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Lebensversicherung verkaufen – Warum ist das sinnvoll?

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Sei es um kurzfristig anfallende Kosten decken zu können, um weitere Beitragszahlungen aufgrund fehlender finanzieller Mittel zu umgehen oder aufgrund eines vielversprechenderen Vorsorgeprodukts, in das nun investiert werden soll, viele Versicherungsnehmer tragen sich mit dem Gedanken, die eigene Lebensversicherung vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit aufzulösen. Die Gründe für dieses Vorhaben können ganz unterschiedlicher Natur sein und liegen oftmals auch in den nicht ausreichenden Renditechancen einer Lebensversicherung. Überdurchschnittliche Erträge, die noch vor einigen Jahren an der Tagesordnung waren, sind heute nicht mehr realistisch, während andere Spar- und Anlageprodukte mit besseren Erfolgschancen locken. Nicht zuletzt aus diesem Grund entscheiden sich viele Versicherte für die vorzeitige Beendigung ihres Vertrages und möchten die Lebensversicherung verkaufen.

Kündigung – der erste Gedanke!

Oftmals ist der erste Gedanke jedoch die Kündigung, bei der die Auszahlung des Rückkaufswerts ansteht. Im Falle der vorzeitigen Auflösung des Vertrages muss jedoch nicht zwangsläufig die Kündigung erfolgen, denn ebenso besteht auch die Möglichkeit, die Lebensversicherung zu verkaufen und dabei einen höheren Betrag als den von der Versicherung kalkulierten Rückkaufswert zu erzielen. Verschiedene Anbieter haben sich ganz auf den Kauf von laufenden Lebensversicherungen spezialisiert, kaufen unter bestimmten Voraussetzungen Ihre Lebensversicherung auf und zahlen dabei mehr als entsprechend des Rückkaufswertes vorgesehen ist. Bei dem Verkauf der Lebensversicherung erhalten Sie einen Betrag, der über dem Rückkaufswert liegt und den Ihnen die Versicherung nicht bieten kann. Eine vorzeitige Beendigung geht ohnehin mit einem Verlust einher, vor allem wenn sie bereits einige wenige Jahre nach Vertragsschluss erfolgt – wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen, holen Sie jedoch das Maximale aus Ihrer Lebensversicherung heraus, während Sie im Falle der Kündigung den bloßen Rückkaufswert erhalten. Ein Verkauf der Lebensversicherung birgt für Sie folglich einen geldwerten Vorteil.

Lebensversicherung verkaufen – der richtige Gedanke!

Möchten Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen, dann stellt dies in der Regel eine sinnvolle Alternative zur Kündigung der Versicherung dar, denn durch den Verkauf erzielen Sie im Vergleich zum Rückkaufswert eine höhere Summe. Ein Mehrwert von einigen Tausend Euro ist keine Seltenheit, so dass sich ein Verkauf der Lebensversicherung meist als sehr lukrativ erweist. Ehe Sie die Lebensversicherung verkaufen können, müssen jedoch verschiedene Anforderungen erfüllt werden, die je nach Anbieter variieren. Dabei kann es sich beispielsweise um einen einzuhaltenden, minimalen Rückkaufswert oder um bestimmte Voraussetzungen hinsichtlich der maximalen Restlaufzeit handeln. Folglich ist eine Prüfung Ihres Vertrages im Vorfeld stets unerlässlich.

Welche Aspekte sollten Sie beim Verkauf der Lebensversicherung beachten? Zunächst einmal gilt es selbstverständlich, den für Sie persönlich größtmöglichen Vorteil zu erzielen. Dementsprechend empfiehlt es sich, mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen und diese miteinander zu vergleichen. Darüber hinaus ist selbstverständlich auch die Vertrauenswürdigkeit des Anbieters von entscheidender Bedeutung. Nicht zuletzt aus diesem Grund bietet sich eine Überprüfung der Angebote von unabhängiger Seite immer an. Auf diese Weise lässt sich herausfinden, welches Angebot tatsächlich seriös ist und bei welchem Anbieter Sie einen höchstmöglichen Betrag für Ihre Lebensversicherung erhalten. Wir haben für Sie den Markt durchleuchtet und die besten Anbieter herausgefiltert. Unser Expertencheck filtert für Sie die optimalen Anbieter aus, und wir begleiten Sie transparent und nachvollziehbar durch die Abwicklung.

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Ist es wirklich ein Griff ins Tafelsilber?

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Die Lebensversicherung verkaufen wird von vielen als das letzte Mittel angesehen, schnell Geld zu beschaffen. Aber stimmt das so? Ist es nicht vielmehr so, daß man mit der Trennung, also Verkaufen der Lebensversicherung oder Umschichten der Altersvorsorge, eher die Weichen Richtung Zukunft stellen kann, als wenn man an dem überholten Modell der Altersvorsorge festhält, wie es einem die Lebensversicherungen verkaufen wollen?

Dazu muß man sich das Model „Lebensversicherung“ einfach einmal genauer anschauen. Zunächst war der Ursprung der Lebensversicherung, daß Hinterbliebene versorgt wurden. Erst später kam ein kapitalbildender Teil hinzu. Gerade dieser kapitalbildende Teil ist es, der Vermittler aufhorchen läßt, wenn Sie eine Lebensversicherung verkaufen. Auf eine reine Risikolebensversicherung bekommt man als Versicherungsvertreter vielleicht einhundert Euro Provision, auf eine kapitalbildende Lebensversicherung entfallen da doch deutlich höhere Provisionen, die im vierstelligen Bereich liegen können.

