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Lebensversicherung Fußballspieler?

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Wer dieser Tage bei Google nach Lebensversicherung, Lebensversicherung verkaufen oder ähnlichen Suchbegriffen schaut, wird des Öfteren mit Fußballspielern in den Ergebnissen konfrontiert. Tatsächlich betrachten Sportreporter wohl häufig Schlüsselspieler in der Bundesliga als eine Art Lebensversicherung für den jeweiligen Verein, wenn sie denn Tore schießen. Ob die gleichen Reporter dann auch schnell sind, diese Lebensversicherung verkaufen zu rufen, wenn der Spieler mal wieder nicht trifft, bleibt abzuwarten.

Überhaupt von einer Lebensversicherung zu sprechen erscheint schon weit hergeholt, aber tatsächlich scheint das Wort Lebensversicherung in aller Munde zu sein, so daß es auch den Einzug in den Fußballsport gefunden hat. Tatsächlich wurde die Lebensversicherung als Absicherung für den Tod des Versicherten eingeführt. dies ist immerhin auch schon 2.000 Jahre her. Da hatte die Lebensversicherung ihren Ursprung im römischen Reich. So, wie wir den Begriff der Lebensversicherung kennen, ist sie eher eine Erfindung der Neuzeit. Eine Altersabsicherung gepaart mit einem Risikoteil, der die Hinterbliebenen absichern sollte. Eine prinzipiell gute Idee, jedoch hat sich diese gute Idee mehr und mehr selbst in Verruf gebracht, da hohe Kosten für den Abschluß und die Ver2altung weite Teile des Gewinns auffressen, den der noch übrige Sparanteil erwirtschaftet.

Der Vorteil eines Fußballspielers, der als Lebensversicherung betitelt wird, dürfte sein, daß man tatsächlich richtig Gewinn macht, wenn man diese Lebensversicherung verkaufen will. Wenn ein Verein einen Topspieler abgibt, sind teilweise Traumrenditen zu erwarten, insbesondere dann, wenn der Spieler aus der eigenen Jugend aufgebaut wurde. Wenn man als Ottonormalsparer eine Lebensversicherung verkaufen will, bekommt man meistens ein böses Erwachen und nur wenig mehr zurück, als das, was man eingezahlt hat. Das Zauberwort ist daher eher, die Altersvorsorge zu optimieren, als einfach die Lebensversicherung verkaufen und dann das Geld zu verprassen. ein Fußballverein kauft ja von dem Erlös auch neue Spieler und investiert das Geld in den Erfolg der Mannschaft. Wenn Sie also darüber nachdenken, Ihre Lebensversicherung zu verkaufen, sollten Sie sich gut überlegen, wie Ihre Altersvorsorge in Zukunft gestrickt sein soll. Denn auf Vater Staat werden Sie nur wenig zählen können. Die Kassen sind ja nicht erst seit gestern leer.

Sie sollten Ihre Lebensversicherung nicht verkaufen, wenn sie tatsächlich hohe Gewinne macht. Also wenn Sie einen Spieler in Ihrer Altersvorsorge haben, der Ihnen quasi von alleine das Geld in 8 oder 10 Jahren verdoppelt. Wenn das nicht der Fall ist, können Sie getrost mal auf die Auswechselbank oder den Gesamtmarkt schauen. Da gibt es oftmals wertbeständige, grundbuchbesicherte Anlagen, die die Lebensversicherung um Längen schlagen. Und dann lohnt es sich sehr wohl, darüber nachzudenken, ob man die Lebensversicherung verkaufen und das Geld anderweitig investieren sollte. Fragen Sie doch mal einen Experten. Er wird Ihre Lebensversicherung unter die Lupe nehmen und Ihnen Alternativen anbieten. sicher sind da für Sie auch hohe Mehrwerte drin.

Wenn Sie einen Fußballspieler gekauft haben, aber die Mannschaft fehlt, schauen Sie sich ja auch nach anderen um, oder?

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Ist es wirklich ein Griff ins Tafelsilber?

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Die Lebensversicherung verkaufen wird von vielen als das letzte Mittel angesehen, schnell Geld zu beschaffen. Aber stimmt das so? Ist es nicht vielmehr so, daß man mit der Trennung, also Verkaufen der Lebensversicherung oder Umschichten der Altersvorsorge, eher die Weichen Richtung Zukunft stellen kann, als wenn man an dem überholten Modell der Altersvorsorge festhält, wie es einem die Lebensversicherungen verkaufen wollen?

Dazu muß man sich das Model „Lebensversicherung“ einfach einmal genauer anschauen. Zunächst war der Ursprung der Lebensversicherung, daß Hinterbliebene versorgt wurden. Erst später kam ein kapitalbildender Teil hinzu. Gerade dieser kapitalbildende Teil ist es, der Vermittler aufhorchen läßt, wenn Sie eine Lebensversicherung verkaufen. Auf eine reine Risikolebensversicherung bekommt man als Versicherungsvertreter vielleicht einhundert Euro Provision, auf eine kapitalbildende Lebensversicherung entfallen da doch deutlich höhere Provisionen, die im vierstelligen Bereich liegen können.

