From the Blog...

Private Altersvorsorge mit Riester in der Kritik

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Auch aktuell gibt es wieder einmal heftige Kritik an den verschiedenen Riester-Produkten, die inzwischen von vielen Millionen Bundesbürgern im Bereich private Altersvorsorge in Anspruch genommen werden. Über die Parteigrenzen hinweg kritisieren viele Politiker derzeit vor allen Dingen, dass die Produkte nicht transparent genug sind und teilweise mit deutlich zu hohen Gebühren verbunden sind, was zu einer zu geringen Rendite führt. Von der ursprünglich gut gemeinten Idee der Riester-Förderung ist in der Praxis anscheinend nicht mehr ganz so viel übrig geblieben, was in erster Linie an den jeweiligen Finanzprodukten liegt, die im Zuge der Riester-Rente genutzt werden können. Da der Markt der Privatvorsorge für die Anbieter jedoch sehr attraktiv ist, gibt es dennoch immer mehr Produkte, was für den Sparer die Transparenz noch geringer werden lässt. Inzwischen treten sowohl die Banken als auch Versicherer und Fondsgesellschaften in diesem Segment als Anbieter auf.

Oftmals sind die Riester-Produkte zur privaten Altersvorsorge zu undurchsichtig

Ein deutlicher Kritikpunkt an vielen Riester-Produkten besteht darin, dass die jeweiligen Finanz- und Versicherungsprodukte für den Kunden zu undurchsichtig geworden sind. Die nahezu einzige Ausnahme bildet der Banksparplan, jedoch ist dieser auch mit der im Durchschnitt geringsten Rendite ausgestattet. Die meisten Kunden entscheiden sich jedoch nach wie vor entweder für eine private Rentenversicherung oder für einen Fondssparplan (Riester-Fonds), und gerade bei diesen zwei Produkten fehlt es mitunter an ausreichender Transparenz. Das betrifft in der Regel sowohl die Eigenschaften des Produktes als auch die Gebühren, die für den Kunden und Sparer oftmals nicht ersichtlich bzw. überhaupt bekannt sind. Grundsätzlich müsse man allerdings laut Arbeitsministerium dennoch zwischen den guten und den eher kundenunfreundlichen und intransparenten Angeboten unterscheiden, sodass man nicht alle Riester-Produkte in einen Topf werfen dürfe. Daher plant die Regierung auch neue Regelungen, die zu einer erhöhten Verbraucherfreundlichkeit der Riester-Produkte führen soll.

Zu hohe Kosten und Gebühren im Bereich private Altersvorsorge mit Riester

Aber nicht nur die unzureichende Transparenz vieler Produkte aus dem Bereich der Riester-Rente steht in der Kritik, sondern vor allem bemängeln Politiker, Finanzexperten und Verbraucherschützer die teilweise viel zu hohen Kosten und Gebühren, die auf den Kunden und Sparer zukommen. Auch hier bildet im Prinzip nur der Banksparplan eine Ausnahme, denn hier muss der Kunde weder Gebühren noch etwaige Provisionen zahlen. Bei dem Fondsinvestments gibt es hingegen immer Gebühren, zum Beispiel in Form des Ausgabeaufschlages und/oder der Managementgebühr, die gerade bei den Riester.Fonds nicht gerad gering sind, und auch bei der privaten Rentenversicherung fallen Gebühren an, nämlich einerseits die Abschlussgebühr und andererseits die laufenden Verwaltungsgebühren. Die Kapitallebensversicherung ist auch keine Alternative, denn sie ist einerseits nicht einmal riesterfähig und die Kosten sind andererseits durch den Risikoanteil noch höher als bei der privaten Rentenversicherung.

Wohnriester wird zur gefragten privaten Altersvorsorge

Eine fast logische Konsequenz aus den vorangegangenen Kritikpunkten beobachten die Experten derzeit, nämlich die zunehmende Beliebtheit von Wohnriester als weitere Riester-Variante. Deutlich zeigt sich diese Entwicklung aus den Zahlen des ersten Quartals 2012, denn von insgesamt knapp 120.000 abgeschlossenen Riester-Verträgen waren über 50 Prozent sogenannte Wohn-Riester-Verträge. Insofern ist eindeutig zu erkennen, dass das Investment in Immobilien mittlerweile auch in den Bereich private Altersvorsorge in Kombination mit der Riester-Förderung Einzug gehalten hat.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)
Continue Reading…

