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Gefährliche Zeiten für Lebensversicherungen – Jetzt kündigen oder verkaufen?

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Lebensversicherungen gehören noch immer zu den beliebtesten Finanzprodukten der Anleger. Die Garantieverzinsung der Versicherungspolicen ist jedoch in den letzten Jahren sukzessive gesunken. Kunden mit alten Verträgen bekommen teilweise noch bis zu 4 % für ihr Kapital. Wer heute eine neue Lebensversicherung abschließt, bekommt aber nur noch eine Garantieverzinsung von 1,75 %. Die Altverträge mit den hohen Garantiezinsen sorgen jetzt dafür, dass immer mehr Versicherungsagenturen finanzielle Probleme bekommen. Lebensversicherer müssen das Geld ihrer Kunden nämlich in besonders sichere Finanzprodukte investieren. Diese Produkte sind jedoch im Moment sehr niedrig verzinst. Die Folge ist, dass viele Kunden derzeit noch eine sehr hohe Garantieverzinsung bekommen, welche von den Lebensversicherern langfristig nicht mehr finanziert werden kann. Bekommt eine Versicherungsagentur zum Beispiel 1,5 % für angelegte Kundengelder und muss selbst 4 % für die Policen zahlen, so kann das nicht auf unbestimmte Zeit funktionieren. Außerdem besteht zunehmend die Gefahr, dass Kunden ihre Lebensversicherungen kündigen. Wenn die Renditen an den Kapitalmärkten über den Garantiezins von 1,75 % steigen, werden viele Kunden ihre Lebensversicherung kündigen. Für Versicherungsagenturen ist das ein sehr großes Problem. Generell sollten Vertragsinhaber beachten, dass die Kündigung einer Lebensversicherung immer ein Verlustgeschäft ist. Wer seine Police nicht mehr besparen will, sollte lieber die Lebensversicherung verkaufen.

Lebensversicherung verkaufen und hohe Renditen erzielen

Die Versicherungsgesellschaften stehen durch die Entwicklung an den Kapitalmärkten vor einem großen Problem. Auf der einen Seite können sie langfristig die hohen Renditen nicht zahlen und sind auf steigende Zinsen angewiesen. Steigen die Zinsen auf der anderen Seite jedoch an, werden viele Policen gekündigt und wichtiges Geld geht verloren. Versicherungen versuchen natürlich, die Kunden mit Altverträgen zur Kündigung zu überreden. Verbraucher sollten sich jedoch vor der Auflösung des Vertrages immer genau informieren. Eine Kündigung ist mit sehr hohen Verlusten für den Vertragsinhaber und mit hohen Gewinnen für die Versicherungsgesellschaft verbunden. Bei einer Kündigung verliert der Vertragsinhaber immer viel Geld. Außerdem beraten die Versicherungsmakler nicht objektiv, wenn Kunden Geld aus ihrer Lebensversicherung benötigen. Aufgrund der derzeitigen Berichterstattung über Lebensversicherer sind viele Kunden außerdem verunsichert. Diese Verunsicherung wird von den Versicherungsagenturen natürlich genutzt, um Kunden zur Kündigung zu bewegen. Verbraucher sollten ihre Lebensversicherung jedoch niemals kündigen. Es kann immer mehr Rendite erzielt werden, wenn Vertragsinhaber ihre Lebensversicherung verkaufen.

Nach einer objektiven Beratung die Lebensversicherung verkaufen

Der Verkauf der Lebensversicherung sollte der Kündigung immer vorgezogen werden. Es gibt diverse Anbieter, die Verbrauchern scheinbar gute Angebote für den Verkauf einer Lebensversicherung unterbreiten. Kunden sollten sich von diesen Angeboten jedoch nicht blenden lassen. Es ist sinnvoller, sich vor dem Verkauf umfassend und objektiv beraten zu lassen. Wer schlau vergleicht und eine qualifizierte Expertenmeinung einholt, wird die optimale Rendite mit seiner Lebensversicherung erzielen. Verbraucher sollten ihre Lebensversicherung verkaufen, wenn sie alle nötigen Informationen gesammelt und ein gutes Angebot bekommen haben.

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Versicherungsgesellschaften in der Not – Kann man die Lebensversicherung verkaufen?

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Versicherungsgesellschaften, bei denen man eine Lebensversicherung abschließen kann, geraten immer mehr unter Druck. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass der versprochene wie garantierte Garantiezins vermutlich bald nicht mehr ausgezahlt werden kann. Die Ursache liegt klar auf der Hand: geringe Rendite, die es beinahe unmöglich machen, den Garantiezins von 1,75 Prozent oder 4 Prozent bei älteren Verträgen, auszubezahlen. Ein Fünftel aller Versicherungsgesellschaften sind gefährdet, das bestätigt auch das Finanzministerium. Sollen nun die Versicherungsnehmer ihre Lebensversicherung verkaufen?