Die Provision zahlt letztendlich der Kunde!

Alle Provisionen und Kosten zahlt der Beitragszahler mit seinen monatlichen Raten. Dabei gehen bis zu 30% der Beiträge drauf. Dieses Geld steht nicht mehr für die Altersvorsorge zur Verfügung. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, die Versorgung der Familie von der Altersvorsorge zu trennen. Dabei besteht die Möglichkeit, den Risikoteil ganz normal mit einer Risikolebensversicherung abzudecken. Dabei sollte man darauf achten, daß es keine Beitragsrückgewähr gibt, denn diese ist wiederum ein versteckter Kapitalanteil. Den Restbetrag von dem, was man als Beitrag für eine Lebensversicherung mit Kapitalbildung vorgesehen hatte, und dem, was nach dem Beitrag für die Risikolebensversicherung übrig bleibt, kann man dann in eine alternative Investmentart einzahlen.

Was aber tun mit der alten Kapitallebensversicherung?

Der Volksmund spricht da gerne vom „Lebensversicherung verkaufen“. Dabei muß man wissen, daß im Grunde nicht viel über Rückkaufswert gezahlt wird, teilweise sogar darunter, wenn man seine Lebensversicherung verkaufen will. Sinnvoller ist da die Kündigung der Lebensversicherung durch einen Treuhänder, der nach neuster Rechtsprechung am meisten aus dem Vertrag herausholen kann. Der Treuhänder sorgt dann auch für die Verteilung des ausgekehrten Rückkaufswertes. Sicher will man einen kleinen Teil für eine Anschaffung nutzen. Den größeren Teil sollte man in eine Sachwertanlage plazieren. Denn dadurch ist die Altersvorsorge auf sicheren Beinen.

Worauf man bei der Sachwertanlage achten sollte!

Eine Geldanlage ist immer nur so gut, wie Rendite und Absicherung. Wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen wollen, um dann in eine windige Anlage zu wechseln, ist nichts gewonnen. Deshalb achten Sie darauf, daß Sie eine volle Grundbuchbesicherung des eingezahlten Kapitals erhalten. Eine andere Absicherung als über ein Grundbuch ist nicht sehr empfehlenswert. Denn eine Garantie kann immer nur so gut sein, wie der Garantiegeber. Auch eine Absicherung über Edelmetalle ist fragwürdig, denn Edelmetalle sind starken Kursbewegungen ausgesetzt. Zudem erwirtschaften Edelmetalle keine innere Rendite, was bei einer Immobilie über Mieteinnahmen der Fall ist.

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Lebensversicherung kündigen – 160 Milliarden Euro verloren!

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Das war natürlich kein einzelner Kunde, der beim Lebensversicherung kündigen eine solch hohe Summe verloren hat. Es geht um die letzten zehn Jahre, in denen die Gesamtheit aller Kunden diese 160 Milliarden Euro verloren haben sollen, wenn sie die Lebensversicherung kündigen wollten – und ides auch getan haben. Das jedenfalls sagt der Bamberger Professor Andreas Oehler in einer Studie, die er mit Unterstützung der Verbraucherzentrale Hamburg und dem Verbraucherzentrale Bundesverband Anfang November 2011 in Hamburg vorstellte.

Das rief natürlich den GDV, den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., auf den Plan. Deren Präsident Rolf-Peter Hoenen habe laut Handelsblatt die Zahlen von Oehler heftig kritisiert und als nichtrepräsentativ Einzelfälle deklariert, die dann – natürlich unberechtigterweise – zum falschen Gesamtergebnis hochgerechnet wurden.

Wer hat Recht?

Die Frage danach, welche von beiden Seiten nun Recht hat, läßt sich ohne genaue Kenntnis der Faktenlage ohnehin nicht beantworten. Bemerkenswert ist jedoch, daß der GDV gegen diese Studie schießt, man könnte fast sagen „betroffene Hunde bellen“, gleichzeitig aber der Kritik von Professor Oehler, der um Offenlegung der Zahlen bemüht ist, nichts entgegenzusetzen hat. Die Debatte wird ohnehin recht emotional geführt, was den Schluß nicht ganz unrealistisch erscheinen läßt, daß an der Problematik etwas dran sein könnte.

Konsequenzen für Ihre Lebensversicherung?

Die Stiftung Warentest kommt für 2011 zu dem Ergebnis, daß eine Kapital-Lebensversicherung „als reiner Todesfallschutz und auch als reine Sparanlage nicht sinnvoll“ sei (Quelle Handelsblatt). Besser ist es wohl, die Altersvorsorge von der Hinterbliebenenvorsorge zu trennen. In der Praxis bedeutet das: Ein Todesfallschutz für Familienmitglieder ist sicher sinnvoll. Dieser sollte über eine Risiko-Lebensversicherung abgedeckt werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Familie noch minderjährige Kinder umfaßt, oder wenn beispielsweise eine Immobilie abgesichert werden soll. Für die altersvorsorge eignen sich andere Anlageformen weitaus besser, auch wenn Banken derzeit „wie wild“ Gelder ihrer Kunden in Kapitallebensversicherungen umschichten.