Es riestert schon…

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Der ehemalige Sozialminister Nobert Blüm hat ausgesprochen, was viele schon lange denken: „Riesters Rentenreform macht die Rentner ärmer, die Rente unsicherer und ungerechter und die Gesamtversorgung teurer“. So die Worte von Blüm in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischenberger“. Die Riester Rente ist teuer und nützt nur wenigen als Altersvorsorge. Vor allem Menschen, welche zwingend bei der späteren Rente Unterstützung benötigen, haben von den Riestermodellen keinen Nutzen. Im Gegenteil, Sie finanzieren die Riester Rente mit Ihren Steuern noch mit. Lediglich die Versicherungswirtschaft hat von Riester profitiert. Milliarden sind in die Wirtschaft geflossen. Und so ganz nebenbei wurde die altbewährte Rentenversicherung ruiniert.

Riester Rente = ungeliebtes Kind

In den letzten 10 Jahren haben sich Politiker redlich Mühe gegeben, die Riesterrente ihren Schäfchen schmackhaft zu machen. Gelungen ist es ihnen nicht. Obwohl genügend Leckerchen bereitgestellt wurden, interessiert sich immer noch der größte Teil der Deutschen nicht für die Riesterrente. Und auch die am Jahresanfang eingeführten Veränderungen dürften nicht zum Freudentanz beim Thema Riester beitragen, denn die Änderungen gehen eindeutig zu Lasten der Riestermodelle. Sinkender Garantiezins, eingezahlter Mindestbeitrag und längere Wartezeiten auf Auszahlungen lassen diese Rentenform weiterhin unbeliebt bleiben.

Unter der Matratze ist Ihr Geld sicher

Kein Wunder, dass die Deutschen sich nicht für das Riesterprojekt erwärmen können. Eine Studie zeigt, dass die Sparverträge sich nicht wirklich lohnen. Zu den schlechten Zinsen kommen auch noch schlechte Konditionen und von den steuerlichen Ersparnissen profitieren sowieso nur die Besserverdiener. Die Erwartungen, welche in die Riesterrente gestellt wurden, konnten bis heute nicht erfüllt werden. Viele Riesterprodukte haben sich sogar zu Ungunsten der Sparer entwickelt. Hohe Gebühren, schlechte Renditen und fehlende Transparenz machen Riester zu einem ungeliebten Produkt. Sollten Sie also gerade mit dem Gedanken spielen, eine Riesterrente abzuschließen, sollten Sie noch mal darüber nachdenken. Unter Ihrer Matratze ist Ihr Geld vielleicht nicht schlechter angelegt.

Riester sichert nicht Ihre Rente

Laut Blüms Berechnungen sollen die Versicherungen derzeit etwa 40 Milliarden an den Riestermodellen verdient haben. Und was haben Sie davon? Laut Verbraucherexperten nicht mehr, als wenn Sie Ihr Geld unter die Matratze gelegt hätten. Zur Einführung der Riesterrente waren noch ganz passable Tarife vorhanden. Inzwischen hat sich das Produkt zum Nachteil der Verbraucher entwickelt. Laut einer Studie muss eine heute 35-jährige Frau 85 Jahre alt werden, um mit staatlichen Zulagen und Einzahlungen auf eine Rendite von 2,5 Prozent zu kommen. Möchten Sie wenigsten Ihre Spareinlagen und die Zuschüsse erhalten, sollten Sie sich anstrengen, mindestens 77 Jahre alt zu werden. Kommen Sie nicht auf den Gedanken, auch noch höhere Zinsen und einen Ausgleich der Inflation zu erwarten, denn dann müssen Sie ganze 104 Jahre werden. Da können Sie Ihr Geld wirklich lieber in den Sparstrumpf stecken, denn dort haben Sie wenigstens Ihr Geld immer parat.

