, dürfte durch manche Werbeanzeigen den Eindruck erhalten haben, dass hier das Thema Beitragerhöhungen kaum eine Rolle spielt. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Da die Beiträge in der PKV individuell an der eigenen Person orientiert berechnet werden, besteht mit jedem zunehmenden Lebensjahr die Möglichkeit, dass sich der Versicherer für eine Erhöhung der Beiträge entscheidet. Teilweise erfolgt diese Erhöhung in einem für den Versicherten nicht nachvollziehbaren Maße, so dass hier der Wechsel zu einem anderen Versicherer mehr als gewünscht ist, der deutlich günstigere Konditionen anbieten kann.
Doch auch wer mit seinen Beiträgen zufrieden ist, sieht sich häufiger in der Situation, eine Beschwerde gegen seinen Privaten Krankenversicherer hervorzubringen. Hierbei geht es meistens um die ausbleibende Erstattung von Leistungen, die durch den Katalog des Versicherers nicht oder nur unzureichend deutlich gemacht werden. Für viele Leistungen, die nicht explizit im Leistungskatalog enthalten sind, ergibt sich oftmals ein Missverständnis zwischen Versichertem und Versicherer, so dass nach einem Streit über die ein oder andere Leistungen sehr schnell das Vertrauensverhältnis gestört sein kann. Dies gilt vor allem für ältere Versicherte, bei denen traditionell mehr Leistungen zu erbringen sind, um die sich mancher private Versicherer gerne drücken möchte. Da in diesem Lebensalter es kaum mehr lohnenswert ist, zu wechseln und sich bei einem anderen Anbieter einer neuen Gesundheitsprüfung zu unterziehen, bleibt den meisten Versicherten nur ein enttäuschtes Aushalten bei ihrem privaten Versicherer.
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