Die Provision zahlt letztendlich der Kunde!

Alle Provisionen und Kosten zahlt der Beitragszahler mit seinen monatlichen Raten. Dabei gehen bis zu 30% der Beiträge drauf. Dieses Geld steht nicht mehr für die Altersvorsorge zur Verfügung. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, die Versorgung der Familie von der Altersvorsorge zu trennen. Dabei besteht die Möglichkeit, den Risikoteil ganz normal mit einer Risikolebensversicherung abzudecken. Dabei sollte man darauf achten, daß es keine Beitragsrückgewähr gibt, denn diese ist wiederum ein versteckter Kapitalanteil. Den Restbetrag von dem, was man als Beitrag für eine Lebensversicherung mit Kapitalbildung vorgesehen hatte, und dem, was nach dem Beitrag für die Risikolebensversicherung übrig bleibt, kann man dann in eine alternative Investmentart einzahlen.

Was aber tun mit der alten Kapitallebensversicherung?

Der Volksmund spricht da gerne vom „Lebensversicherung verkaufen“. Dabei muß man wissen, daß im Grunde nicht viel über Rückkaufswert gezahlt wird, teilweise sogar darunter, wenn man seine Lebensversicherung verkaufen will. Sinnvoller ist da die Kündigung der Lebensversicherung durch einen Treuhänder, der nach neuster Rechtsprechung am meisten aus dem Vertrag herausholen kann. Der Treuhänder sorgt dann auch für die Verteilung des ausgekehrten Rückkaufswertes. Sicher will man einen kleinen Teil für eine Anschaffung nutzen. Den größeren Teil sollte man in eine Sachwertanlage plazieren. Denn dadurch ist die Altersvorsorge auf sicheren Beinen.

Worauf man bei der Sachwertanlage achten sollte!

Eine Geldanlage ist immer nur so gut, wie Rendite und Absicherung. Wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen wollen, um dann in eine windige Anlage zu wechseln, ist nichts gewonnen. Deshalb achten Sie darauf, daß Sie eine volle Grundbuchbesicherung des eingezahlten Kapitals erhalten. Eine andere Absicherung als über ein Grundbuch ist nicht sehr empfehlenswert. Denn eine Garantie kann immer nur so gut sein, wie der Garantiegeber. Auch eine Absicherung über Edelmetalle ist fragwürdig, denn Edelmetalle sind starken Kursbewegungen ausgesetzt. Zudem erwirtschaften Edelmetalle keine innere Rendite, was bei einer Immobilie über Mieteinnahmen der Fall ist.

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Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

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…wenn man sich anschaut, wer im Jahr 2010 Meister im Lebensversicherung verkaufen war. Denn wer jetzt denkt, daß man speziell ausgebildet sein sollte, um eine Lebensversicherung verkaufen zu sollen, der irrt leider. So hat es zumindest den Anschein. Denn die meisten Lebensversicherungen wurden 2010 von Banken vertrieben. die gebundenen Vertreter aber auch die freien Makler und Versicherungsvertreter haben erhebliche Einbußen hinnehmen müssen.

Hin und Her…

Das geht laut Handelsblatt aus einer aktuellen Untersuchung der Unternehmensberatung Towers Watson hervor. Erstaunlich ist, daß die Summe der verkauften Renten- und Lebensversicherungen insgesamt stagniert ist. Die Bankberater haben sich ein altbekanntes Sprichwort zunutze gemacht: „Hin und Her macht Taschen leer!“ Das gilt natürlich nicht für die Taschen der Bank oder der Vermittler. Diese alte Börsenweisheit weist darauf hin, daß ein ständiges Umschichten der Anlagen eher dem Vermittler oder Makler hilft, als daß es tatsächlich Substanz schafft.

…mach Taschen leer!

Die Banker haben nämlich einfach alte Kunden „überzeugt“, daß es derzeit keine bessere Alternative gibt, als von den bisherigen Anlagen genau jetzt in eine Lebensversicherung oder Rentenversicherung umzusteigen. Denn interessant ist besonders, daß die Lebensversicherungen und Rentenversicherungen mit einer Einmalzahlung erheblich zulegen konnten. Diese Versicherungen haben eine Steigerung von 34% hingelegt. Erstaunlich, wie wenig auf den Kunden manche Beratungen zugeschnitten sind.