Altersvorsorge sinnvoll planen und umsetzen

Welche Ziele verfolgt eine Altersvorsorge? Ist das immer ein individuelles Konstrukt wie ein maßgeschneiderter Schuh? Für die meisten Bundesbürger dürfte eine Konstruktion, die ein Höchstmaß an Sicherheit und Rendite garantiert, das Ideal sein. wie kann das aussehen? soll man sich jetzt einen Tresor in den (Mietshaus-)Keller bauen lassen und darin 10-Gramm-weise das Gold und Silber horten? Das ist wohl für die meisten eher impraktikabel. Außerdem ist eine Rendite bei Edelmetallen ja auch nur auf die Wertsteigerung an den Edelmetallbörsen dieser Welt begrenzt. Andere Sachwerte haben da ganz klar die Nase vorn: Mit einer Immobilie beispielsweise lassen sich neben der Differenz aus Einkaufs- und Verkaufspreis auch noch monatliche Einkünfte generieren: die Mietrendite!

Nicht jeder hat das Geld

Es ist nicht für alle möglich, sich ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, die man dann weitervermieten kann. Oftmals reicht es nicht einmal aus, um die eigene Wohnung kaufen zu können. Ist man deshalb von der Immobilie als Sachwertanlage ausgeschlossen? Nicht zwangsläufig, denn über Immobilienfonds kann man am Erfolg der grundbuchbesicherten Sachwerte teilhaben, ohne daß man sich selbst ein ganzes Haus oder eine Wohnung kaufen müßte. Zumal dann auch noch das richtige Objekt erst einmal gefunden werden müßte. Experten helfen gerne bei der Auswahl des richtigen Fonds weiter. Auch beim Kündigen der Lebensversicherung kann ein Experte noch den einen oder anderen zusätzlichen Euro herausholen. Es lohnt sich daher, einen Expertencheck der bestehenden Lebensversicherung machen zu lassen, damit es kein böses Erwachen gibt.

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Die Lebensversicherung kündigen – wie geht das und wann?

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Aus verschiedensten Gründen will man seine Lebensversicherung kündigen. Es kann sein, daß man durch einen Unfall, eine Krankheit oder eine sonstige, unvorhergesehene Begebenheit dringend Geld benötigt. Wer dafür nicht gleich einen Kredit aufnehmen möchte, ist oftmals in der Situation, seine Lebensversicherung kündigen zu müssen.

Ist die Lebensversicherung überhaupt kündbar?

Nicht jede Lebensversicherung kann man kündigen. Es gibt Verträge, die aufgrund der vereinbarten Bedingungen maximal beitragsfrei gestellt werden können. Andere Verträge – beispielsweise staatlich geförderte Produkte wie eine Riesterrente oder Verträge der betrieblichen Altersvorsorge – lassen sich per Gesetz nicht kündigen. Wer da nicht genau Bescheid weiß, fragt am besten den Kundenservice der Lebensversicherung, die man kündigen möchte, ob das generell machbar ist. Achtung: Auch wenn ein Vertrag einen Rückkaufswert ausweist, heißt das nicht zwingend, daß man den Lebensversicherungsvertrag kündigen kann.

Geprüft und machbar!

Sie haben sich erkundigt, ob Sie Ihre Lebensversicherung kündigen können. Und Sie haben von der Versicherungsgesellschaft dafür grünes Licht bekommen. Dann ist der nächste Schritt, zu schauen, zu wann der Vertrag kündbar ist. In aller Regel kann man die Lebensversicherung, das Gleiche gilt auch für eine Rentenversicherung ohne die Todesfallabsicherung, zum Ende eines Beitragszahlungszeitraumes kündigen. Was bedeutet das: Wenn Sie eine monatliche Zahlweise für Ihren Vertrag vereinbart haben, können Sie zum Ende des Folgemonats kündigen. Wenn Sie beispielsweise im Mai die Entscheidung treffen, die Lebensversicherung kündigen zu wollen, können Sie den Vertrag zum Ende Juni auflösen lassen. Bei einer vierteljährlichen, halbjährlichen oder jährlichen Zahlweise sieht es analog dazu aus. Das bedeutet, daß ein Vertrag mit einer jährlichen Zahlweise auch immer nur zum nächsten Zahltermin gekündigt werden kann. In der Regel müssen Sie dann einen Monat vor diesem Termin die Kündigung an die Versicherung senden.

Umsichtig kündigen!

Wichtig dabei, wenn Sie Ihre Lebensversicherung kündigen wollen, ist, daß Sie die Kündigung rechtzeitig absenden. Die meisten Versicherer akzeptieren eine Vorabkündigung zur Wahrung der Frist mittels Telefax. Dann sollten Sie aber immer das Original nachsenden. Sie müssen ohnehin das Original des Versicherungsscheines, der Police, zurückgeben. Denn die Police ist ein sogenanntes Inhaberpapier. Wer in Besitz der Urkunde ist, kann theoretisch auch Ansprüche anmelden. Es kann ja auch sein, daß eine Bank die Police als Sicherheit ins Portefeuille genommen hat, aber keine Abtretung hat eintragen lassen. Wenn Sie nur per Post kündigen, sollten Sie immer ein Einschreiben abschicken. In aller Regel reicht ein Einwurfeinschreiben aus. Der Postbote quittiert dann, daß er Ihren Brief bei der Versicherung abgegeben hat. Damit steht der Auflösung Ihrer Versicherung nichts mehr im Wege.

Was gibt es noch zu beachten?