Riester Rente: Nachbesserungen sind angedacht

Mit seinem vernichtenden Urteil steht Blüm nicht allein. Auch andere Verbraucherschützer kritisieren die Riesterrente seit Jahren. Komplizierte, unrentabel und undurchsichtig, seien die Produkte. Nun will die CDU die Modelle für die Riester Rente nachbessern.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Lebensversicherungen büßen weiter ein

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Tag für Tag gibt es neue Hiobsbotschaften zur Lebensversicherung. Nicht nur, dass die zugesicherten Renditen nicht mehr sicher sind, nun ist die Lebensversicherung auch als Altersvorsorge unattraktiver geworden. Denn in 2012 starten die ersten Schritte zur Einführung eines höheren Eintrittsalters zur Rente. 2007 wurde darüber beschlossen, was sich seit Januar 2012 auswirkt. Das Renteneintrittsalter wird schrittweise bis 2029 angehoben. Dann soll es erst ab 67 die Rente geben. Und diese Regelung wirkt sich auch auf Versicherungsverträge der Rürup-Rente, Riester-Rente und Lebensversicherung aus.

Was hat die Rente mit der Lebensversicherung zu tun?

Möchten Sie demnächst eine Lebensversicherung abschließen, weil Sie auf Nummer Sicher gehen und risikoreiche Anlagen meiden wollen? Dann wird es Ihnen wie Riester- und Rürup-Anleger gehen. Schließen Sie ab dem 01.Januar 2012 eine Riester-Rente, Rürup-Rente oder betriebliche Altersvorsorge ab, darf diese frühestens mit 62 Jahren ausgezahlt werden, wenn Sie die gesamte staatliche Förderung einstreichen möchten. Wollen Sie unbedingt auf eine Lebensversicherung setzen, werden Ihre Erträge zwar zukünftig nur noch zur Hälfte besteuert, aber dafür müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein. Die Versicherungsleistung darf frühestens nach 12 Jahren nach Vertragsabschluss ausgezahlt werden und nicht vor dem 62.Lebensjahr. Lösen Sie Ihre Lebensversicherung aus persönlichen Gründen vorher auf, gehen Ihnen alle steuerlichen Vorteile flöten.

Lebensversicherung sinnvoll?

Lebensversicherungen verlieren immer mehr an Attraktivität. Sinkende Rendite und staatliche Vorschriften machen die Lebensversicherung als sichere Vorsorge uninteressant. Kein Wunder, dass alte neue Anlagen im Auge des Betrachters liegen. Die unrentable Geldanlage bietet zwar viel Sicherheit, doch auch wenig Gewinn. Nicht einmal die Inflationsrate können Sie mit einer Lebensversicherung erwirtschaften.

Unabhängig mit Sachwert

Mit Sachwert-Anlagen sind Sie auf dem richtigen Weg. Ob Grundstücke, fremdgenutzte Wohnungen oder ganze Häuser, diese Dinge sind nicht von der Kaufkraft abhängig. Fragen Sie sich doch mal, warum so viele erfolgreiche Leute auf Immobilien setzen. Der Grund dafür liegt im Gewinn. Wer Sachwert besitzt, ist Geldbesitzern gegenüber im Vorteil. Eine Immobilie bleibt immer eine Immobilie. Daran wird sich nichts ändern. Weder eine Wirtschaftskrise noch eine andere Katastrophe kann das verhindern. Sachwertanlagen sind die ideale Lösung für Liquidität, Sicherheit und Rendite. Keine Geldanlage kann damit konkurrieren. Unternehmen wie die Sachwert S&K AG wissen zudem die besten Schnäppchen zu entdecken und preisgünstig zu erwerben. Wer kann da schon „Nein“ sagen?

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Nicht nur der Winter, auch das Riestern…

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

läßt viele Deutsche kalt. Das von der damaligen Regierung gefeierte Konzept für die staatlich geförderte Altersvorsorge leidet unter extremem Desinteresse seitens der Deutschen. Der Focus hat in seiner Online Ausgabe Zahlen und Fakten veröffentlicht, die von einer von der Postbank durchgeführten Studie stammen.

Vollkommen desinteressiert

Das wäre übertrieben, aber immerhin seien 46% der Befragten nicht genügend aufgeklärt, bzw. haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Interessanterweise gilt bei vielen Bundesbürgern immer noch eine private Rentenversicherung, bzw. eine Lebensversicherung als adäquates Mittel zur privaten Vorsorge. Es hat sich – so hat es den Anschein – noch nicht herumgesprochen, daß immer mehr Deutsche Ihre Lebensversicherung verkaufen.