Gibt es neben Kapital-Lebensversicherungen auch…

…sinnvolle Anlagemöglichkeiten, wenn man für das Alter vorsorgen will? Dazu muß man sich einfach einmal anschauen, warum – mal abgesehen von einer eventuellen Renditechance – eine Lebensversicherung für den Vermittler besonders attraktiv ist: Wenn Ihr Berater – egal ob er bei einer Bank arbeitet, oder ob er selbständig ist – Ihnen einen Lebensversicherung verkaufen kann, bekommt er dafür eine Provision. Natürlich wird diese bei einem Angestellten nicht so hoch ausfallen, wie bei einem freien Makler, da ja die Bank auch für ein Festgehalt des Mitarbeiters gerade stehen muß. In Zeiten einer möglichen Gefahr durch Griechenland und andere marode EU-Staaten, in denen Banken große Teile – sagen wir einfach mal – ihrer Gelder angelegt haben, sind da natürlich Verflechtungen zwischen Banken und Versicherungen gerne gesehen. Immerhin investieren Lebensversicherungsgesellschaften sehr gerne im Bankensektor. Teilweise auch mit minderwertiger Absicherung, wenngleich die Bafin dem positiv gegenüber steht.

Sinnvoll ist heutzutage…

…was gut abgesichert ist und eine hohe Rendite bringt. Eine Lebensversicherung bringt eine Rendite zwischen 3 und 4% – auf das zu verzinsende Kapital! Das ist das, was nach Kosten und Provisionen noch übrig bleibt. Die Absicherung ist über eine Auffanggesellschaft gegeben. Alternativ bieten sich aber vor allem Sachwerte an, die es in sich haben. Grundbuchbesicherte Fonds schütten in diesen Zeiten Renditen aus, die gut und gerne doppelt so hoch sind, wie das, was einem von einer Lebensversicherung an kümmerlichem Zuwachs übrigbleibt. Das Prinzip ist einfach: Ein Fonds, der über Grundbuchabsicherung arbeitet hat ja zweierlei einnahmen: Erstens natürlich die Differenz von günstigem Ankaufspreis zu höherem Verkaufspreis. Diese läßt sich durch Marktkenntnis, Fingerspitzengefühl und gebündeltem Geld erreichen. Zweitens hat eine Immobilie während der Haltezeit einen inneren Wert: Die Mieteinnahmen! Das bedeutet, daß nicht nur Ihr Geld über das Grundbuch abgesichert ist, sondern auch, daß eine Rendite bei Nichtverkauf der Immobilie erwirtschaftet werden kann. Dadurch ergibt sich auch kein Handelszwang und die Fondsgesellschaft kann sich die Perlen herauspicken.

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Urteil des BGH über Provisionsmodell der Bausparkassen

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Am 07.12.10 hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein endgültiges Urteil über die Wirksamkeit einer Klausel, die den Bausparkassen die Erhebung einer Abschlussgebühr bei Vertragsbeginn eines Bausparvertrages, bestätigt. Mit diesem Urteil des BGH wurde die durch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eingereichte Musterklage gegen die Bausparkasse Schwäbisch-Hall abgewiesen.
Hintergrund der Klage war die Auffassung der Verbraucherorganisation, die Provision – in diesem Fall ein Prozent der Bausparsumme – stelle eine unangemessene Benachteiligung für Neukunden dar. Der BGH teilte jedoch, wie die Vorinstanzen bereits auch, diese Auffassung nicht. An der Abschlussgebühr könne nichts beanstandet werden. So hieß es in der Urteilsbegründung, die Abschlussgebühr sei sogar „eher im Interesse der Baugemeinschaft“. Das Urteil ist somit rechtskräftig (AZ. Bundesgerichtshof XI ZR 3/10).
Hintergründe
Wie sämtliche anderen Bausparkassen auch verlangt der Branchenführer Schwäbisch-Hall von jedem neuen Kunden bei Abschluss eines Bausparvertrages Gebühren in Höhe von einem Prozent der gesamten Vertragssumme. Somit werden beispielsweise bei einer Summe von 50.000 Euro also 500 Euro an Provisionszahlungen fällig. Der Neukunde zahlt damit quasi die Kosten seiner eigenen Anwerbung in den Kreis der Bausparer und dies immer in voller Höhe. Dies und die Tatsache, dass bei einer vorzeitigen Kündigung sowie einer eventuellen Nichtinanspruchnahme des an den Bausparvertrag geknüpften Darlehens keinerlei Rückzahlungen oder eine Herabsetzung der gezahlten Provision möglich ist, waren für die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ausschlaggebend für die Klageeinreichung.
Unstrittig war dagegen zu jedem Zeitpunkt des angestrengten Prozesses, dass die Einnahmen aus den Abschlussgebühren für die Bausparkassen von einer essenziellen finanziellen Bedeutung sind. So wird geschätzt, dass in der gesamten Branche jährlich etwa 900 Millionen Euro durch Abschlussgebühren eingenommen werden. Würden diese Einnahmen, beispielsweise durch ein entsprechendes Urteil, wegfallen, würden auch die Gewinne der Bausparkassen stark zurückgehen. Darüber hinaus hätte ein solches Urteil ebenfalls bedeutet, dass gewisse Rückzahlungen in unbekannter Höhe zu leisten gewesen wären.