Wer seine Lebensversicherung kündigen möchte – das Gleiche gilt natürlich, wenn Sie Ihre Rentenversicherung kündigen – sollte sich darüber im Klaren sein, daß er ein Stück seiner Altersvorsorge weggibt. Wenn also der Hintergedanke nicht die Optimierung der Altersvorsorge, sondern das Stopfen von Löchern der Haushaltskasse beispielsweise ist, lohnt es sich, im gleichen Atemzug wie die Kündigung auch über eine neue Altersvorsorge nachzudenken. Wenn Sie festgestellt haben, daß Sie mehr in Ihre Versicherung einbezahlt haben, als Sie jetzt herausbekommen, sollten Sie auch über echte Alternativen zur Lebensversicherung oder Rentenversicherung nachdenken.

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Der TÜV und Ihre Lebensversicherung

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Wenn Sie daran denken, Ihre Altersvorsorge zu optimieren, sollten Sie auch die Lebensversicherung nicht außen vor lassen. Denn hinter der Deutschen liebster Altersvorsorge verstecken sich auch immer hohe Kosten, die gerade in den Anfangsjahren von den Versicherungsnehmern, also den Beitragszahlern, geschultert werden müssen. Diese Kosten sind nicht unerheblich und können bis zu 70% der Beiträge ausmachen. Bei einer oftmals nur mageren Verzinsung dauert es da schon recht lange, bis man es wieder schafft, überhaupt auf eine schwarze Null zu kommen.

Lebensversicherung – ein Faß ohne Boden?

Die Lebensversicherung ist zwar kein vollkommenes Faß ohne Boden, wie mancher hierzulande das mit Griechenland und anderen kränkelnden Euroländern vermutet, aber wenn Sie bei 70% anfangen und wieder gen 100 sparen wollen, dauert es halt einfach recht lange. Es sind dann auch keine 30%, die fehlen, sondern Sie benötigen, sondern es sind 42,9%, die Ihre Spareinlage erreichen muß, damit Sie wieder aus den roten Zahlen raus sind. Aus diesem Grund kann es auch vorkommen, daß Sie mehr in Ihre Lebensversicherung einzahlen, als Sie später ausgezahlt bekommen. Das aber nur am Rande dieses Artikels, denn das Thema ist ja „Der TÜV und Ihre Lebensversicherung“.

Wie also kann der TÜV etwas dafür tun, daß Sie mehr Geld aus Ihrer Lebensversicherung herausholen? Wahrscheinlich hat der TÜV auf Ihre Lebensversicherung überhaupt keinen Einfluß. Wenn Sie sich jedoch von Ihrer bisherigen Lebensversicherung trennen wollen, kann der TÜV für Sie eine große Rolle spielen. Als unabhängige Institution kann der TÜV nämlich zertifizieren, daß alles nach festen Regeln abläuft. Das ist schon mal ein gutes Kriterium, wenn Sie sich anderweitig orientieren möchten.

Es gibt sicher einige Unternehmen am Markt, die sich dafür interessieren, wenn Sie Ihre Lebensversicherung loswerden, also verkaufen oder kündigen, möchten. Seien Sie auf der Hut, denn es geht um nichts weniger als Ihre private Altersvorsorge. Und da kann es schon einmal lohnen, wenn man nachfragt, ob das Unternehmen sich hat in die Karten schauen lassen. Wenn es das tut, ist es sehr wahrscheinlich, daß das Unternehmen sich vom TÜV hat zertifizieren lassen. Beim Straßenverkehr vertrauen Sie ja auch dem TÜV und lassen Ihr Auto alle zwei Jahre überprüfen. Denken Sie darüber nach, wann Sie das letzte Mal Ihre Altersvorsorge überprüfen ließen…

Echte Qualität – ein Fall für den Expertencheck!

Wenn Sie noch stolzer Besitzer eines geldverschlingenden Monsters – na ja nicht gerade ein nettes Wort für Ihre Lebensversicherung, auch wenn es manchmal den Anschein hat, es könnte so sein – sind, überlegen Sie einmal, ob es sich nicht lohnt, sich einen Experten zu suchen, der die Lebensversicherung für Sie überprüft und Ihnen zu einer Alternative rät. Und dann fragen Sie gerne mal danach, wie es denn aussieht mit einer TÜV-Prüfung! Da werden Sie feststellen, daß gar nicht alle Anbieter am Markt so offen und ehrlich sind, sich da in die Karten schauen zu lassen. Kein Wunder, denn schwarze Schafe warten überall da, wo es das große Geld zu machen gilt. Echte, vertrauenswürdige Qualität ist da oft schwer zu finden. Deshalb empfehlen wir Ihnen, unseren kostenfreien Expertencheck, damit Sie mit Ihnen gemeinsam die beste Alternative für Ihre Altersvorsorge finden. Denn schließlich geht es ja um Ihr Bestes: um Ihr Geld!

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Lebensversicherung verkaufen vs. Lebensversicherung optimieren

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Wenn Sie darüber nachdenken, eine Lebensversicherung verkaufen zu wollen, sollten Sie immer auch andere Instrumente in die Überlegung einbeziehen. Denn neben dem reinen Verkaufen der Lebensversicherung stehen Ihnen auch noch andere Wege offen. Zunächst einmal beleuchten wir die unterschiedlichen Vertragsvarianten beim Verkauf und nehmen dann die Variante der Optimierung unter die Lupe.