Insbesondere aufgrund der mehr und mehr fallenden Rendite, und ein Ende dieser Talfahrt ist nicht in Sicht, wird die Lebensversicherung unattraktiv. Das ist mit ein Grund dafür, warum viele Kunden der Versicherung den Rücken kehren und die Lebensversicherung verkaufen. Bei Rentenversicherungen ist ein ähnlicher Trend feststellbar. Allerdings kommen hier keine Risikoabschläge auf den gezahlten Beitrag zum Tragen. Die Rendite, die ausgekehrt wird, bezieht sich prozentual immer auf den sogenannten Sparanteil. also das, was vom Beitrag noch übrigbleibt, wenn Abschluß- und Verwaltungskosten bereits abgezogen wurden. Bei der Lebensversicherung wird auch noch ein Risikobeitrag erhoben, der der Absicherung der Zahlung im Fall des Ablebens des Versicherten dient.

Riester Verträge nicht viel attraktiver

Aber auch beim Riester Vertrag kann man nicht wirklich von einer Top-Altersvorsorge sprechen. Für 2012 stehen bei Riester Verträgen außerdem wichtige Änderungen an, die das Riestern für die Deutschen nicht gerade zum neuen Volkssport machen wird:

Für alle nach Silvester abgeschlossenen Verträge sinkt die gesetzlich garantierte Mindestverzinsung von bislang 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent. Gerade bei langen Laufzeiten kann das die Höhe der ausgezahlten Rente deutlich mindern.
Bei Neuabschlüssen ab 2012 muss der Versicherte zwei Jahre länger auf die Auszahlung warten: Das Mindestalter für den Beginn der Renten- oder Kapitalauszahlung steigt vom 60. auf das 62. Lebensjahr.
Jeder Riester-Sparer muss ab 2012 mindestens fünf Euro pro Monat – also jährlich mindestens 60 Euro – als Eigenbeitrag aufbringen, um die volle staatliche Sparzulage von bis zu 154 Euro im Jahr zu erhalten. Diese Neuregelung ist wichtig für Ehepaare, bei denen einer der Ehepartner nicht selbst berufstätig ist. Bei Abschluss eines eigenen Riester-Vertrages musste dieser bislang in der Regel selbst keinen eigenen Mindestbeitrag leisten, um die volle staatliche Zulage zu bekommen. Dieser Vorteil fällt ab dem kommenden Jahr weg. (Quelle: Focus)

Die Frage, die sich dabei stellt, ist doch, ob der Staat tatsächlich ein Interesse daran hat, daß der Bürger privat vorsorgt. Angesichts leerer Staatskassen, ungewissem Ausgang der europäischen Schuldenkrise und vielen weiteren Unwägbarkeiten, erscheint es ziemlich logisch, daß der Staat ein Interesse haben sollte. Warum allerdings die privaten Altersvorsorgemöglichkeiten dann regelmäßig beschnitten und besteuert werden, versteht wohl kaum einer.

Richtig gut vorsorgen!

Da verwundert es denn nun auch nicht wirklich, daß das Riestern nicht gut bei den deutschen Arbeitnehmern ankommt. Was heutzutage zählt, sind Sicherheit und Rendite. Sicherheit einmal bei den angelegten Geldern und natürlich auch bei dem Versprechen auf die Rendite. Die Rendite selbst sollte deutlich über 6% betragen, wenn nach Abzug der Abgeltungssteuer (Kapitalertragssteuer) und Herausrechnen der Inflation noch ein reales Wachstum bleiben soll. Am besten ist, man läßt sich für seine Altersvorsorge von Experten beraten, die nicht von einer Versicherungsgesellschaft bezahlt werden.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Altersvorsorge – „Riester lohnt sich nicht“

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Dies ist sinngemäß die Aussage zum Thema Riester Rente vom Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Gert Wagner. Zumindest sieht er das laut einem Artikel der Berliner Zeitung in deren Online Ausgabe so. Was steckt hinter einer solchen Aussage?

Sind Riester Verträge sinnlos?

Man sollte meinen, daß Herr Wagner damit die gesamte Riesterförderung in Frage stellt, aber dem ist nicht so. Die Aussage, daß sich die Riester Rente nicht lohne, bezieht sich in diesem Zusammenhang ausschließlich auf die Geringverdiener, die nach Aussagen Wagners ohnehin oft von der Grundsicherung im Alter abhängig seien. abgesehen davon, fällt es einem Menschen oder einer Familie sicherlich schwerer, Geld für eine Riester Rente zur Seite zu legen, wenn das Haushaltseinkommen ohnehin gerade zur Deckung der Lebenshaltungskosten ausreicht.