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Union will übertriebene Provisionen für die Vermittlung einer privaten Krankenversicherung unterbinden

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In der Diskussion um die übertriebenen Provisionen für die Vermittlung von privaten Krankenversicherungen will die Politik eingreifen und diese unterbinden. Dadurch dass bei den gesetzlichen Krankenkassen die Leistungen mit jeder Reform reduziert werden, bieten die privaten Versicherungsgesellschaften als Alternative Privatversicherungen an. Diese sind von der Leistung her besser als die gesetzlichen Krankenversicherungen. Besonders junge und gesunde Menschen sind im Visir der privaten Krankenversicherungsgesellschaften.
Diesen können günstige Angebote unterbreitet werden. Der Nachteil dieser Versicherungsverträge ist jedoch, dass bei Abschluss einer solchen Versicherung eine hohe Provision anfällt. Die Versicherungsgesellschaften argumentieren, dass diese zur Entschädigung für die Versicherungsvertreter dienen. Das Problem ist, dass viele bestehende Versicherungsverträge nach kurzer Zeit durch Verträge anderer Versicherungsgesellschaften gekündigt werden, da diese etwas günstiger sind. Wird ein neuer Vertrag abgeschlossen, fallen wieder hohe Provisionen an. Somit zahlen die Kunden immer wieder hohe Provisionen. Die Versicherungsbeiträge könnten niedriger sein, wenn die Beiträge keine so hohen Provisionsanteile enthalten würden. Dies ist für den Versicherungsnehmer so jedoch nicht erkenntlich. Die Regierungspartei, die Union, möchte gegen dieses Geschäftsgebahren der Versicherungsgesellschaft vorgehen, indem sie die übertriebenen Provisionen wesentlich reduzieren will per Gesetz. Dies würde für die Versicherungsvertreter den Anreiz reduzieren immer wieder neue Verträge den Kunden anzubieten. Die Transparenz würde auch für die Verbraucher gestärkt. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Regierungspartei sich mit dieser Forderung durchsetzen kann. Die Lobby der Versicherungsgesellschaften ist sehr groß und wird hohen Druck auf die Regierungsvertreter sowie die Bundestagsabgeordneten ausüben. Zudem profitieren auch viele Abgeordnete selber als Inhaber oder Teilhaber von Maklergesellschaften.
Insbesondere die FDP, deren Mitglieder in hohem Maße Selbständige sind, dürfte hierbei auf den Widerstand derer treffen, so dass sie dieses Gesetzesvorhaben nicht allzu sehr unterstützen wird. Leidtragende bleiben dann die Versicherungsnehmer, die weiterhin die hohen Provisionen zahlen müssen. Ein Ausweg für diese ist, dass sie die Verträge langfristig laufen lassen, somit sparen sie immer wieder die hohen Provisionen.

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Garantiezins fällt – was bedeutet das für Ihre Lebensversicherung?

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Wenn Sie darüber nachdenken, Ihre Lebensversicherung zu verkaufen oder Ihre Lebensversicherung zu kündigen, weil der Garantiezins in 2012 nur noch 1,75% betragen wird, kann ich Sie für diesen Teil beruhigen: Der Garantiezins einer bestehenden Lebensversicherung ist für den Kunden festgeschrieben. Daran kann die Versicherungsgesellschaft nicht mehr rütteln.

Jedoch kann es für jemanden, der jetzt darüber nachdenkt, eine neue Lebensversicherung abzuschließen, sinnvoll sein, einen anderen Weg einzuschlagen. Der Garantiezins bedeutet nämlich nicht, daß sich Ihre Beiträge, die Sie für Ihre Lebensversicherung bezahlen, mit einem garantierten Zinssatz verzinsen, sondern es bedeutet „nur“, daß der Sparanteil der Versicherung mit dem Garantiezinssatz verzinst wird.

Sparanteil einer Lebensversicherung

Der Beitrag einer Versicherung fließt natürlich nicht komplett in Ihr Töpfchen und wird darin vermehrt. Viele Kosten und weitere Beiträge sind darin versteckt und nicht sofort für jeden ersichtlich. Den größten Teil – zumindest in den Anfangsjahren – schlucken die Provisionen, die der Versicherungsvertreter und eventuell eine Vertriebsorganisation bekommt. diese Kosten können gerechnet auf die Laufzeit mehrere tausend Euro betragen und werden von ihren Beiträgen entrichtet. Das ist auch der Grund für den niedrigen Rückkaufswert gerade in den Anfangsjahren. Weiterhin sind natürlich die Kosten für die Verwaltung des Vertrags einzukalkulieren. Hierzu zählen auch die Kosten, die die Versicherung berechnet, wenn Sie den Beitrag nicht einmal jährlich bezahlen, sondern in gleichen Monatsraten. Und dann sind da noch Beiträge für eingeschlossene Versicherungen. Das ist auf jeden Fall die Risiko-Lebensversicherung, die in Höhe der garantierten Todesfallsumme abgeschlossen wurde. Dann können da auch noch eine Unfallzusatzversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung und weitere andere Verträge in einem Beitrag enthalten sein. Das richtet sich nach dem Vertag, den Sie ursprünglich abgeschlossen haben.