Lebensversicherung verkaufen anstatt die Versicherung zu kündigen

90 Millionen Lebensversicherungsverträge gibt es schätzungsweise in der Republik Deutschland. Jeder vierte davon wurde vor dem Jahr 2000 abgeschlossen. Also zu einer Zeit, wo viele Versicherungen einen garantierten Zinssatz von 4 Prozent versprachen und den auch vertraglich festgehalten haben. Ab dem Jahr 2000 wurde der garantierter Zinssatz auf 1,75 Prozent gesenkt. Doch mit der Weltwirtschaftskrise und dem daraus folgenden niedrigen Europäischen Leitzinssatz hat niemand gerechnet, schon gar nicht Versicherungsgesellschaften. Denn Versicherungen leben von den Staatsanleihen. Diese sind aber so gut wie nicht verzinst, erreichen gerade einmal einen Prozentsatz von 1,2 Prozent bzw. bei einer dreißigjährigen Laufzeit 2,3 Prozent Zinsen. Somit wird es, da sind sich Experten wie auch das Finanzministerium einig, schwer werden, die garantierte Auszahlungssumme auch tatsächlich ausbezahlen zu können.

Lebensversicherung verkaufen, bevor Tauschgeschäfte eingegangen werden

Aus diesem Grund bieten viele Versicherungsgesellschaften den sogenannten Versicherungstausch an. Man möchte den Kunden überreden seine Lebensversicherung zu kündigen und den Rückkaufswert in eine andere Versicherung zu investieren. “Mehr Gewinn durch eine höhere Summe” wird versprochen, doch das entspricht nicht der Wahrheit. Denn die neuen Verträge sind mit Niedrigzinsen versehen; der Rückkaufswert nach einer vorzeitigen Kündigung ist sehr gering. Bei neuen Verträgen dermaßen gering, dass nicht einmal die einbezahlten Prämien zurückerstattet werden. Aus diesem Grund raten auch die Experten davon ab, die Lebensversicherung vorzeitig zu kündigen. Besser wäre es, wenn man damit konfrontiert wird, die Lebensversicherung zu verkaufen

Lebensversicherung verkaufen – wie funktioniert das?

Es gibt Unternehmen wie Gesellschaften, welche eine Lebensversicherung kaufen. Natürlich muss die Police aber verschiedene Kriterien erfüllen, so etwa einen Rückkaufswert von mindestens 10.000 Euro aufweisen. Auch darf die Laufzeit nicht länger als 15 Jahre sein. Der positive Effekt bei der Sache ist, dass der angebotene Preis oftmals 10 Prozent bis 20 Prozent höher ist als der angebotene Rückkaufswert der Versicherung bei einer vorzeitigen Beendigung des Vertrages. Hinzu kommt, dass es ab dem Jahr 2018 für ein Fünftel aller Gesellschaften schwer wird, denn spätestens ab diesem Zeitpunkt reicht in der Regel deren Eigenkapital für die Auszahlung nicht mehr. Eine Anhebung des Europäischen Leitzinssatzes ist übrigens in den nächsten Monaten auch nicht geplant. Aus diesem Grund überlegen viele Anleger, bevor die Versicherungsgesellschaften zahlungsunfähig sind, ihre Lebensversicherung zu verkaufen.

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Lebensversicherung verkaufen – der einzige Ausweg um gegen das Garantie-Zins-Aus vorzugehen?

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Die Lage wird immer schwieriger und vor allem schwerer am Versicherungsmarkt. Denn der zugesicherte “Garantiezins”, welcher derzeit bei 1,75 Prozent liegt und bei älteren Verträgen noch bei ungefähr 4 Prozent liegen kann, droht zu wackeln. Der Garantiezins gilt für die gesamte Vertragslaufzeit der Versicherung – ein Problem – denn viele Versicherungen sind nicht mehr in der Lage diesen zu bezahlen. Mit sogenannten Tauschaktionen ist es für die Versicherungsgesellschaften möglich dem Garantiezins zu entkommen – der Versicherte hingegen hat die Möglichkeit – wenn er das nicht möchte – seine Lebensversicherung verkaufen zu können.