Für das Alter vorsorgen – wichtiger denn je!

Dennoch ist es ganz klar, daß ein jeder für seinen Ruhestand Vorsorge betreiben sollte. Die finanziellen Möglichkeiten des Staates, hier für seine Bürger Vorsorge zu betrieben sind eng, wenn nicht sogar nicht vorhanden. Das ist ja auch der Grund für die vielen Fördermöglichkeiten, sei es nun Riester oder Rürup.

Der Vorteil einer solchen Anlage ist, daß die Gelder bis zum Renteneintritt quasi eingefroren sind: man kommt an das Geld nur schwer bis gar nicht heran, wenn es für andere Ausgaben an anderer Stelle klemmt. Dieser Vorteil gilt natürlich hauptsächlich für die Pfändungssicherheit. Allerdings kann man sich den Vertrag quasi rückabwickeln lassen. Dabei müssen aber auch alle gezahlten Zuschüsse des Staates zurückerstattet werden. Das lohnt sich in den wenigsten Fällen. Bei einer Basis Rente ist dies nicht möglich.

Richtig vorsorgen

Es gibt wohl kein allgemeingültiges Rezept, das man für jeden Menschen für die private Altersvorsorge anwenden kann. Aber es gibt einige Grundbedingungen, die man erfüllen sollte, um ruhig schlafen zu können.

Absicherung des eingezahlten Geldes

Die eingezahlten Beträge sollten nach Möglichkeit ohne Kosten direkt dem eigenen Konto zugute kommen. Gleichzeitig ist die Absicherung des Kapitals wichtig. es nützt ja nichts, wenn das Geld zu 100% in einen Altersvorsorgetopf kommt, dieser Topf dann aber zum Ruhestand 100% geleert vorgefunden wird. Die Absicherung erfolgt am besten über Sachwerte, da man hierbei den Risiken des Euro oder anderen Währungen nicht ausgesetzt ist. Welche Sachwerte sich besonders eigenen, ist schnell geklärt: es sollte nach Möglichkeit ein Sachwert sein, der langfristig stabil gehandelt wird, eher eine Wertsteigerung erwarten läßt, und der eine eigene (innere) Rendite hat. dies können beispielsweise Immobilien sein, die eine gute Mietrendite haben und grundsolide gewartet werden.

Renditechancen nutzen

Die schönste Altersvorsorge nutzt wenig, wenn das Geld sich nicht adäquat vermehrt. Das Mindeste ist dabei der gleiche Satz wie die jeweilige Inflationsrate. Denn die Geldentwertung macht natürlich auch nicht vor Ihrer Altersvorsorge und Ihrem Ersparten halt. Optimal ist eine Rendite, wenn sie die Geldentwertung (gehen Sie vorsichtigerweise mindestens von 3% aus) doppelt schlägt, oder sogar noch höher ist. Achten Sie aber immer bei der Rendite gleichzeitig auf die Absicherung des Geldes.

Riester lieber lassen?

Im Einzelfall kann und muß geprüft werden, ob sich die weitere Einzahlung in einen Riestervertrag rentiert. Jedoch ist eine Rückabwicklung eines solchen Vertrags wohl in den seltensten Fällen zu empfehlen. Lassen Sie sich am besten von einem Experten beraten.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Ein weiterer K.O.-Schlag für die Lebensversicherung

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Wie n-tv in seiner Online Ausgabe berichtet, werden die Altersgrenzen für die Steuerbegünstigung der Lebensversicherung weiter angehoben. Das ist ein weiterer Schlag ins Kontor derjenigen, die sich mit einer Lebensversicherung einen frühen Ruhestand zusammensparen wollten.

Lebensversicherungen waren früher einmal ein begehrtes Sparmodell. Denn die Beiträge ließen sich als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abrechnen und die Auszahlung war bei mindestens zwölf Jahre laufenden Verträgen steuerfrei. Hinzu kamen satte Überschüsse, die die Abschlußkosten und die jährlich anfallenden Verwaltungskosten wieder wett machten.

Die Zeit heilt alle Wunden?