Wer seine Lebensversicherung verkaufen will, braucht in der Regel zumindest einen Teil des Geldes sofort. Da viele Unternehmen den Vertrag nicht an Investoren verkaufen, sondern auflösen und das Geld dann erst zeitverzögert auszahlen, ist bei dieser Variante kaum etwas zu gewinnen. Die Auszahlungen liegen selten deutlich über dem Rückkaufswert. Da bietet sich eher noch die Variante des selbst Kündigens an, denn da ist man sich wenigstens sicher ob und wann die Versicherung ausbezahlt wird.
Wenn man das Geld nur teilweise oder gar nicht sofort benötigt, bieten einige Firmen an, die Lebensversicherung mit aufgeschobener Kaufpreiszahlung zu kaufen. Dabei sind Kaufpreise mit teilweise utopischen Mehrwerten im Gespräch.

Realistisch oder lieber gierig?

Bei manch einem versagt der Sinn für die Realität dann vollkommen. Gute Vorsätze und Sicherheitsbedenken werden angesichts des schnellen Reichtums über Bord geworfen. Kein Wunder also, wenn schwarze Schafe in der Branche teilweise ein leichtes Spiel haben. Dazu muß man sagen, daß Ausschüttungen von über 6 bis 8% pro Jahr durchaus im realistischen Bereich liegen. Allerdings sollte man sich als Verbraucher und Kunde immer absichern, daß das, was einem da versprochen wird, auch eingehalten werden kann.

Wie sieht eine realistische Sicherheit aus?

Geld kann man beiseite schaffen, aber einen starken Baum verpflanzt man nicht so leicht. Das Gleiche gilt für Immobilien. Wenn Sie eine Lebensversicherung verkaufen wollen, oder die Leistungen optimieren wollen, sollten Sie sich von Ihrem Vertragspartner mit Grundpfandrechten absichern lassen. Während man Geld auf einfache Weise verschwinden lassen kann, funktioniert das mit Gebäuden und Grundstücken eher schlecht, zumal bei Kaufverträgen über deutsche Grundstücke immer ein Notar den Vertrag beurkunden muß. Wenn Sie also mit Grundpfandrechten abgesichert sind, können Sie beruhigt schlafen.

Die Bafin – Wächterin über Finanzdienstleister

Der Verkauf einer Lebensversicherung ist – jedenfalls bei einer aufgeschobenen Kaufpreiszahlung – in der Regel von der Bafin zu genehmigen. Prüfen Sie, ob Ihr Partner über die erforderliche Genehmigung verfügt, bevor Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen. Wenn nicht, lieber die Finger weg!

Die Luft wird dünn…

Wenn Sie alleine diese beiden Merkmal, Zulassung durch die Bafin und Absicherung durch Grundpfandrechte, überprüfen, werden Sie feststellen, daß es nur wenige Anbieter gibt, die Ihnen das bieten können. Wenden wir uns daher der Optimierung der Lebensversicherung zu. Hierbei wird zunächst einmal der alte Vertrag geprüft, ob sich eine Weiterführung lohnt. Ins Boot kommen dann weitere Aspekte wie der sofortige Bargeldbedarf des Kunden und eine eventuelle Risikoabsicherung der Familienmitglieder. Das dann noch freie Kapital kann in alternative Investments überführt werden. Dies geschieht mittels eines Treuhänders, der die Versicherung für Sie professionell kündigt, den zur Auszahlung bestimmten Betrag an Sie weiterleitet und das alternative Investment abwickelt. Da die Einzelverwahrung sehr kostenintensiv ist und sich erst ab größeren Verträgen rentiert, wird das Geld in aller Regel in einen grundbuchabgesicherten Fonds mit festen Renditen überführt. Dadurch befreien Sie sich von einer niedrigen Verzinsung, sichern das Risiko ab, das Sie tatsächlich haben, verfügen über das nötige Bargeld und tun gleichzeitig etwas für Ihre Altersvorsorge.

Das Fazit:

Lebensversicherung optimieren schlägt Lebensversicherung verkaufen in vielen Bereichen um Längen. Insbesondere wenn es darum geht, langfristig vom Vermögen in der Lebensversicherung zu profitieren, ist das Optimieren um Längen besser. Wir empfehlen Ihnen einen kostenfreien Expertencheck Ihrer Versicherung, um das Optimale für sie herauszufiltern.

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Wie sicher ist eine Lebensversicherung?

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Eine Lebensversicherung gilt hierzulande immer noch als Bastion für die Altersvorsorge. Der Aspekt Sicherheit spielt da sicher eine große Rolle. Wobei Sicherheit da ja auch ein zweischneidiges Schwert ist.

Sicherheit für den Konzern

Die großen Lebensversicherer sind sicher relativ wenig von Schwierigkeiten auf den Kapitalmärkten betroffen. Immerhin ist die Aktienquote bei Lebensversicherern generell bei knapp unter 5%. Dennoch kann es ungemütlich werden, denn viele Versicherer legen das Geld in vermeintlich sicheren Pfandbriefen und ähnlichen Instrumenten an. Bei Pfandbriefen ist – wie auch sonst immer – die Garantie immer so gut wie der Garantiegeber. Das sind oftmals Banken. Jetzt wollen wir an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, ob der deutsche Staat Banken über die Klinge springen lassen würde, die Sicherheiten für die deutschen Lebensversicherer gegeben haben. Wahrscheinlicher ist da doch eher eine Zwangsverstaatlichung, falls es zum Fall der Fälle – einer drohenden Insolvenz des Garantiegebers – kommen sollte. wobei sich ja auch ein (oder mehrere) Banker ruck zuck mal um 55 Milliarden verrechnen kann…

Die Sicherheit für die Konzerne scheint also schon einmal gegeben. Allerdings sieht das VAG, das Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen, im §89 vor, daß „alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf“ zeitweilig verboten werden können. Da mag sich nun jeder seinen Teil dazu denken. Fakt ist aber, daß durch dieses Gesetz die Möglichkeit besteht, daß Sie als Versicherungsnehmer, wenn Sie Ihre Lebensversicherung kündigen oder endfällig ausgezahlt haben wollen, leer ausgehen könn(t)en.