Lebensversicherung verkaufen?

Lebensversicherung verkaufen ist ein Stichwort, das derzeit in aller Munde ist. Was meint der Volksmund eigentlich damit: Zum Einen geht es tatsächlich, daß man die Versicherungsnehmereigenschaft an einer Lebensversicherung verkaufen kann. Dafür bekommt man meist 1 bis 3% über dem derzeitigen Rückkaufswert. Die Firmen, die dafür werben, verkaufen die Lebensversicherung ihrerseits dann meist an Investoren weiter, die die Versicherung weiter bedienen. In diesem Fall bleiben die Versicherung und auch der Todesfallschutz bestehen. Allerdings werden im Leistungsfall alle Kosten von der Todesfallsumme abgezogen. Da bleibt dann oftmals nicht viel übrig, weswegen diese Variante eine der wenig lukrativen ist.

Sie ist jedoch sicher, denn die Versicherungsnehmereigenschaft geht erst mit Zahlung des Kaufpreises auf den Käufer über. Viele Verkäufer machen mit dieser Art des „Verkaufs“ allerdings eher ein Minus als einen satten Gewinn.

Eine andere Alternative, die man allerdings mit Argusaugen betrachten sollte, ist der Verkauf mit einer aufgeschobenen Zahlweise. Dabei zahlen die Aufkäufer den Kaufpreis erst nach einer Kündigung der Lebensversicherung. Die vertraglich vereinbarten Kaufpreise liegen jedoch deutlich über den aktuellen Rückkaufswerten. Wenn man sie bekommt…

Alternativen zum „Lebensversicherung verkaufen“?

Eine lukrative Alternative könnte die folgende sein: Die Lebensversicherung professionell kündigen lassen und den vereinnahmten Betrag in eine gut verzinste Sachwertanlage einzahlen. Für die Risikoabsicherung der Familie kann dann – sofern benötigt – eine reine Todesfallversicherung abgeschlossen werden. Damit sind Sie aus der Kostenfalle entkommen und bauen sicheres Vermögen für den Ruhestand auf.

Dem Garantiezins entkommen…

Auf diese Weise müssen Sie sich nicht mit mickrigen 1,75% zufrieden geben, selbst wenn da noch die Überschüsse der Lebensversicherung dazukommen. Eine intelligente Sachwertanlage kann Ihnen deutlich über 6 bis 8% in die Kasse spülen.

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Finanzierung und Lebensversicherung? AHA

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Haben Sie schon einmal eine Finanzierung für eine Immobilie bei einer Bank angefragt? Gerade bei jüngeren Kunden, die noch nicht über hohes Eigenkapital und beste Bonität verfügen – und die vielleicht auch etwas unerfahren sind – versuchen Banker gerne eine Lebensversicherung zu verkaufen.

Unerfahren = Dumm?

Manch einer mag versucht sein, junge Menschen, die in Finanzdingen noch unerfahren sind, als „dumm“ hinzustellen. Dem muß man ganz klar widersprechen. Wer sich von seiner Hausbank, die ja oft auch schon die Eltern betreut hat, eine offene und kundenorientierte Beratung wünscht, ist sicher auch schon einmal enttäuscht worden. Der Druck, der auf Bankmitarbeitern lastet ist nicht ganz unerheblich. Viele Kreditinstitute schreiben ja sogar vor, welche Produkte in welchen Volumen verkauft werden müssen.

Wenn Bankmitarbeiter also Lebensversicherungen verkaufen, liegt das nicht unbedingt daran, daß eine Lebensversicherung das Allheilmittel – insbesondere in der Baufinanzierung ist. Was soll man aber als Kunde machen? Diese Lebensversicherung kündigen oder seinerseits wieder verkaufen? Das geht wohl eher schlecht, denn die Bank hat sich da mit Sicherheit eine Abtretung eintragen lassen. Und damit ist ohne Zustimmung der Bank mit der Versicherung nichts anzufangen – nicht mal eine Beitragsfreistellung!

Die Lebensversicherung verkaufen geht nicht – was dann?

Wenn Sie eine Lebensversicherung als Bestandteil einer Baufinanzierung abgeschlossen haben, können sie diese selbstverständlich nicht einfach auflösen oder verkaufen. Wahrscheinlich sind Ihre Gestaltungsmöglichkeiten ohnehin eher gering, falls Sie nicht mittlerweile ein besseres Standing bei der Bank haben, eine Umfinanzierung ansteht, oder der abbezahlte Betrag schon recht hoch ist. Falls Sie sich aber gerade mit einer neuen Baufinanzierung auseinandersetzen (müssen), sollten Sie darauf bestehen, daß die Lebensversicherung, die man Ihnen verkaufen will, keine Kapital-Lebensversicherung ist. Denn dann fällt auch die Provision für den Berater geringer aus. Statt einiger tausend Euro beträgt die Provision dann nur noch einige hundert Euro, die Beiträge sind geringer und der Schutz für den Todesfall ist genauso gegeben.