Um seine Lebensversicherung verkaufen zu können müssen Kriterien erfüllt werden

Doch weshalb wackelt nun der Garantiezins? Angeblich ist der Niedrigzinssatz durch die Europäische Zentralbank (EZB) daran schuld – wie auch die Euro Krise – dass immer mehr Versicherungsgesellschaften Probleme mit dem Zinssatz von 1,75 Prozent bekommen. Der Leitzins der EZB liegt derzeit bei 0,75 Prozent. Staatspapiere, welche als sichere Anleihe gelten, haben mit einer Laufzeit von zehn Jahre gerade einmal einen Prozentsatz von 1,43 Prozent. Schon alleine diese Differenz zeigt klar, dass der Garantiezins von 1,75 Prozent auf Dauer nicht mehr finanzierbar wie leistbar für die Versicherungen ist. Besonders kritisch wird es für Versicherte, die über ältere Verträge verfügen und einen Garantiezins von 4 Prozent haben. Aus diesem Grund wird nun versucht die Kunden auf eine neue Schiene zu führen und dem Garantiezins zu entkommen – man soll seine Lebensversicherung vorzeitig kündigen. Doch wer das nicht möchte, da der Rückkaufswert oftmals geringer ist als die versprochene Summe bzw. bei kürzeren Verträge im Endeffekt nicht einmal der eingezahlte Betrag zurückerstattet wird, gibt es immer noch die Möglichkeit seine Lebensversicherung zu verkaufen. Das verspricht – wenn man die Kriterien erfüllt (mindestens 10.000 Euro Rückkaufswert, maximal 15 Jahre Laufzeit) – oftmals einen Gewinn gegenüber dem Rückkaufswert von 10 Prozent bis 20 Prozent.

Entweder die Lebensversicherung verkaufen oder auf ein Tauschgeschäft einlassen

Wer seine Lebensversicherung nicht verkaufen möchte und sich auf ein Tauschgeschäft einlässt, der hat oftmals mit negativen Auswirkungen zu rechnen. Denn wenn eine Versicherung anbietet die Lebensversicherung zu kündigen, sich den Betrag auszahlen zu lassen und diesen dann etwa in eine Unfallversicherung zu investieren, so ist dies oftmals ein verlustbringendes Geschäft für den Kunden. Auch ein Tausch zu Versicherungsverträgen, die ein gesplittetes Zinsmodell präsentieren, sind in der Regel wenig gewinnbringend.

Statt in die Irre geführt zu werden, wird man die Lebensversicherung verkaufen

Experten raten von gesplitteten Zinsmodellen oder vorzeitigen Kündigung der Lebensversicherung ab. Denn auch Zinsmodelle, welche eine hohe Rendite im Vorfeld versprochen, werden mit mageren Zinsen am Ende abgespeist. Im schlimmsten Fall ist dann sogar der Garantiezinssatz weg. Denn spätestens wenn die Versicherungsgesellschaft in eine finanzielle Notlage kommt, kann die Zahlung von Renditen gänzlich eingestellt werden. Aus diesem Grund – rechtzeitig die Lebensversicherung verkaufen als hohe Verluste zu machen.

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Lebensversicherung verkaufen, kündigen oder halten?

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Immer mehr Menschen wollen oder müssen ihre Lebensversicherung verkaufen, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die Verunsicherung der Versicherten ist jedoch im Moment sehr groß. Jeder Verbraucher ist grundsätzlich auf der Suche nach einer guten Geldanlage, die möglichst viel Rendite abwirft. Aus diesem Grund sind Lebensversicherungen bei Anlegern besonders beliebt. Lebensversicherungen sind konservative und sichere Geldanlagen, die einen festen und attraktiven Zinssatz haben. Außerdem bekommen Versicherte noch die Überschüsse aus den Versicherungsverträgen, wodurch sich die Rendite weiter erhöht. Doch die Zeit, in der Lebensversicherungen wirklich gute Renditen erwirtschaftet haben, scheint vorbei. Die Renditen im Bereich der Lebensversicherungen sind in den letzten Jahren sukzessive gesunken. Ein Blick auf den Garantiezins verdeutlicht die dramatische Entwicklung, die zum Nachteil der Versicherten ist. Der Garantiezins lag vor ca. 15 Jahren noch bei 4 %. Inzwischen bekommen Versicherte jedoch lediglich einen Garantiezins von 1,75 %. Aus diesem Grund sinkt natürlich die Gesamtrendite der Verträge.

Warum Vertragsinhaber anstatt kündigen, ihre Lebensversicherung verkaufen sollten

Versicherungsgesellschaften können in der heutigen Zeit nur noch einen Zinssatz von 1,75 % garantieren. Viele Versicherer werben jedoch weiterhin mit sehr hohen Überschussanteilen. Tatsächlich erzielen Vertragsinhaber auch heute noch Renditen von bis zu 4 %, wenn die Überschüsse eingerechnet werden. Die Versicherungsgesellschaften stehen jedoch zunehmend vor dem Problem, dass sie die hohen Überschüsse nicht mehr erreichen. Das niedrige Zinsniveau belastet die Versicherungsgesellschaften, da diese große Teile des Kapitals in festverzinsliche und konservative Papiere anlegen müssen. Die Renditen der Versicherungen sinken daher sukzessive. Verbraucher, die heute eine Lebensversicherung abschließen, erreichen jedoch nur in den seltensten Fällen das Vertragsende. Wird die Endfälligkeit der Lebensversicherung nicht erreicht, ist auch die Rendite deutlich geringer. Die hohen Überschusszahlungen fallen dann deutlich geringer aus. Die meisten Lebensversicherungen werden vor Ablauf gekündigt. Mit der Kündigung einer Lebensversicherung sind jedoch immer sehr große finanzielle Nachteile verbunden. Die Renditen sinken in diesem Fall auf unbefriedigende Werte. Eine Alternative ist der Verkauf einer Lebensversicherung. Doch auch beim Verkauf sollten Verbraucher die Anbieter genau prüfen bzw. vergleichen.