Im Falle der Lebensversicherung müssen Sparer allerdings mit der Zeit immer mehr Wunden hinnehmen. Der Garantiezins für Neuverträge sinkt stetig und erreicht mit ab 2012 geltenden 1,75% einen historischen Tiefststand. Gleichzeitig sinkt aber auch die zu erwartende Rendite aus dem verbleibenden Sparanteil. Während vor einige Jahren – oder besser noch: Jahrzehnten! – mit einer Rendite von rund 7% zu rechnen war, erreichen die Versicherer oftmals nur noch magere 3% – wenn überhaupt! Damit erreichen manche Gesellschaften nicht einmal mehr eine Rendite der eingezahlten Beiträge. Der Rückkaufswert der Versicherung steigt nur deshalb, weil Jahr für Jahr eingezahlt wird.

Was tun, sprach Zeus?

Hier muß jeder Sparer sich überlegen, ob die Lebensversicherung noch eine sinnvolle Altersvorsorge ist. Im Einzelfall muß geprüft werden, was sich mehr lohnt: Lebensversicherung verkaufen oder besser die Lebensversicherung optimieren. Unabhängige Experten raten schon lange nicht mehr dazu, eine Kapital-Lebensversicherung für die Absicherung des Ruhestands einzusetzen. Die Empfehlung geht ganz klar in Richtung Sachwert. Der Anleger sollte darauf achten, daß zum einen die eingesetzten Gelder abgesichert sind. Dies geht beispielsweise bei einem Investment in Immobilien über eine Grundbuchabsicherung. Und zum anderen ist die Rendite für ein gutes Investment entscheidend. Kostenbereinigt sollte die Rendite wenigstens 5% betragen, damit neben dem Inflationsausgleich auch ein Wachstum des realen Wertes zu Buche schlägt.

Auch Riesterer sind betroffen!

Was für die normalen kapitalbildenden Lebensversicherungen gilt, gilt jetzt auch für Riester- und Rürup-Rentenverträge sowie für die betriebliche Altersvorsorge. Auch da wird zum 1. Januar 2012 die Altersgrenze angehoben. Wer noch von den steuerlichen Vorteilen profitieren will, muß dann bis zu seinem 62. Lebensjahr sparen. Die Änderung bei Riesterverträgen wird nicht so stark ins Gewicht fallen, da die Altersgrenze für das Rentenalter ohnehin auf 67 liegt. Für Selbständige ist die Änderung aber sehr wohl relevant, da sich dadurch neue Fakten in der Lebensplanung ergeben.

Wichtig ist…

…daß die Änderungen nur die neu abgeschlossenen Verträge betrifft. Für alle bereits laufenden Verträge besteht Bestandsschutz. Im Dschungel der deutschen Gesetzgebung ist nunmehr aber kein weiterer Lichtflecken entstanden, sondern vor allem Berater müssen in der Zukunft deutlich genauer schauen, wann welche Verträge abgeschlossen wurden, um zu einem sinnvollen Investment raten zu können. Generell sollte man sich aber vor dem Abschluß einer kapitalbildenden Lebensversicherung fragen, ob diese wirklich erfüllen kann, was man braucht. Eine Absicherung der Familienangehörigen ist über eine Risiko-Lebensversicherung wesentlich günstiger und mit höherer Absicherung machbar. Für die Bildung eines Kapitalstocks für das Alter sind Lebensversicherungen wohl nur in den seltensten Fällen anzuraten. dies muß natürlich in jedem Fall einzeln geprüft werden.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Staatliche Zulagen und Steuervorteile bei der Riester-Rente nicht verschenken