Auf gar keinen Fall!

Auf gar keinen Fall sollten Sie mit der Bank einfach so eine Tilgungsaussetzung und endfällige Tilgung durch die Lebensversicherung ausmachen. Die Gründe, ja es sind gleich mehrere, liegen offen auf der Hand: Ihre Bank wird Ihnen niemals eine Zinsgarantie bis zur Endfälligkeit geben, oder Sie müssen diese lange Zinsbindung mit einem entsprechenden Aufschlag bezahlen. Zum anderen wissen Sie nicht, ob Ihre Lebensversicherung die vom Berater ausgerechneten Beträge auch tatsächlich zur Auszahlung bringt. Oftmals werden nämlich auch die Überschüsse in eine Berechnung der Schlußzahlung mit eingerechnet. Was aber, wenn Ihre Lebensversicherung nicht so gut verzinst wird, die Gesellschaft also nur die Garantiezinsen bringt?
Die Tilgungsaussetzung und endfällige Tilgung mit einer Lebensversicherung mag unter bestimmten Voraussetzungen angebracht sein. Das Vorliegen dieser sollte aber immer von einem unabhängigen Experten geprüft werden, bevor Sie sich auf einen Vertrag einlassen.

Ein guter Rat

An dieser Stelle können wir natürlich keinerlei rechtsverbindliche Beratung geben. Wenn Sie sich in der Situation befinden, daß Ihre Hausbank auf dem Abschluß einer Kapital-Lebensversicherung besteht, sollten Sie ernsthaft die Geschäftsbeziehung überdenken. Denken Sie daran, daß ein Todesfallschutz auch mit einer Risiko-Lebensversicherung, die einen wesentlich geringeren Beitrag hat, machbar ist. Wenn der Todesfallschutz also das Argument für das Abschließen der Lebensversicherung ist, sollten Sie den Abschluß dieser günstigen Variante in Erwägung ziehen.

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Wie sicher ist eine Lebensversicherung?

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Eine Lebensversicherung gilt hierzulande immer noch als Bastion für die Altersvorsorge. Der Aspekt Sicherheit spielt da sicher eine große Rolle. Wobei Sicherheit da ja auch ein zweischneidiges Schwert ist.

Sicherheit für den Konzern

Die großen Lebensversicherer sind sicher relativ wenig von Schwierigkeiten auf den Kapitalmärkten betroffen. Immerhin ist die Aktienquote bei Lebensversicherern generell bei knapp unter 5%. Dennoch kann es ungemütlich werden, denn viele Versicherer legen das Geld in vermeintlich sicheren Pfandbriefen und ähnlichen Instrumenten an. Bei Pfandbriefen ist – wie auch sonst immer – die Garantie immer so gut wie der Garantiegeber. Das sind oftmals Banken. Jetzt wollen wir an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, ob der deutsche Staat Banken über die Klinge springen lassen würde, die Sicherheiten für die deutschen Lebensversicherer gegeben haben. Wahrscheinlicher ist da doch eher eine Zwangsverstaatlichung, falls es zum Fall der Fälle – einer drohenden Insolvenz des Garantiegebers – kommen sollte. wobei sich ja auch ein (oder mehrere) Banker ruck zuck mal um 55 Milliarden verrechnen kann…

Die Sicherheit für die Konzerne scheint also schon einmal gegeben. Allerdings sieht das VAG, das Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen, im §89 vor, daß „alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf“ zeitweilig verboten werden können. Da mag sich nun jeder seinen Teil dazu denken. Fakt ist aber, daß durch dieses Gesetz die Möglichkeit besteht, daß Sie als Versicherungsnehmer, wenn Sie Ihre Lebensversicherung kündigen oder endfällig ausgezahlt haben wollen, leer ausgehen könn(t)en.

Sicherheit auch für den Kunden?

Viele Versicherungsverträge werden mit einer Laufzeit von 30 Jahren und in einzelfällen sogar auch länger abgeschlossen. Der Hintergrund ist klar: Mit einer kleinen Beitragszahlung sollen so große Summen im Alter erreicht werden, die dann ausgezahlt werden. Was viele vergessen: Auch der Versicherungsvertreter will natürlich bezahlt werden. Das schmälert die Rendite insbesondere in den Anfangsjahren der Versicherung erheblich, denn die Versicherungsgesellschaft stellt Ihnen die Abschlußkosten voll in Rechnung und rechnet diese Beträge ratierlich von Ihren Beiträgen runter. Sobald die Stornohaftung für den Vermittler der Kapital-Lebensversicherung abgelaufen ist, ist auch dieser mit seiner Provision in Sicherheit. Aber was ist mit dem Kunden?