Lebensversicherung verkaufen, kündigen oder doch lieber halten?

Die Verunsicherung der Verbraucher ist in der heutigen Zeit sehr groß. Viele Jahre galten Lebensversicherungen als hervorragende Möglichkeit, Geld anzulegen. Verbraucherschützer warnen jedoch inzwischen davor, dass Lebensversicherungen wirklich gute Renditen erzielen. Versicherungsgesellschaften erwirtschaften schließlich mit jeder Versicherung hohe Erträge, die von den Versicherten gezahlt werden. Mit jeder Beitragszahlung fallen hohe Kosten und Gebühren an, die Verbraucher nicht überblicken können. Diese Kosten und Gebühren schmälern die Rendite und lassen Lebensversicherungen unattraktiv werden. Bekommen Vertragsinhaber schließlich noch Liquiditätsengpässe, stehen sie vor einem großen Problem. Sollte die Lebensversicherung mit vielen Verlusten gekündigt, verkauft oder irgendwie bis zum Vertragsende gehalten werden? Eine unabhängige Beratung ist an dieser Stelle sehr wichtig und hilfreich. Bankberater vor Ort beraten jedoch leider immer subjektiv und zum Vorteil der Versicherungsgesellschaften. Verbraucher, die verunsichert sind, sollten immer beachten, dass die Kündigung die schlechteste Alternative ist. Von den eingezahlten Beträgen werden bei einer Kündigung hohe Gebühren abgezogen, sodass ein niedriger Rückkaufswert übrig bleibt. Verbraucher sollten daher lieber die Lebensversicherung verkaufen oder die Vertragslaufzeit erfüllen.

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Private Altersvorsorge im Zeichen der Euro- und Schuldenkrise

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Die aktuelle Schuldenkrise in der Europäischen Union wirkt sich mittlerweile auch auf die private Altersvorsorge aus, und zwar besonders auf solche Produkte, bei denen die Zinsen den Hauptanteil der Rendite ausmachen. Das ist zum Beispiel bei Banksparplänen sowie bei klassischen privaten Renten- und Lebensversicherungen der Fall. Durch die niedrigen Leitzinsen sinken nämlich auch die Zinserträge, die der Anleger und Sparer bei diesen Produkten erhalten kann. Daher ist es für manche Anleger durchaus an der Zeit, ihre Strategie im Bereich der Vorsorge zu überdenken und eventuell auf eine andere Anlageform umzusteigen. Aber auch Kunden, die jetzt erst mit dem Aufbau der finanziellen Vorsorge fürs Alter beginnen stehen vor der Entscheidung, welches Produkt im Angesicht der Eurokrise das geeignetste ist.

Die private Altersvorsorge ist neben der gesetzlichen Rente die wichtigste Säule

Wer sich aktuell erstmalig um den Aufbau einer privaten Altersvorsorge kümmert, der sollte zunächst wissen, welche monatliche Rentenzahlung er mit dem jeweiligen Produkt später erreichen möchte. Um dies beurteilen zu können, muss die voraussichtliche Versorgungslücke bekannt sein. Diese kann allerdings nur berechnet werden, wenn die Höhe der späteren gesetzlichen Rente bekannt ist. Ein größerer Unsicherheitsfaktor, denn natürlich kann es im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte hier zu Kürzungen kommen. Grundsätzlich können Verbraucher allerdings zunächst einmal mit dem Betrag kalkulieren, der im jährlichen Bescheid der Rentenversicherungsanstalt unter der Bedingung aufgeführt ist, dass das Einkommen bis zum Renteneintritt auf der aktuellen Basis bleibt. Die Differenz zwischen dem jetzigen Nettogehalt und diesem Betrag ist dann die Versorgungslücke. Diese sollte je nachdem, ob auch noch eine betriebliche Altersvorsorge vorhanden ist, entweder ganz oder zum Teil durch die private Altersvorsorge geschlossen werden.

Welcher Betrag sollte monatlich für die private Altersvorsorge gespart werden?

Aus den zuvor genannten Berechnungen ergibt sich der Betrag, der später durch die private Vorsorge abgedeckt werden soll. Dabei bleibt es natürlich jedem Verbraucher überlassen, ob er sich später insgesamt mit 80 Prozent des bisherigen Nettogehaltes als Einkommen zufriedengibt, oder ob der Betrag mit dem jetzigen Einkommen identisch sein soll. Da dies jeder Anleger anders sieht, lässt sich auch keine pauschale Aussage dazu machen, welchen Betrag man monatlich für den Aufbau der privaten Vorsorge sparen sollte. Dennoch gibt es einige Werte, an denen man sich durchaus orientieren kann. So können zum Beispiel vier Prozent vom Bruttoeinkommen im Zuge der Riester-Rente staatlich gefördert werden, und das Gleiche gilt auch für die betriebliche Altersvorsorge. Wer also monatlich insgesamt rund zehn Prozent seines Bruttoeinkommens in das private Sparen investiert, dürfte im Alter gut versorgt sein.