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Der Aufbau einer privaten Altersvorsorge ist unerlässlich. Durch sinkende Geburtenraten und steigende Lebenserwartung ermöglicht die gesetzliche Rentenversicherung, basierend auf dem Generationenvertrag, im Alter keine ausreichende Einnahmequelle mehr. Um diese Versorgungslücke zu schließen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Besonders sinnvoll ist es, den Staat an dem Aufbau einer privaten Rente zu beteiligen.
Dies ist unter anderem bei der so genannten Riester-Rente möglich. Bei dieser Form der privaten Altersvorsorge gibt es eine jährliche Grundzulage von 154 Euro, zusätzlich für kindergeldberechtigte Kinder 185 Euro pro Jahr (für ab 2008 geborene Kinder sogar 300 Euro). Um diese Förderung zu erhalten, muss ein Mindesteigenbeitrag in den Vertrag eingezahlt werden. Damit die Riester-Rente durch die Grundzulage nicht nur für Familien mit Kindern, sondern auch für Besserverdiener interessant ist, gibt es die Möglichkeit, die Eigenbeiträge bis zur Höchstgrenze von 2.100 Euro (abzüglich der erhaltenen Zulagen) steuerlich geltend zu machen, was zu einer zusätzlichen Ersparnis führen kann.
Für alle, die das 25. Lebensjahr noch nicht beendet haben, gibt es zusätzlich einen einmaligen Berufseinsteigerbonus i.H.v. 200 Euro.
Die persönliche Förderquote kann mit Hilfe von verschiedenen Finanzportalen im Internet oder bei einer individuellen Bankberatung ermittelt werden.
Grundsätzlich können beispielsweise alle sozialversicherungspflichtig Angestellten, Bezieher von Arbeitslosengeld und Wehr- oder Zivildienstleistende diese staatliche Förderung nutzen. Eine ausführliche Liste der Zulagenberechtigten ist im Internet verfügbar. Außerdem gibt es auch für nicht Zulagenberechtigte Personen die Möglichkeit, die staatlichen Förderungen zu nutzen. Hierfür gibt es einige Bedingungen, die erfüllt werden müssen. Der nicht Zulagenberechtigte muss einen Ehepartner haben, der Zulagenberechtigt ist, und einen Riestervertrag besitzt oder diesen neu abschließt. Wenn dies der Fall ist, kann der sogenannte mittelbar Förderberechtigte auch die staatlichen Zulagen erhalten – in der Regel sogar, ohne eigene Einzahlungen leisten zu müssen.
Die Riester-Rente lohnt sich durch Zulagen und Steuerersparnis für alle Förderberechtigten. Es empfiehlt sich, auch bei bestehenden Verträgen zu prüfen, ob ein Dauerzulagenantrag gestellt wurde. Dieser sorgt automatisch dafür, dass die staatliche Zulage jährlich auf den Riestervertrag gebucht wird.

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

Riester-Förderung verhalf der Branche 2008 zu einem Plus

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Vor allem die vierte und letzte Förderstufe bei der Riester-Rente bescherte der Lebensversicherungs-Branche 2008 Zuwächse in der Versicherungssumme sowohl im Neugeschäft als auch im Bestand. Der Anteil an Riester- und Rürup-Verträgen an der Gesamtzahl aller Verträge nahm zu. Dagegen verloren die Kapitallebensversicherungen weiter an Bedeutung.
In einem Beitrag in der Zeitschrift “Versicherungsmagazin” (Heft 8/2009, S. 42 – 45) gibt Rolf Schlüter auf Grundlage der aktuellen statistischen Rundschreiben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft einen Überblick darüber, wie die deutsche Versicherungswirtschaft bisher mit der Finanzmarktkrise fertig geworden ist.
Das Neugeschäft 2008 in der Lebensversicherung ist erwartungsgemäß im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, gemessen an der Stückzahl wurden 12,2 % weniger Verträge abgeschlossen. Die Versicherungssumme stieg dagegen insgesamt um 2,56 %, der laufende Beitrag um 7,18 %. Hier wirkte sich vor allem der Übergang auf die vierte Riester-Förderstufe aus. Während Einzel-Kapitalversicherungen bei Versicherungen gegen laufenden Beitrag um 2 % zurückgingen und nun noch 11 % innerhalb der Neugeschäftsstruktur ausmachen, stieg der Anteil von Rentenversicherungen um 3 % auf 32 % und von fondsgebundenen Versicherungen um 2 % auf 35 %. Im Bestand verringerte sich die Zahl der Verträge um 1,16 % auf knapp 93 Millionen. Die Versicherungssumme erhöhte sich dagegen um 2 % auf 2,5 Mrd. EUR.
Prozentual zugelegt hat vor allem der Bestand an Riester-Verträgen mit einem Plus von 13,54 % auf einen Anteil von knapp 10 %. Trotz guter Steigerungsraten macht die Rüruprente dagegen nur 1 % an der Gesamtzahl aller Lebens- und Rentenversicherungsverträge aus. Die gebuchten Brutto-Beiträge erhöhten sich um 1,1 % auf 76.3 Mrd. EUR. Mit einem Plus von 4,2 % stiegen insbesondere die Einmalbeiträge, die 2008 16 % zu den gebuchten Beiträgen beisteuerten. Bei den Riester-Verträgen erhöhten sich die Beiträge um 43 % auf 4,34 Mrd. EUR. 20 % davon entfallen allerdings auf die gesetzlichen Zulagen.
Die durchschnittliche Stornoquote stieg von 4,95 % im Jahr 2007 auf 5,49 %, die Verwaltungsaufwendungen sanken im Schnitt von 2,95 % auf 2,83 %. Der Kapitalanlagenbestand der Lebensversicherungsbranche blieb mit 685,57 Mrd. EUR fast konstant, die Nettoverzinsung sank von 4,65 % auf 3,55 %, das Nettoergebnis verringerte sich um 22,5 % auf 24,35 Mrd. EUR. Unverändert entfällt knapp die Hälfte der Anlagen auf festverzinsliche Kapitalanlagen.
Quelle: LexisNexis Deutschland GmbH, V.i.S.d.P. Jens Hilge