Der Kunde zahlt brav und fleißig jeden Monat seine Beiträge in die Versicherung ein. Die versprochene Verzinsung, also die Garantiezinsen und die Überschüsse, sollen so einen Batzen zum selbst eingezahlten Kapital beisteuern. So manch einer wähnte sich schon als Millionär im Altersruhestand. Doch weit gefehlt: Zunächst werden nach den Abschlußkosten auch die Risikoprämien einbehalten und nicht verzinst – auch dann natürlich, wenn es nicht zum Leistungsfall kommen sollte! Das ist ja auch recht und billig, bei Ihrer Haftpflichtversicherung bekommen Sie ja auch keine Beiträge zurück. Aber das war noch nicht alles: Für die Verwaltung Ihres Vertrags nimmt sich die Gesellschaft ebenfalls noch einen Teil des Kuchens, so daß kaum mehr als ein paar Krümel (na ja, bildlich gesprochen, real natürlich mehr!) übrig bleiben, um für das Alter vorzusorgen. Bis zu 30% der Beiträge verschwinden so von Ihrem Konto. Und davon bekommen Sie natürlich auch keine Zinsen.

Was bleibt ist ein fahler Beigeschmack. Von Sicherheit kann da wohl keine Rede sein, denn letzten Endes sind nur die Garantiezinsen festgeschrieben. Und die betragen ab 2012 nur noch 1,75%.

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Was hat Ihre Lebensversicherung Ihnen versprochen?

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Sind Sie seinerzeit mit hohen Renditen, Verdoppelung des eingezahlten Kapitals und weiteren abenteuerlichen Ansagen zum Abschluß Ihrer Lebensversicherung „motiviert“ worden? Wenn Sie Glück haben, sind Sie noch stolzer Besitzer eines sogenannten „Altvertrags“, also einer Lebensversicherung, die schon vor längerer Zeit abgeschlossen wurde und dementsprechend noch einen – ich würde sagen wesentlich – höheren Garantiezins ausweist, als das ein heute abgeschlossener Vertrag tun wird.

Was ist aus der einstigen Bastion der Deutschen Altersvorsorge geworden?

Wo sind sie geblieben, die hohen Zinsen? Schuld daran haben nicht alleine die Lebensversicherungs-Gesellschaften. Nicht bei allen Gesellschaften sind die hausinternen Kosten für Abschluß – also für den netten Herrn Kaiser, oder wie auch immer er bei Ihnen hieß – und Verwaltung so immens hoch, daß man vermuten könnte, die sinkenden Garantiezinsen wären alleine schon dadurch verursacht. Tatsächlich müssen die Versicherer heute mit Ihrem Geld extrem gut wirtschaften, um nicht in den nächsten Jahren durch hohe Zahlungen in eine Schieflage zu geraten.

Sind die Zahlungen abgesichert?

Wie sieht es aus, wenn Ihre Lebensversicherung, also das Unternehmen, das für Ihre Altersvorsorge einen großen Teil Ihres jetzigen Einkommens einnimmt, plötzlich in Schieflage gerät? Sind Sie dann abgesichert?

Laut der Bafin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, sei es sehr unwahrscheinlich, daß eine Versicherung insolvent wird. Schließlich obliegt jedes Versicherungsunternehmen, das in Deutschland Lebensversicherungen an den Mann oder die Frau bringen will, der staatlichen Aufsicht. Doch der eine oder andere Leser mag sich noch an den Fall der Mannheimer Versicherung erinnern, die letzten Endes von der Branche der Lebensversicherungen in einer Auffanggesellschaft übernommen wurde. Die Ursachen einer solchen Insolvenz mögen vielschichtig sein. Letzten Endes sind sie jedoch sicher mit der Anlagepolitik des jeweiligen Unternehmens in Verbindung zu bringen.

Die Investitionen, die eine Lebensversicherungs-Gesellschaft mit Ihrem hartverdientem Geld machen darf, sind keinesfalls alle krisensicher. Einen großen Teil des Geldes investieren die Gesellschaften in andere Unternehmen. Und nehmen dabei das Risiko eines Totalverlustes in Kauf! Denn die Zeiten, in denen eine Versicherung das eingenommene Geld einfach in deutsche Staatsanleihen stecken konnte und damit hohe Zinsen garantieren konnte, sind vorbei.

Mittlerweile sind die Zinsen nach mehreren Abstürzen an den Weltbörsen, immer wieder auffackelnden Krisen und Staatspleiten am laufenden Band von der EZB so weit abgesenkt worden, daß auch Staatsanleihen natürlich nicht mehr die Rendite erwirtschaften können, wie dies vor einigen Jahrzehnten noch der Fall gewesen sein mag.

Heute wird geknausert!

Zumindest mit den zu erzielenden Zinsen wird sehr vorsichtig kalkuliert. Dabei sind bei bestimmten Voraussetzungen auch heute noch Erträge im zweistelligen Bereich machbar! Denken Sie doch einmal wohlwollend darüber nach, ob eine Trennung des Risikos von Leben und Altersvorsorge, also eine Lebensversicherung ohne Kapitalanteil, sprich eine Risikolebensversicherung, und eine gleichzeitige Investition des Restbetrags in ein lukratives Sachwert-Investment nicht doch eine zeitgemäße und sinnvolle Alternative zur klassischen, aber leider ausgedienten Lebensversicherung ist.