Welche Produkte kommen für die private Altersvorsorge derzeit infrage?

Die grundsätzlich zur Verfügung stehenden klassischen Vorsorgeprodukte gibt es natürlich auch in Zeiten der Schuldenkrise noch, nur empfiehlt es sich durchaus, einen anderen Schwerpunkt zu setzen. Vielfach vernachlässigt wurde zum Beispiel von vielen Bürgern eine Form der Altersvorsorge, die heute einen immer größer werdenden Zuspruch erhält, und speziell in wirtschaftlich schweren Zeiten optimal ist, und zwar das Investment in Immobilien. Mit Immobilien kann die Altersvorsorge inflationsgeschützt stattfinden, wobei es nicht zwangsläufig der Kauf eines Objektes sein muss. Wer hier das finanzielle Risiko scheut, kann zum Beispiel Anteile an offenen der geschlossenen Immobilienfonds erwerben, und auf diese Weise eine private Altersvorsorge aufbauen.

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Lebensversicherung kündigen: BGH sieht Benachteiligung der Versicherten

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Der Abschluss einer Lebensversicherung wird von vielen Deutschen als notwendiger und sinnvoller Schritt angesehen. Dennoch halten nur wenige bis zum Ende der vertraglich vereinbarten Laufzeit durch. So schätzen Hamburger Verbraucherschützer, dass sich rund 80 Prozent aller Versicherungsnehmer für eine vorzeitige Beendigung entscheiden. Demnach sind Scheidung, Arbeitslosigkeit und finanzielle Engpässe häufig Anlass dazu, die Lebensversicherung zu kündigen. Da diese Maßnahme jedoch zumeist mit geringen Rückkaufswerten verbunden ist, galt sie bislang als vergleichsweise schlechte Alternative. Nun sorgt ein Urteil aus Karlsruhe für Aufregung bei den Versicherern: Der Bundesgerichtshof sprach sich gegen die in der Praxis übliche Zillmerung aus und weicht damit entscheidend von seiner bisherigen Rechtsprechung ab.

Lebensversicherung kündigen oder verkaufen?

Wenn das Geld knapp ist und dringend liquide Mittel benötigt werden, scheint die Kündigung der Lebensversicherung oftmals eine sinnvolle Maßnahme zu sein. Tatsächlich aber ist dem nicht zwangsläufig so. Zwar erweist sich die Kündigung als einfachste der zur Verfügung stehenden Methoden, dafür aber ist sie regelmäßig mit niedrigen Rückkaufwerten verbunden. Insbesondere in den Fällen, in denen die Police bereits wenige Jahre nach dem Abschluss gekündigt wird, müssen Versicherungsnehmer Abstriche hinnehmen. Vor diesem Hintergrund war der Verkauf der Lebensversicherung lange Zeit als die bessere Alternative anzusehen. Wer die Police einem vertrauenswürdigen Händler überließ, durfte mit einer deutlich über dem Rückkaufwert angesiedelten Rendite rechnen. Hieran hat sich nicht viel geändert. Wohl aber an der Attraktivität einer Kündigung: Das neue Urteil des Bundesgerichtshofs erklärt einzelne Klauseln von Versicherungsverträgen für unwirksam und hat damit einen richtungsweisenden Charakter. Wie das Magazin Spiegel berichtet, stehen für die Versicherer nun Erstattungen in einer Höhe von rund zwölf Milliarden Euro an.

Lebensversicherung kündigen und von Nachzahlungen profitieren

In der Versicherungspraxis war es bislang üblich, die durch den Abschluss entstandenen Kosten – welche vor allem die Provision des Vertreters enthalten – mit den anfangs gezahlten Beiträgen zu verrechnen. Diese auch als Zillmerung bezeichnete Handhabung wurde im Rahmen des Versicherungsvertragsgesetzes eingeführt und durch den Gesetzgeber mehrfach bestätigt. Gleiches gilt für den sogenannten Stornoabschlag, der eine Benachteiligung der treuen Versicherungsnehmer vermeiden soll und ebenfalls vertraglich vereinbart ist. Im Falle einer sehr frühen Kündigung bedeutete dies für den Kunden, dass er auf den Großteil seiner geleisteten Zahlungen verzichten musste. Hierin sehen die Karlsruher Richter jedoch „eine unangemessene Benachteiligung des Versicherungsnehmers“. Anders als noch in der Vergangenheit stellten sie die Unwirksamkeit entsprechender Klauseln fest. Von dieser Entscheidung betroffen sind ausdrücklich nicht nur Verträge, die zwischen den Jahren 2002 bis 2007 geschlossen wurden, sondern auch neue Abschlüsse ab 2008. Für die Versicherungen hat dies bedeutende Konsequenzen: Sie können sich nicht nur auf Nachzahlungen in Milliardenhöhe einstellen, sondern auch auf zukünftig höhere Rückkaufwerte.