Sicherheit auch für den Kunden?

Viele Versicherungsverträge werden mit einer Laufzeit von 30 Jahren und in einzelfällen sogar auch länger abgeschlossen. Der Hintergrund ist klar: Mit einer kleinen Beitragszahlung sollen so große Summen im Alter erreicht werden, die dann ausgezahlt werden. Was viele vergessen: Auch der Versicherungsvertreter will natürlich bezahlt werden. Das schmälert die Rendite insbesondere in den Anfangsjahren der Versicherung erheblich, denn die Versicherungsgesellschaft stellt Ihnen die Abschlußkosten voll in Rechnung und rechnet diese Beträge ratierlich von Ihren Beiträgen runter. Sobald die Stornohaftung für den Vermittler der Kapital-Lebensversicherung abgelaufen ist, ist auch dieser mit seiner Provision in Sicherheit. Aber was ist mit dem Kunden?

Der Kunde zahlt brav und fleißig jeden Monat seine Beiträge in die Versicherung ein. Die versprochene Verzinsung, also die Garantiezinsen und die Überschüsse, sollen so einen Batzen zum selbst eingezahlten Kapital beisteuern. So manch einer wähnte sich schon als Millionär im Altersruhestand. Doch weit gefehlt: Zunächst werden nach den Abschlußkosten auch die Risikoprämien einbehalten und nicht verzinst – auch dann natürlich, wenn es nicht zum Leistungsfall kommen sollte! Das ist ja auch recht und billig, bei Ihrer Haftpflichtversicherung bekommen Sie ja auch keine Beiträge zurück. Aber das war noch nicht alles: Für die Verwaltung Ihres Vertrags nimmt sich die Gesellschaft ebenfalls noch einen Teil des Kuchens, so daß kaum mehr als ein paar Krümel (na ja, bildlich gesprochen, real natürlich mehr!) übrig bleiben, um für das Alter vorzusorgen. Bis zu 30% der Beiträge verschwinden so von Ihrem Konto. Und davon bekommen Sie natürlich auch keine Zinsen.

Was bleibt ist ein fahler Beigeschmack. Von Sicherheit kann da wohl keine Rede sein, denn letzten Endes sind nur die Garantiezinsen festgeschrieben. Und die betragen ab 2012 nur noch 1,75%.

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Lebensversicherung verkaufen – der Irrglaube!?

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In diesem Beitrag mit einem zugegebenermaßen provokantem Titel über das Verkaufen einer Lebensversicherung möchte wir ein wenig dazu beitragen, den Irrglauben aufzugeben, man könne beim Verkaufen der Lebensversicherung innerhalb von 14 Tagen mit dem Doppelten oder noch mehr rechnen, als der Rückkaufswert ausweist.

Der Rückkaufswert – die magische Größe

Der Rückkaufswert einer Lebensversicherung, die Sie verkaufen wollen, ist die Bezugsgröße, aus der sich ein eventueller Mehrwert berechnet. Nun ist es aber so, daß bei einem Verkauf nicht nur der Rückkaufswert, den Sie vom Versicherer jährlich angezeigt bekommen eine Rolle spielt, sondern noch weitere wichtige und gewichtige Faktoren zusammenspielen.

Wenn Sie eine Lebensversicherung verkaufen, ist das unter Umständen steuerschädlich. Anders sieht das aus, wenn Sie eine Lebensversicherung kündigen. Wenn der Vertrag vor 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurde und bei der Kündigung bereits 12 Jahre alt ist, fällt keine Kapitalertrags- oder Abgeltungssteuer an. Das ist dann natürlich von Vorteil, wenn Sie den Vertrag nicht für ein paar Euro mehr an den meistbietenden verschachern, sondern sich echte Gedanken mache, was für Sie die optimale Lösung ist. Wir bieten zu diesem Thema einen kostenlosen Expertencheck an. Als Dankeschön bekommen Sie zusätzlich den exklusiven Report „So holen Sie das Optimale aus Ihrer Lebensversicherung heraus!“.

Weitsichtig planen – besser in den Ruhestand!

Wenn Sie feststellen, daß Ihre Lebensversicherung nicht den Ertrag erwirtschaftet, den sie sich erhofft haben, ist es vielleicht an der Zeit, darüber nachzudenken, ob Sie das „gute Stück“, nicht einfach bestmöglich loswerden. Viele Anbieter, die Ihnen die Versicherung abkaufen wollen, zahlen dabei weniger als der Rückkaufswert, der Ihnen bei Kündigung der Lebensversicherung zusteht. Damit ist dies keine Alternative für Sie! Richtiger ist es, das Ganze zu beenden und sich neu zu orientieren. Echte Alternativen sind beispielsweise Anlagen in Sachwerte wie Immobilien in Toplagen. Da sich aber nicht jeder Anleger eine Wohnung in Münchens Innenstadt wird leisten können, ist es gut, daß es Experten gibt, die sich um Ihr Anliegen kümmern.