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…

EuGH: Riester-Rente teilweise nicht EU-konform

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Das hatte sich die Bundesregierung bei der Reform der Gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001 sicher anders vorgestellt: Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs verstößt die Riester-Rente in ihrer jetzigen Form teilweise gegen EU-Recht (EuGH, 10.09.2009 – C-269/07).
Bereits im Jahr 2007 hatte die EU-Kommission Klage vor dem EuGH gegen die deutschen Riester-Regelungen eingereicht. Sie rügte dabei insbesondere folgende Regelungen der Riester-Förderung: Die staatliche Zulage für Riester-Sparverträge erhält nur, wer unbeschränkt in Deutschland steuerpflichtig ist. Grenzgänger, die in Deutschland arbeiten aber nicht leben und insoweit aufgrund von Doppelbesteuerungsabkommen nicht in Deutschland steuerpflichtig sind, sind insoweit nicht zulagenberechtigt, obwohl sie ihre Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland zahlen. Diese Regelung wurde von der EU-Kommission als Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot sowie das Freizügigkeitsrecht von Arbeitnehmern und EU-Bürgern gewertet, da Gebietsansässige und Gebietsfremde durch sie ungleich behandelt werden. Außerdem bemängelte die EU-Kommission, dass bereits gezahlte Förderbeträge dann zurückgefordert werden können, wenn Empfänger einer Riester-Rente nach deren Auszahlungsbeginn ins Ausland umziehen und damit die Steuerpflicht in Deutschland entfällt. Auch die Regelung, dass das Kapital aus einem Wohnriester-Vertrag bei Auszahlung nur für die Finanzierung von Wohnungen innerhalb Deutschlands verwendet werden darf, beurteilte die EU-Kommission als Verstoß gegen das Freizügigkeitsrecht sowie das Diskriminierungsverbot.
Der EuGH hat die Rechtsauffassung der EU-Kommission in seinem Urteil in vollem Umfang bestätigt und der Klage stattgegeben. Der deutsche Gesetzgeber ist nun verpflichtet, die Regelungen zur Riester-Rente entsprechend zu korrigieren. In der Regel setzt der EUGH dem nationalen Gesetzgeber hierzu eine Frist – hierüber ist bislang allerdings noch nicht bekannt geworden. Die Bundesregierung hat in einer ersten Stellungnahme auf die Entscheidung aber bereits angekündigt, die Vorgaben der EU-Richter möglichst zeitnah umsetzen zu wollen. Experten rechnen nach ersten Schätzungen damit, dass die Folgen des Urteils Kosten bzw. steuerliche Einnahmeverluste i.H.v. mind. 470 Mio. EUR pro Jahr verursachen werden.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) indes begrüßt die Entscheidung des EuGH: Durch die vom höchsten europäischen Gerichtshof geforderten Nachbesserungen bei der Riester-Rente sei diese künftig für noch mehr Menschen attraktiv (z.B. “Mallorca-Rentner”, Grenzgänger sowie ausländische Arbeitnehmer, die nach ihrem Berufsleben in Deutschland in ihr Heimatland zurückkehren möchten). Gleichzeitig forderte der GDV eine Erhöhung des förderfähigen Höchstbetrags von derzeit 2.100 EUR auf künftig 2.592 EUR pro Jahr.
Quelle: LexisNexis Deutschland GmbH, V.i.S.d.P. Jens Hilge, 10.09.2009

VN:F [1.9.20_1166]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Continue Reading…