Alternativen zum Lebensversicherung kündigen?

Versicherungsnehmer profitieren von dem Urteil des Bundesgerichtshofs. Dennoch bleibt ein Problem bestehen: Sowohl die Kündigung als auch der Verkauf der Lebensversicherung bringt den Verlust der Altersvorsorge mit sich. Daher sollten diese Maßnahmen grundsätzlich gut überdacht werden. Wer seine Lebensversicherung nicht zur Kapitalanlage braucht, sondern eigentlich seine Familie absichern möchte, kommt mit einer Risikolebensversicherung oftmals besser zum Ziel. Dann kann die Kapitalversicherung gekündigt werden und eine alternative Form der Altersvorsorge gewählt werden. Vor der Kündigung der Lebensversicherung muß immer beachtet werden, ob ein neuer Risikoschutz möglich ist.

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Augen auf beim Verkauf einer Lebensversicherung

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Kunden, die ihre Lebensversicherung aufgrund finanzieller Engpässe verkaufen möchten, sollten große Vorsicht walten lassen. Der Verkauf einer Lebensversicherung auf dem freien Markt bringt inzwischen unüberschaubare Risiken mit sich. Nicht selten wird der Kunde vom Käufer sprichwörtlich über den Tisch gezogen. Im schlimmsten Fall kann der Verkauf der Lebensversicherung sogar zum Totalverlust führen.

Vorsicht vor unseriösen Angeboten beim Verkauf einer Lebensversicherung

Der Bund der Versicherten (BdV) warnt eindrücklich davor, dass der seriöse Zweitmarkt für Lebensversicherungen tot sei. Aktuell gehe die Wahrscheinlichkeit, eine Police durch einen Verkauf noch zu etwas Geld zu machen, gegen null. Vielmehr sei stattdessen die Gefahr gewachsen, dass man von zwielichtigen Geschäftemachern sprichwörtlich über den Tisch gezogen wird.

Das Internet ist voll von Angeboten rund um den Ankauf von Lebensversicherungen. Dies ist kein Wunder, wenn man bedenkt, dass etwa jede zweite der aktuell mehr als 90 Millionen Policen vorzeitig gekündigt wird. Versprochen werden oftmals Auszahlungen von knapp 200 Prozent des Rückkaufswertes, also bedeutend mehr Geld als der eigene Versicherungsanbieter bei einer vorzeitigen Kündigung auszahlen würde.
Bedenken sollte man hierbei, dass grundsätzlich niemand etwas zu verschenken hat, erst recht nicht Ankäufer von Lebensversicherungen.

Stolperfallen beim Verkauf einer Lebensversicherung

Viele Ankäufer bieten ihren Kunden verlockend hohe Summen, möchten aber den Kaufbetrag nicht auf einmal bezahlen, sondern über einen Zeitraum von sieben oder zehn Jahren staffeln. Somit bleibt erstmal im Dunkeln, wie viel der Kunde letztlich für den Verkauf seiner Lebensversicherung erhalten wird, denn die Kaufverträge werden in den wenigsten Fällen mit einem Sachwert, einer Immobilie oder ähnlichem, abgesichert.
Gleichzeitig kündigen solch unseriöse Käufer die entsprechenden Policen und investieren das Kapital ihrer Kunden in dubiose Anlagegeschäfte. Im schlimmsten Fall muss der Verkäufer über viele Jahre hinweg der versprochenen Auszahlung hinterher laufen. Ein weiterer zusätzlicher Haken hierbei: der Todesfallschutz erlischt mit dem Verkauf der Lebensversicherung. Hier sollten Sie unbedingt darauf achten, dass man Ihnen eine Risikolebensversicherung zum Ausgleich anbietet. Die Kosten dafür sind oftmals nur 10, 20 oder 30 Euro im Monat.

Warum ist der Verkauf einer Lebensversicherung an seriöse Anbieter so schwierig geworden?

Durch einige unseriöse Anbieter auf dem Markt der Lebensversicherungen und den Sog der Finanzkrise ging der einst florierende Handel in die Knie. Seriöse Anbieter kaufen nur sehr selektiv und in geringen Mengen Lebensversicherungen an. Durch das immer wiederkehrende niedrige Zinsniveau wird die Branche zusätzlich geschröpft. Oftmals werden Policen auf Pump angekauft, sodass die Höhe der Kreditzinsen eine große Rolle für die Gewinnspanne spielt. Zudem tendieren die Renditen vieler Versicherungsverträge eher nach unten. Außerdem fehlen immer mehr Abnehmer für die aufgekauften Policen.