Wir können Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und für Sie den Fall beraten, daß Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen – oder halt: besser Ihre Lebensversicherung kündigen wollen und sich nach einer Alternative für Ihre Altersvorsorge umsehen.

Unsere Partner: die Top-Experten der Branche

Ihr Geld hat nur eines verdient: Das Beste! Was aber das Beste tatsächlich ist, läßt sich nicht pauschal beantworten. Dafür braucht es Rahmen- und Eckdaten. Einmal natürlich von der Lebensversicherung, die Sie jetzt veräußern möchten. Zum anderen sind für eine umfassende Beratung aber ja auch Ihre Wünsche und Ziele das Wichtigste. Denn es nutzt ja nichts, wenn Sie jetzt einen Betrag aus Ihrer Lebensversicherung herausholen, diesen dann aber zu lange fest investieren und nicht an das Geld herankommen, wenn Sie es brauchen. Sprechen Sie uns daher gerne an oder nutzen Sie unser Kontaktformular, damit wir Sie entsprechend informieren und mit Ihnen gemeinsam eine optimale Lösung erarbeiten können.

Sie sind das Wichtigste!

In aller erster Linie zählt Ihr Wohl! Nur dann, wenn Sie richtig beraten und bestens aufgestellt sind, sind wir zufrieden! Selbstverständlich sind alle Ihre Daten bei uns bestens aufgehoben und werden nur für Ihre Beratung verwendet. Der Weiterverkauf oder gar Spam lehnen wir ab.

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Lieber ein schöner Urlaub oder eine sichere Altersvorsorge?

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Es gibt tatsächlich Menschen, die einen schönen Urlaub – 14 Tage oder drei Wochen irgendwo an einem feinen, weißen Sandstrand in einem schicken Hotel – einer soliden Altersvorsorge vorziehen. Wie sonst ist es zu erklären, daß in diesen wirtschaftlich doch eher turbulenten Zeiten die Reisebranche boomt, was ja auch positiv ist, während immer mehr Menschen die zur Altersvorsorge abgeschlossene Lebensversicherung verkaufen oder die private Rentenversicherung auflösen?

Stellenwert der privaten Altersvorsorge

Es stellt sich schon die Frage, welchen Stellenwert die Altersvorsorge, vornehmlich die private, einnimmt, wenn dafür oft wenig oder sogar gar kein Geld aus dem laufenden Arbeitseinkommen beiseite gelegt wird. Allerdings muß man auch prüfen, ob es nicht schlaue Köpfe sind, die die Lebensversicherung verkaufen, um sich damit zum Teil einen Urlaub zu finanzieren. Immerhin hat man ja auch lange dafür gespart! Der restliche Teil aus der verkauften oder gekündigten Lebensversicherung sollte dann aber wieder sinnvoll und vor allem sicher angelegt werden.

Es ist also – jeder Fall einzeln – zu prüfen, ob es sich nicht langfristig und im Rahmen einer echten und gut überlegten Strategie für das Rentenalter lohnt, auf die vielfach immer noch hochgelobte Lebensversicherung oder die Rentenversicherung zu verzichten, diese aufzulösen oder zu verkaufen, um dann mit dem vorhandenen Rückkaufswert in eine andere Anlageform zu wechseln.

Was passiert mit den Beiträgen?

Jeder Fall des Verkaufs einer Lebensversicherung muß deswegen einzeln geprüft werden, weil man sich die genaue Kostenstruktur des Vertrags ansehen muß. Was bleibt im Topf für die Vorsorge im Rentenalter, was sind die Abschlußkosten, wie hoch sind die laufenden Verwaltungskosten und eine etwaige Risikoabsicherung? Das sind Fragen, die vor der Entscheidung ob man seine Lebensversicherung verkaufen, behalten oder kündigen sollte, geklärt werden müssen. Auch interessant ist die Frage, wo der Versicherer die Beiträge für die spätere Ausschüttung anlegt. Im Rahmen der Gesetzgebung sind den Versicherern da zwar gewisse Grundsätze vorgeschrieben, jedoch sind natürlich Zinsen von über 4% nur sehr schwer zu erwirtschaften, wenn man für vergleichsweise als sicher einzustufende Bundesschatzbriefe nur 2,25% vom deutschen Staat erhält. So sind also viele Gesellschaften gezwungen, anderweitig zu investieren. Denn auch wenn der Garantiezins beginnend ab 2012 auf 1,75% gesunken ist, sind natürlich bereits bestehende Verträge von dieser Senkung nicht betroffen.

Dennoch kann man nicht behaupten, daß die deutschen Lebensversicherungen sich im freien Fall befinden, und jeder Kunde unbedingt seine Lebensversicherung verkaufen sollte, um noch ein paar Euro zu retten. Allerdings sollte jeder Kunde genau prüfen (lassen), wieviel er im Lauf der Versicherungszeit einzahlt, und was ihm nachher ausbezahlt wird. Und da interessiert halt nur die garantierte Summe, denn alles andere ist Glaskugelwahrsagerei…

Lohnende Alternativen finden!