Sie werden auch feststellen, daß eine wesentlich höhere Absicherung Ihrer Familie machbar ist. Oder, wenn Sie keine Absicherung von Hinterbliebenen brauchen, um wieviel höher Ihre Altersvorsorge ausfallen wird! Wie auch immer Sie sich entscheiden werden, denken Sie daran, den Wert Ihrer Lebensversicherung zu hinterfragen. Dann wird auch die nächste Abrechnung für Sie kein böses Erwachen sein.

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Warum sind Lebensversicherungen eigentlich so beliebt?

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Ihre Lebensversicherung ist sehr beliebt – bei Ihrem Berater! Warum das so ist, ist eigentlich auch schnell erklärt: Ihr Vermittler, der bei Ihnen auf der Couch gesessen hat, Ihren Kaffee getrunken hat, dabei evtl. auch Ihren Vogel, Ihre Katze oder Ihren Hund gelobt und/oder gestreichelt hat, möchte natürlich dafür, daß er nur an Ihr Bestes denkt, auch entlohnt werden.

Soweit ist das auch alles gut. Allerdings wird gerade bei einer Lebensversicherung, die einen Kapitalteil enthält, auch gerne auf die zu verdienende Provision geschielt.
Wer nun meint, ein Versicherungsmakler ist da die bessere Alternative zum Vertreter einer Lebensversicherungs-Gesellschaft, ist oftmals auf dem Holzweg. Der Unterschied zwischen einem Makler und einem Vertreter nur einer Gesellschaft ist, daß der Makler für Sie eine Lebensversicherung heraussuchen kann. Allerdings müssen diese Merkmale nicht immer nur Sie betreffen. Denkbar ist auch, daß ein Makler auch einmal nicht nur an seine Kunden denkt.

Jeder hat ja jemanden zu versorgen

Und nicht nur Sie haben vielleicht eine Familie und Kinder zu ernähren. Ganz klar ist, daß auch der Verkäufer Ihrer Lebensversicherung etwas zum Leben braucht. Interessanterweise denken viele Verbraucher, daß die Provision eines Verkäufers einer Lebensversicherung von der Gesellschaft bezahlt wird. Und richtig ist ja, daß die Versicherungsgesellschaft dem Vertreter das Geld zukommen läßt. Allerdings zahlt immer der Versicherungsnehmer einer Lebensversicherung die Provision aus seiner Tasche. Denn gerade in den ersten Jahren einer Lebensversicherung steigt der Rückkaufswert nur sehr langsam – wenn er überhaupt schon vorhanden ist.

Der Rückkaufswert einer Lebensversicherung wird aber nicht nur von der Provision des Verkäufers beeinträchtigt. Auch die Verwaltungskosten, die jeder Versicherte für seine Lebensversicherung in Kauf nehmen muß, werden entweder aus den laufenden Beiträgen oder dem Rückkaufswert beglichen. Dadurch erklärt sich auch, warum ein Rückkaufswert bei ruhenden Verträgen sinken kann. Wenn der Kostenapparat höher als die angegebene Verzinsung ist, wird das Geld immer weniger!

Ein weiterer Feind des Sparers

Die Inflationsrate in Deutschland liegt zur Zeit bei gut 2,0%. Das bedeutet, daß 100 Euro in einem Jahr 2 Euro an Kaufkraft verlieren. Bei vielen ist die gefühlte Inflation aber weitaus höher. Denn obwohl oftmals Preise für High-Tech Geräte sinken, kommen aber oft auch neue auf den Markt, die dann dank neuerer Technik und eingesetzter Rohstoffe wieder erheblich hochpreisiger sein können. Hinzu kommt ein stetig steigender Benzinpreis und ebenfalls weiter steigende Heizkosten.

Grund genug für viele Sparer, einfach mal Ihre Lebensversicherung unter die Lupe zu nehmen und mal zu prüfen, ob denn die Beiträge in einer vernünftigen Relation zum späteren Ertrag der Lebensversicherung stehen.

Sehr oft heißt es da nur: Autsch!

Bei einem Blick auf den aktuellen Rückkaufswert wird so manchem Anleger heiß und kalt. Nicht, weil am Ende der Beitragszahlung so viel Geld dabei herauskommt, sondern weil man am liebsten noch das Datum dazuaddieren möchte, damit sich wenigstens die Inflation herausrechnen läßt.

Und so verwundert es nicht, daß Lebensversicherungen insbesondere bei den Vermittlern für einen leichten Glanz in den Augen sorgen. Bei denjenigen, die die Beiträge zahlen müssen und am Ende sehen, was dabei herausgekommen ist, sorgen sie eher für tränenfeuchte Augen.

Daher lohnt es sich, auch nach dem Abschluß zu schauen, ob die abgeschlossene Lebensversicherung noch zeitgemäß ist. Denn oftmals kann man durch eine Veränderung zum richtigen Zeitpunkt doch noch seine eigenen Schäfchen ins Trockene bringen!

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