Über Alternativen zum Verkauf einer Lebensversicherung nachdenken

Eine gute Alternative zum tatsächlichen Verkauf einer Lebensversicherung ist die Umschichtung eines unrentablen Vertrags in eine bessere Form der Geldanlage. Dabei wird der bestehende Vertrag aufgelöst. Im Zuge der Auflösung kann auch ein kurzfristig vorhandener Kapitalbedarf gedeckt werden, bevor der größere Teil des Rückkaufswertes dann in eine alternative Geldanlage überführt wird. Hierzu dienen Treuhänder, die den Vorgang von der Kündigung bis zur Neuanlage begleiten. Trotz des niedrigen Zinsniveaus sind hier Renditen von über fünf Prozent pro Jahr möglich, die die Rendite aus der Lebensversicherung bei weitem übersteigen. Somit hat man hiermit eine sinnvolle Alternative zum Lebensversicherung verkaufen.

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Steuererleichterungen in den USA lassen Rendite der Staatsanleihen steigen

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Aktuelle Meldungen von Steuererleichterungen in den USA haben die Renditen für US Anleihen mit 10 Jähriger Laufzeit auf 3,25 % klettern lassen. Diese haben sogar Auswirkungen auf den Wechselkurs des Dollars gehabt. Allerdings hat die Maßnahme nur die Sorge vor wachsender Inflation geschürt. Besonders in den Focus geraten waren die Einzelwerte von MC Donalds. Die Aktien der Burgerkette waren um 2% gefallen. Sie waren Hauptverlierer im Dow Jones.
US Präsident Barack Obama hatte die Steuererleichterungen selbst mit auf den Weg gebracht. Das Gesamtvolumen an Erleichterungen ist auf 858 Mrd. Dollar angelegt.
Aus Angst vor Rückkehr der Rezession legen Kapitaleigner ihr Geld vorwiegend in sogenannten Bonds (Staatsanleihen an). Wegen unsicherer Konjunkturaussichten kaufe man Staatsanleihen, so die Anleger.
Andererseits muss man sehen, dass die US Regierung Staatsanleihen verkauft um Schulden zu begleichen. Staatsanleihen aus den USA haben ganz unterschiedliche Laufzeiten zwischen 2 und 10 Jahren, Treaury Bonds haben sogar 30 Jahre. T-Bonds werden von der FED (Nationalbank) an Banken (z.B. Goldmann und Schachs) verkauft, die ihrerseits dann die Anleihen auf dem freien Markt verkaufen. Ist die Nachfrage gering, erhöht sich die Rendite und umgekehrt. Deshalb entwickeln sich T-Bonds und T-Bonds – Yields(= Renditen) immer entgegengesetzt.
Steuererleichterungen bedeuten aber auch immer wieder staatliche Mindereinnahmen, in den USA wird insgesamt ein Defizit von ca. 900 Milliarden US Dollar erwartet. Diese Erwartungen haben zunächst den Druck auf die Staatsanleihen erheblich erhöht. D.H. die Unsicherheit über das, was zu erwarten ist von der US Wirtschaft, bleibt. Vor allem die Angst vor steigenden Preisen. Auch der Immobilienmarkt der USA hat sich noch nicht erholt.
Der amerikanische Staat springt nur dann und dort ein, wo sich kein Privatinvestor findet. Damit hat der Staat die Möglichkeit, auf seine Mittel (z.B. Steuererleichterungen, die alten Programme laufen zum Ende 2010 aus) einzusetzen. Viele spekulieren mit einer Deflation, genauso viele aber auch mit einer Inflation. Diese wäre Gift für Besitzer von Staatsanleihen, weil als Ausgleich für den Kaufkraftverlust höhere Zinsen verlangt werden würden. Alte Anleihen würden somit ganz schnell an Wert verlieren, ihre Besitzer säßen in einer Schuldenfalle. Neue Anleihen würden zu ganz neuen, höheren Kursen herausgebracht werden müssen.

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Bei Anleihen sollte man immer Rendite und Sicherheit im Auge behalten