Wenn sie sich mit dem Verkauf oder der Kündigung Ihrer Lebensversicherung beschäftigen, sollten Sie den Vertrag oder die Verträge, von denen Sie sich trennen möchten, von einem Experten überprüfen lassen. Bedenken Sie, daß Sie nicht unbegrenzt Zeit haben, bis Sie in Ruhestand gehen möchten. Wer da früher vorsorgt, ist später besser aufgehoben.
Besonders attraktiv sind grundbuchbesicherte Sachwertanlagen, die eine gute Rendite versprechen. Dabei sind auch – kostenbereinigte – Verzinsungen von deutlich über 6% keine Seltenheit. Überprüfen Sie das Unternehmen, das Ihnen eine Anlage anbietet genau. Seriöse Unternehmen haben keine Scheu, Sie auch einmal einen Blick in ihre Bücher werfen zu lassen.

Doch einen schönen Urlaub?

Wenn Sie Ihre Altersvorsorge, sei es durch Verkaufen der Lebensversicherung oder durch Kündigen derselben und Anlage in einer rendite- und sicherheitsorientierten Alternative, auf den richtigen Weg gebracht haben, bleibt sicher auch noch genügend übrig, um sich ein paar erholsame Tage in einem schicken Hotel zu gönnen. Was Sie heute nicht ausgeben, steht Ihnen im Alter verzinst und verzinseszinst zur Verfügung!

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Ist es sinnvoll, JETZT seine Lebensversicherung zu kündigen?

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Eine heikle Frage, denn es käme ja an dieser Stelle einer Anlageempfehlung gleich, zu sagen, daß sie Ihre Lebensversicherung kündigen sollten! So einfach können wir es uns an dieser Stelle – auch aus rechtlichen Gründen – natürlich nicht machen. aber es sei hervorgehoben, daß viele Anleger, die bislang brav in Ihre Lebensversicherung eingezahlt haben, darüber nachdenken, Ihre Lebensversicherung zu kündigen und statt dessen in eine andere Anlageform umzuschichten.

Warum ist das so?

Weil Lebensversicherung kündigen jetzt neuer Volkssport ist? Sicher nicht. Es ist vielmehr so, daß mehr und mehr Menschen erkennen, daß sie jahrelang in ihre Lebensversicherung als Altersvorsorge eingezahlt haben und nun feststellen müssen, daß sich ihre Erwartungen nicht erfüllen. In einigen Fällen ist es sogar so, daß Anleger weniger ausgezahlt bekommen, als sie während der Vertragslaufzeit eingezahlt haben. Das ist sicher ein triftiger Grund, um über das Kündigen der Lebensversicherung nachzudenken.

Es kommt weniger raus?

Eigentlich darf man so etwas gar nicht laut sagen, aber durch die Kosten, die einer Lebensversicherung eigen sind, wird natürlich nicht der gesamte Betrag, den man Monat für Monat einzahlt, verzinst am Ende der Laufzeit ausgekehrt. Vielmehr ist es so, daß abschlußkosten, Verwaltungskosten und natürlich der Risikoanteil der Lebensversicherung von den Beiträgen ebenfalls bezahlt werden müssen. In Zeiten, in denen die Lebensversicherer gut über 5% ausgeschüttet haben, hat das kaum einer bemerkt. Da aber der Garantiezins immer weiter sinkt, und die Lebensversicherer Mühe haben, die alten Garantiezinsen überhaupt aufzubringen, sind die Überschüsse stark gesunken. Grund genug, um seine Lebensversicherung zu kündigen?

Lebensversicherung kündigen – und dann?

Wenn Sie Ihre Lebensversicherung kündigen, sich den Rückkaufswert auszahlen lassen und das Geld nicht anderweitig anlegen, ist Ihre Altersvorsorge futsch. Das ist halt so. Aber Sie sind ja nicht gezwungen, Ihren Rückkaufswert aus der Lebensversicherung zu verprassen. Vielleicht steht ja die eine oder andere Anschaffung an, für die Sie einen Teil (ja einen TEIL) des Geldes verwenden wollen. Kalkulieren Sie mit einem spitzen Bleistift, wie man so schön sagt, und filtern Sie heraus, wie viel Geld Sie für Ihre Anschaffung tatsächlich brauchen, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Lebensversicherung kündigen zu wollen.

Für den restlichen Betrag sollten Sie eine gute Anlage aussuchen. Es eignen sich gerade in unsicheren Zeiten sehr gut ausgewählte Sachwerte. Kaufen Sie sich aber nicht einfach in einen x-beliebigen Fonds ein, sondern gehen Sie umsichtig vor. Ein Expertencheck Ihrer Lebensversicherung sollte dem allen vorausgehen. So können Sie von Profis überprüfen lassen, ob es sich lohnt, die Lebensversicherung zu kündigen, sie beizubehalten, oder ob es sinnvoll ist, die Lebensversicherung zu verkaufen, was ja auch eine Option ist, die überdacht werden muß.

Also, jetzt die Lebensversicherung kündigen?

Nach allem vorab Gesammelten wird klar, daß es eine sehr individuelle Entscheidung ist, die man sich nicht leicht machen sollte. es gehört Sachverstand dazu, eine Lebensversicherung auf ihre Kostenstruktur hin zu prüfen, ob eine Kündigung oder eine Fortführung Sinn macht. Desweiteren ist zu bedenken, wie die Altersvorsorge ohne diese Lebensversicherung gestaltet werden soll. Wenn nicht mehr viel Zeit bis zum geplanten Ruhestand verbleibt, ist die zu wählende Alternativanlageform kritischer zu beleuchten, als wenn die Zeit noch Fehler verzeihen könnte. Daher erfolgt an dieser Stelle kein pauschaler Rat, seine Lebensversicherung einfach zu kündigen.

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