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Waren es vor wenigen Jahren noch die Investoren die ihr Geld in Aktien angelegt haben und wirklich guten Nerven brauchten, sind es heute teils auch die Besitzer von Anleihen. Bei Anleihen sollte man demnach in Zeiten wie diesen sowohl die Rendite als auch das Ausfallsrisiko im Auge behalten. Auf der verzweifelten Suche nach Sicherheit und Stabilität haben neben den Spareinlagen in den letzten beiden Jahren vor allem auch die Anleihen eine wahre Renaissance erlebt. Und bald gab es aufgrund schlechter Performancezahlen in vielen Portfolios neben den klassischen Staatsanleihen mit sehr guter Bonität auch Unternehmensanleihen und Staatsanleihen von schlechter eingestuften Ländern.
Was viele in diesem Zusammenhang aber immer noch nicht wissen, ist die Tatsache, dass der Käufer einer Unternehmensanleihe dem Herausgeber dieses Papiers bildlich gesprochen einen Kredit gibt, den dieser dann mit Zinsen an den Wertpapierkäufer zurückzahlt. Warum waren dann wohl die Renditeaufschläge bei gewissen Anleihen in den letzten Monaten so hoch? Wahrscheinlich weil die Bonität der Schuldner von bestimmten Anleihen eben dementsprechend war. Aus diesem Grund ist die Rendite bei Anleihen nicht alles. Vielmehr gilt es im gleichen Gewicht auch das Risiko abzuwägen.
Aufgrund der teils sehr schwierigen Situation für Unternehmen sich am Kapitalmarkt Geld zu besorgen ist im Moment das Angebot an Neuemissionen sehr groß. Gerade in dieser Zeit gilt es aber besonders zu hinterfragen wie viel Risiko man für eine gewisse Rendite bereit ist auf sich zu nehmen. Unter diesen Voraussetzungen ist der Anleihemarkt in gewisser Hinsicht sogar mit dem Aktienmarkt zu vergleichen.
Abzuraten ist von sogenannten Hochzinsanleihen mit schlechter Bonität. Was nützt die beste versprochene Rendite, wenn das Unternehmen oder Staat der die Anleihe begibt Pleite geht. Dieses Risiko kann man minimieren, indem man im Vorfeld bereits eine Bonitätsanalyse des Unternehmens bzw. des begebenden Landes macht. Es gilt auch hier der Grundsatz, dass ein Unternehmen bzw. ein Land nicht umsonst bereit ist eine Rendite über dem üblichen Marktniveau zu bieten. In der Regel eben auch nur dann, wenn das Ausfallsrisiko um diesen Faktor höher ist. Anders ist die Situation z.B. bei Unternehmen mit gesunder Finanzstruktur, die zudem auch noch aus einer Branche stammen die nicht zyklisch ist.

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Laut Magazin “Finanztest” haben Garantiezertifikate oft eine magere Rendite

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Die Bankenkrise hat Verunsicherung bei den Anlegern hinterlassen. Man fragt sich, wie man sein Geld am sichersten anlegen kann, ohne ein zu großes Risiko einzugehen. Sehr beliebt bei Kunden sind Garantiezertifikate, da diese die Garantie bieten, dass man zumindest das eingesetzte Kapital wieder zurück erhält. Sie setzen auf die Entwicklung eines Grundwertes wie einem Aktienindex, einer Einzelaktie oder einem Aktienkorb. Da nur mit einem kleineren Betrag des angelegten Geldes am Kapitalmarkt spekuliert wird, ist kaum ein Risiko vorhanden. Das Geld kommt zurück, wenn die Spekulation nicht funktioniert. Der Anleger hofft natürlich auf das Gegenteil, denn dann erhält er im Idealfall eine ordentliche Rendite. Der Hauptteil des angelegten Betrags geht in Anleihen ohne Zinsabwurf, die aber das angelegte Geld sichern.
Finanztest hat nun sechs dieser Garantiezertifikate genauer betrachtet. Diese Zertifikate kamen alle zwischen April und Mai 2010 erstmals auf den Markt. Dabei kam zu Tage, dass sich solch eine Investition wegen hoher Kosten nicht so sehr lohnt, wie die meisten Anleger hoffen. Die Einzigen, für die sich die Anlage wirklich lohnt, sind laut Finanztest-Ergebnis die anbietenden Banken. Was viele Anleger nicht bedenken ist, dass sich die Garantie nur auf das Ende der Laufzeit des Zertifikats bezieht und man eventuell nicht ohne Verluste vorzeitig an sein Geld kommt. Denn dann besteht nur die Möglichkeit des Verkaufs an der Börse.
Finanztest fertigte eine Wahrscheinlichkeitsanalyse von den Renditen der Produkte an. Dabei fand die Zeitung heraus, dass die angegebenen Renditen der meisten getesteten Produkte kaum wirklich erreicht werden. In der angesetzten Simulation, die stellvertretend für die meisten auf dem Markt erhältlichen Zertifikate steht, kam dieser Maximalbetrag nur bei 10 bis 15 % der Anleger zur Auszahlung. Die Wahrscheinlichkeit für eine unbefriedigende Rendite ist laut Finanztest überaus groß. In einem Fall wurde sogar ein Verlust festgestellt, aber die größte Wahrscheinlichkeit ist, dass man am Ende der Laufzeit der Zertifikate nur mit dem Kapital aus der Anlage heraus geht, mit dem man einst gestartet ist.
Aber warum ist die Rendite schlussendlich in vielen Fällen so niedrig? Die ausgebenden Banken veranschlagen Aufgabeausschläge von bis zu 2,5 % und Vertriebsprovisionen bis zu 4 %. Und die Banken nutzen den Bezug auf den Kursindex anstelle des Performance-Index, um die Dividenden nicht an den Kunden weiterzugeben, sondern selber zu nutzen.
Ein solches Zertifikat sorgt so zwar für Sicherheit, aber in den allerwenigsten Fällen für den angestrebten Gewinn.

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